Neues aus Kambodscha
und Vietnam
Phnom Penh - Siem Reap - Vung Tau - Sihanouk Ville



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Für weiterführende Empfehlungen und Links möchte ich die Seite Wikitravel (deutsch) empfehlen. In die Suchmaske den Ort oder das Land eingeben, hier gibt’s allgemeine Tipps, Karten etc. Interessant!


Anreise


0005Die Anreise mit Thai Airways von München gestaltete sich erwartungsgemäß ohne Zwischenfälle oder Verzögerungen, im Gegenteil, ich bekam unerwartet ein Business Upgrade geschenkt... na das fing ja toll an. Das Essen vorne war spitze und der Service äußerst zuvorkommend. Ich trank Schampus und ließ mich von vorn bis hinten bedienen, wenn schon, denn schon. So verging die Zeit bis zur Ankunft im wahrsten Sinne “wie im Fluge”, und der neue Survanabhumi (“Goldenes Land”) Airport in Bangkok wartete auf meine erste Inspektion. Der gefiel auf den ersten Blick, sehr weitläufig, viel Glas und Metall, interessante Konstruktion. Erinnert mich etwas an den Airport in Hong Kong.

Da einige den neuen Airport noch nicht kennen, hier gleich mal ein paar Pics:





























Ich wurde durch den Airport nur hindurchgeschleust, also Transit, da ich ohne Aufenthalt nach Phnom Penh wollte. Thailand musste bis zum nächsten Urlaub warten. Meine 6 Wochen waren alleine für Kambodscha und Vietnam verplant... Weiter ging die Reise also nach kurzem Zwischenstop über Reisfelder, die berühmte Sukhumvit Road und die “Pattayanische See”. Weiter über die Grenze zu Kambodscha, das Kardamom- und das Elefantengebirge bilden mit ihren undurchdringlichen Dschungeln eine natürliche Barriere zwischen beiden Ländern. Schließlich wird die Landschaft wieder flacher, und der etwa einstündige Trip nähert sich seinem Ende. Selbst aus großer Höhe kann man erkennen, dass Land und Dörfer hier viel Ärmer sind als in Thailand.

Zu dieser Jahreszeit ist das Land sehr nass, Flüsse und Seen führen schlammgelbes Hochwasser. Phnom Penh selbst ist mal wieder mehr oder weniger knapp einer Überschwemmung entgangen in diesem Jahr. Aus dem Flugzeug bekommt man einen guten Eindruck über die gewaltigen Wassermassen, die die Wasserstraßen teils nicht mehr bewältigen können und man fragt sich, wie die Leute das jedes Jahr aufs Neue wieder hinbekommen, damit zu leben. Dann taucht Phnom Penh auf mit seinen bunten Dächern und relativ niedrigen Gebäuden. Fabrikhallen wechseln sich ab mit oft ärmlichen Wohnhäusern, hier und da eine Pagode oder ein kleiner See.




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Phnom Penh



Wikitravel: Phnom Penh




Der Pochentong International Airport ist nach jahrelangen Umbauarbeiten erweitert und komplett modernisiert worden. Er wird derzeit von folgenden Fluglinien angeflogen:

Thai Airways, Silk Air, Dragon Air, Bangkok Airways, Malaysia Airlines, Eva Air, Vietnam Airlines, China Southern Airlines, Lao Aviation, Shanghai Airlines, Siem Reap Airways, Royal Phnom Penh Airways, President Airlines, Royal Khmer Airlines, Jet Star Asia, Air Asia, Angkor Airways, PMT Airlines.

und es bestehen Verbindungen zu folgenden Zielen:

Bangkok, Canton, Taipeh ,Hongkong, Kuala Lumpur, Shanghai, Singapur, Ho Chi Minh Stadt, Hanoi, Vientiane, Siem Reap.

Die Einreiseprozedur ist trotz der inzwischen eingeführten Computer mehr oder weniger langwierig und umständlich. Zunächst muss man sein im Flieger ausgefülltes Formular nebst dem Pass und dem dazugehörigen (neuen) Passbild abgeben. Nachdem der Pass eine Menge uniformierter, in einer Reihe sitzender Beamte (und Beamtinnen) nacheinander beschäftigt hat, kommt er schließlich ans Ziel: Dem Beamten, der den Pass hochhält und unter lautem Rufen des Namens (oder was man dafür halten könnte) des Passbesitzers die 20 oder 25 Dollar (Tourist oder Business Visum) einkassiert. Man kann sich das Visum freilich vorher besorgen, etwa in Thailand im Reisebüro oder in der entsprechenden Botschaft in seinem Heimatland. Das ist relativ umständlich und ist mit weiteren Kosten verbunden. Hat aber den Vorteil, dass man in der Warteschlange, die sich nun vor den Schaltern der eigentlichen Immigration bildet, einen gewissen Vorsprung vor den anderen Mitreisenden hat. Ein weiterer “Trick” relativ schnell durch die Prozedur zu kommen ist, ein Business Ticket zu kaufen. Bucht man das in Asien, ist es nicht so sehr viel teurer.

0056aSeitdem es mir einmal passierte, dass mir fast der Koffer vor der Nase gestohlen wurde, richte ich mein Augenmerk an diesem Flughafen stets darauf, möglichst schnell die Kontrollen zu passieren. Das war so: vor einigen Jahren erreichte ich auch aus Bangkok kommend den Pochentong Airport. Als ich in der Reihe vor der Immigration stand, sah ich, wie eine fette Frau, wohl eine Khmer, meinen auffälligen Koffer auf einen Trolley lud und in Richtung Ausgang verschwand. Den Gepäckabschnitt hat damals niemand kontrolliert, und so ist es nur diesem Zufall zu verdanken, dass ich den Koffer noch erwischte. Ich sagte dem Schalterbeamten, dass sich gerade jemand meinen Koffer unter den Nagel gerissen hatte.

Daraufhin erlaubte er mir, an das Gepäckband zu gehen, den Pass behielt er noch. Ich lief also zu der Frau und sagte ihr auch gleich lautstark, dass sie die Finger von meinem Koffer nehmen solle. Die behauptete steif und fest, das sei ihrer. Lächerlich, ein knallroter 111 Liter Samsonite mit einem Gepäckband und meinem Namen im Adressfeld. Diesen Koffer kann man nicht verwechseln. Der herbeigeeilte Beamte ließ sich meinen Gepäckschein zeigen und der Fall war erledigt... offenbar auch für die Frau, denn die spazierte einfach aus der Halle in Richtung Parkplatz.

OK, heute wird die Gepäckaufnahme stichprobenartig kontrolliert, aber Augen auf und zügig durch ist besser als später das Nachsehen zu haben. Darum lasse ich auch den “Priority” Anhänger, den Thai mir immer wegen meiner Silbercard ans Gepäck macht, nach PNH nicht zu. Der bewirkt nämlich, dass das betreffende Gepäckstück schneller auf das Ausgabeband kommt. OK, diese kleine Story schon mal vorab, damit man eins gleich erkennt: Augen auf in Kambodscha, das gilt für alles!0057a

Gleich in der Ankunftshalle gibt es jetzt einen ATM (Cash Automaten), wie übrigens in vielen anderen Städten neuerdings auch. Es ist noch nicht allzu lange her, da musste man seine Reisemittel in Cash mit rumschleppen, das ist zum Glück vorbei. Also erstmal ein paar Dollar aus dem Automat gezogen, mit einer Kreditkarte.

Ich hatte kein Hotel gebucht, was den Nachteil hat, dass man nicht in den Genuss des kostenlosen Taxi Service, den viele Hotels anbieten, kommt. Man begibt sich also an den Stand, an dem die Tickets für die Taxen verkauft werden. Kostenpunkt in die Stadt: 7 USD. Mein Fahrer hatte eine absolute Rostlaube und versuchte unterwegs dauernd, mich in “sein” Hotel zu lotsen, damit er eine Provision bekommt. Klar, verständlich, und die Jungs sehen wirklich so aus, als bräuchten sie jeden Cent. Egal, ich hatte mir diesmal das Big Luck Hotel (Testbericht s. Homepage) ausgesucht. Adresse:

BIG LUCK HOTEL
419 AO AV MONIVONG BLVD.
BOENG PRALIT 7 MAKARA
PHNOM PENH
Tel (855-23) 217094 - 211891 Fax 211890

Der Monivong Blvd. ist eine der großen Straßen in PNH (führt über die Brücke nach Vietnam). Das Hotel liegt also zentral, etwa zwischen dem Martinis und dem Central Market, Riverside am Tonle Sap River ist ebenfalls relativ nahe. Freilich ist jedes einzelne Ziel zum Laufen zu weit weg, jedenfalls für meinen Geschmack. Aber ein Motorbiketaxi kostet etwa nur 1000 Riel (25 US Cent). Das Hotel ist OK, mein Zimmer hat 25 Bucks gekostet und war geräumig genug. Ohne Frühstück (verzichtbar) 23 USD. Sie haben auch Zimmer für 30, Whirlpool inclusive. Haben mir aber nicht so gefallen, diese Zimmer. Eine Besonderheit des Hotels ist der kleine Pool auf dem Dach nebst Sauna und Massage (da geht natürlich was, gegen entsprechenden Aufpreis). Für den Pool müssen 2 USD extra berappt werden, bei Benutzung. Dass das Hotel keinerlei Probs macht mit den mitgeführten Schönen der Nacht (und des Tages) muss ich nicht extra erwähnen? Es ist Kambodscha, und ich heiße Grubert WINK

Hier ein paar Pics von der Fahrt zum Hotel, von diesem selbst, Zimmer, Ausblick usw... zum Einstimmen - ja, endlich wieder angekommen im schmutzigen, aufregenden, verruchten und heiß geliebten Kambodscha! Und in Phnom Penh mit seiner besonderen Atmosphäre, seinen ungewohnten Einblicken, Gerüchen, Gelegenheiten.





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Yep, die Anreise war lang und anstrengend, wo sind sie denn also nun, die...



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