Phuket

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Die An- und Abreise am/vom kleinen, überschaubaren phuketaner Airport gestaltet sich stressless. Der Flug von/nach Bangkok ist ein Hüpfer, die Flugzeit beträgt in Abhängigkeit vom Flugzeugmodell etwa eine Stunde. Je nach Wetter kann man unterwegs schon mal die oft mehreren Kilometer hohen (!) Turmwolken bestaunen, die hier oft auftreten und diese sintflutartigen Regengüsse verursachen. Oder schon mal den einen oder anderen Blick aus der Vogelperspektive auf die Strände am Airport erhaschen.

0338Der Weg der Koffer aus der Maschine aufs Gepäckband ist kurz, s.d. lange Wartezeiten kaum anfallen. Also schnell den Krempel auf den Trolley und durch die Ankunftshalle nach draußen. Auf dem Weg kann man ein Taxi klarmachen, der Preis beträgt z.Zt. um die 900, andere Angebote einfach ablehnen bzw. sagen, dass man mehr nicht zahlen wird. Natürlich werden hier mal wieder Dumme gesucht, die 2000 zahlen. Wenn man vom Hotel abgeholt wird, das C&N Hotel (meine Empfehlung) z.B. holt einen kostenlos ab, ist es eh kein Thema. Der Fahrer steht dann mit einem großen Schild in der Hand in der Halle. Es gibt auch einen Taximeterstand, die Preise unterscheiden sich nicht oder nur marginal vom Limousinen Service. Die Fahrt nach Patong dauert um die 30 oder 40 Minuten.

 

“Hey sexy man - where you go?!” schallte es uns vor Jahren noch aus sämtlichen Bars entgegen, wenn wir unsere Astralleiber, selbst wenn diese schon in die Jahre gekommen und von jeder Strandtauglichkeit schon weit entfernt waren, auch nur in Sichtweite der Mädels vorbeischwangen. Oft noch mit dem süffisanten Nachsatz “Please com inside” und dem verschmitzt betonten “me!” am Ende. 

Hatte ich den letzten Bericht noch “Phuket 4ever - eine Liebeserklärung“ getitelt, scheint mittlerweile die Bar- und Nightlife Scene auf meiner (leider muss ich nun sagen “ehemaligen”) Lieblingsinsel dermaßen runtergekommen, dass das Auffinden einer Urlaubsbegleitung mit normalen Vorstellungen, was Preis und Service angeht, mir persönlich als “Mission Impossible” erscheint. Da gehört schon viel Glück dazu. Selbst das Auffinden adäquaten Short Time Vergnügens ist kompliziert geworden bzw. ist dieses wirklich nicht mehr das, was es mal war. Mag sein, dass es z.T. an mir selbst liegt, an meinem Alter, meinen Ansprüchen, daran, dass mein letzter Besuch am Ende der High Season zu Songkran stattfand, wo die Mädels bekanntermaßen satt sind bis unter die Hutschnur. Vielleicht habe ich auch nur besonders viel Pech gehabt. Ich glaube das alles nicht, denn anderswo geht’s ja auch (noch), zudem hört man in letzter Zeit zunehmend Geschichten über Abzocke und Desinteresse seitens der Girls. Entsprechend fällt der Tenor meines letzten Phuket Berichts “Hey Phuket!” leider aus.

Jemand schrieb letztens in einem Forum, er habe ein Mädel an einer Bierbar für 1000 THB ausgelöst (nur Barfine!) und mit ihr einen Zug durch diverse Dissen gemacht. Als er dann ins Hotel wollte mit ihr, sagte sie so was wie: nein, zum Vögeln bin ich eigentlich nicht mitgekommen, nur zum Abtanzen, ich gehe jetzt nach Hause. Da fällt einem alles aus dem Gesicht, aber offenbar greift so was um sich und die Mädels können es anscheinend auch machen.

Gelangweilt dreinschauende Bargirls, horrende Preise, leere Bars lassen vermuten, dass die gar nicht anders wollen, als eben NICHT ausgelöst zu werden. Vielleicht lebt es sich mittlerweile besser von Ladydrinks und den regelmäßigen Zuwendungen, die man sich im Internet erschnorrt oder von den üblichen Liebeskaspern, Mösenbettlern und Sugardaddys überwiesen oder für nichts zugesteckt bekommt.

 

Strände und Natur auf Phuket entschädigen für vieles und waren schon immer ein Teil dessen, was einen tollen Inselurlaub ausmachte. Leider sind inzwischen fast alle Strände dermaßen zugebaut und überfüllt, dass man sich willkürlich fragt, ob man das eigentlich noch schön und gut finden soll. Bei mir hat sich leider auch diesbezüglich einiges stark relativiert. Es wird nach wie vor gebaut, jedes freie oder auch nur mögliche Plätzchen mit schöner Aussicht wird zugebaut und betoniert. Dieser Trend ist seit dem Tsunami vermehrt zu beobachten und treibt nun teils wie ich finde seltsame und vor allem hässliche Blüten.

Ich frage mich nun, wo ist die Ursprünglichkeit geblieben, auch die Freundlichkeit und Authentizität der Einwohner ist meiner Meinung nach nicht mehr das, was es mal war. Natürlich war am Patong Beach schon immer Busines as usual. Aber dass Strände wie Kamala und Surin dort, wo früher nur ein kleiner Teil mit kleinen Strandrestaurants und Budchen belegt war, der Rest war unberührt, nun wirklich von vorn bis hinten dicht an dicht zugeklatscht sind mit hochtouristischer Infrastruktur alá Neckermann, gibt mir einen Stich ins Herz.

 

0340Nachts unterwegs. Los geht’s auf der Bangla Road (Map), die 350 m dieser Straße ist der Inbegriff für Nightlife in Patong. Man sieht hier das komplette Neckermann Volk, meist Pärchen die auf der Suche nach schmuddeligen Sensationen sind, sie gehen dabei leider genau so leer aus wie ich. Familien mit Kindern, Russen, chinesische Reisegruppen, alles, was man sich vorstellen kann. Was man so gut wie nicht mehr sieht sind Freier mit Thaigirls.

An ein  paar Bars tanzen Mädels an den Stangen, mitgehen tun die nicht. Es ist alles reine Animation und hat mit Sexgewerbe und Spaß nicht mehr viel zu tun.

Es gibt diverse Dissen, das Tiger im neuen Tigerkomplex (der alte gegenüber ist abgebrannt) ist schick und neu, das Hollywood ebenfalls in der Bangla. Und das Banana, gleich neben dem Patong Beach Hotel auf der Beachroad um die Ecke. Dort trifft man neben den bereits beschriebenen, völlig uninteressanten Klientel ein paar alte Freelancer, die auf den Dummen des Tages warten, bei dem sie ihre kräftig überhöhten Preisvorstellungen, kombiniert mit einem Service, auf den oft nur das Wort “Verarschung” passt, durchsetzen können.

Barnamen wie “Kangaroo” oder “Honky Tonk” treiben einem die Tränen in die Augen, wenn man die Bars gleichen Namens an anderer Stelle kennt. Aber keine Freudentränen. Was hier abgeht ist das völlige Gegenteil von Spaß.

Die Gogos in Soi Seadragon waren bei meinem letzten Besuch noch ganz OK, ich hatte ein paar Mal Glück, einmal mit einer Threeholerin aus der Playscool. Diesmal war ich wieder einige Male in diversen Gogos, es war mehr als ernüchternd. Meist saß ich noch nicht, da wurde ich schon um Ladydrinks angegangen. In einem Laden kam gleich die Offerte einer alten, hässlichen, fetten Torte, die Shorttime mit ihr würde nur 3000 + 1500 Barfine kosten. Ich hab mich gar nicht erst gesetzt und bin “Hacke kehrt” wieder raus. Die Bars meist leer, ich weiß nicht, wovon die leben oder auf wen die warten. Ein Depp am Tag reicht ja schon.

Am Ende der Soi Seadragon hinten links eine Blow Job Bar. Die funktioniert auch. Was die Mädels angeht... Geisterbahn. Und ich bin in solchen Bars nicht zimperlich. Später mehr dazu.

Die hier abgelichtete “Christin Massage” ist die einzige Bodymassage in Patong, konkurrenzlos und wirklich schlecht. Gehe ich seit Jahren nicht mehr rein und wird hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Wer es gar nicht kennt, aber unbedingt mal ausprobieren will, OK: Aber erwartet nicht zu viel. Kein Vergleich zu den Soapies in Bangkok. Das Christins ist in der Ratuthit Road.

Ich setze mich kurz ins Auto und fahr nach Kamala runter, das kenne ich sonst nur von tagsüber. Dort sollen angeblich auch ein paar lohnenswerte Bierbars sein. Was ich finde sind ein paar fast leere Bars mit gelangweilt dreinschauenden Girls, die nur blöd gucken, wenn man anhält und lächelt. Ist eine einigermaßen hübsch, guckt sie gar nicht und klimpert weiter auf ihrem Smartphone. Ich denke die ganze Szene auf der Insel ist nicht mehr auf den schnellen Baht aus, sondern sucht Longtime Trottel oder Scheichs, ich weiß es nicht. Nuttengebiet ist jedenfalls was anderes, Leute!!! Ich bekomme Depressionen, wenn ich das lese. Phuket ist down.

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Die Strände Phukets sind nach wie vor sehr schön, nur dass sie mittlerweile ziemlich frequentiert und zugebaut sind. Hier gilt wohl, wie auch beim Nachtleben, wer noch nie hier war und es nicht anders kennt, findet es sicherlich ganz schön. Mal am Beispiel vom Hat Surin (Hat = Strand): hier kann man immer noch sehr schöne Tage verbringen. Bei schönem Wetter mit dem Motorbike fährt man etwa 30 Minuten - ganz in Ruhe. Motorbikes mietet man überall in Patong tageweise, wenn man gleich für 2 oder 3 Wochen mietet, wird’s billiger. Die kleinen 125er Hondas kosten um die 200/Tag. Ich nehme meist einen etwas größeren Roller mit Automatik. Bitte nehmt Euren internationalen Führerschein mit bzw. lasst Euch einen machen. Das wird gelegentlich kontrolliert und im Falle eines Unfalls sollte man eh einen haben. Auch richtig fette Böcke sind mietbar. Es besteht Helmpflicht.

Ich habe mir auch diesmal wieder zusätzlich ein Auto gemietet, weil ich oft die Cams mitschleppe und das macht sich bei Regen nicht wirklich gut auf dem Motorbike. Die meisten werden wohl auf ein Auto verzichten, besonders in der Sonnenzeit. Wer dennoch eins mieten will, ich kann Sunny Cars empfehlen, bei denen miete ich des Öfteren was, nicht nur in Thailand. Auf der Insel arbeiten sie mit Budget zusammen (Patong und Airport), alles absolut korrekt und vor allem auch versichert. Man bekommt ein Auto schon in etwas für das, was man für ein TukTuk bezahlt, das einen nach Surin rausfährt und dort für den Rückweg wartet. Mein Auto war fast neu.

Gerne laufe ich schon vormittags ein und esse erst mal eine Reissuppe zum Frühstück. Oben sitzt man bequem unter einem Sonnendach. Später miete ich mir einen Liegestuhl mit Sonnenschirm und mache “Urlaub am Strand”. Relaxen, schwimmen, zwischendurch lässt man sich ein Getränk von oben bringen oder kauft sich ein Eis bei einem der fliegenden Händler. Diese gibt es auch hier, aber sie sind recht wenig nervend.

 

Für das leibliche Wohl ist überall gesorgt, das Essen ist ganz OK, wenn auch oft auf die Farangkundschaft abgestellt. Scharf darf man nicht wirklich erwarten.

Wenn sich dann langsam die Sonne verfärbt und es auf den Abend zugeht, machen alle noch ein paar Schnappschüsse des  - wie überall in den Tropen recht zügig ablaufenden - Sonnenuntergangs, bevor sich auch die letzten in Richtung der Hotels aufmachen. Wer übrigens gehofft hatte, sich hier eine anlachen zu können wird enttäuscht werden. An den Stränden spielt sich normalerweise nichts ab. Die wenigen hübschen Mädels hier sind entweder in Begleitung, oder selbst Tourist. Thais gehen eigentlich nur in die Sonne, wenn es sein muss, denn am liebsten möchten sie schneeweiß sein. Bräune zeugt von körperlicher Arbeit im Freien. Und wer outet sich schon gern freiwillig als Reisbauer...   

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0387Tagsüber unterwegs: in Phuket Town. Lohnendstes Ziel in Phuket Town ist nach wie vor das “Siam Hotel”, kennt jeder Taxler dort, wird von Expats nur “Entsafterstation” genannt. Dort bieten meist etwas in die Jahre gekommene Damen Liebesdienste thaistyle an. Sollte jeder mal gemacht haben. Kosten 300 - 400. In den Zimmern der drei Stockwerke steht ein Bett, ein paar Kleiderbügel und Utensilien, Plakate und Poster an der Wand. Das Bad besteht aus einem großen Bottich, in den ständig neues Wasser eingelassen wird, dort wäscht man sich mit der Schöpfkelle. So duschen Thais, es ist lustig und überhaupt nicht schmutzig. Ich fahr da gelegentlich vorbei, wenn ich in der Nähe bin und lasse mich verarzten. Service ist im Großen und Ganzen OK und korrekt. Man sollte halt ausmachen was man will. Von dem etwas drallen, aber netten Mädel oben hab ich mich wiederholt aussaugen lassen, es war schön.

Nach Phuket Town (Insulaner sagen nur “Phuket”, so steht es auch auf den Bussen usw.) kommt man natürlich leicht mit dem gemieteten Bike oder Auto, man kann aber auch mal mit dem Songthaeow (“zwei [Sitz-]Reihen”), fahren. Das kostet fast nichts und ist mal was anderes. Auch thaistyle halt. Sie fahren in Patong an bestimmten Stellen ab, z.B. Beachroad, fragt einfach einen Thai, das weiß dort jeder. In Phuket kommt man am Busbahnhof an, von dort lasst Euch am besten von einem Motorbiketaxi hinfahren. Es ist nicht leicht zu erklären wo genau es ist, Phuket Town besteht fast nur aus Einbahnstraßen, ein Horror, wenn man was sucht.

Ansonsten findet man in Phuket Town noch die sehenswerten Markthallen, eine Straße mit vielen und korrekten Goldshops (wer’s braucht, gg) und einige sehr gute Maler. Wer sich was kopieren lasen will oder gut gearbeitete Motive für die heimische Wand sucht, wird hier gut fündig, zu korrekten Preisen. Einfach mal reinschauen. 

 

In Patong. Ein paar Szenen und Sätze aus Patong selbst. Sicher verbringen die meisten hier den einen Großteil ihrer Zeit, viele evtl. sogar so gut wie alle Zeit ihres Trips. Warum auch nicht. Wer keine Lust auf Fahren hat und lieber die Füße hochlegt, kann das in Patong sehr gut tun. Sowohl vom Strand her (unten mehr), als auch vom Städtchen selbst. Die Infrastruktur ist perfekt und bietet alles, was das Urlauberherz begehrt.

0389Vom kleinen Family Mart oder 7/11 über mittelgroße Geschäfte bis zur fetten Shopping Mall ist alles vorhanden. In den kleinen Eckläden kauft man schnell mal was für den Tagesbedarf ein, die größeren Geschäfte reichen schon für alles von Snacks und Süßigkeiten über Getränke, um den Hotel Fridge aufzufüllen, bis zu Shower Gel und Zahnpasta. Im “Big C” schließlich unterscheidet sich das Sortiment kaum noch von heimischen Märkten, man kann sich leicht verlaufen, so groß ist das Teil. Darüber hinaus lässt sich manches an Interessantem entdecken und ausprobieren.

Hier an der Beachroad befinden sich viele Hotels, aber auch Restaurants und Shops. In den kleinen Seitenstraßen alles von der Zahnklinik über Wäschereien bis zu den allgegenwärtigen Massagen.

Die Bangla Road ist tagsüber ganz normal für den Straßenverkehr geöffnet, geschäftiges Treiben überall. Fast wie Fremdkörper wirken die verlassenen Bars, kaum dass man sich vorstellen kann, dass sich hier mit Einbruch der Dunkelheit alles ändert und ganz anders aussieht.

In der neuen Shopping Mall ist tagsüber immer was los, man sieht aber eigentlich nur Touristen, meist Familien und Pärchen, die hier shoppen. Es besteht ein reiches Angebot an Fresstempeln und Fast Food Ketten westlicher Art, aber es gibt auch Neues auszuprobieren. Sehr gut finde ich z.B. den Ableger der japanischen Sushi Kette “Fuji”. Hier gibt’s gute Quali in gepflegter Atmosphäre zu bezahlbaren Preisen. Abends muss man gelegentlich Schlange stehen (Nummer ziehen), bis man eingelassen wird.

An den Bierbars sitzen bereits die ersten, üblichen Verdächtigen und picheln. “Happy Hour” überall mit stark ermäßigten Getränkepreisen. Abends freilich ist an den wenigsten Bars wirklich was los, das gilt nicht nur hier in den “Bierbar Zentren” (letzte Fotos), sondern auch in der Bangla im dicksten Gedränge. Draußen auf der Straße jede Menge “Sehleute” (gucken nur), in den Bars tote Hose. Kein Wunder bei den Preisen, kein Wunder auch dass die alleinreisenden Kollegen lieber woanders ihr Bier trinken als ausgerechnet hier, wo man doch nur abgezockt wird und die gutaussehenden Tänzerinnen, so es denn überhaupt noch welche gibt, gar nicht mit einem mitgehen. Mal ehrlich, das braucht wirklich keine Sau.    

Bis zum frühen Nachmittag geht’s meist noch mit dem Verkehr und man kommt einigermaßen ums Karree. Ab abends bricht die Hölle los, Staus wie in Bangkok. 

 

0401Der Strand in Patong selbst ist recht schön. Klar, hier spielt sich der Hauptteil des Beachlifes der Insel ab, hier trifft sich alles, und alles, was anderswo an den Stränden angeboten wird, gibt es auch hier. Es sind doch schon ein paar mehr Beach Verkäufer unterwegs, alles in allem aber immer noch nicht nervig. Gar kein Vergleich zu Afrika. Wer z.B. mal in Kenia war, kann ein Lied davon singen...

Die Bucht ist recht groß, aber übersichtlich. Das Wasser ist sauber, gefährliche Strömungen gibt es auch zur Monsunzeit nicht. Es gibt genügend gute Restaurants, jeder wird “seinen” Lieblingsplatz schnell finden. Wer keine Liege mieten will legt halt sein Badetuch auf den Sand.    

Morgens sind die Jogger die ersten am Wasser, noch während die Restaurants ihren Beachabschnitt vom Treibgut und angeschwemmten Plastikmüll der Nacht säubern. Liegen und Stühle werden vorbereitet, und bei schönem Wetter in der Hauptsaison machen die Besitzer ein gutes Geschäft. Trotzdem ist es nie zu voll hier.    

 

Wenn die Sonne in absehbarer Zeit den Horizont berühren wird und es langsam aber sicher dämmert, trauen sich auch ein paar Thai Familien mit ihren kleinen Kids an den Strand. Und während die Jetskies auf ihren Hängern in langen Polonaisen von Macho Männern auf knatternden Motorrädern in Richtung ihres nächtlichen Schlafplatzes geschleppt werden und die Restaurants die Lichter anknipsen für die abendlichen Besucher (geht meist so bis 22 Uhr), sind es wieder die Jogger, die als letztes die nun freie Bahn für ihre Runden an der Wasserkante nutzen.  

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Ladyboys. Eigentlich bin ich nicht so der Spezialist fürs “dritte Geschlecht”. Hab mir in Vergangenheit gelegentlich hier und da aber schon mal einen blasen lassen. In Patong habe ich eigentlich immer sehr hübsche Gathoeys gesehen, nicht so diesmal. Dazu muss ich sagen, auf die federgeschmückten, glitzernden Gestelle aus den Shows habe ich gar keinen Bock, mir ist das alles zu tuntig.

0403Ich war in der “Cocktails & Dreams” Bar, die nach wie vor im alten Tiger Complex ist, der ja eigentlich abgebrannt ist. Aber eben nicht ganz. Habe mir dann auch eine “Lady” mitgenommen, um im Hotel ein paar nette Pics zu schießen und mir halt einen blasen zu lassen. Pics habe ich ein paar gemacht, aus dem Blow Job wurde nichts, denn im Zimmer stellte sich heraus, dass der Dreibeiner GAR KEINE Titten hatte, was selbst mir zu wenig war. Es stand da also mehr oder weniger ein Kerl vor mir, was mir die Sache doch vergällte. Immerhin, es war ganz lustig und mit viel Lachen verbunden. 

 

Mädels. Kann ich im Grunde nicht wirklich mit dienen. Die einzige, die diesmal halbwegs brauchbar war ist diese hier, ein Mädel aus dem “Schlampendreieck” (Soi Kebsap). Ich habe mir dort eine “Massage” von ihr verpassen lassen, d.h. eine Stunde in der Kabine, in der es recht schnell zur Sache ging. Ich habe nach 5 Minuten des üblichen Smalltalks und kurzem Anblasen reingesteckt, was ich in der Atmosphäre dort auch ziemlich geil fand. Mal wieder nur die Matratze auf dem Boden und ein paar dünne Vorhänge, die den “Raum” zum Flur hin abtrennten, wo laufender Publikumsverkehr war.

0405Danach habe ich sie sicher 6 - 8 Mal ins Hotel bestellt für Short Time. Das hat jedes Mal 2000 gekostet incl. der “Barfine”. Das Mädel war ja nett und schön, aber dass irgendwas nicht mit ihr stimmte hab ich gleich am ersten Abend gemerkt. Ich wusste nur nicht, was. Es stellte sich aber nach ein paar Tagen raus, sie war eine Volllesbe mit fester Lebensabschnittspartnerin. Ich war auch ein paar Mal mit ihr unterwegs, richtig gut war es nie. Sie konnte auch nicht gut blasen.

Eins muss ich ihr aber lassen, Reinstecken war richtig gut mit ihr. Das hat voll gepasst. Es lief also meist so ab: 5 Minuten anblasen, dann 20 Minuten Rein - Raus in diversen Stellungen, Abschuss, das war’s...

Ansonsten habe ich mädelstechnisch wie bereits angedeutet diesmal schlicht nichts erlebt auf der Insel. Abgesehen von den Blow Jobs in der Lolitas Lounge und einigen wirklich unangenehmen Erfahrungen in Soi Kebsap und ein oder zwei Anläufen an der Beachroad bzw. 2nd Road mit Sexmassagen, jedenfalls waren die so gedacht, ist praktisch nichts gelaufen. Ach ja, das Siam Hotel in Phuket Town.

Erwähnenswert beim Stichwort “Massagen” ist noch, dass ich als alter Freund von “katholischen” Thaimassagen etwa 10 Stück ausprobiert habe. Ich wollte keinen Sex, sondern eine Massage. Alle (!!!) Massagen waren grottenschlecht, aber jede, wirklich jede der 10 Masseusen, vom 18jährigen Nachwuchstalent mit 5 Wörtern Englisch bis zur Uralt Oma haben mir einen Handmops angeboten (OK, außer in der Sauna). Zwei Mal bin ich bei etwas hübscheren Modellen schwach geworden und hab mich händisch entsaften lassen. Eigentlich nicht mein Ding, aber irgendwie war ich teilweise schon notgeil. Das kann’s nicht sein im Land of Smiles Freunde, echt nicht...

Auch der Umstand, dass da irgendwelche Tanten hingesetzt werden, die wirklich NULL Ahnung von Massagen haben, zeugt davon, dass Touristen hier nicht mehr ernst genommen werden. Offenbar kommen sie damit bei den meisten durch. Ich denke der typische Phuket Urlauber ist Ersttäter in Sachen Thailand und mit denen kann man es natürlich leicht machen - in jeder Beziehung.

Phuket kurzgefasst

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Schöne Urlaubsinsel mit superschönen Stränden und freundlichen Menschen. Leider bietet das Nachtleben kaum noch den Mindeststandard. Es sind hier Sitten eingekehrt, die dem Massentourismus, den vielen Kurzurlaubern und - man muss es leider so deutlich sagen - nichtswissenden Männern, die offenbar alles mit sich machen lassen, möglicherweise weil sie es von Zuhause nicht anders kennen, geschuldet sind.

Urlaubsfeeling und toller Badeurlaub, mit allem, was Thailand zu bieten hat: 100%.

ABER:

Phuket war immer meine Lieblingsinsel; leider hat sich das gedreht und ich muss große Vorbehalte anmelden, wenn jemand hier vor allem Spaß mit den Mädels sucht. Der ist so einfach nicht mehr gegeben. Es ist eine gute Idee, sich ein Mädel aus Pattaya oder Bangkok mitzubringen.

Wer sich näher für die Insel interessiert, wissen will, was ist wo, wo erlebt man was, gegenwärtige Situation im Einzelnen und im Vergleich zu besseren Zweiten, sollte sich dringend “Hey Phuket” und “Phuket 4ever” oder gleich das Phuket Bundle anschauen.

 

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