Santiago V






Son und Rumba...




Zurück in Santiago erstmal eine Casa klargemacht. Wieder mittendrin, zu Fuß 5 min. zum Cespedes. Ich bin auch zum Arzt, wegen des Kriegsleidens.  In Santiago gibt es sowas wie ein internationales Untersuchungszentrum, oder wie auch immer man das nennen kann. Es ist gleich beim La Maison. Dort hat mich der sehr freundliche Arzt untersucht und mir mitgeteilt,  dass ich Doxycyclin nehmen solle. Leider gebe es das nicht, auch nicht gegen Devisen. Er habe aber sehr “gute Freunde” in Deutschland und die würden ihn versorgen mit solchen Medikamenten. Er hätte das Mittel bei sich daheim, ich müsse es nur abholen. Gab mir einen Brief für seine Frau mit. Telefonisch hatte er zuvor festgestellt, dass sie auch da ist. Konkret angesprochen hat er das mit dem Medikament logo nicht, denn was er gemacht hat ist natürlich streng verboten.

Wer weiß, wer da alles mithört. Auch der Typ in der angeschlossenen Apotheke, dort wurden mit auch die 30 $ für die Untersuchung abgeratscht (zahlt meine Versicherung),  durfte davon nichts wissen. “Secret!” hatte mir der Doc eingeschärft. Ich fragte nach dem Preis für das Doxycyclin. Was es mir denn wert sei? Ich sagte, den Preis müsse er mir schon nennen. Ob 15 $ OK wären?  Natürlich. Es war eine Dosis für 10 Tage,. Diese sollte ich vorsichtshalber auch aufbrauchen, meinte er. Ich habe abends die erste Dosis genommen, und schon morgens waren die Symptome weg. Na also!!







Abends wollten wir endlich auf den Carneval!! Le Baron hatte zwischenzeitlich schon mal vorgefeiert. Er zeigte uns jetzt erstmal wo man ganz gut Essen konnte, später nahmen wir ein Bad in der Menge. Carneval: Um es gleich zu sagen, begeistert war ich nicht von der Veranstaltung. Sie besteht zum großen Teil aus einem Riesenbesäufnis, teils hört man auch von  Massenschlägereien, uns hat das aber nicht betroffen. Alle paar Meter gibt es diese Bretterbuden (dummerweise nicht geknipst). Da steht ein grooooßes Fass drin, mit Bier. Das Bier wird in Tankwagen angeliefert. Die Leute bringen sich ihr “Glas” selber mit. Meist besteht es aus einer oben abgeschnittenen 1,5 L Colaflasche. Probiert haben wir das lieber nicht, sah alles eher unappetitlich aus. Wir hielten uns lieber an Cristal. Gegessen haben wir in so einer Art Zelt, es war mehr so ein abgegrenzter Bereich indem große Schirme standen. Das Essen war sehr ordentlich. Wir haben Ron getrunken und Cristal. Kamen auch mit Cubis etwas ins Gespräch (ich war ja mal wieder nur Zuhörer). Ein paar Polizisten wollten uns zu einer Flasche Ron einladen, haben wir aber ausgeschlagen. Ich habe einen Haufen Fotos gemacht vom Carneval, meist habe ich die Cam einfach über Kopf abgeschossen in der Menge. Obwohl mich die beiden gewarnt hatten, habe ich von den guten Schweinebrötchen gegessen. Die waren wirklich gut - und ich hatte so einen Kohldampf, ich habe 8 Stück gegessen. Passiert ist nichts deshalb, war alles sauber. Wenn man denen beim Zubereiten der Brötchen zusieht, sollte man das allerdings nicht vermuten. Außerdem haben die versucht mich sogar damit zu bescheißen. Das Brötchen wurde frisch gefüllt, in einem unbeobachteten Moment nahm der Typ das Fleisch teilweise wieder raus, indem er das Brötchen hinter dem Schwein “versteckte”. Hab’s erfolgreich reklamiert. Auf Wechselgeld muss man auch bestehen (25c). Cuba...





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Haben später noch die Location gewechselt. Bisher waren wir beim Pedro um die Ecke gewesen. Jetzt fuhren wir mit dem Motorbiketaxi (natürlich illegal) zu  einem großen Platz, abgezäunt, da mussten wir Eintritt bezahlen. War auch nicht so mein Fall. Irgendwie nur Schnepfen unterwegs. Da hätte mich höchstens noch die Negra HC Abteilung interessiert... Aber ich hab’s an dem Abend  komplett gelassen. Erstmal meinen Schniegel schonen, bin alleine ins Bett.




BTW: Y. stand an diesem Abend, bevor wir losgezogen waren, “zufällig” vor Pedros Haus. Total aufgebrezelt. Mit meinem neuen 25 $ Teil aus dem La Maison.  Oder eigentlich ein Haus daneben. Ob sie nun, wie sie später behauptete, auf eine Freundin wartete, oder, wie man auch vermuten könnte, auf einen Freier, der zufällig da abgestiegen war, keine Ahnung. Oder ob sie wegen mir da  war. Jedenfalls habe ich sie aufgeklärt was den Tripper anbelangt. Sie schwor Stein und Bein, von ihr könne der nicht sein, sie wäre gerade erst negativ getestet worden (wer macht unforciert einen Abstrich auf Tripper?). Meine Pflicht hatte ich also erfüllt und ich ließ sie stehen. Sie machte auch keine Anstalten mir zu folgen. Das kann man jetzt so sehen und so sehen - wir werden es nie erfahren.




Unsere neue Casa: Nix Dolles. Zwar mittendrin. Kostete 20/Nase. 2 Fensterlose Zimmer, etwas muffig, feucht. Aber sonst ganz nett. Die Betten total durchgelegen (nehmen die Watte?). Immerhin, draußen tobte gleich das Leben... Und, wenn man Wert drauf legt, dass die Hühner nicht gesehen werden (man könnte sicherlich auch mehrere mitnehmen), das dürfte dort klappen. Die  Vermieterin wohnt eine Straße weiter. Ach ja, da war noch ein winziges Zimmer ohne AC. Für 2 Leute nicht ganz schlecht, trotzdem zogen wir am nächsten Tag früh morgens aus.




Iluminada y Leonel
Casa de 3 habitaciones
San Felix No. 276
Information: Trinidad No. 456 entre San Felix (da wohnt die Vermieterin)




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Also am nächsten Morgen wieder raus. Le Baron war inzwischen wieder Richtung DomRep gedüst, so zog nun Mariachi bei Pedro ein und ich sollte ein Zimmer zwei  Häuser weiter beziehen. Das Auto hatten wir danach abgegeben. Wir gingen mal wieder ins CG, Mojito schlürfen. Wir beschlossen einen Nachmittag am Strand zu verbringen, Siboney. Wollten uns dort evtl. Chicas aufreißen. Aber es kam anders: Ich sah 2 nette Hühner auf dem Cespedes sitzen, hatte schon Blickkontakt  aufgenommen. Mariachi und ich teilten gleich die beiden auf. Ich machte den beiden per Zeichen klar, dass wir gleich runterkommen würden. Austrinken, bezahlen, ran an den Feind. Ich wollte mich gleich zu ihnen setzen. War doch eh verkauft die Kuh. Mariachi als alter Kenner der Szene meinte aber, wir sollten uns erstmal gegenüber auf die Bank setzen, da waren dann schon einige Meter dazwischen, um die Lage zu peilen. OK, er war der Chef.

Was nun passierte trug schon ziemlich zu meiner Erheiterung bei. Zwei ältere Musikanten kamen mit ihren Gitarren auf uns zu, wohl in der Hoffnung wir seien zwei von den blöden Pauschaltouristen, die sich gelegentlich mal in diese Gegend  verlaufen. Sie fingen gleich an zu spielen. Ich machte ihnen jedoch klar, dass nicht ich sondern Mariachi der Chef sei. Woraufhin sie ihn bestimmt 5 min. lang vollgeklimpert haben. Sie gaben ihr Bestes!! Schade, dass Ihr sein Gesicht nicht sehen könnt;-))) Er genoß es, hihihi!! Ich konnte mich kaum halten vor Lachen. Immerhin hat er mich mit der Behauptung, er habe kein Geld dabei, auch noch drangekriegt. Ich habe den Jungs also fette 25c  gegeben, woraufhin sie der Versuchung uns eine Zugabe zu geben, doch widerstanden haben... Na dann haben wir die Chicks klargemacht und sind mit einem Oldtimer Richtung Strand aufgebrochen. Vorher nur noch schnell Bikinis  holen im Casa, und natürlich zum Rapido, eine Pizza einlegen.




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Für das Taxi waren 25 $ ausgemacht, beide Strecken. Leider ist es auf dem Hinweg verreckt. Schien was Größeres kaputt zu sein. Der Fahrer tat  mir leid. Er ist zuerst gar nicht ausgestiegen, hat sich nur die Augen zugehalten und ganz leise gejammert. War vielleicht die Achse oder mindestens ein Hinterrad. Jedenfalls haben wir ihm einen 10er gegeben und sind mit einem anderen Oldie weitergefahren.



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Aber der Fahrer war ein linker Vogel. Sieht man es manchen Leuten nicht schon von weitem an?? Am Beach angekommen wollte er schon mal 10 $ haben, später dann wiederkommen. Ich sagte nur zu Mariachi, die 10 $ sehen wir nie wieder - und zerriss sie in zwei Hälften. Ich wollte ihm eine Hälfte als Anzahlung geben. Wollte er nicht. Also habe ich ihm 5 $ gegeben, zurückgekommen ist er nicht. Am Siboney neppen sie einen schön ab, wenn man nicht aufpasst... 

Bereits beim ersten Mal passierte uns Folgendes: Da wollte uns ein Typ unbedingt seine Ananas verkaufen. Für einen  Dollar. Dafür wollte er sie auch schälen. Ich habe ihn auf 50c runtergehandelt. Als wir später vom Strand gingen fiel es uns erst auf: Der war mit der Ananas und den 50c auf und davon ;-)) Schön blöd, nie vorher bezahlen! Außerdem haben sie mir an dem Tag meine Fake Nike Schlappen aus BKK geklaut. Obwohl wir eigentlich ganz gut auf den Krempel aufgepasst haben. Da hat halt einer unauffällig mal die Dinger anprobiert und ist  damit vom Hof geritten.

Nicht, dass es ein größerer Verlust gewesen wäre. Die Dinger haben 150 Baht gekostet. Aber ich musste mir Neue kaufen im La Maison, 25 Bucks habe ich hingeblättert. Für Adidas Latschen, die hatten auch noch verschiedene Farben, wenn man genau hinsah. Und Noppen, darauf konnte ich kaum noch laufen hinterher. Ich musste aber, denn beim Baden in Siboney habe ich einen Zehennagel vermacht. In Schuhe bin  ich nicht mehr reingekommen, musste also immer und überall mit diesen dämlichen Latschen rumrennen. Immerhin, pünktlich am Abreisetag haben die Schuhe wieder gepasst...


Es wurde ein netter Nachmittag am Strand. Die übliche Rumblödelei. Wir hatten auch schon leicht einen kleben, eine Flasche Ron hatte dran geglaubt... Das  Taxi müssen wir wohl einfach auf der Straße angehalten haben, würde mich mal interessieren, wieviel wir da bezahlt haben. Auf dem Rückweg natürlich noch kurz beim Rapido gehalten, diesmal haben wir Pizza gegessen, das weiß ich noch genau...



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Meine Else war OK. Ich freute mich schon auf einen entspannten Abend in der Casa. Leider habe ich die Rechnung im wahrsten Sinne ohne den Wirt gemacht. Der Vermieter meiner neuen Casa machte eigentlich einen sehr freundlichen, offenen, weltgewandten Eindruck auf mich. Der sprach auch ganz gut englisch. Er meinte, das Zimmer das mir zugedacht sei wäre heute  noch von dieser Französin belegt, die würde morgen aber abreisen. Für heute solle ich es mir im Zimmer seiner Tochter gemütlich machen. Dieses habe allerdings kein eigenes WC/Dusche. Für einen Tag kein Prob, dachte  ich mir.



Die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten zu zweit in meinem Zimmer liefen bereits auf Hochtouren. Ich hatte schon ein paar Minuten mündeln lassen, alles lief bestens. Da musste ich mal aufs Klo. Ich ging in Strandkleidung, also nur mit der Badehose bekleidet, durch das Haus in Richtung des WCs. Da wurde ich vom Hausherrn gestoppt, ich solle mir was anziehen. Ich meinte nur, ich  hätte ja was an und am Strand würde ich auch immer so rumlaufen. Nein, das ginge aber nicht, meinte er und es würden gerade 4 englische Touristinnen beim Essen sitzen. Ich entschied mich dafür, trotzdem zu gehen, denn man kann  auch alles übertreiben. Er stellte sich mir in den Weg und fing an zu toben und zu fluchen. Ich schob ihn beiseite und ging los. Allerdings war ich zu dem Zeitpunkt schon so sauer, dass ich mich spontan entschloss auszuziehen, sobald ich von der Toilette zurückkam. Das war nicht nötig. Der Typ hatte bereits meinen Koffer und mein Handgepäck in den Flur gestellt! Mann, was war ich sauer!!!




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Wie Ihr Euch vielleicht vorstellen könnt, hatte ich zu der Uhrzeit und dem Zustand (erstens war ich wirklich stinkesauer, zweitens hatte ich schon leicht einen kleben) keinen Bock mehr darauf mir eine Casa zu suchen. Ergo habe ich mein Gepäck bei Mariachi abgestellt. “Nun erst recht”, dachte ich mir und nahm mir vor, heute die Kuh fliegen zu lassen. Meine Else war BTW in dem Trubel irgendwie abhandengekommen. Die hatte wohl auch die Schnauze voll. Ich dachte mir, egal, was soll passieren, ich steck mal 100 Bucks ein, mehr kann ich nicht verlieren und umbringen wird mich schon keiner! Schlafen wollte ich zur Not im Casa Granda oder auf irgendeiner Parkbank. Mir war alles egal.

Ich war fest entschlossen einen prima Abend zu verleben, wie auch immer. Grubert macht Survivaltraining in Santiago. Gesagt, getan. Zuerst mal  ins CG, da hat mir schon Carlos aufgelauert, den nahm ich mit rein. Da saßen zwei Engländerinnen, man war ich drauf. Ich versuchte die anzugraben! Gottogottogott war ich drauf... Mariachi hat mich am nächsten Tag gefragt, ob  ich was eingeworfen hätte! Hatte ich aber nicht, außer Alk natürlich. Ich war naturgeil. BTW Mariachi, der kam dann gottseidank auch noch dazu, wohl mehr um auf mich aufzupassen. Danke, El!!! Einen Freund konnte ich an diesem  Tag wirklich gut gebrauchen...




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Die beiden Hühner waren ja auch ganz nett, also durften sie mitkommen zum Carneval. Carlos hängte sich logo auch dran und wir trafen noch ein oder zwei  Freunde von ihm. Ich kann mich noch an einen erinnern, der sprach auch etwas deutsch und war eigentlich ein Pfundskerl. Ich muss überhaupt sagen, ich bin überhaupt nicht beschissen worden an dem Abend. Das hatte ich nicht  erwartet. Darum kann ich im Grunde auf Carlos und auch auf seinen Freund nichts kommen lassen unterm Strich. Die waren beide OK. Einmal wollte ich unterwegs dringend ein Cristal trinken, keinesfalls das etwas schale “Mayabee” (??) oder gar die Pisse aus dem Fass trinken. Carlos Freund bot sich an welches zu besorgen.

Ich gab ihm 10 Bucks und nach ca. 10 Minuten hatte ich ihn bzw. die Flocken eigentlich schon abgeschrieben. Er kam aber tatsächlich zurück, und auch noch mit Wechselgeld! Überhaupt haben die alle an dem Tag unheimlich aufgepasst auf mich. Wer weiß was ohne meine Schutzengel passiert wäre... Ich hatte zwar immer im Hinterkopf, Cuba ist ein Polizeistaat und  die Kriminalitätsrate ist nicht hoch. Aber in diesen dunklen Ecken in denen wir uns teilweise aufhielten, und so bescheuert wie ich mich benommen habe, da läuft dann schon mal was völlig falsch. Ich wollte mich laufend abseilen von meinen “Beschützern”. Drehte mich um, versuchte mich davonzuschleichen. Ist mir gottseidank nicht gelungen.




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Das Huhn fand ich ja gleich geil. Aber die hatte keinen Bock auf mich. Die ist erst heiß geworden, nachdem sie einen 20 $ Schein bei mir gesehen hatte. Die Jungs haben mich mehr oder weniger mit ihr verkuppelt. Begeistert war sie nicht, mir war aber alles egal. “Jetzt erst recht!!” lautete schließlich das heutige Motto. Irgendwie haben die uns dann auch noch in einer Casa abgeliefert. Ich hatte ja sooo einen hängen. Mir ging’s aber eigentlich ganz gut. Nur mit Vögeln war glaube ich nichts mehr drin. Ich bin morgens aufgewacht, wusste erstmal gar nicht wo ich überhaupt war. Offenbar in einem  Zimmer mit 2 Betten. In dem einen lag ich - die Jeans runtergezogen bis auf die Oberschenkel. Der erste Griff zum Geld. Noch alles da! So viel Mehl kann ein einzelner Mensch ja gar nicht haben. Im zweiten Bett lag SIE. Kleine Titten, aber geiler Arsch. Ich beschloss spontan, ihr dafür, dass sie mich nicht ausgeplündert hatte (wahrscheinlich war sie eingetragen in der Casa und/oder bekannt dort), einen 20er zu geben.

Allerdings sollte sie schon für so viel Geld was arbeiten. Ich nahm sie also ran. Zuerst wollte sie nicht so recht. Aber dank meines mir eigenen Charmes war das schnell vorbei. Ich mach dann immer auf: Na gut, wer nicht will, der hat schon. Und lass durchblicken dass es logo kein Geld gibt. Das wirkte auch hier sehr schnell. Ich machte ein paar min. das alte Rein- Rausspiel, aber sie war doch bocklos, das muss ich sagen. Also habe ich sie auf den Rücken gelegt, mich über ihr Gesicht gekniet und sie lutschen lassen. Als ich kam habe ich schön den Karnickelfangschlag angebracht, sicherheitshalber, nicht,  dass versehentlich was vorbeigeht... Sie sah auch gut aus danach. Sie duschte kurz, bekam ihren 20er und ging. Ich war ja noch völlig fertig und noch lange nicht nüchtern. Also versuchte ich noch etwas zu schlafen. Aber ich wurde durch sanftes Klopfen daran gehindert: Man brachte mir einen Kaffee, das war ja nett.

Ich  duschte, machte mich auch auf die Socken. Unten in der Casa dann ins Gespräch gekommen mit der Vermieterin. Ich wusste noch nicht einmal, ob ich die Casa schon bezahlt hatte. Hatte ich aber, einen 10er (war wohl wirklich spät  als wir da einliefen). Die ältere Frau war mir gleich sympathisch. Sie fragte, ob ich nicht in ihrer Casa wohnen wolle, 20 wollte sie haben. An der Tür oben war  nicht einmal ein Schloss, ich konnte mein Zimmer nicht abschließen. Aber irgendwie vertraute ich denen sofort, und das war auch richtig so. Sie haben ein  behindertes Kind dort, Das Haus ist ständig abgeschlossen, dann müsste mich schon einer von denen beklauen. Die Frau hatte die Gabe mir alles auf spanisch so zu erklären, dass ich es auch verstand.  Schon witzig. Ich machte es also klar und blieb für die letzten Tage in der Casa. Habe es nicht bereut!




Sra. Mercedes Garcia Turino
Calle Pedrera No. 113 1/2 e/ Escario y Enramadas