Siem Reap

Wikitravel: Siem Reap

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Früh morgens bei der Bus Firma angekommen (es fahren mehrere Busse pro Tag), ging es nach kurzer Wartezeit und dem Einchecken (man erhält einen nummerierten Coupon für sein Gepäckstück) in etwa 5 Stunden ans Ziel.

Die Busfahrt verlief angenehm, auch wenn die Sitze etwas eng waren. “V.I.P. Bus” kommt der Sache schon nahe. Es werden ein paar Snacks verteilt, und eine Flasche Wasser bekommt man. Der Bus hat ein WC. Auf halber Strecke wird ein etwa 30 minütiger Stopp an einem Restaurant (ganz ok) in Kampong eingelegt. Die nette Stewardess erklärte unterwegs einiges Interessantes zur Strecke, mir, dass die Busse normalerweise komfortabler sind (auch die nach Saigon, die Strecke wird von der gleichen Company betrieben) und dass sie abends Zeit hätte. Naja, nicht so platt, sie hat es vorsichtig versucht. Natürlich hatte ich keinerlei Lust auf komplizierte Geschichten, und ich war ja wegen der Mädels in Siem Reap gekommen, hauptsächlich jedenfalls. Als wir den Stopp einlegten bot sie mir an, eine der hiesigen Spezialitäten für mich zu kaufen: Frittierte Riesenspinnen. Habe dankend abgelehnt...

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Kaum bog der Bus auf seinem Halteplatz in Siem Reap ein, setzte sich schon eine ganze Horde Motorbiketaxler in Bewegung, Schilder mit dem Angebot “500 Riel only” wurden hoch gehalten. Viele Bikes hatten eine Art Anhänger mit überdachten Sitzen. Prima, so gab es keine Probleme beim Transport meines mal wieder viel zu umfangreichen Gepäcks. Ich suchte mir einen vertrauenserweckend dreinschauenden Fahrer aus, einen freundlichen, jungen Burschen. Unterwegs fing er das übliche Gespräch mit mir an, ob ich nicht doch lieber in ein anderes Hotel wolle (damit er eine Provision bekommt), wie lange ich bliebe und ob ich nicht einen Fahrer bräuchte, auch für die Tempel. Letzteres stellte ich in Aussicht, denn ich brauchte wirklich einen Fahrer. Da sich mein erster Eindruck zu bestätigen schien (und das später auch tat), bestellte ich ihn zunächst für den Abend, damit er mir etwas von den Bars und Massagen zeigte. Ich gab ihm 2 Dollar, denn die 500 Riel (ca. 10-15 Cent) wären zwar auch ok gewesen, da ja angeboten, aber damit konnte er ja kaum das Benzin für die Strecke bezahlen.

Als Hotel hatte ich mir dieses ausgesucht:

Angkor Saphir Hotel
#82 National Road No. 6
Siem Reap Town
Tel 092 9302619 - 016 37 25 35 - 063 96 53 39
Email: saphil@mobitel.com.kh

Hier war ich unter dem Strich sehr zufrieden. Kleines Restaurant (gut für Frühstück). Zwar war die Internet Verbindung derzeit gestört, aber es gibt ein Internet Café 50 m weiter. Zimmer 20 - 25 USD, je nach Größe. Ich hatte ein größeres Zimmer, leider im 3. Stock, was zu Folge hatte, dass die Aircon, die nicht gerade überdimensioniert ist, die Hitze gerade so zufrieden stellend bewältigen konnte. Freundlicher Service, Mädels (natürlich) kein Problem.

Fahrt zum Hotel, dieses selbst - außen, innen, Zimmer, Aussicht:

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Siem Reap ist ein nettes, kleines, relativ sauberes und ruhiges Städtchen. Habe ich so nicht erwartet. Man merkt, dass die Stadt auf dem “aufsteigenden Ast” ist, man steckt eine Menge Geld in Straßen und sonstige Infrastruktur. Kein Wunder, Angkor Wat und die nahen anderen Tempelanlagen ziehen eine steigende Zahl internationaler Touristen an, die viel Geld bringen. Dass nun allerdings auch auf dem historischen Grund selbst, also nahe der Tempel, ein großes Hotel gebaut werden soll, kann man durchaus zwiespältig betrachten. Noch hat der große Run nicht eingesetzt, noch haben Stadt und Anlagen einen gewissen ursprünglichen Charme, soweit das möglich ist. Man sollte alledem sicherlich bald einen Besuch abstatten, wer weiß, wie es in zehn Jahren aussieht...

Also die Infrastruktur stimmt, vorbei die Zeiten, in denen man sein Geld noch cash mitführen musste... Geldautomaten gibt’s zur Genüge. Internetcafes, Supermärkte, Shops und Boutiquen usw. Mir ist z.B. ein Glas aus meiner Brille gebrochen, und ich war ziemlich ratlos, da das Teil auch nicht gerade billig war. Ich dachte schon, ich müsste mich für den Rest meiner Reise mit der Lesebrille behelfen. Ich ließ mich aber doch von meinem Fahrer mal zu einem Optiker fahren, und siehe da, mir konnte geholfen werden. Er fertigte ein neues Glas an, innerhalb von 24 Stunden. In Deutschland hatte ein Glas über 300 Euro gekostet (Kunststoff, gutes Gleitsichtglas). Was musste ich hier bezahlen? Sagenhafte 50 USD, incl. der Reparatur. Mein Optiker in Deutschland sagte später, die Qualität würde stimmen. Da kann man mal wieder sehen...

Ein kleiner Rundgang durch die Stadt gefällig?

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