Unterwegs in Vung Tau

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Ich organisierte mir über die Hotelrezeption einen Fahrer für etwa 6 Stunden (30 USD). Ich betonte aber, er müsse Englisch sprechen, da ich mir die Stadt, die Beaches und einige Sehenswürdigkeiten (naja, letzteres nicht wirklich) zeigen lassen wollte. OK, es war, wie ich erst bei meiner Abreise merkte, der Hoteldriver. Englisch konnte der gute Kerl nun wirklich nicht, was zu dem einen oder anderen Missverständnis führte. Ich wollte Fotos und Videos von den Stränden machen, und vor allem von der Innenstadt, hier besonders auch die Bars. Nur gut, dass ich wusste, wohin ich wollte... der Kerl war wirklich etwas gelähmt. Er wollte partout nicht begreifen, dass buddhistische Tempel sowie die riesige Jesusstatue momentan nicht angesagt waren, und ebenso das Museum (für was auch immer) auf dem Berg war nicht wirklich interessant.

Die Stadt ist groß (immerhin etwa 250.000 Einwohner), Motorräder bestimmen das Straßenbild. Noch vor einigen Jahren, zu Zeiten des “real existierenden Sozialismus” in Mittel- und Osteuropa, wurden hier die verdienstvollen Funktionäre zur Erholung hergeschickt. Steril wirkende, riesige Straßen und große Wohnkomplexe, es erinnert an Russland, wie man es aus dem TV kennt, wechseln sich ab mit großzügigen, sauberen Parkanlagen, kleinen Restaurants, Cafés und Vierteln die geprägt werden von winzigen, alten Häusern, heruntergekommenen Hotels und bunten Märkten, vor und in denen Menschenmengen ihrem geschäftigen Treiben nachgehen.

Doch lange vorbei sind die Zeiten, in denen sich Europäer hier wie selbstverständlich bewegten. Westler sind sehr selten geworden. Überrascht werde ich überall angeschaut und gemustert. Manchmal kritisch, doch zumeist freundlich. Hier ein paar erste, gemischte Eindrücke von alledem:

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Der Barbezirk

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Den Barbezirk findet Ihr am PALACE HOTEL, das kennt jeder Taxifahrer. Ist nur 3 Taximinuten vom Rex entfernt. Lasst Euch einfach zum Hotel fahren, die Bars fangen 50 m weiter an. Oder zu einer der Bars... Namen: Enigma, Sweethart, Rosa, Red Dragon, um nur einige zu nennen. Zunächst sind wir hier mal bei Tag unterwegs, da bekommt man mal einen besseren Eindruck von der Gegend auf den Fotos.

Als Tipp allgemein sei gesagt, und das gilt dann vor allem bei Dunkelheit, nehmt lieber ein “richtiges” Taxi (stehen oft vor dem Hotel oder an der nächsten Ecke), also ein Auto - und kein Motorbike. Es ist nicht teurer! Die haben auch ein Taximeter und Ihr seid vor Touri- Mondpreisen geschützt. Soll aber sicherer sein... noch mal, Vietnam gilt zwar als das sicherste Reiseland Asiens (trotzdem noch mal die Warnung vor Taschendieben!), aber ich sollte die Tipps, die ich vor Ort von Einheimischen und Expats erhalten habe, trotzdem weitergeben. Das frisst kein Brot, und Ihr seid auf der sicheren Seite.

Am Palace Hotel beginnend mal ein kleiner Rundgang um den Block. Die Bars haben zu dieser Zeit noch geschlossen, allenfalls die vielen Cafés rund herum haben geöffnet, die meiner Meinung nach mit dem sex business nichts zu tun haben - wer Zeit und Muße hat, kann sich hier freilich mal reinsetzen und der Dinge harren, die da kommen. Es sollte erfahrungsgemäß immer was zu machen sein, auch tagsüber. Zumal wir uns in der “richtigen” Ecke befinden. Ich selber hatte weder die Zeit dazu, noch ist dies meine Arbeitsmethode allgemein.

Wenn man dort etwas herumläuft fallen die vielen Massagen ins Auge, und ich muss mich schon wieder entschuldigen, ich habe nicht ausprobiert, ob und was da geht. Sieht jedenfalls von außen recht viel versprechend aus, wenn es erfahrungsgemäß in solchen Etablissements auch nicht gerade preiswert zugeht.

Es schließt sich ein kleiner Park an, mit dieser Riesenstatue eines grimmig aussehenden Herrn aus einer vergangenen Zeit. Viele Hotels sind auch hier zu finden, und der Strand mit einer ebenfalls sehr gepflegten, übersichtlichen Parkanlage lädt offenbar viele Einheimische dazu ein, ihre Mittagspause hier zu verbringen. Liebespärchen sitzen verschmust auf Parkbänken und holen offenbar das nach, was die heimische Enge des eigenen Vielpersonenhaushalts nicht zulässt - zumindest den Teil, der gerade noch am “Erregen öffentlichen Ärgernisses” vorbeischrammt... Schülerinnen (oder was man dafür halten könnte) sitzen in Gruppen herum und schwätzen. Mit denen kann man durchaus ins Gespräch kommen, man ist offenbar auch als älterer Westler wie ich interessant und das eigene Interesse wird erwidert.

Freilich bleibt man auf so einer Tagestour per pedes nicht von den üblichen, hartnäckigen Angeboten einiger Jobsuchenden verschont: Rikschafahrer bieten ihren Dienst an, einen Mopedtaxler bin ich nur durch Beschimpfungen und dem mehrfachen Wechseln der Straßenseite losgeworden... Mann, war der hartnäckig. Ein echter Stinker. Gut, dass ich meinen Fahrer vor dem Palace “geparkt” hatte. Ich verstehe ja, dass die Leute etwas verkaufen wollen und müssen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Aber spätestens das dritte, deutliche “nein!” sollte jeder akzeptieren!

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