Santiago IV

Musike...

Unser Haus:

Lic. Alina Parra Alonso
Santa Rosa No 503
e/ Carniceria y Calvario
Tel. 053 - 226 - 626 384
Nach “Alina” fragen!

Das Essen

War recht schön! Mit Küche, allerdings nur ein Bad, Livingroom mit TV, Schaukelstühle usw. Außerdem eine nette Dachterrasse mit Ausblick auf die Altstadt. Zu Fuß 5 min. zum Cespedes. Kostet 35 für beide.

...auf Cuba ist wirklich nicht das Highlight. OK, man kann ganz gut für unter 10 $ in den Paladares (private Restaurants) essen. Das musste ich in der Regel auch ein mal täglich haben! Denn ansonsten gibt’s überall nur “Dreck zu fressen”. Tschuldigung, aber das muss man in der Deutlichkeit sagen. Es gibt in jeder größeren Stadt mindestens einen “Rapido”,  sowas wie ein Schnellimbis. Dort gibt es entweder Pizza mit Salami, oder Pizza mit Schinken, oder Pizza mit Mortadella. Mir sind alle Varianten hinreichend bekannt. Oder Spaghetti. An einem Tag kamen wir vom Strand,  ich hatte richtig Kohldampf und wollte gerne Spaghetti UND Pizza essen. Is nich. Der eine Rapido hatte Spaghetti, der andere Pizza... Ich wollte ja zuerst gar nicht in diesen Rapido rein. Le Baron konnte mich überzeugen. So schlecht wär die Pizza nun auch wieder nicht, meinte er. Widerwillig ging ich also mit. Die Pizza kommt aus der Mikrowelle (immerhin mit Plastikfolie abgedeckt!) und sieht aus wie eine Plastikpizza  aus der Mikrowelle. Ich also mutig reingebissen und: Geil!! Fast hätte ich noch eine gegessen. Naja, aber mal im ernst, nach ein paar Tagen hängt einem das ziemlich zum Hals raus. Deshalb sollte man unbedingt  täglich einmal richtig essen, am besten abends im Paladar.

Hier sieht man uns 2 mal im Rapido, ein mal am Strand, da gab’s immerhin gutes Bier aus der Karaffe und Kohlsalat (schüttel)

Dann war ich einmal mit Y. nachts in so einer Art Schnellimbis in der Altstadt. Dafür gibt’s auch einen speziellen Namen, ist mir durch’s Raster gefallen. Da habe ich Pollo (Huhn) aus der Friteuse mit Pommes gegessen. D.h. ich hab’s versucht - es ist mir ehrlich nicht gelungen. Sowas von fettig. Die Pommes schwammen wirklich in altem, brauen Friteusenfett, einfach ekelhaft. Habe es wie gesagt nicht runterbekommen. Im Casa Granda hab ich des öfteren Bokadillo gegessen, so eine Art Sandwich. Wenn man nichts im Magen hat geht das mal ausnahmsweise.

Die Strände bei Santiago

Man fährt nicht wegen der Strände nach Santiago. Es sind keine Traumstrände. Aber immerhin, sie sind vorhanden. Nach einer Woche braucht man dringend Abwechslung. Siboney hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Es ist nicht nur dass man da auch leicht “fündig” werden kann. Es ist auch schon die Gaudi bei der Anreise! Wenn man schon ein Huhn mitgebracht hat, um so  besser! Hier mal ein paar Eindrücke... Später folgen noch mehr Bilder von anderen Stränden.

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Fortbewegen auf Cuba.

Ein Thema für sich. Also mal wieder ein Problem. Öffentliche Verkehrsmittel kann man völlig vergessen. Die verkehren unregelmäßig und man würde sie sich nur zumuten, wenn man ansonsten laufen müsste bei der Hitze. Die fahren mit allem was Räder hat, und das meine ich auch so. Vom Laster mit Pritsche bis zur Pferdekutsche (in Santiago gibt es so eine Art Kutschenlinie, am Hafen). Für unsereins ist da zuerst mal das Taxi. Es gibt die offiziellen Touri Taxen, mit entsprechender Kennzeichnung. In Santiago kommt man für 1 - 2,5 $ überall rum, einfache Strecke. Auch Oldtimer Taxis gibt es, wir haben uns mal eins genommen zum Strand (Festpreis), ist leider unterwegs verreckt. Später mehr. Man kann auf den längeren Strecken ruhig Festpreise ausmachen mit den Fahrern. Der stellt dann die Uhr ab. Wobei die ollen Klapperkisten billiger sind als die neuen Klapperkisten mit AC. Für die Strecke nach Siboney haben wir zw. 16 und 25 $ bezahlt, es ist ca. 30 Minuten Fahrt. Der Fahrer hat dann auf uns gewartet für die Rückfahrt bzw. kam wieder (ein Preis). Dann gibt es die illegalen Taxen. Ich bin z.B. mit Y. von Punta Gorda für 5 $ zurückgefahren mit so einem. Der musste aber Schleichwege nehmen. Die Polizei hat uns aber immer durchgewunken, die  dürfen sich wohl nur nicht an irgendwelchen offiziellen Checkpoints blicken lassen, so mein Eindruck. Y. meinte, nachts ist es gefährlich ein Illegales zu nehmen. Dann wäre da noch der Mietwagen. Unbedingt zu empfehlen!! Allerdings nicht ganz billig, ab ca. 50 $ geht  was bei einwöchiger Miete. Wir haben für unsere Nuckelpinne 65 $ bezahlt, Mietdauer 4 Tage, incl. CDW und aller KM. Sollte ich noch einmal nach Cuba fahren, ich würde auf alle Fälle für die ganze Zeit einen mieten, und zwar schon von hier aus (billiger). Macht jedes Reisebüro, am besten natürlich die Spezialisten (Rieckmeyer), oder über’s Net. Ach ja, Mopeds mieten konnte man in Santiago auch.

Le Baron hat es sich anders überlegt, er kam nicht mit. Schließlich hatte er nur ein paar einzelne Tage in Santiago, er wollte sich lieber auf den Carneval konzentrieren. So sind also El Mariachi und ich per Mietauto nach Baracoa gefahren. Das war eine gute Idee, Mariachi!!! 3 Übernachtungen, denke ich. Adressen für Casas hatte Mariachi schon besorgt.

Y. hatte ich schon vor Tagen angekündigt, dass ich nach Baracoa fahren würde, natürlich ohne sie. Kein Prob. Wir verabredeten uns für Samstag. Damit der  Abschied nicht so schwer fällt, hier noch eine

Kleine Session mit Y.

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Jaja, Y. hatte schon ein gutes Herz ;-)) Ließ mich ohne Murren und Knurren ziehen.
Sie sprach wie gesagt kaum english. Aber eins gab sie mir noch mit auf den Weg:

“This is Cuba. Nothing is possible!!!”

Dieses nun in so herzerfrischender Form leicht abgewandelte Motto aller Cubaner
sollten wir uns für den Rest unseres Urlaubs zum Wahlspruch machen!!