Serekunda

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Mein Driver holt mich pünktlich um 0930 ab. Zuerst gehen wir in Serekunda in den Musik Shop, ich lasse meinen USB Stick dort, später werden wir ihn wieder abholen, es werden knapp 300 mp3 Stücke mit Afro Mucke drauf sein. Kostet: 400.

Der Markt ist WIRKLICH „very busy“, zumal kommende Woche das Traditionsfest „Tabaski“ ansteht und die Leute allerlei dafür einkaufen. Ist so wie bei uns kurz vor Weihnachten. Ich komme vor lauter Gewusel schlecht zum Fotografieren, mache trotzdem etwa 400 Aufnahmen, von denen ein paar ganz gut werden. Ohne meinen Guide hätte ich hier schlechte Karten mit der Knipserei, viele wollen nicht abgelichtet werden, jedoch ist die Toleranzgrenze in Begleitung eines Einheimischen wieder deutlich größer. Ich mache auch etliche Vids, die ich später schneiden und evtl. bei Youtube online stellen werde. Gebe ich auch per Newsletter bekannt.

Etwas quirliges, wuseliges, grelles, lautes Gambia gefällig? Bitte schön:

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0302Beaches. Die Strände sind, wie bereits kurz angesprochen, eigentlich ganz OK. Vom Senegambia Strip aus ist man in 5 Minuten zu Fuß an am Sandstrand, wobei man sowohl nach rechts, als auch nach links kilometerweit laufen kann. Je nach Jahreszeit ist das Wasser klar oder aber eher trüb wie am Nordseestrand. Für Speis’ und Trank ist an einigen Plätzen gesorgt, auch werden hier und da Massagen angeboten.

 

Ein paar Beachfotos:

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Beobachtungen am Pool. Gegen 15 Uhr gehe ich an den Beach Pool des Senegambia Beach Hotels und bestelle mir den „Catch oft he day“, der Fisch ist allerdings aus der Truhe; er schmeckt trotzdem richtig gut, kleines Gemüsebeet und leckere Sauce. Fisch gegrillt. Kostet um die 200. Dann lasse ich mir vom Waiter ein Poolticket bringen, welches 100 kostet. Dafür bekomme ich vom Pool Boy eine Liege, wie gewünscht im Schatten, ich bekomme sogar für weitere 50 ein Handtuch, na bitte, was will ich mehr. Ich creme mich dick ein und gehe schwimmen. Natürlich nicht im Pool, sondern im Atlantik. Das Wasser ist eher trübe, es ist  ja nicht der Indic, aber badewannenwarm. Hier kann man  es aushalten. Heute ist die Flagge weiß, baden ungefährlich, trotzdem sind kaum Leute im Wasser. Man kann auch eine Liege im Außenbereich nehmen, direkt am Beach halt, aber ich hab Bammel wegen meiner Klamotten, Allerdings habe ich in dem Badebeutel nur die Ersatzcam. Es scheint auch hier relativ sicher zu sein, da es halbwegs abgegrenzt ist und überall Security wacht.

0336Nach dem Baden trinke ich ein Tonic am Tresen und quatsche mit dem Barkeeper, der mich noch von gestern kennt. Ihn frage ich etwas aus. Also. Es ist sehr wohl möglich, seine Torte mit ins Hotel zu nehmen, man muss nur für die bezahlen, wie viel weiß er nicht, ich soll die Rezeption fragen, was ich demnächst machen werde. Auch hier am Pool könnte ich durchaus ein Tagesticket für meine Freundin buchen, kein Problem. Das hört sich doch gut an. Der Beachpool Bereich und die ganze Anlage gefallen mir sehr gut, evtl. würde ich hier sogar mal einziehen. Muss mir doch die Zimmer mal näher ansehen (s. Hoteltest).

Dann springe ich, nachdem ich das Salzwasser abgeduscht habe, das Brausewasser hat durch die Sonne fast schon Heißwasserquali, doch noch kurz in den Pool um festzustellen, dass mir hier viel zu viel Chlor drin ist, was in den Augen brennt. Also wieder raus, duschen, auf die Liege unter den Sonnenschirm.

Ich beobachte das Treiben am Pool. Dieser hier ist recht lebhaft, gerade hat die Wasservolleyballpartie ein Ende gefunden, dafür planschen zwei junge Schwarze ausgelassen im Wasser und lärmen ganz schön. Der andere Pool oben am Hotel, der nächste Woche wieder in Betrieb gehen soll (derzeit out of order wg. Nebensaison), soll dagegen sehr ruhig sein.

0334Die beiden ziehen die heimlichen Blicke der anwesenden weiblichen Badegäste auf sich. Jaja. Zwei so gutaussehende, kräftige, junge, lustige Burschen, davon träumt doch insgeheim fast jede Frau mal. Jetzt liegen sie hier mit ihrem Gurken Gustl und schweigen sich an. Eine Endzwanzigerin, fetter Arsch, Birnenfigur, Zellulitis an den Oberschenkeln, sie hat ihren relativ jungen und gut aussehenden Freund dabei (weiß, von Zuhause mitgebracht), legt sich alleine in den Pool und schielt laufend rüber. So, dass ihr Macker von seiner Position aus das nicht mitkriegen kann. Die Gute muss schon fast eine Halsverrenkung bekommen, hahaha. Ihr Macker kann einem wirklich leidtun. So eine Tonne am Bein, und die schielt im Urlaub auch noch heimlich nach den schwatten Jungs. Ich würde kotzen.

Schätze mal die beiden sind die Anhängsel irgendwelcher alten Weiber, die hier irgendwo am Pool liegen. In meinen Augen machen die es richtig – noch was haben vom Leben, scheiß drauf.

Es gibt sehr viele weiße Sextouristinnen in Gambia, wie ich höre, deutlich mehr als Männer. Was man so hört und liest (es gibt Internetforen dafür, wenn man da mal mitliest, kommen einem die Tränen, oft auch vor Lachen) lassen die sich in aller Regel noch doller verarschen, vorführen und ausnehmen als die männlichen Liebeskasper. Zuhause die emanzipierte Zicke geben, und sich dann im Urlaub behandeln lassen wie ein dummes Stück Vieh, nur um endlich mal wieder richtig rangenommen zu werden. Sorry für die Wortwahl, aber so ist es doch.

Ich habe überhaupt kein Problem mit weiblichem Sextourismus – gleiches Recht für alle. Was mir aber wirklich grundlegend gegen den Strich geht ist, wie Zuhause in den Medien und überhaupt damit umgegangen wird. Die Männer sind immer die bösen, ekelhaften Kotzbrocken, die die armen Mädchen ausnehmen, oft wird man ja gleich in die Ecke mit den Kinderfickern gestellt, die Frauen hingegen sind wieder mal die armen, bedauernswerten Opfer, die nur etwas Verständnis, Liebe und Anlehnung suchen. Dabei machen die nichts anderes als wir. Bei so viel Realitätsbeugung und Männerfeindlichkeit wird mir übel...

 

Ein paar Mädels?? Man findet sie in allen Formen und Größen, ich mag ja lieber die skinny Girls...

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0408Aus meinem Tagebuch. Letzter Tag. Habe noch etwas Zeit bis zum Auschecken um 18 Uhr, ich stehe um 10 auf, um noch etwas vom Tag zu haben. Frühstück im Harleys,  dann an den Beach Pool. Letztes Bad im Meer, es ist schön. Zurück auf der Liege textet Helen mich an, die wär jetzt zum Abschluss noch mal richtig. Wenn sie nicht so unzuverlässig wäre. Aber sie braucht offenbar dringend Geld für ihre ID, 1300 Dalasi, ist wahrscheinlich wieder Bla Bla. Ich bestelle sie für 1330 ins Harleys, wohin ich jetzt wechsle, um noch mal den leckeren Fisch zu essen. Sie ist tatsächlich halbwegs pünktlich, ich muss das Taxi zahlen (100). Nach dem Essen, sie hat keinen Hunger und nimmt lieber zwei Bier um mich schönzusaufen, ins Hotel und noch mal final verwöhnen lassen.

Sie zieht sich obenrum was Nettes aus dem Koffer an, damit ich das Elend nicht sehen muss. Der Rest ist ja völlig OK. Vor allem auch ihre Arbeitsweise. Bläst ohne Handeinsatz und leckt mir auch ausgiebig die Rosette, nachdem ich eine kurze Grundsatzdiskussion führen muss. Sie ist der Meinung, alles eine Frage des Geldes, ich bin der Meinung, ich zahle nicht für alles extra, aber wenn sie mich gut happy macht, rufe ich sie bestimmt wieder an. Sonst nur vielleicht. Das Argument zieht und sie spurt.

Nach einer ausgiebigen Blasaktion auf der Couch ziehe ich sie hoch, drehe sie rum, sie steckt sich meinen Prügel in die zuvor mit ihrer Spucke gängig gemachte Schnalle. Das tut gut. Nach ein paar Minuten, wir vögeln inzwischen im Stehen, sie vornübergebeugt, klingelt ihr Mobil, dieses liegt auf dem Couchtisch in Griffweite. Sie geht ran und führt ein Gespräch mit einem Liebeskasper.

„Hello darling, I miss you” bla bla bla. Völlig treuherzig, sie erzählt sie sei Zuhause und würde sich gerade was kochen, während ich sie unermüdlich von hinten weiterstoße. Mit ihrem linken Unterarm stützt sie sich auf einem Knie ab, während sie mit der rechten Hand das Mobil am Ohr hat und spricht. Sie sieht mich dabei an, indem sie sich etwas zu mir herumdreht, und grinst breit.

Jetzt bremst sie mich etwas, sie droht außer Atem zu geraten und sich so zu verraten. Ich mache langsam weiter. Nach zwei Minuten oder so macht sie einen halben Schritt nach vorne, ich bin aus dem Spiel. Aber jetzt dreht sie sich frontal zu mir herum setzt sich auf den schienbeinhohen Couchtisch, streckt mir ihre Schnalle entgegen. Das lasse ich mir nicht zwei Mal sagen und loche ein. Es geht ganz gut, als sie sich weit zurücklehnt und sich mit einer Hand rücklings auf dem Boden abstützt. Sie spricht weiter in dem Ton, während ich ununterbrochen weiterrammle, ich finde die Situation jetzt so geil, dass ich mich beherrschen muss, nicht loszustöhnen und abzuspritzen.

Schließlich beendet sie das Gespräch, ich konnte zeitweise mithören und mir das Gejammer der Schmierwurst reinziehen, echt lustig. Wir gehen ins Bett, dort weiterblasen, dann wieder doggy. Gute Nummer und völlig entkrampft. Wir wechseln noch ein paarmal die Stellung, bis ich ihr schließlich wie gehabt ins Mündchen spritze. Sie saugt alles ab, „good girl... don’t stop... goooood girl...“    

Ja, doch noch ein versöhnlicher Abschluss nach der Klautante gestern. Wir machen noch ein paar Filmchen, sie maskiert sich und tanzt bös arschwackelnd nach Afromucke. Das hat was. 

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Gambia kurzgefasst

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Das Wichtigste zuerst. Aus spaßtouristischer Sicht ist das kleine Land durchaus eine Reise wert. Klein und überschaubar ist allerdings auch die Scene, alles spielt sich auch räumlich recht begrenzt auf dem Strip und dessen Umgebung ab, von einigen Ausnahmen abgesehen. Jedoch sollte hier jeder auf seine Kosten kommen. Ich habe so ziemlich alles gesehen und erlebt, was man sich vorstellen kann. Von gutem, leidenschaftlichem Girlfriendsex über klammernde Mädels bis zur Abzocke war alles dabei. Allerdings habe ich auch einen bösen Ausrutscher nach unten erlebt, mit mehr Glück als Verstand bin ich einem K.O. Tropfen Anschlag entgangen. Das kann einem heutzutage überall passieren, allerdings scheint es hier in jüngster Vergangenheit mehrere Vorfälle in der Art gegeben zu haben. Man sollte, nein, man muss extrem aufpassen. Die Dunkelziffer lässt sich kaum abschätzen. Und: wir sind in Afrika... Kriminalität gibt es überall, warum sollte es ausgerechnet hier anders sein.

Für Jungs, die gerne ein Mädel über mehrere Tage, oder gleich für den ganzen Urlaub buchen wollen, scheint mir die Szene eher geschaffen zu sein als für Kollegen wie mich, die häufig, im Idealfall mehrmals täglich, wechseln. Aber auch das geht – ich habe es selbst über Wochen praktiziert. Es gibt neben den üblichen dicken Mamas auch viele schlanke Girls. Auch hier gilt, es ist für jeden was dabei. Teils sind die Mädels zum Niederknien schön. Unfassbar, was man da so alles sieht, an der nächsten Ecke sieht man die nächste, die die letzte noch toppt. Im Grunde dürften die allermeisten dieser Mädels zu haben sein, allerdings braucht das bei den meisten Zeit bzw. „ehrliche“ Absichten. Viele würden einen Europäer, gleich welchen Alters, sofort heiraten – und das mit Kusshand und dem Einverständnis der Familie. Ich selbst halte mich aus verschiedenen Gründen traditionell lieber an die „Hardcore Nutten“ - das meine ich so gesehen überhaupt nicht als Schimpfwort.

Angenehm überrascht hat mich die Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Leute allgemein. Abzocke ist eher die Ausnahme als die Regel. Natürlich gibt es immer welche, die es versuchen. Die vielgeschmähten „Bumster“ sind in meinen Augen eigentlich harmlose und im Grunde bedauernswerte Kollegen, die auch nur versuchen, irgendwie über die Runden zu kommen. Sie versuchen mehr oder weniger hartnäckig einem etwas aufzuschwatzen oder ihre Dienste anzubieten. Dagegen ist nun wirklich nichts einzuwenden, zumal sie deutlich weniger penetrant sind als anderenorts. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Lässt sich relativ easy händeln alles.

Kriminalität ist nicht so weit verbreitet, wie ich mir das vorgestellt hatte. Habe mich auch nachts immer sicher gefühlt. An belebten Orten wie Märkten usw. ist mit Taschendieben zu rechnen. Die Polizei ist besonders am Strip bzw. in den Tourigebieten stark präsent und hat einen gezielten Blick auf alles. Jedoch Vorsicht: viele der Mädels klauen wie die Raben. Aber auch damit lässt sich umgehen, wenn man es weiß. Es liegt einfach an der großen Armut und dem Bewusstsein der Leute, dass wir „reich“ sind.

Das Essen war für mich ebenfalls eine angenehme Überraschung, es gibt eigentlich alles, was das Herz begehrt. Ich selbst kann in Afrika nur mit Kenia vergleichen, dort ist es im Gegensatz zu Gambia katastrophal. Die gambische Küche hat einiges zu bieten, aber es gibt auch internationale Gerichte in vielen Ausführungen. Gesundheitliche Probleme sind hier ganz allgemein eher nicht zu erwarten. Zudem ist das Essen in den vielen Restaurants ziemlich preiswert, was auch auf die anderen Lebenshaltungskosten zutrifft.

Hotels und Apartments in guter Lage (zentral!) gibt es reichlich, es sollte hier ebenfalls für jeden Geldbeutel etwas dabei sein. Leider sind Zimmersafes, vor allem mit Zahlencode, die Ausnahme.

Die Naturstrände sind weitläufig und recht schön. Wenn auch der Sand durch die Ablagerungen der Mangroven, die der Gambia River ständig in den Atlantik spült, dunkel, an manchen Stellen fast schwarz ist. Ich habe das aber nicht als schmutzig empfunden. Je weiter man nach Süden (weg von Banjul und der Flussmündung) kommt, desto weißer wird der Sand.  Das Wasser war zu meiner Reisezeit eher trüb (vergleichbar in etwa mit der Nordsee) und natürlich badewannenwarm.

Ich war im heißesten Monat unterwegs und  mitten in der Regenzeit. Ja, es war tierisch heiß, jedoch war ich sehr überrascht, wie wenig es geregnet hat. An den meisten Tagen gar nicht, an einigen gab es Schauer, nur wenige Tage waren wirklich trüb und nass. Meist gab es Sonne satt. Vorsicht vor den Mücken, Gambia ist Malariagebiet. Es empfiehlt sich ein wirksamer Mückenschutz.

Das mal in wenigen Worten als Anhaltspunkt und grobe Zusammenfassung. Unterm Strich ist Gambia für mich durchaus eine positive Überraschung, ich werde sicher wieder mal dorthin reisen.

 

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