Nightlife

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OK. Stilwechsel. Zum Eingemachten! Es gibt ein paar WIRKLICH klasse Läden in PNH. Mein Favorit ist klar die MARTINI BAR, eigentlich eine Disco, oder was man dafür halten könnte. Keine Bange, es ist in Wirklichkeit natürlich (wie alles nach dem Eintritt der Dunkelheit in PNH) ein Puff, oder besser, ein Ort, an dem man seine Schöne der Nacht gegen einen kleinen Obolus aussucht. Adresse:

Martini Bar
Open 7pm to 3am
#110, Street 173,
Phnom Penh, Cambodia
tel: 011 874 416

Die haben auch eine Website:
http://www.martini-cambodia.com

Kennt absolut jeder in der Stadt. “Disco”, hab ich gesagt, stimmt. Man kann auch tanzen. Man MUSS aber nicht, also nicht, dass jemand glaubt, man müsse hier jemanden “antanzen”, um fündig zu werden. Ich selber tanze zwar gerne, aber nicht, um hier jemanden abzuschleppen. Beschreibung der Location:

Open Air Bereich (aber überdacht) mit Außenbar, Tischen (Speisen erhältlich, ich kann aber nur abraten), und jeder Menge Girls, die da rumsitzen, durchlaufen, einfach abhängen um angesprochen zu werden, und noch viel öfter, um jemanden anzusprechen. UNS! Gib einen Drink aus, frag nach dem Wetter oder ihrem Outfit... es läuft, unter Garantie. Noch mal: Es ist ein Puff, die Mädels warten auf uns, um uns abzuschleppen. Ja, es geht nur ums Geld. Kostet: Ab 10 USD für eine Shorttime (schnell mal mit dem Huhn ins eigene Hotel für eine oder zwei Stunden) und ab 20 für Longtime (over night). Kann aber auch das Doppelte kosten. Habt Ihr soviel Geld dabei? WINK

Dann gibt es noch die Disse, Mucke, abtanzen, kalte Getränke... wie gehabt. Natürlich das gleiche Programm wie draußen. Easy!

Schaut Euch mal die Website an, aber von den Pics nicht schocken lassen: Da gibt es abends (so ab 2200 oder 2300) echt klasse Hühner.

Ich kenne ein paar Leute in PNH und die hängen da fast täglich ab. Hab so manche Flasche Black Label versenkt, und so manches Huhn mitgenommen. Pflicht in PNH!

Hier ein paar Stimmungsbilder aus dem MARTINI... nicht erschrecken, es ist nur ein Querschnitt und natürlich sind auch ein paar tote Vögel dabei. Aber wie viele Cuties könnt Ihr an einem Abend vernaschen? 

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Kien Svay

Dieser Platz liegt etwa 15 km östlich von Phnom Penh und ist gut für einen halben Tagesausflug. Am besten ein Taxi mieten, es geht aber auch per Motorbiketaxi oder mit dem Bus vom Central Market für einen halben Dollar (für die Hartgesottenen).

Die Fahrt führt über eine Brücke, vorbei an einem immer noch nicht fertigen, aber schon jetzt irgendwie gewaltigen und beeindruckenden Tempel (kenne ich seit 8 Jahren als Baustelle), bis es schließlich an einer Tankstelle links ab geht - zum Mekong. Dort tauchen kleine Holzhäuser auf, die auf Stelzen stehen. Was man dort machen kann: Etwas essen, den Ausblick auf den Fluss genießen - und einen wegstecken. Eine durchaus interessante Erfahrung, die man so schnell nicht vergisst... Spaß im Stelzenhauspuff, einen Meter über dem Mekong. Das kann, je nach Hitze und Tageszeit, ganz schön anstrengend werden... Duschen kann man mittels des bereitgestellten Plastikbottichs und der berühmten Schöpfkelle. Eine Öffnung im Boden macht weitere Sanitär Installationen überflüssig. Kostet etwa 10 Dollar für ST (Shorttime). Ich hatte schon viel Spaß an diesem Ort, siehe die erste Kambodscha CD.

An diesem Tag aber hatte ich kein Glück: Es war nur ein Mädel da, die war nicht nach meinem Geschmack und auch noch zickig. Also habe ich den Nachmittag genossen, ein paar Bier getrunken und mit den Leuten gesprochen, was mein Fahrer allerdings übersetzen musste. Es kommen meist nur Khmer People her.

Außerdem hat es wie aus Eimern geschüttet, das drückt etwas auf die Stimmung und die Fotos sind auch nicht so toll geworden, sorry dafür.

Was hier noch sehr interessant scheint: Man kann ein Boot mieten (s. Foto), das ist rundum verglast, hat ein Dach, und ist mit Vorhängen blickdicht gemacht. Das kostet 5 Bucks die Stunde. Ich habe mir vorgenommen, das nächste Mal eine kleine Bootstour zu unternehmen. Zwar werde ich nicht viel von der Landschaft sehen, wegen der Vorhänge, andererseits wird das, was ich mit meiner Begleitung (die ich vorsichtshalber aus PNH mitbringen werde) dort erlebe, so vor den Blicken des Skippers und anderer möglicher Zaungäste verborgen bleiben. Stelle ich mir eigentlich ganz nett vor, so zum Tuckern des Motors und mitten auf dem Mekong... irgendwas muss man seinen Enkeln ja erzählen können WINK

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Essen in Phnom Penh

Knifflig. Die Hygienestandards in Kambodscha sind sehr niedrig. Wer einmal über die Wochenmärkte geht und sieht, was die Einheimischen da so in den Fleisch- und Fischabteilungen kaufen, weiß sofort, was ich meine. Teils unerträglicher Gestank, Fleisch grau, labbrig und von Fliegen besetzt, Fisch liegt teils ohne Eis mit matten Augen (frischer Fisch hat klare Augen) auf Holzkisten.

Ich glaube auch nicht, dass sich die Leute großartig die Hände waschen nach Verrichtung gewisser menschlicher Bedürfnisse, was einer der Gründe sein dürfte, warum auch teure, internationale Lokale, von denen es massig gibt in PNH, keine Garantie für nicht krankmachendes Essen geben könnten. Ich selber hab mir mal fürchterlich Montezumas Rache bei einem teuren Japaner zugezogen, was ich deshalb so genau weiß, weil mein Fahrer dabei war und die gleichen Beschwerden bekam (und das als Khmer).

Irgendetwas bei den fliegenden Händlern am Straßenrand zu kaufen kann ich nicht wirklich empfehlen, außer vielleicht trockenes Baguette, was nicht sehr anfällig für raschen Verderb ist und auch keine gute Grundlage als Bakteriennährboden darstellt. Außerdem ist es lecker. Alles andere würde ich meiden.

Das Essen im Martini ist übrigens eine Katastrophe. Gelegentlich hat das eine oder andere große Hotel ein Buffet für 10 oder 15 Dollar, was man probieren kann.

Was also tun? Ich kenne Leute, die ernähren sich ausschließlich von den angeblich sehr guten Hamburgern des “Lucky Burger” Restaurants (so etwas wie Mc Dreck auf Khmer). Ich persönlich kann das nicht. Wirklich empfehlen kann ich das kleine Restaurant “The Rising Sun”, welches sich in der Nähe des Rivers befindet:

The Rising Sun
English Pub - Restaurant
No. 20 St. 178 Phnom Penh

Der Chef ist Engländer, ein netter, gemütlicher Kerl und betreibt das Ganze schon einige Jahre (Fotos 1, 2). Das teuerste Gericht kostet glaube ich 5 USD (Foto 3), dieses Steak kann sich wahrlich sehen lassen. Ich war sehr oft da. Klar, die Scene kann sich sehr schnell ändern in PNH, das haben wir schon des Öfteren erlebt... ein neuer Koch, und alle Empfehlungen sind plötzlich für die Katz’. Hier scheint die Gefahr nicht so groß, denn der Mann scheint zu wissen, was er macht, so mein Eindruck. Leider fand ich persönlich das Frühstück nicht so prickelnd (englisch halt und sehr fett), s.d. ich zum Frühstück meist in eins der Restaurants direkt am River (Riverside)gegangen bin (z.B. die “Garden Bar”, oder gegenüber “On the Corner”), nur für eine Kleinigkeit. Zur Not tun es auch mal ein paar Früchte aus dem Kühlschrank (es gibt alles reichlich im Supermarkt) oder ein Stück Schokolade. Und Flüssignahrung...

Ach ja: Wer auf Suppen steht, genau gegenüber vom “Rising Sun” ist eine Art Suppenrestaurant, kleines Ding, aber lecker und sauber. Empfehlenswert! Das 1. Foto habe ich von dort aus aufgenommen. 

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