Pattaya

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“Disneyland for Adults” das trifft sicher auf keinen Ort der Welt mehr zu als auf Pattaya. Diesen Ort empfehle ich meist, wenn mich Newbies fragen, wohin sie denn nun sollen auf ihrer Premiere? Sehr vielseitig mit allen denkbaren Angeboten auf Spaßbasis, unschlagbare Infrastruktur und außerdem liegt es auch noch am Meer! Dazu nach wie vor gute Service Preise, das Leben an sich ist preiswert, z.B. das Preis- Leistungs- Verhältnis bei den Hotels ist weltweit ungeschlagen. Pattaya ist mit dem riesigen Einzugsgebiet inoffiziell (!) die zweitgrößte Stadt Thailands. Vom Pay6 Angebot her ist sie unbestritten Nummer eins: geschätzte 30.000 Sexworker arbeiten in Bars, Clubs, Gogos und Massagen.

 

Natürlich gilt auch hier das Bar Girl Basic: "No money, no honey" _wink 

 

Die Anreise aus dem etwa 120 km entfernten Bangkok gestaltet sich einfach (Map). Ich empfehle “The Limo Pattaya”, die sind gut, zuverlässig, preiswert. Oder billiger mit dem Bus von Bell Travel, geht direkt ab Airport bis zum Hotel in Pattaya. Die fahren aber nur tagsüber.

 

Die Anreise aus “Restthailand” lässt sich wie immer und überall entweder über die gut ausgebauten, bequemen VIP Bus Linien bewältigen, schneller und deshalb vorzuziehen mit dem Flieger. Es gibt einen kleinen Airport bei Pattaya, U-Tapao. Die Zeitersparnis gegenüber Bangkoks Flughafen ist aber nur gering.

 

Ohne zu viel Worte zum Wohnen zu verlieren (schaut Euch unsere Hoteltests an), wichtig ist es, möglichst zentral zu wohnen, um nicht unnötig zu viel Zeit (vor allem bei dem vorherrschenden, starken Verkehrsaufkommen) zu vertrödeln. Daher halte ich alles, was an oder innerhalb der Bahtbusroute liegt, vom Ort her für ideal.

 

Warum Pattaya?

 

Da es die “Eierlegende Wollmilchsau” auch bezüglich der Urlaubsorte leider nicht gibt, muss jeder selbst entscheiden, was für ihn persönlich am besten passt. Ich zähle mal zusammenfassend die Vor- und Nachteile Pattayas aus meiner Sicht auf:

Vorteile:

- Die touristische Infrastruktur ist genial und sucht in Thailand, eigentlich sogar weltweit, ihresgleichen. Denn neben der “Hauptsache”, den Blowjob- Bier- Karaoke- Shorttime- und Gogo Bars, den Massagen mit und ohne Happy End, den Diskotheken mit all den Freelancern, dem riesig- langen Straßenstrich Beach (“Bitch-”) Road, den Clubs und Pubs mit etwa 30.000 (!!!) Sexworkern gibt es alles, was der “normale” Tourist auch noch suchen und/oder vermissen könnte. Eine komplette Aufzählung wäre sicher kaum möglich. Lasst Euch überraschen - und begeistern. Es geht neben all den einschlägigen Spaßmöglichkeiten so ganz nebenher von der Schweinshaxe und der japanischen Sushi Kette bis zur professionellen Zahnreinigung für kleines Geld über supertolle Kinos in riesigen Shopping Malls und Fußballbundesliga bis zur Bowlingbahn oder Tagestour nach Koh Samet. So eine Mischung dürfte weltweit einzigartig sein. In Pattaya ist alles und jeder auf westliche Touristen eingestellt.

 - Das Preis- Leistungs- Verhältnis bei den Hotels ist, ich behaupte das aus Überzeugung, ebenfalls nicht nur thailand- sondern auch weltweit das Beste. Du findest für ganz kleines Geld eine nette, saubere Unterkunft in der Lage, die Dir entgegenkommt, oder auch ein Two Bedroom Apartment irgendwo im 30. Stock mit Aussicht über die Bucht von Pattaya, Preis nach oben “open end”. Vor allem aber für jeden Geschmack und Geldbeutel jede Menge dazwischen. Das Angebot an Hotels und Unterkünften ist seit langem fast unüberschaubar, und es wächst ständig weiter.

- Die Preisstruktur allgemein ist für uns sehr günstig, was vor allem an den niedrigen Lohnkosten liegt.

- Gute Erreichbarkeit, Flüge ab Mitteleuropa nach Bangkok gibt es zuhauf und oft zu Schäppchenpreisen. Die Weiterreise vom Airport nach Pattaya gestaltet sich easy, in 90 Minuten ist man dort.

- Die Sicherheit stellt in Thailand allgemein kein großes Problem dar, auch wenn Pattaya mit seinen vielen Touristen natürlich (wie überall auf der Welt) leider auch die Sorte von Leuten anzieht, die keiner braucht. Trotzdem ist auch Pattaya bei eingeschaltetem Gehirn und unter Beachtung der Sicherheitstipps recht sicher. Subjektiv fühle ich mich in jeder deutschen Großstadt unsicherer.

- Sprache: mit wenig Englisch kommt man gut über die Runden, auch wenn das “Pitchen English” zunächst sehr lustig anmutet und gewöhnungsbedürftig ist. Thais sind sehr pragmatisch.

- Das Wetter in Pattaya ist selbst zur Regenzeit weniger regnerisch als anderswo in Thailand (Wetterbericht hier).

Nachteile:

- Pattaya ist nicht wirklich Thailand. Wer nur Pattaya kennt, war nie in Thailand. Zu sehr ist man auf uns eingestellt und hat sich an unsere Bedürfnisse angepasst. OK, einige werden das eher als Vorteil werten, aber irgendwas muss ich ja hier bei den Nachteilen anführen _wink

- Der Strand ist nicht wirklich toll bzw. das Wasser nicht wirklich badetauglich. Es reicht zum Liegen, Spazierengehen und vor allem auch für die “frische Brise”, die Pattaya der reinen Anwesenheit des Golfs von Thailand zu verdanken hat (Foto oben). Insofern bestimmt das Meer doch viel des Urlaubsgefühls in Pattaya. Außerdem ist man in wenigen Minuten mit der Fähre oder dem Speed Boot auf der nahegelegenen Insel Koh Larn, wo das Baden richtig Spaß macht.

Was gibt’s alles und was ist wo?

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Ooooops, ein weites Feld. Fangen wir mit den Gogo Bars an. Es gibt Dutzende von ihnen und viele zählen zu den besten Thailands. Die Walking Street (Map) hat in den letzten Jahren auch diesbezüglich etwas abgebaut, es gibt zu viel “Sehleute”, von russischen Familien mit Kind und Kegel bis zu chinesischen Reisegruppen. Dennoch gibt es nach wie vor gute Möglichkeiten. Geht einfach mal in ein paar Bars rein und findet selbst heraus, welche Euch am besten zusagt. Was gerade angesagt ist, wechselt ständig. Auf jeden Fall zu nennen ist die Windmill a Gogo in Soi Diamond (Map), aber Vorsicht, die ist sehr speziell und etwas härter. Lasst Euch überraschen _biggrin   

 

Fotos aus der nächtlichen Walking Street (wird nach 17 Uhr für den fließenden Verkehr gesperrt):

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Zugelegt hat Soi Buakhao (Map) und hier speziell bei den Gogos die Soi LK Metro (Map). Müsst Ihr gesehen haben... Fotos von Soi Buakhao und LK Metro:

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Es gibt noch ein paar andere Gogos, verteilt aufs Stadtgebiet, z.B. auf der Beach Road (Map), Soi 7 & 8 (Map), Soi 13/2 (Map) und in Soi Pattayaland (Map). Die  beiden Bars (“Far East Rock” und “Nevada”) unten in Soi 13/2 (“Soi Postoffice”) machen schon mittags um 12 auf. 

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Bierbars

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Sie findet man über das ganze in Frage kommende Stadtgebiet verteilt, sie gehören zum Stadtbild. Es gibt sie quasi überall. Es gibt Dutzende von großen “Beer Bar Complex” genannten Ansammlungen. Das ist auch alles ganz nett, in den meisten Bars wird man freundlich bedient und man kann auch einfach nur bei einem Bier dort sitzen und relaxen. Auch kaufe ich oft für ein paar Baht Thaifood auf der Straße (z.B. ein paar Fleischspießchen mit Reis oder Papaya Salat) und esse diese dann in der nächstbesten Bierbar.

 

Das ist ganz normal in Thailand. Meist bekommt man unaufgefordert ein paar Servietten, manchmal sogar einen Teller und Besteck. Das hat keinerlei Hintergedanken, die Leute sind oft nur freundlich. Natürlich ordert man ein Getränk aus der Bar dazu. Gern ein paar Baht Tip, und alle sind zufrieden.

 

Abends sind immer die fahrbaren Essensstände und Suppenküchen unterwegs, für das leibliche Wohl ist also in jedem Fall gesorgt, Hunger muss man nicht schieben. Die Thais essen eh viel und gern, und das Essen ist eins der wirklich tollen Dinge in Thailand.

Während des Abends kommen oft Verkäufer an die Bars um etwas Umsatz zu machen. Angeboten werden Uhrenfakes, Feuerzeuge, Kaugummi, Zigaretten, Polaroid Fotos, Sonnenbrillen, T-Shirts und aller möglicher Ramsch. Ein schlichtes “no thanks” reicht meist, um die Verkäufer loszuwerden. Hat man allerdings einmal Interesse bekundet, bieten sie ihr ganzes verkäuferisches Geschick auf, um ihr Zeug an den Mann zu bringen, dann hat man sie an der Backe.

Egal ob Short Time (meist "you come, I go") oder Long Time (über Nacht mit Morgennummer, ausmachen!) , besprecht gleich was sie an Geld erwartet (neben der obligatorischen Barfine), und welche Leistungen Ihr dafür erwartet. Je klarer man das vorher ausmacht, desto weniger Enttäuschungen gibt es im Hotel. Es kommt selten vor, aber man trifft mittlerweile leider hier und da ein Mädel, das nur mit Gummi blasen will. Solche gehören natürlich freundlich, aber bestimmt fristlos gekündigt. Schlecht nur, wenn man vorher nicht drüber geredet hat, dann ist man der Dumme und muss unverrichteter Dinge den vollen Preis zahlen, falls sie schon angefangen hat.

Manche Bierbars (welche in Häusern untergebracht sind) haben sogar Short Time Zimmer. Man kann dann gleich mit der Auserwählten ein Nümmerchen schieben, das ist praktisch, weil man nicht aus dem Haus muss. Die Tarife sind in etwa überall gleich (Zimmer etwa 300), trotzdem immer besser vorher ausmachen bzw. nach dem Preis fragen.

An den Bierbars kann man einiges über die thailändische Mentalität und das Leben der Leute dort erfahren. Das geht mit der Erfahrung los, wie die Mädels miteinander umgehen, wie und was sie essen usw. Auch steht in jeder Bar ein kleiner Altar für Buddha, dem jeden Tag geopfert wird und meist beschäftigen sich die Girls, wenn sie nachmittags in der Bar ankommen, erst mal mit Beten. Das stört aber nicht, im Gegenteil, und gehört zum täglichen Leben im "Land of Smiles" dazu.

Ergo kann Mann in Bierbars so ziemlich alles erleben, von soft bis hart, von jung bis alt, von dick bis dünn, von hübsch bis hässlich, und von gut bis mies - und das von früh bis spät. So mancher gibt sich einfach nur dem betreuten Trinken hin. In den meisten Bars geht es allerdings erst mit Erscheinen der Säufersonne so richtig los. Aber ist das alles nicht im Grunde überall so in Pattaya...  

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Blow Job & Short Time Bars

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0234Was man heute gelegentlich offenbar für eine BJ Bar halten könnte, ist eine Bar wie die “Pumpstation” (Erlebnisbericht s. “Pattaya Low Season”) und die “Golden Girl Bar” in Soi Postoffice (Map) z.B. Die “Pump” ist eine alteingesessene Institution in Pattaya, die gleichartigen Bars nebendran, es sind immer etwa 2 oder 3 weitere, wechseln oft die Namen. Kleines Foto: ausnahmsweise aus dem Net “geklaut”, es zeigt die Pump im Jahre 2008. Hier sieht man schon die Sache mit den Vorhängen unter dem Tresen. In dem Raum kann man seine Torte auch vögeln. Gab es früher so auch im “Star of Light” in Bangkok. Dort sind die Vorhänge zwar einem Umbau zum Opfer gefallen, aber auch dort geht mittlerweile wieder alles in der Bar - eine gute Entwicklung (s.a. “ Bangkok” in diesem Bericht).

Oder das “Lolitas”, jetzt in Soi 25 Chaloem Phrakiat (leicht zu finden, wenn man an der Oasis Gogo in die Straße einbiegt, etwa in der Mitte der Soi 25 rechts, s. Map)

0233Auch dort geht in der Bar selbst aber mal gar nichts, außer Händchen halten. Für die Action muss man upstairs in einen Raum, der abgeschlossen wird. Dort befindet sich zumeist ein Tresen, kalte Getränke und es läuft irgendein Porno in der Glotze. Dann bekommt man einen BJ unter dem Tresen, oder auf der Couch in der Ecke. Reinstecken geht dort meist nicht, es gibt zwar u.U. ein ST Zimmer, aber man muss dann mehr zahlen, nicht nur für das Zimmer.

Unter einer “Short Time Bar” hingegen versteht man eine Bar, in der es ST Zimmer gibt, in denen alles (nach Absprache) geht.

Ich war früher des Öfteren in der Pumpstation, zwischendurch hatte der Service meiner Meinung nach stark nachgelassen, inzwischen hab ich wieder bessere Erfahrungen gemacht. Ist immer Glücksache, wer gerade “Dienst” hat. Die Bar nebendran (“Golden Girl”) ist allerdings auch nicht besser. Das Lolitas habe ich ein Mal ausprobiert und wurde herb enttäuscht. Bei einem zweiten Anlauf mit einem Kumpel haben wir nach dem Sichten der Mädels fluchtartig das Lokal verlassen. Kein Vergleich zu dem Service, den es früher mal gab, und hier im Lolitas nur Zombies. Aber probiert es ruhig mal aus, muss man mal gemacht haben. Die Mädels wechseln öfter, vielleicht habt Ihr ja auch mehr Glück.

0235Dann doch lieber gleich in eine Short Time Bar. Ich würde hier besonders die Soi 6 nennen, dort gibt es die kleinen Drecksbars nach meinem Geschmack zuhauf. Wer zu empfindlich ist sollte es lieber lassen, aber auch hier, lauft ruhig mal durch und lasst Euch etwas verwöhnen. Manchmal bekommt man noch einen geblasen in der Bar, ist Glücksache. Geht dazu z.B. mal in die “My Friend You” oder in die “King Kong” Bar.

Wie es funktioniert? Das Schema ist im Großen und Ganzen überall gleich. Ein paar Girls stehen vor der Tür und wollen einen in die Bar lotsen. Dort wird man nach seinem Getränkewunsch gefragt. Ihr könnt gleich mit dem Mädel was ausmachen oder auch einen Ladydrink spendieren. Also wie immer Preis klarmachen (da wird eigentlich selten abgezockt, in den meisten Bars nie), was Ihr erwartet und los geht’s nach oben. In den oft spartanisch ausgestatteten Zimmern gibt es meist eine Dusche, manchmal nur auf der Etage. Das macht aber nichts, nur nicht schüchtern sein. Also unter die Dusche (oft große Bottiche mit Schöpfkellen, das ist thailike) und dann aufs Bett zum entsaften lassen. Wenn es gut war und Ihr zufrieden seid, gebt Ihr 100 Baht Tipp, nicht mehr.

0236So manches Mal habe ich in solchen Bars mit Freunden abgehangen, die Mädels ausgehalten und die Post ging ab. So viel Spaß kann man in Bierbars nicht bekommen, in Gogos selten bzw. nur in ganz bestimmten. Und wer Personal für eine Party mit mehreren Darstellerinnen in seinem Hotel sucht, sollte hier seine Bewerbungsgespräche führen. Die Mädels in den Soi 6 Bars sind nicht immer die schönsten und jüngsten, sehr oft aber die begabtesten! Viele haben mit nichts ein Problem... mit gar nichts.

Außer in Soi 6 sind ST Bars über die ganze Stadt verteilt, im Grunde geht es ja um jede Bar mit Zimmern. Einfach die Mädels fragen, was in der Bar geht. 

 

Weitere Tipps: Die Telephone Bar. Yes, eine echte Blow Job Bar, ich liebe es. Sehr zu empfehlen (Map). Neu: Excite Club in Soi XZite (Map).

 

Und noch eine echte Blow Job Bar, mein Favorit: Club 4 (Map)

 

Ein paar gemischte Fotos:

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