Bars & andere Etablissements

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Es gibt viele Möglichkeiten sich in Pattaya zu amüsieren. Hier mal eine kleine Auflistung der gängigsten Methoden, und wie sie funktionieren!

Bierbars

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“Hey sexy man!!!” schallt es einem allerorts entgegen, gefolgt von einem “Come inside!”, manchmal mit einem schelmisch angehängten “meeeee!” (“come inside me”). Egal wie wir aussehen, auch die älteren und nicht wirklich knackigen unter uns werden mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln in die Bierbars gelockt. Natürlich soll man Umsatz machen, Bars leben vom Verkauf der Getränke, und vielleicht noch ein Mädel auslösen.

 

Eine Bierbar ist eine an mindestens einer Seite offene Bar, meistens sind alle 4 Seiten offen. Alle Bars sind aber überdacht, das ist bei dem Wetter (extreme Sonne, und wenn es mal regnet, dann richtig) auch nötig. Meist stehen Bierbars nicht allein auf weiter Flur, sondern befinden sich zusammen mit vielen anderen (manchmal bis zu hundert etwa) in einer Gegend, man redet dann auch von einem Bierbar Complex.

 

Wie funktioniert eine Bierbar?

 

Man betritt die Bar und sucht sich einen Platz, meist am Tresen. Manche Bars haben auch gemütliche Sitzgelegenheiten mit Tischen. Man wird zumeist nett begrüßt und äußert seinen Getränkewunsch. Man bekommt sein Bier oder was auch immer serviert, die Rechnung kommt in Form eines Zettels (siehe auch “Sicherheit”) in einen kleinen Becher o.ä., der vor einem stehen sollte. Meist kommt nach kurzer Zeit eins oder mehrere der Mädels zu einem und fängt ein lockeres Gespräch an. Der Inhalt ist immer gleich:

 

How are you?

What is your name?

Where you come from?

 

Und vielleicht noch die Frage ob man Urlaub macht oder geschäftlich hier ist, und ob man das erste Mal in Thailand ist (verneinen!).

 

Je nach dem wie die Bar geführt wird, wird man sehr schnell, später oder gar nicht nach einem Ladydrink gefragt. Wenn diese Frage gleich zu Anfang kommt, sollte man eher verneinen. Gefällt einem das Mädel aber und man möchte seine Gesellschaft, bestellt man ihr einen Drink. Gefällt sie einem nicht, aber ein anderes in der gleichen Bar arbeitendes Girl, kann man das ruhig zeigen. Also Blickkontakt mit ihr aufnehmen oder dem Mädel, welches man gerade an der Backe hat, bescheid sagen, oder auch der Mamasan (Geschäftsführerin oder Besitzerin der Bar).

 

Nach etwas Smalltalk werden gern zur Unterhaltung mehr oder weniger kurzweilige Spiel gespielt wie “4 gewinnt”, oder ein einfaches Würfelspiel, in dem es darum geht mit 2 Würfeln alle Zahlenkombinationen von 2 - 12 zu würfeln, oder auch ein Geschicklichkeitsspiel mit Bauklötzen. In manchen BBs stehen Snooker (Poolbillard) Tische.

 

Die Bar versucht natürlich gute Stimmung zu machen, je lauter die Musik und das Lachen der Mädels, desto mehr Besucher kommen nach und nach in die Bar. Zu späterer Uhrzeit und mit zunehmendem Alkoholkonsum wird es immer fröhlicher.

 

Die Öffnungszeiten der Bars sind in etwa mittags bis 0200 Uhr, je nach Gegend auch früher oder später.

 

In jeder Bar hängt eine Glocke, und derjenige Customer, der (natürlich möglichst laut, damit es die ganze Straße hört) an dieser läutet, hat soeben allen Anwesenden einen Drink ausgegeben. Solche Glocken und ähnliche Vorrichtungen befinden sich übrigens in jeder Art von Bar in ganz Touri - Thailand. Man sollte davon nur sehr spärlich Gebrauch machen - wenn überhaupt.

 

Ein Ladydrink kostet etwa das Doppelte eines Biers oder einheimischen Whiskys und besteht oft aus einem klitzekleinen Glas (manchmal sind es eher Fingerhüte) mit beliebigem Inhalt. Manche Girls trinken nur Coke, manche aber auch Thaiwhisky, Gin oder auch mal ein Bier. Einen Teil des Preises für den Drink erhält das Girl, meist ein Drittel bis die Hälfte, den anderen natürlich die Bar.

 

Die andere Einnahmequelle für Bar und Girls sind die Barfines. Man zahlt die Barfine an die Bar (in Bierbars meist 300 - 400 Baht), um den Arbeitsausfall des Girls für den restlichen Abend auszugleichen. Man nimmt das Mädel ja mit und sie steht der Bar für den Rest des Tages nicht mehr als Arbeitskraft zur Verfügung. Die Barfine wird in etwa zu gleichen Teilen zwischen Girl und Bar aufgeteilt.

 

Habt Ihr also ein nettes Mädel getroffen, von dem Ihr Euch vorstellen könnt diese bis zum nächsten Morgen zu engagieren, fragt sie recht rasch, ob sie mitgehen möchte. Aus zwei Gründen: Es gibt Thaigirls, die gehen nicht für Longtime mit, weil sie einen festen Freund (oft Thai) haben, oder einen oder mehrere Scheichs bzw. Sugardaddies, die ihnen regelmäßig Geld schicken. Die sagen dann, sorry, ich hab meine Tage. Dumm nur, wenn man das erst nach 8 Stunden merkt und dann ein langes Gesicht zieht. Der 2. Grund: Man sollte dann das Mädel auch bald auslösen, um nicht für den Rest des Abends ständig teure Ladydrinks bezahlen zu müssen - das ist rausgeschmissenes Geld. OK, wenn’s grad schön ist und es passt, warum nicht. Ist nur ein grundsätzlicher Gedanke dazu.

 

Manche Girls gehen auch nur für Short Time mit, aus gleichem Grunde, oder weil sie denken dass sie mit mehreren STs mehr verdienen können als mit einer LT - was in Fällen gut aussehender Mädels und einem ausreichenden Angebot an Freiern auch stimmt.

 

Egal ob ST oder LT (Definition s.u.), macht gleich aus was sie an Geld erwartet (neben der obligatorischen Barfine), und welche Leistungen Ihr dafür erwartet. Je klarer man das vorher ausmacht, desto weniger Enttäuschungen gibt es im Hotel. Es kommt selten vor, aber man trifft mittlerweile leider hier und da ein Mädel, das nur mit Gummi blasen will. Solche gehören natürlich freundlich, aber bestimmt fristlos entlassen. Schlecht nur, wenn man vorher nicht drüber geredet hat, dann ist man der Dumme.

 

Ich z.B. frag immer ob sie gern bläst, ob ich ihr in den Mund spritzen kann (damit ist das Thema Conti schon mal durch), wie lange sie am nächsten Tag bleiben kann und dass sie mich auf jeden Fall morgens noch mal “happy” (die Morgennummer, ohne welche LT mal gar nichts geht) machen muss.

 

Ist man sich einig, verlässt man die Bar in Richtung Hotel, oder nach Lust und Laune zu weiterem Barhopping oder in eine Disco. Nein, man kann nicht den ganzen Tag auf der Mutter liegen, das merkt man schnell in Pattaya. Natürlich kann man auch in der Bar bleiben, ich stelle in dem Fall aber klar, dass ich keine Ladydrinks mehr zahle, nachdem ich sie ausgelöst habe, sondern nur noch normale Drinks. Das ist auch OK. Oft wird das Girl gern noch in der eigenen Bar bleiben wollen, um noch etwas für Umsatz zu sorgen.

 

Bierbars bestimmen das Gesicht Pattayas auf weiten Strecken, sie gehören zum Stadtbild. Das ist auch alles ganz nett, in den meisten Bars wird man freundlich bedient und man kann auch einfach nur bei einem Bier dort sitzen und relaxen. Auch kaufe ich oft für ein paar Baht Thaifood auf der Straße (z.B. ein paar Fleischspießchen mit Reis oder Papaya Salat) und esse diese dann in der nächstbesten Bierbar. Das ist ganz normal in Thailand. Meist bekommt man unaufgefordert ein paar Servietten, manchmal sogar einen Teller und Besteck. Das hat keinerlei Hintergedanken, die Leute sind oft nur freundlich. Natürlich ordert man ein Getränk aus der Bar dazu. Ein paar Baht Tip, und alle sind zufrieden.

 

Abends sind eh immer die fahrbaren Essensstände und Suppenküchen unterwegs, für das leibliche Wohl ist also in jedem Fall gesorgt, Hunger muss man nicht schieben. Die Thais essen eh viel und gern, und das Essen ist eins der wirklich tollen Dinge an Thailand.

 

Währen des Abends kommen oft Verkäufer an die Bars um etwas Umsatz zu machen. Angeboten werden Uhrenfakes, Feuerzeuge, Kaugummi, Zigaretten, Polaroid Fotos, Sonnenbrillen, T-Shirts und aller mögliche Ramsch. Ein schlichtes “no thanks” reicht meist, um die Verkäufer loszuwerden. Hat man allerdings einmal Interesse bekundet, versuchen sie alles, um ihr Zeug an den Mann zu bringen.

 

Leider gibt es auch negative Beispiele. In manchen Fällen rechnet man je nach Lage der Bar nur mit Laufkundschaft (die man ein mal sieht und dann nie wieder), oder die Mamasan ist schlicht etwas bescheuert. Man merkt sehr schnell an der Bedienung, ob man freundlich ist oder nur auf Abzocke aus. Meidet Bars, in denen von weitem schon “Eeeehhh Falang!!!” gerufen wird, das ist in dem Zusammenhang respektlos. Und wenn man alle 2 Minuten nach einem Ladydrink gefragt wird steht man besser gleich wieder auf und geht.

 

Die meisten Bars aber hoffen auf Stammkundschaft und engagieren sich entsprechend den Gästen gegenüber.

 

Übrigens, lasst Euch nicht von der etwaigen Anwesenheit von  Kindern an den Bars irritieren, die gehören den Mädels oder der Chefin. Das wird in Thailand halt so gehandhabt und ist OK. Was anderes sind die Bettelkinder und die Kinder, die etwas verkaufen sollen. Später mehr dazu.

 

Die schönsten, jüngsten oder versautesten Girls findet man nicht unbedingt in Beerbars, dafür mag mancher die Atmosphäre an den offenen Bars eher als die kalte Luft in den Gogos z.B. Allerdings kann man auch in den Bierbars durchaus einen heißen Feger abgreifen, also Augen auf und nicht zu lang gezögert, die Hübschesten sind natürlich zuerst ausgelöst.

 

Manche Bierbars (welche in Häusern untergebracht sind) haben sogar Short Time Zimmer (s. Fotos, die Dame mit der Brille). Man kann dann gleich mit der Auserwählten ein Nümmerchen schieben, das ist praktisch, weil man nicht aus dem Haus muss. Die Tarife sind überall gleich (Zimmer etwa 300), trotzdem immer besser vorher ausmachen.

 

An den Bierbars kann man einiges über die thailändische Mentalität und das Leben der Leute dort erfahren. Das geht mit der Erfahrung los, wie die Mädels miteinander umgehen, wie und was sie essen usw. Auch steht in jeder Bar ein kleiner Altar für Buddha, dem jeden Tag geopfert wird und meist beschäftigen sich die Girls, wenn sie nachmittags in der Bar ankommen, erst mal mit Beten. Das stört aber nicht, im Gegenteil, und gehört zum täglichen Leben in LOS dazu.

 

Insofern sind Bierbars der ideale Platz in Thailand um der Kultur des Landes etwas näher zu kommen WINK

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