Girls

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Zwei Nachtschattengewächse aus dem Sharky.

85Moment noch, es ist gerade einmal Mittag, und die seligen Zeiten des Svay Pak, auch K 11 genannt (weil es 11 KM vor Phnom Penh liegt, oder sollte man besser die Vergangenheitsform benutzen...) sind vorbei. Früher kam man an in PNH, duschen, ein Bier aus dem Fridge und die allererste Fahrt ging raus zum Svay Pak. Leider haben einige wenige Kranke dort ihr Unwesen getrieben, und die Polizei hat diese ansonsten wunderbare Destination vietnamesischer Hurerei geschlossen. Ich kenne Leute, denen kommen die Tränen, wenn wir darüber sprechen und die alten Pics angucken (s. “Grubert in Kambodscha”). Ja, die Zeiten sind vorbei, und sie kommen nicht wieder.

84Was also tun um diese Uhrzeit? Die Clubs machen erst gegen 1700 oder 1800 auf. Also in eine Massage! Mädels sitzen in Reih und Glied mal auf Sofas, mal hinter Glasscheiben im “Aquarium”, wie man es aus Thailand kennt. Man bezahlt etwa 4 oder 6 Bucks für eine Stunde Massage, und ab geht’s aufs Zimmer. Was dort geschieht wird unter 4 Augen besprochen, auch in preislicher Hinsicht. Nach einigem Handeln bekommt man die Mädels auf ein einigermaßen normales Maß runter, das sollte so bei 20 Dollar liegen. Ja, das ist etwas teurer, im K11 hat man dafür ein hübsches, äußerst talentiertes und williges Mädel für die ganze Nacht mitgenommen. Aber auch hier kann es sich lohnen...

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Unterwegs in Phnom Penh

Treiben wir uns etwas herum in Phnom Penh, erst mal bei Tag... hier Pics vom “Riverside”, gemeint ist die touristisch gut erschlossene Gegend am Fluss, dem Tonle Sap (der sich ganz in der Nähe mit dem Mekong vereint). Wir treffen dort auf die Scene, gemischt wie sie nun mal ist: Backpacker mit ihren Rucksäcken, halb langen Safari Shorts und Sandalen und weit aufgerissenen Augen (“Ohh, Abenteuer!”) treffen auf die Restaurant Scene dort, voll westlich. Die Leute sitzen am River, man nimmt ein paar Spaghetti oder einen Tomatentoast zu sich, bei Bedarf wird auch ein Single Malt Whisky serviert oder andere Dinge, die man ein paar Meter weiter vergeblich bestellen würde. Es ist die Touristenstadt Phnom Penh, weit entfernt von dem, was ihre Ursprünglichkeit oder ihren eigentlichen Charme ausmacht.

Das andere Extrem, bettelnde Kleinkinder oder solche, die einem unbedingt und hartnäckig einen Postkartensatz mit den bekannten Motiven zu deutlich überhöhten Preisen verkaufen wollen. Fischerboote, die ganzen Familien ein Zuhause bieten, gehen auf dem Fluss ihrer kärglichen Einkunftsmöglichkeit nach, Leute, die ein Bad im Fluss nehmen. Das kann eine alte Oma sein, die halb entblößt ihrer Körperhygiene nachkommt oder auch ein Mädchen, dass ohne zu zucken in voller Montur in den Fluss steigt um sich zu waschen. Sicher nicht aus reinem Vergnügen, ich meine, wenn diese Leute eine Möglichkeit hätten eine Dusche zu benutzen, würden sie das sicher vorziehen. Trotzdem schämt sich da niemand, das ist einfach normal.

Freche Motorbiketaxler (und die Fahrer der auch hier neuerdings aufkommenden TukTuks bzw. überdachten Motorbikes) machen vorbeikommenden Touristen lautstark ihre überteuerten Angebote, um von A nach B zu kommen. Oder in die nächste Massage. Oder sie machen anzügliche Bemerkungen über die Begleitung des abwinkenden Touristen und lachen schmutzig dazu - im Chor. Motorbikler halt.

Lustig ist’s ja auch. Eine illustre Gesellschaft scheint es zu sein, die man hier, aus der Sicherheit seines Korbsessels des teuren Restaurants beobachten kann, ganz so, als sei man im Kino. Uralte Lastwagen mit allem möglichen beladen, die allgegenwärtigen “Khmertaxen” (Mororbikes mit Anhänger, auf denen bis zu 50 Leute Platz finden) rauschen im normalen Tagesverkehr an einem vorbei. Und natürlich wieder die “Happy Herb Pizza”, in der man seine Pizza “unhappy”, “happy” oder “extra happy” bestellen kann. Ohne Aufpreis.

Das ist die “Vorzeigemeile” Phnom Penhs, die Straße ist perfekt ausgebaut, sauber, übersichtlich und sie vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. Fast fühlt man sich an die Côte d’Azur versetzt. 50 m weiter das absolute Gegenteil davon, und man wird unsanft in die Realität versetzt... eigentlich ist dies hier ja Cambodia, 3. Welt halt! 

By the way, sextouristisch könnt Ihr die Gegend völlig in die Tonne kloppen... 

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