Neues aus Pattaya














Einige Außenaufnahmen der Stadt mit freundlicher Genehmigung von Chrischi (Calimba)




Pattaya. Was fällt einem zuallererst dazu ein... Wie ein Freund mal sagte: “Der größte Puff der Welt!” Das trifft es wohl. Erstmal: Inoffiziell ist das Seebad nach Bangkok die zweitgrößte Stadt Thailands. Inoffiziell? Ja, eigentlich kommt nach BKK größenmäßig erstmal Chiang Mai. Aber wenn man das riesige Einzugsgebiet und die vielen inoffiziell dort wohnenden Leute mitrechnet, kommt es wohl hin. Pattaya ist nicht gerade ein Kaff. Sehen wir es ähnlich wie in BKK: riesig zwar, aber der normale 7 oder 14 Tage Touri wird doch nur die einschlägigen Pfade betreten, somit wird alles eher übersichtlich. Beschränken wir uns ruhig mal auf die Beachroad und die von dieser abgehenden Sois (Seitenstraßen) sowie die “Walkingstreet”. In diesem Gebiet spielt sich alles Relevante ab, zumindest das was uns Gelegenheitsbesucher interessiert.

Pattaya ist nicht Thailand, nicht wirklich. Wer nur Pattaya kennt darf wohl nicht allen Ernstes behaupten in Thailand gewesen zu sein - oder gar dieses zu kennen. Es ist eher eine “Puffsonderzone”... Die Infrastruktur lässt uns Westler nichts, aber auch rein gar nichts vermissen. Wer also unbedingt Eisbein mit Sauerkraut braucht und ein Hefeweizen um zu überleben, wer nicht einen Brocken Thai oder auch nur Englisch spricht wird hier trotzdem klarkommen. Nicht nur die Mädels, alles und jeder ist sehr gut auf uns eingerichtet. Das fängt bei den vielen deutschen (oder englischen, skandinavischen usw.) Restaurants an, geht über die an uns angepassten Hotels (außer bei der Höhe der Armaturen in der Dusche) und hört bei den an westliche Gepflogenheiten angepasste Außenwelt noch lange nicht auf.

Beispiele hierfür sind banal aber mannigfaltig: Thais essen nicht auf der Straße. In Pattaya kümmert es niemanden wenn wir es trotzdem machen, sie machen es gar selbst und passen sich irgendwie UNS an. Abends mit Shorts, Schlappen und im T-Shirt rumzurennen, in BKK outet man sich damit als “Farang baah” (verrückter Westler), nicht so in Pattaya. Das gehört hier zum Straßenbild, fast schon zum guten Ton... OK, man muss es ja nicht übertreiben. Die Herren im Feinrippunterhemd sind nicht wirklich gut angesehen, werden aber akzeptiert. Wenn sie bezahlen können.

Den größten “Kulturschock” in LOS (Land of Smile) habe ich sicherlich in Pattaya bekommen.

Obwohl seinerzeit nicht die erste Destination, Phuket und BKK kannte ich schon etwas. Klar, auch das ist nicht das “richtige” Thailand, denn auch dort hatte ich nur die Spots besucht an denen sich Touris nun mal aufhalten. Trotzdem, wenn auch noch nicht mit dem Landesinneren, oder auch nur mit Orten an denen sich nur Thais aufhalten vertraut, es war schon mehr Thailand als nur Pattaya. DIESEN Kulturschock, also die anderen Gewohnheiten und Sichtweisen die sich aus der Religion, Erziehung und Familienstruktur und deren Gewichtung (hört sich blöd an ist aber einer der Knackpunkte) z.B. ergeben, hatte ich zumindest ansatzweise schon kennen gelernt, sagen wir besser erahnen können. Thailand ist im Grunde für einen Asien Erstreisenden nicht mehr und nicht weniger als ein völlig anderer Planet.

Nein, Pattaya hat mich absolut erstaunt und auf Anhieb fasziniert. Es ist die lockere Art mit der die Leute (also auch die Mädels) mit allem umgehen - auch mit Sex! Es ist eine thailändische Grundeinstellung das Leben zu nehmen wie es ist (aus verschiedenen Gründen). Wir würden sagen “die Feste feiern wie sie fallen”. Das thailändische Wort dafür ist “Sanuk” - eine echte Lebenseinstellung. Spaß haben und für das Jetzt leben. Ich finde das mehr als sympathisch.

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Diesen zweiten “Kulturschock” durfte ich also in Pattaya erleben. Es kam mir tatsächlich vor wie ein Paradies - DAS Paradies! Es gibt alles, und nichts, was es nicht gibt. Nur nicht spröde sein, gasgeben, aus dem Vollen schöpfen.

Foto: Ein Herrengedeck.
 

Nun, inzwischen war ich schon mehrmals dort, und es gibt auch den berühmten Blick hinter die Kulissen - denn es ist nicht alles Gold, was glänzt. Die berühmten zwei Seiten jeder Medaille. Aber lassen wir uns davon nicht weiter irritieren. Sanooking!

Ja, seit 97 war ich oft in Patty, wenn auch nie länger als 10 Tage. Ich wäre sonst wahnsinnig geworden. Habe viel erlebt, Schlechtes war wenig dabei, meist waren die Überraschungen angenehmer Art. Habe Parties mit Freunden (und vielen Hühnern) gefeiert, bin durch Bars gefallen, Bierbars oft, öfter Gogo Bars, habe manchmal Freelancer von der Beachroad mitgenommen oder aus irgendwelchen gerade angesagten Dissen (Szene wechselt ständig, bleibt im Grunde aber immer gleich). Zuletzt am liebsten die einschlägigen Angebote in den einschlägigsten Bars wahrgenommen (Soi 6 wird hier an erster Stelle genannt). Ja, der alte Grubert ist immer mittendrin, das kann man ohne Übertreibung sagen. Habe viele tausend Pics gemacht, und Videos. Das ist für mich wie ein Tagebuch und soll für diesen Bericht den “roten Faden” liefern.

Genug geplappert. Das soll ja kein Kulturreiseführer werden. Fangen wir an! Aber wo bloß... Was macht man denn wenn man frisch aus dem Flieger kommend in Pattaya einläuft? Natürlich. Koffer auspacken, duschen, ein Bier aus der Minibar und dann kann’s losgehen. Der Druck im Lendenbereich macht sich wegen der trostlosen Monate mit den Emanzenzicken Zuhause und der Vorfreude auf LOS und das wahre Leben deutlich bemerkbar. Also wie wär’s mit einer ersten Wurzelbehandlung? Nehmen wir mal an es ist noch früher Vormittag die Bierbars und Gogos haben noch geschlossen, die Stühle und Barhocker stehen noch falschrum auf den Tischen. Also ab in die Soi 3, ins “Welcome Inn”, bei Insidern auch als “Belgische Botschaft” bekannt. Die Mädels hier sind eher älter und professionell, das ist genau das Richtige für eine Shorttime (ST).

Sieht von außen fast wie eine Speisegaststätte aus. Gerade letztens war ich dort und habe gleich das erstbeste Angebot wahrgenommen. Sie war wirklich keine 20 mehr, und die Figur... seht selbst. Eigentlich nicht meine Gewichtsklasse. Aber ich kam rein, vergnügungswillig wie immer, und sie sprach mich an. “Where you come from”, “what’s your name”, “you stay here for business or holliday”... das sind immer so die Formalien. Ich bestellte mir ein Bier, gab ihr einen Ladydrink aus (100), und eine Minute später hat sie mir gesagt wo sich mich überall lecken möchte. Stichwort “Zungenanal”. Dieses Verkaufsargument hat mich überzeugt. Also Jungs, was wollt Ihr, Jennifer Lopez (auch schon zu alt inzwischen) oder geil?




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Das Zimmer war super, Aircon, Dusche, alles neu, kein Zeitdruck. Vor allem: sie hielt alle ihre Versprechungen genau ein. Habe keinen reingesteckt, ich mag den Blowjob (BJ). Das alles dauerte incl. der ersten und der zweiten Dusche vielleicht 30 Minuten, schließlich war ich geladen und die 50 mg Sildenafil (ich bevorzuge z.Zt. Kamagra) taten ihr übriges. Keine weltbewegende Geschichte, aber sicher das was man erwarten kann wenn man mal eben für eine ST 700 Baht investiert. Ich bin also voll zufrieden mit ihr zurück an den Tresen, wo ich noch ein nettes Gespräch mit einer ihrer Kolleginnen führte. Wundert Euch nicht über die traditionelle Kleidung der Mädels, es war gerade “Loy Kratong”, ein hoher thailändischer Feiertag, da tragen die Mädels gerne diese Kostüme. Sieht ja auch ganz erotisch aus, finde ich.

OK, der erste Druck ist weg und wir laufen runter an die Beachroad. Eigentlich ein Kapitel für sich... da gibt es viel zu sagen. Erstmal: Beach. Den könnt Ihr in Pattaya getrost vergessen. Kein Mensch fährt zum Baden nach Pattaya. Das Wasser ist dreckig, der Strand winzig. Man kann sich schon mal in einen Liegestuhl legen und eine Kokosnuss austrinken, oder ein “Beer Chang”. Zusehen wer sich da so alles rumtreibt, ganz interessant. Oder sich ein Boot mieten um mit einem Kumpel und zwei Mädels nach Koh Larn zu schippern (später mehr). Aber eigentlich ist die Beachroad für eines bekannt: Für ihre Freelancer. Das sind Mädels, die aus irgendwelchen Gründen nicht in einer Bar anschaffen möchten sondern lieber auf eigene Rechnung einen Freier aufreißen wollen. Das findet allerdings in der Regel erst in der Dunkelheit statt. Wegen der besseren Übersicht hier trotzdem erstmal ein paar Pics bei Tage:



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Zu den nächtlichen Aktivitäten an der Beachroad später mehr. Zunächst lasst uns mal, da es ja noch früh ist und die Säufersonne noch auf sich warten lässt, die eine oder andere Beerbar frequentieren. Es gibt tausende Beerbars in Pattaya. Kein Mensch kann alle kennen, noch nichtmal von außen. Hier mal ein paar Geschichten und Fotos zum Thema, auf chronologische Reihenfolge wird kein Wert gelegt.

Wan. Sie fiel mir mittags, ich hatte mein Frühstück in Form einer Nudelsuppe und eines Stützbierschens kaum zu mir genommen, in einer Beerbar in Soi 8 auf. Sie kam gerade zum Dienst und zündete wie alle Thaigirls erstmal ein paar Räucherstäbchen für Buddha an. Das sah so erotisch aus, dass ich mich auf der Stelle verliebte. Ich sprach sie also gleich an und fragte ob sie auch für ST mit Farang gehe. Sie ging. Für 500 Baht + 200 BF erklärte sie sich bereit mir für 2 Stunden in mein Hotel zu folgen. Dort angekommen musste ich sie erstmal von diesem Bären befreien, wenn ich eins abtörnend finde dann Haare an der Pussy. Was folgte war eine Nummer die durchaus ihr Geld wert war. Der Nachteil lag darin, dass mein Hotel (Eastiny Inn, s. Hoteltipps) genau 50 m weiter lag und ich jeden Tag an ihrer Bar vorbei lief. Sie hoffte natürlich auf eine Wiederholung des “easy money”... So weit ging die Liebe aber nicht.



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Tony’s



Tony’s befindet sich in der Walking Street und ist eine Institution in Pattaya. Ich persönlich finde die Disse hat schon bessere Zeiten gesehen. War früher regelmäßig dort, sehr gut zum Freelancer aufreißen (immer noch). Die Show fand ich immer klasse, diese schon etwas ältere Filippina hat es drauf. Heute besteht die Show leider fast nur noch daraus dass betrunkene Farang auf der Bühne abtanzen, wer will so etwas schon sehen? Zumal die meistens aussehen wie Bademeister aus Rimini. Die Preise haben in letzter Zeit stark angezogen, mindestens 150 für ein Bier muss man schon hinlegen. Eine Flasche Black Label kostet nun auch immerhin ca. 3000 (ohne Verdünnung!). War letztens noch mit einem Kumpel und 3 Mädels da, die Runde hat 1000 gekostet. Steht in keinem Verhältnis mehr. Der Service ist auch mies geworden, da nützt mir auch die V.I.P. Card aus besseren Tagen nichts. Oder dass man auf dem Pissoir prima Eiswürfel niederpieseln kann... Aber, wie gesagt, kurz mal rein und eine mitnehmen, das geht nach wie vor gut.



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