Karaoke Bars

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Karaoke kommt ursprünglich aus Japan und ist generell bei Asiaten sehr beliebt. So auch in Thailand. In Pattaya gibt es unzählige Karaoke Bars aller Couleur.

 

Das Prinzip ist stets das selbe, es geht darum einen Song mit einem Mikrofon in der Hand zu einem laufenden Musikvideo zu singen - dieses läuft zwar mit der Musik, aber ohne den Gesang. Dafür erscheint auf dem Bildschirm jeweils der entsprechende Text.

 

Man könnte die Bars grob in zwei Kategorien unterteilen. Da sind zum einen die großen Bars mit einem Fassungsvermögen von manchmal mehreren hundert Leuten. Andererseits gibt es auch sehr viele sehr kleine Bars, in denen es bei 15 oder 20 Besuchern schon proppenvoll ist.

 

In den großen Karaokes ist die Stimmung meist eher verhalten bzw. Es kommt nicht so ein “Gruppenfeeling” auf wie in den kleineren Karaoke Schuppen. Darum finde ich letztere auch sehr viel interessanter.

 

Mit Sex hat das alles ja erst mal nichts zu tun, jedoch ist so manche Bedienung gerade in den kleinen Läden durchaus bereit, gegen die Entrichtung eines ortsüblichen Obolus mit uns das Kissen zu teilen. Oft aber sind die Mädels eher etwas schüchtern oder ängstlich, weil das Klientel in den Bars zu 99% aus Thais besteht.

 

Ich denke die beste Strategie für einen wirklich vergnügten Abend alá Thai ist es, eins der Barmädels zu fragen, ob sie Karaoke gerne mag und ob sie nicht eine kleine, nette Bar kennt. Noch besser ist es dort mit 3 oder 4 Mädels aufzukreuzen. Thais haben grundsätzlich ein völlig anderes Verständnis von “sich vergnügen” als wir, und hier kann man das mal 1:1 erleben.

 

Wie so ein Abend in etwa ablaufen kann seht Ihr an folgender Schilderung:

 

Ich betrete die kleine Karaoke Bar mit 4 Mädels, die sich alle untereinander gut kennen und verstehen (gleiche Bar). Wir nehmen in dem kleinen Raum auf einer etwas abgewetzten Sofagarnitur Platz, sitzen uns gegenüber an einem kleinen Tischchen. Die Bedienung kommt (das sind übrigens oft Schwule oder Gathoeys, aber keine Bange, das ist ganz normal in Thailand und führt zu keinerlei Missstimmungen oder Komplikationen). Die Bedienung ist sehr freundlich, so wie man halt unter Thais miteinander umgeht. Ich bestelle eine Flasche 0,7 l Thai Whisky, z.B. Regency (meine Lieblingsmarke). Die Flasche kommt (falls das Gewünschte nicht vorrätig ist wird es noch schnell besorgt), Gläser, dazu Cola und Sodawasser. Ja, die Thais lieben den Whisky mit Soda und einem Schuss Coke. Das ist lecker! Die Bedienung bekommt auch ein Glas und freut sich.

 

Nun kommt die Mappe mit den Songs auf den Tisch und die Mädels suchen sich einige aus. Diese werden dann auf der Videoke Maschine (Musikbox mit Video) abgespielt, das Mikro geht reihum. Keine Angst, man muss nicht singen. Mit steigendem Alkoholpegel steigt die Stimmung bis zum Platzen. Zwischendurch isst man ein paar Kleinigkeiten, man soll davon nicht satt werden, Essen gehört für die Thais einfach immer dazu, wenn gefeiert wird. Man bestellt z.B. einen scharfen Nudelsalat mit Shrimps oder Schwein (Yam Wun Sen), die berühmte Thai Suppe “Tom Yam” ist auch hier beliebt und wird mit verschiedenen Zutaten serviert.

 

So verbringt man also etliche Stunden mit Singen, Essen, Tanzen, Trinken. Das geht üblicherweise bis morgens früh (open end). Ist immer wie auf einer Familienfeier, und glaubt mir, Thais lassen es gern krachen beim Feiern... In den kleinen Bars ist man eher unter sich und es kann u.U. recht freizügig zugehen.

 

Die Preise sind sehr billig, natürlich bezahlt der Farang. Eine Rechnung für die Sause oben könnte zusammen etwa 2.000 - 3.000 Baht betragen, inkl. Essen, Getränke, Songs. Die Bedienung bekommt 100 Tip und freut sich sehr darüber.

 

Die Bars liegen etwas abseits der üblichen Touri - Trampelpfade. Achtet auf kleine Schuppen mit blinkenden, bunten Lichterketten. Aber wie gesagt, am besten Ihr fragt die Mädels.

 

Übrigens, Karaoke Bars sind bekannt dafür, dass sich die Barmädels dort nach Feierabend einen Boy auslösen.

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So, das war mal ein Überblick über die verschiedenen Bars und Unterhaltungsmöglichkeiten.

 

Warum ich keine spezielle Bar empfehle? Das hat mehrere Gründe.

 

Die Besetzungen in den Bars wechseln manchmal recht schnell. Viele der Mädels sind ausgelöst oder auf Urlaub, wenn man nach ihnen sucht. Die Stimmung in den Bars ist jeden Tag anders, heute toll, morgen lahm. Vor allem aber ist es Geschmacksache - was der eine toll findet, findet der nächste langweilig, zu groß oder zu klein, zu hell oder zu dunkel usw. usw.

 

Es ist am sinnvollsten, wenn Ihr Euch selber ein Bild von den Bars macht und dann selbst entscheidet, was Euch am besten gefällt.

Massagen

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Auch Massagen haben in Thailand erst mal nichts mit Sex zu tun (Ausnahme Body Massage). Die traditionelle Thaimassage (und ihre Unterarten) hat viel Freunde unter den Touristen, auch ich gönne mir nach Möglichkeit ein- bis zwei Mal zwei Stunden in der Woche.

 

Üblicherweise geht man dazu in eins der unzähligen Massagehäuser (Hinweisschilder an jeder Ecke). Man kann sich aber auch eine Masseuse ins Hotel kommen lassen, entweder indem man die direkt in der Massage bestellt, eine Urzeit ausmacht und natürlich die Zimmernummer hinterlässt, oder man bestellt sie über die Hotel Reception, was in aller Regel 100 bis 200 Baht teurer ist (pro Stunde). Das Hotel verdient dann die Commission, weil sie ja die Masseuse vermittelt hat. Bestellt man die Masseuse selber, geht es das Hotel nichts an. Auch am Strand werden Massagen angeboten, ich finde das aber nicht so prickelnd, alles ist sandig, und alle schauen zu.

 

Oft sieht man auch die Kunden durch das Schaufenster der Massage in Sesseln sitzen, z.B. für Fußmassage. Nehmt davon Abstand, das ist ungemütlich, zu öffentlich und irgendwie eine Doofenveranstaltung. Wird gern von Arabern wahrgenommen.

 

Wir unterscheiden grob in Thai- und Ölmassage.

 

Thaimassage:

 

Zuerst spricht man am Eingang über den Preis, falls nicht groß angeschrieben, und darüber, wer einen massiert, wenn man auf das Äußere der Masseuse Wert legt. Ansonsten riskiert man von der hübschen Aufreißerin am Eingang nach hinten zu der oft schon etwas älteren Dame mit der Ringerfigur durchgereicht zu werden. Na ja. Eine Stunde Thaimassage sollte in Pattaya nicht mehr als 200 Baht kosten. Genehmigt Euch lieber 2 Stunden, sonst ist es zu kurz für wirkliches Entspannen.

 

Oft werden einem zuerst die Füße gewaschen, man sitzt auf einem Stuhl und die Masseuse taucht die Füße in eine Schüssel mit Seifenwasser.

 

patnew_0442_klMan folgt der Masseuse in einen Raum, der oft upstairs liegt, und mittels Vorhängen, manchmal Rigipswänden, in kleinere Kabinen unterteilt ist. In eine dieser wird man geleitet, der Vorhang wird von außen zugezogen, und man hat Gelegenheit sich ungestört umzuziehen: eine weite, schlabberige “Schlafanzug” Hose liegt bereit und meist ein passendes Hemd dazu. Man legt sich auf die bezogene Matratze, meist ebenerdig. Die Masseuse wird dann fragen, ob man es streng mag oder lieber soft. Sie fängt dann zu massieren an, zuerst die Füße, arbeitet sich weiter nach oben vor bis zum Kopf. Je nach dem wen man gerade erwischt hat entwickelt sich ein kleines Gespräch. Man gibt Auskunft über Name, Herkunft, Grund des Besuchs und darüber, ob man verheiratet ist oder eine Thaifrau hat. Ich selber bin immer höflich und lasse mich kurz drauf ein, im Grunde will ich aber massiert werden und schließe die Augen. Oft wird eine Tasse grüner Tee angeboten, den man zwischendurch schlürfen kann.

 

Es gibt gewaltige Unterschiede sowohl bei der Ausführung der Massage als auch im Können der Akteurinnen. Ich selber lege keinen großen Wert auf das Aussehen der Mädels, denn ich will ja gut massiert werden, hübsche Mädels kann ich dann später wieder in den Bars anschauen. Die etwas älteren Damen haben oft ein sehr gutes Know How und wissen viel über ihre Arbeit, was auf die ganz jungen oft nicht zutrifft - wie auch. Wenn man “seine” Masseuse gefunden hat wird man bei ihr bleiben und sie wieder buchen. Vielleicht bestellt man sie das nächste Mal ja ins Hotel? Auf jeden Fall Karte der Massage einstecken und den Namen des Girls notieren, damit man das auch telefonisch klarmachen kann.

 

Nachdem man sich wieder angezogen hat wird bezahlt. Die Kassiererin wartet schon im Erdgeschoss. Es ist üblich der Masseuse etwas Trinkgeld zu geben, ich gebe immer 100 Baht nach zwei Stunden. Die Mädels haben nur ein kleines Grundgehalt und können den Tip gut gebrauchen. Die Masseuse hält einem die Tür auf und bedankt sich.

 

Ölmassage:

 

Der Unterschied liegt hier vor allem in dem Umstand, dass die Massage nicht “trocken” erfolgt, sondern unter Zugabe von reichlich Öl, welches unterschiedliche Duftnoten haben kann. Außerdem ist man bei der Ölmassage nackt, es wird lediglich ein Handtuch über den Hintern gelegt. Diese Art von Massage ist eher weich und es wird nicht so stark geknetet wie bei der Thai Massage. Probiert es aus. Die Ölmassage ist etwas teurer, meist kostet eine Stunde 300 Baht. Man kann im Anschluss Duschen. Im eigenen Hotel ist das natürlich angenehmer, man muss nur ein Handtuch drunterlegen, damit das Bettzeug nicht verschmiert.

 

Sex in der Massage:

 

patnew_0441_klJa, das gibt’s häufiger. Oft wird man langsam aber sicher von der Masseuse “angemacht”, dazu berührt dann “zufällig” ihr Ellenbogen unser Gemächt, oder bei der Ölmassage werden hinten Stellen mitmassiert, an die Mutti ganz bestimmt nicht denken würde. Ich weis aus eigener Erfahrung: das kann zu Erektionen führen WINK Man kann in den Massagen alles erleben, oder nichts. Ich selber gehe zur Massage hin, Sex gibt es woanders. Ich kaufe meine Milch ja auch nicht beim Metzger. Andererseits, wenn’s denn mal geilt muss man ja nicht abgeneigt sein. Es kommt auch sehr auf das Haus an, in manchen geht grundsätzlich nichts, in anderen ist es eher die Regel. Ich finde 500 Baht für einen Blow Job angemessen, mehr zahle ich nie in einer Massage. Ich hab für den Tarif auch schon mal anal eingelocht, das war in Patong (Phuket). Ist alles Glück und Zufall. Oft werden Handjobs angeboten, nicht mein Ding, wichsen kann ich selber besser, und billiger. Das verstehen auch die Mädels.

 

Nachtrag zur Sicherheit:

 

Das bezieht sich jetzt auf Massagen und Short Times in irgendwelchen Bars. Lasst nie Euer Zeug aus den Augen, auch nicht, wenn Ihr zum WC müsst oder zum Duschen. Ich mache es immer so: in meiner Hose stecken Geld, Mobil, Cam usw. in den Taschen. Ich rolle die Hose nun von oben her auf, s.d. niemand mal eben reingreifen kann. Die Hose liegt in einer Ecke bei meinem Kopf. In der Massage wird in aller Regel nichts passieren, auch die ST Mädels sind zu 99% korrekt. Aber Gelegenheit macht Diebe, also hängt das Zeug nicht einfach an die Wand, wenn jemand oben drüber greifen kann. Wenn Ihr zum Duschen geht nehmt die Hose so wie sie ist einfach mit, das ist normal und wundert keinen. Man kann selbst nie einschätzen, wer da noch alles so rumläuft, andere Touristen, Nutten, Getränkelieferanten usw. usw.

 

Die Bilder unten sind allerdings aus Koh Chang (siehe auch “Pattaya Party”), White Sands Beach, war etwas teurer, das Ambiente war super, vor allem aber habe ich hier mit die besten Massagen meines Lebens bekommen (kein Sex). Normalerweise sind die Massagen eher schmucklos. 

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Was ist wo in Pattaya?

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Hier soll es mehr um die verschiedenen Gebiete gehen als darum, welche Hausnummer irgendwelche Supermärkte haben. Also wo liegen die meisten Gogos, und wo die größten Ansammlungen von Bierbars. z.B.

 

Fangen wir im Norden an, der Ortsteil heißt Naklua. Gemeint ist hier ausdrücklich nur der Teil der sich nördlich an den Delphin Springbrunnen (großer Kreisverkehr, s. Foto oben) anschließt. Es gibt noch das “richtige” Naklua, ein eigenständiger Ort ohne jede touristische Infrastruktur und deshalb für uns uninteressant. Pattayas Naklua hingegen ist auch als “Little Germany” bekannt, hier leben z.B. viele deutsche Rentner. Alles ist hier etwas billiger als in den zentraleren Gegenden. Entsprechend ist das Angebot ausgerichtet, man findet sehr viele deutsche und andere internationale Restaurants, im Supermarkt gleich oberhalb des Kreisels gibt es eine große Auswahl an frischem Brot, auch Käse, Wurst- und Fleischwaren kann man fast kaufen wie beim Metzger Zuhause. Und mit dem “Big C” Einkaufszentrum, welches auf der 2nd Road gleich vor dem Kreisel liegt, hat man weitere gute Einkaufsmöglichkeiten.

 

Die Hotels sind in Pattaya sowieso bezahlbar, hier ist es nicht anders, zudem sind die Anlagen wegen des größeren Platzangebots oft großzügiger, grüner und schöner, die meisten haben einen großen Pool.

 

Nachts werden relativ früh die Bürgersteige hochgeklappt, Gogobars gibt es eh nicht oder kaum, und die Bierbars haben sich an das etwas geruhsamere, langsamere und gemütlichere Leben angepasst. Trotzdem kann man auch in Naklua seinen Spaß haben, vom frühen Nachmittag an bis zum späteren Abend. Um Mitternacht ist es dann aber so ziemlich vorbei.

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