Die Philippinen

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Die Phils sind meiner Meinung nach der andere “Kracher” in Asien - neben Thailand. Auch hier gibt es alles - außer dem einen Ort, an dem es eben alles an einer Stelle gibt. Angeles City ist der Hot Spot in Sachen Spaßtourismus auf den Philippinen. Bar an Bar und jede Menge Girls (ähnlich Pattaya). Subic Bay liegt ganz in der Nähe (90 Bus Minuten) und bietet neben einer kleinen Barscene auch einen Strand. Manila hat ebenfalls eine sehr gute Scene, wenn auch etwas verstreuter (ähnlich Bangkok). Boracay ist eine Trauminsel mit Traumstränden, zu tun gibt es dort ebenfalls etwas für uns. Cebu City ist “mittendrin” und auch Puerto Galera ist erwähnenswert, vor allem für die Taucher.

 

Der Unterschied der Phils zu Thailand in kurzen Stichworten: Man benötigt noch mal drei Stunden Flugzeit extra; es ist alles billiger bis auf die Hotels; das Land ist ärmer, entsprechend schlechter ist die Sicherheitssituation (händelbar); Landessprache ist offiziell Englisch, was Unterhaltungen deutlich vereinfacht; die Menschen sind kulturell näher ans uns Westlern dran (Religion/Werte!) und somit besser kompatibel zu und verständlich für uns. Welche Mädels schöner und/oder besser drauf sind ist Geschmacksache, ich persönlich komme einfach zu keinem Ergebnis...

Allgemeines

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0020Es würde den Rahmen dieses Berichts bei Weitem sprengen, alles Mögliche und Unmögliche über Reisen auf die Phils hier ansprechen zu wollen. Es ist nicht nur nicht unser Thema, es wäre auch viel zu umfangreich. Ans Herz legen möchte ich JEDEM Philippinenreisenden “Angeles City Newbie 2.0”, egal, wohin die Reise auch speziell gehen mag im Inselstaat. Denn dort werden viele für die Philippinen allgemein gültige Themen verarbeitet und entsprechende Tipps gegeben. Schaut einfach mal in das Inhaltsverzeichnis des Berichts (Link oben), da kann man leicht erkennen, wie umfangreich so etwas ist, wenn man gewissenhaft vorgeht.

 

Das Vorwort zum Bericht findet Ihr hier. Für die anderen Orte (neben Angeles) schaut einfach in die grüne Navi Leiste links auf unserer Homepage. Der neueste Reisebericht bzw. -führer steht immer oben.

Trotzdem folgen hier ein paar kurze Worte zu den wichtigsten Dingen.

 

1133Zur Einreise: Die Anreise aus Mitteleuropa gestaltet sich einfach, Flüge sind ab etwa um die 600 € erhältlich, wobei man darauf achten sollte, dass der Zwischenstopp (meist in den arabischen Ländern) nicht allzu lang ist. Non Stop Flüge gibt es nicht, ich glaube KLM bietet einen über Amsterdam an, wobei man dorthin ja auch anreisen muss. Zielflughafen ist immer der Manila Ninoy Aquino International Airport. Von hier geht es dann weiter per Taxi nach Angeles City oder Subic Bay, mit dem Flieger an die anderen Orte. Natürlich kann man auch mit dem Bus fahren um Geld zu sparen oder mit der Fähre weiter auf die anderen Inseln. Wir werden uns mit dieser Möglichkeit aber nicht weiter beschäftigen, da sie zeitaufwendig und unter Sicherheitsgesichtspunkten wohl alles andere als optimal sind (vor allem Diebstahl). Ich werde die Anreisemöglichkeiten der verschiedenen Zielorte jeweils kurz ansprechen.

 

1131Wohnen: sucht Euch am besten ein Hotel aus dem Net aus, vielleicht habt Ihr ja eine Empfehlung eines Freundes bekommen. Aber Vorsicht, besonders bei den Hotels hat jeder andere Vorstellungen. Ein Kriterium sollte Euer Hotel aber auf jeden Fall erfüllen, so Ihr denn vor allem wegen des Nachtlebens hier seid: zentral sollte es liegen, lange Fahrerei nachts mit den Mädels nervt und kostet wertvolle Zeit. Sucht Euch doch gern ein Hotel aus meinen Hoteltests aus, ich habe jeweils die wichtigsten Kriterien wertfrei benannt. Die Ladyfee Abzocke (wie manchmal in Thailand üblich) ist auf den Philippinen weitestgehend unbekannt. Es sollte für jeden Geldbeutel und Geschmack etwas dabei sein. Ihr könnt das Hotel z.B. nur für die ersten zwei oder drei Nächte buchen um zu sehen, ob es Euch auch wirklich zusagt. Dann entweder verlängern oder sich etwas anderes suchen.

 

1127Das Essen auf den Phils ist im Mittel erträglich. Ich muss dazu sagen, dass ich relativ verwöhnt bin. Teure Touristenmeilen und -hotels bieten oft sehr gute internationale Küche. Was bei den Einheimischen auf den Tisch kommt könnte man in zwei Kategorien fassen: a/ fetter Prampes alá amerikanischer “Küche” incl. Spareribs und Burgern, b/ einheimische, traditionelle Gerichte, die sehr lecker sein können und zudem nie viel kosten. Da heißt es: probieren! Von den Gar- und Straßenküchen möchte ich allerdings (im Gegensatz zu Thailand) eher abraten, aus hygienischen Gründen - und ich bin wirklich nicht pingelig.



1125Das Gesundheitswesen auf den Phils ist das eines Dritte Welt Staates. Da kann ich nur zwei gute Tipps geben: 1. gesund bleiben, 2. unbedingt eine Auslandsreise Krankenversicherung abschließen. Gibt es für sehr wenig Geld (z.B. Hanse Merkur oder Cosmos Direkt für ca. 10 €/Jahr inkl. Rückführung bei schwerer Krankheit). Solltet Ihr Euch doch irgendwas holen und einen Arzt benötigen, geht bitte nicht zum erstbesten Wald- und Wiesendoktor, sondern in das größte und teuerste Hospital, was Ihr finden könnt. Ihr seid ja versichert und die Standards dort sind schon besser.

 

 

1129Reisezeit/Wetter. Die Regenzeit auf den Philippinen bestimmt in etwa von Mai bis Oktober das Wetter. Teils langanhaltender, schwerer Regen mit Stürmen, teils auch nur mal hier und da ein Schauer. Es ist wie überall auch viel Glück dabei. Natürlich ist es die wesentliche Frage, wohin reise ich, wenn ich mir Gedanken über die Reisezeit mache. Denn in Großstädten wie Manila oder auch in Angeles (wo man eh fast nur in den Bars und Hotels abhängt) ist es fast wurscht, ob es regnet oder die Sonne scheint. Fahre ich aber wegen der schönen Strände z.B. nach Boracay, macht das bei Regenwetter wohl wenig Sinn und würde einem sicher stark die Petersilie verhageln.

 

Low/High Season. Nicht ganz so ausgeprägt wie in Thailand sind auf den Philippinen die Nachteile der High Season. In Angeles ist es fast egal, zu welcher Zeit man anreist. Allerdings gibt es dennoch einige beachtenswerte Dinge. Da wäre das Chinesische Neujahrsfest, welches (jedes Jahr anders) im Frühjahr stattfindet. Dann ist ganz Südostasien mit Chinesen, Koreanern und anderen Asiaten überschwemmt, die eine Woche Urlaub machen. Auf Boracay treten sie einen tot und selbst in Angeles ist ein Zimmer im Wunschhotel oft nur bei längerer Vorreservierung zu haben. An den großen internationalen Festen wie Ostern und Weihnachten ist es vor allem auf Boracay gerappelt voll, die kleine Insel ist ein Hotspot des internationalen Tourismus und entsprechend beliebt.

 

1135Noch eine Überlegung diesbezüglich: da die Philippinen ein (man könnte sogar sagen “streng”) katholisches Land sind (aber keine Bange, es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird _wink ), fahren die Mädels gern über Weihnachten und auch Ostern heim zu ihren Familien. Die Familie spielt eine übergeordnete Rolle im Land und die allermeisten Mädels kommen nicht von dort, wo sie ihrer Tätigkeit nachgehen. Übrigens ist vor allem zu Weihnachten mit überbordendem Flugaufkommen zu rechnen bzw. alle Flieger sind regelmäßig bis auf den letzten Platz voll, da die vielen Fremdarbeiter zum Fest aus dem Ausland anreisen.

 

Stichwort “katholisch”. Nun ja. Ich will es doch mal kurz ansprechen. Da ich weiß, dass es viele Männer gibt, die im Grunde keinen Spaß, sondern einen Klotz am Bein... ähh sorry, eine Ehefrau suchen, hierzu eine kurze, aber wichtige Überlegung, die meinen Beobachtungen entspricht. Sicher gilt das nicht grundsätzlich, jedoch ist die Tendenz wohl unbestreitbar. Was ich meine ist: die katholisch erzogenen und geprägten Filipinos sind von Kultur und Werteordnung her viel näher “an uns dran” als z.B. die buddhistischen Thais. Wer meint, das sei schnurz, irrt gewaltig. Was er spätestens dann feststellt, wenn er mit seiner thailändischen Ehefrau ein Streitgespräch führen will/muss, das aber nicht geht, weil Thais so etwas schlicht nicht vorsehen. Ich werde das an der Stelle nicht weiter ausführen, geht es uns hier doch um Filipinas. Also wenn ich eine heiraten würde, nur eine Filipina. Davon abgesehen sind selbstverständlich alle Menschen verschieden und Garantien gibt es nie... 

 

1123Geldwechsel/Bargeldbezug. ATMs sind mittlerweile auf den Phils weit verbreitet, zumindest an allen von uns bereisten Orten. Jedoch sind diese oft leer, besonders nach Wochenenden oder Feiertagen oder defekt, oder die Internetverbindung hat mal wieder wegen eines Gewitters o.ä. schlapp gemacht. Daher ist es sehr empfehlenswert, immer eine Cash Reserve für etwa drei Tage (je nach Ort) im Hotelsafe zu haben. Seine Bardevisen umzutauschen ist nirgends ein Problem. Siehe ausführlich hierzu und auch zur Sicherheit in “Angeles Newbie 2.0”.

 

Für die anderen Reiseziele auf den Philippinen ist zudem etwas ausführlicher gehalten als hier möglich der Reiseführer Philippines Men’s Adult Travel Guide erschienen

 

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