Massagen

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Mehrmals wöchentlich gönne ich mir eine Massage. Dies hat mit Sex zunächst nichts zu tun. Ich wähle meistens die “Thaimassage”, die wird an jeder Ecke in den vielen Massage Häusern angeboten und kostet etwa 200 Baht/h. Ich nehme immer 2 Stunden, was dann incl. eines Tips von 100 Baht 500 Baht kostet. Man wird in eine Kabine geführt und meist bekommt man eine Art “Schlafanzug”, in dem man massiert wird. Je nach Kraft, Lust und natürlich Können der Masseuse ist das sehr angenehm und entspannend. Man kommt leicht mit der Masseuse ins Gespräch, oft wird ein “Special” angeboten, meist ein Handjob (chackwhao) für 500 Baht. Den lehne ich immer ab, einen von der Palme wedeln kann ich mir auch selbst. Für den Blow Job wollen die meisten 1000 haben, was ich aber nicht bezahle, sondern ich handle den Preis auf 500 runter. Für das alte Rein - Raus - Spiel wollen sie auch 1000. Man kann in so einer Massage alles erleben, allerdings auch nichts. Das muss man ausprobieren.

 

Ich hatte schon alles, von einer miesen Thaimassage (man kann die Lady übrigens auch austauschen, wenn was nicht passt, einfach bescheid sagen) ohne jegliche Erotik oder Specials, über aufregende, weil heimlich in der “Halböffentlichkeit” der nur mit Tüchern abgetrennten Kabine ausgetragene Blow Jobs, bis hin zu Analverkehr mit einer Mittdreißigerin für 500 Baht in einer Massage in der Nähe der Banana Disko.

 

Die Ölmassage ist die andere gängige Massage Variante, sie kostet meist 100 Baht/h mehr. Man kommt in eine Einzelkabine und zieht sich nackt aus, manchmal bekommt man ein Handtuch um die Blöße zu bedecken, was aber nur dem Wahren des guten Scheins dient. Man wird von Kopf bis Fuß mit Babyöl o.ä. behandelt und massiert, daher der Name “Ölmassage”. Meist liegt man auf einer erhöhten Liege, s.d. die Masseuse sich nicht bücken muss bei der Arbeit. Auch hier werden oftmals “Specials” angeboten, das Prozedere ist das gleiche.

 

“Woher kommst du, wie heißt du, wie lange bleibst du, bist du alleine hier?” lauten die immer gleichen Fragen der Masseusen (wie auch der Bargirls). Nachdem das Mädel einen geil gemacht hat, indem es “versehentlich” beim Massieren mit dem Ellenbogen die Kronjuwelen wiederholt berührt, oder mit dem Finger durch die ölige Arschritze rutscht und einem etwas die Rosette vorwärmt, kommen die Preisverhandlungen wie von selbst in Gang. Man sollte an der Stelle, trotz dem man irgendwie die schlechtere Verhandlungsposition hat, was auch weithin sichtbar und kaum zu verheimlichen ist, allzu übertriebenen Preisvorstellungen seitens der Masseuse nicht nachgeben. Man kann sich nämlich auch schlicht und einfach nur zu Ende massieren lassen, trotz der Fahnenstange.

 

Eigentlich gehe ich wirklich nur für eine gute Massage in ein Massagehouse. Für Sex gibt es andere und mitunter bessere Möglichkeiten. Ich kaufe meine Brötchen ja auch nicht beim Metzger. Trotzdem nehme ich ein gutes Angebot von einem netten Chick gern an, wenn es sich denn so ergibt und ich geil bin.

 

Die Wahrscheinlichkeit, dass in Patong “was geht” in einer “katholischen”, also traditionellen Massage, schätze ich auf etwa zwei Drittel ein. Es kommt eh immer drauf an, an wen man gerät. Übrigens, man kann sich die Masseuse aussuchen. Meist wird einem eine “zugeteilt”, man kann aber Wünsche äußern und sie werden sich hüten, diesen nicht zu beachten, denn die Konkurrenz ist riesig, und sie schläft nicht.

 

In der Soi Kepsap, in gewissen Kreisen nur als “Schlampendreieck” bekannt, gibt es etliche Massagen, und alle bieten Specials an. Schaut auf den Stadtplan. Die Straße ist Y- förmig, mündet mit dem einarmigen Teil des “Y” in die Beachroad und befindet sich von der 2nd Road (Tath-U-Thit Road) kommend etwa 200 m hinter dem Christins (s.u.) auf der rechten Seite.

 

Hier ist die Situation so weit gediehen, dass offenbar niemand mehr für eine Massage herkommt, sondern nur zum Abspritzen. Dies lässt sich mit einem Erlebnis verständlich machen, welches ich dort letztens hatte: ich hatte ein ganz junges Huhn erwischt, 18, die kam offenbar gerade vom Reisfeld und konnte entsprechend überhaupt nicht massieren, allerdings prima blasen. Als mich die Managerin oder Mamasan danach fragte, wie meine Massage gewesen sei, antwortete ich wahrheitsgemäß, “ziemlich mies”, was mir mehr oder weniger so rausgerutscht ist. Wer jetzt meint, die Chefin sei sauer auf das Mädel oder würde über den erforderlichen Nachschulungsbedarf nachdenken, sieht sich gewaltig getäuscht, denn sie antwortete mir unter  lautem Lachen sinngemäß: “Jaja, die jungen Dinger, können alle nicht massieren, nur Specials”. Alles klar? Mir war’s wie gesagt recht, ich hatte natürlich nur eine Stunde Thaimassage gebucht, 200 bezahlt und für den Mundschuss 500.

 

Die Mädels sitzen draußen vor der Tür ihres Ladens und versuchen Passanten zu einer Massage zu überreden, falls nötig. Dazu halten sie einem einen laminierten Zettel unter die Nase mit den Preisen. Man kann hier gleich schon an Ort und Stelle seine Handwerkerin aussuchen und das Nötige mit ihr besprechen. Während die Mädels der ersten Läden der Doppelstraße (Richtung 2nd Rd) manchmal nur mit Gummi blasen wollen (so ein Unsinn), gibt es vor allem in den beiden letzten Shops (linke Hand, wenn man Richtung Beachroad geht), schon eher das ganze Programm, blasen natürlich sowieso blank.

 

Soi Kepsap hat übrigens fast rund um die Uhr geöffnet, ich schätze mal zwischen 0800 und 0400 Uhr sitzen so gut wie immer Mädels vor der Tür und warten auf Dich. Das Schlampendreieck ist somit für mich zu einer festen Adresse geworden, wenn ich mal auf die Schnelle was erleben will. Das ist super, denn bekanntermaßen ist Patong nicht gerade Pattaya, wo man mal eben in Soi 6 gehen kann. So eine Einrichtung hat in Patong also eigentlich immer schon gefehlt, zumal die Blow Job Bar in Soi Seadragon auch nur kurz überlebt hat. Leider, leider, leider.

 

Typischer Ablauf einer solchen Massage: heute bin ich alleine aufgewacht und muss den erforderlichen Druckausgleich ohne eine gemütliche Morgennummer im eigenen Hotelbettchen organisieren. Also packe ich meinen Rucksack für den Strand und fahre mit dem Motorbike ins Schlampendreieck. In meiner Lieblingsmassage finde ich einen Optikfick, jedenfalls für meinen Geschmack, total skinny (36 kg), 18, allerdings schon ein Kind, was man den Busen auch ansieht. Zum Glück nur diesen. Ich mache eine Stunde Thaimassage mit ihr aus und einen Blowjob mit Reinspritzen (natürlich _spiteful ) für 500. In der Kabine kommen wir trotz kaum vorhandener Englischkenntnisse ihrerseits und mäßigen Thaikenntnissen meinerseits ganz gut ins Gespräch. Zumindest reicht es, um die weiteren Modalitäten auszumachen. Ich lasse mir zuerst den Blow Job verpassen und relaxe etwas. Dabei sind wir beide nackt. Dann stecke ich ihn ihr rein und probiere ein paar Stellungen aus, zuletzt Doggy. Kurz bevor ich komme bedeute ich ihr den Kopf auf das Kissen zu legen und den Mund weit zu öffnen (wie ausgemacht) und spritze ihr die Ladung auf wie weit herausgestreckte Zunge. Sie spuckt es in das bereitliegende Klopapier und wir kuscheln noch ein paar Minuten, bis mein Puls wieder unten ist.

 

Ich gebe ihr die vereinbarten 1000 und wir verabschieden uns mit Küsschen. Ich werde sie an einem der folgenden Tage noch mal für 2 Stunden und das volle Programm mit in mein Hotel nehmen, was mich ebenfalls 1000 kosten wird, plus 400 für 2 h Thaimassage.

 

Mein Gott, Leute, es gibt schlechtere Möglichkeiten seinen Vormittag zu gestalten _WINK Anschließend geht’s an den Beach!

 

Thaimassagen werden übrigens oft auch an den Stränden angeboten, ich persönlich finde es etwas gelähmt, sich vor den Augen aller massieren zu lassen, dazu gibt es dann garantiert den Sandpapier Schmirgeleffekt. Aber jedem das seine...

 

Die Bandbreite bei den Masseusen ist ziemlich komplett, von der 18 jährigen Anfängerin, die ihre “Künste” beim Pizzabacken erworben zu haben scheint, bis zur 50 jährigen Könnerin, die das Massieren z.B. in Bangkok in der berühmten Massageschule des Wat Po erlernt hat, kann man alles antreffen.

 

Nicht unerwähnt bleiben soll das Vorhandensein einer so genannten Body Massage in Patong, dem CHRISTINS. Vorab, vergesst den Laden, sie haben keine Konkurrenz und der Service ist grottenschlecht. Viel besser ist es in Bangkok. Wer so was noch nie probiert hat und unbedingt will, es läuft ab wie in allem “Waschanlagen” in Thailand: die Mädels sitzen in einer Art Aquarium (freilich ohne Wasser) und lächeln. Man sitzt draußen und nennt dem Manager die gewünschte Nummer, die weithin sichtbar an das Kleid des Mädels geheftet ist. Mit ihr geht es dann in einen privaten Raum, darin befinden sich neben einer Liege oder einem Bett eine große Badewanne (meist groß genug für 3 oder 4) und eine Luftmatratze aus Plastik.

 

Nachdem das Mädel einen in der Wanne gründlich überall (wirklich überall!!!) gewaschen hat, geht’s auf die Matratze. Hier verteilt die Masseuse nun aus einer Schüssel besonders glitschigen Schaum auf Matratze und Kunden. Dann beginnt die eigentliche Massage, die reibt ihren Body an dem des Patienten, daher der Name “Bodymassage”, also Body to Body. Das kann sehr angenehm sein und wird meist von einer Erektion begleitet. Das Reinstecken findet fast immer mit Gummi statt, in Christins wollen viele sogar mit Gummi blasen, was Verarschung ist. Kostet etwa 2.000 für 90 Minuten. Wer mehr als ein Mädel mitnehmen will fragt sein zuerst ausgewähltes, ob sie eine gute Freundin hat, die sie mitnehmen will. Hat sie, glaubt mir.

 

In einer anderen Abteilung des Christins gibt es übrigens eine ganz normale Thai Massage. Es befindet sich auf der 2nd Rd, riesiger rosarot gestrichener Kasten, kennt jeder in Patong.     

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Hat Kamala

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Der riesig lange Strand von Kamala war schon immer mein Lieblingsstrand. Ziemlich weitläufig. Wenn man aufs Wasser schaut rechts, an dem Ende war immer meine Lieblingsstelle, jahrelang hab ich hier im Wasser gevögelt, meinen Spaß gehabt, die Tage vertrödelt. Nach dem Tsunami (es ertranken damals hunderte Menschen in Kamala und gerade auch hier am Strand) hat sich alles etwas verändert. Von meinem Lieblingsrestaurant existieren nur noch die Fundamente, andere, kleinere Strandrestaurants stehen nun an dieser Stelle. Sie ist insgesamt weniger frequentiert, da der Zugang zur Straße nicht wieder geöffnet wurde, man muss schon ein Stückchen am Strand lang laufen oder mit dem Bike fahren (oberhalb gibt es einen Pfad). Dieser Strandabschnitt ist je nach Saison ungepflegt, weil niemand den angeschwemmten Plastikmüll wegräumt. Man kann aber immer noch eine schöne Zeit dort haben, auch mit seinem Mädel natürlich. Essen nach wie vor möglich, es gibt Liegen nebst den nötigen Sonnenschirmen zu mieten.

 

Der mittlere Strandabschnitt ist weniger einsam, hier ist die Infrastruktur dafür total touristisch. Man kann schon gut essen hier; aber es gibt jede Menge Strandshops mit Krimskrams wie Hüte und Bademoden. Es gibt halt eine Menge Bungalows hier und auch ein Hotel. Entsprechend neckermännisch ist die Klientel in diesem Bereich.

 

Der Abschnitt zum Örtchen hin lohnt auch einen Besuch, ist halt nicht so abgeschieden.

 

Insgesamt hat es mir zwar diesmal nicht mehr so gut gefallen, zumal noch keine Saison war und “mein” Strandabschnitt ziemlich vermüllt, dazu das Wasser nicht klar, was aber nur an der Strömung lag. Wer meinen kleinen “Unterwasser Film”, wo ich etwas Spaß mit meinem damaligen Freelancer hatte, kennt, weis wie klar das Wasser dort normalerweise ist: glasklar.

 

Kamala ist aber nach wie vor schön und für einen Tag am Meer absolut geeignet. Der Ort Kamala ist schon etwas größer. Wenn Ihr durchgefahren seid, kommt rechte Hand das “Phuket Fantasea” (vergesst bloß diesen Touristenscheiß), in der darauf folgenden, scharfen 90 Grad Rechtskurve geht es ab zur Polizeistation und zum Hotel. Hier könnt Ihr (auch mit dem Auto) reinfahren und seid nun etwa in der Mitte des Strandes. Zum hinteren Abschnitt gelangt man von hier entweder zu Fuß, oder entlang des Trampelpfades (nur per Pedes oder Bike). Es gibt im weiteren Verlauf der Hauptstraße noch eine Möglichkeit an den hinteren Abschnitt des Strandes zu kommen, es ist eine Stelle mit einer langen Mauer, entlang welcher man zum Beach gelangt (nur Bike). Dort noch über eine kleine Fußgängerbrücke (ruhig rüberfahren) nach rechts über den Kanal, dann kommt Ihr fast bis an das Ende des Strandes mit dem Bike (Vorsicht, der Pfad ist sandig).

 

Der Strand hat insgesamt, wie die meisten anderen Beaches auch, etwas mehr Zulauf bekommen als früher. Es entstehen überall neue Hotelkomplexe irgendwo im Nirwana, und die Gäste dieser Anlagen besuchen dann natürlich den nahe gelegensten Strand. Ich schau nur immer rechts und links der Strände in die Hügel und denke mir, da ist schon wieder eine neue Anlage, die gab’s doch früher nicht... das ist der Zahn der Zeit und der Lauf der Dinge.          

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