Tipp: Hühnchenpreise

Was man so bezahlt für die Chicks in Mombasa und Umgebung:

ST (Shorttime):  500 - 1000

LT (Longtime): 1000 - 1500

0464aNatürlich versuchen die Mädels, mehr rauszuholen. Zahlt nicht mehr! Sie sind damit letztendlich sehr zufrieden. Sicher, überall, in allen Ländern, das gleiche Thema: Nicht zuviel zu bezahlen, um nicht die Preise (und BTW auch den Service) kaputtzumachen. Aber in Kenia hat das noch eine andere Komponente, die mir auch neu war: Es weckt u.U. bei einigen Leuten zusätzliche Begehrlichkeiten. Die Gefahr, richtig abgerippt zu werden, ist nämlich durchaus real. Da steht dann plötzlich die Polizei vor dem Zimmer und findet einen Massagestab, freizügige Fotos, Irgendwelches Pornomaterial, im schlimmsten Fall werden einem irgendwelche Drogen untergejubelt, die dann zufällig “gefunden” werden. Berichte, in denen mir von Kenia Spezis (fahren regelmäßig hin) glaubhaft versichert wurde, dass so was leicht vorkommen kann, sind mir mehrfach zu Ohren gekommen.

Demnach sind Leute wie ich, die die Mädels behandeln wie eine Freundin, besonders gefährdet. Ich habe den Mädels immer erlaubt sich was zu Essen zu bestellen, und solange eine mit mir zusammen war und sie war gut für mich, konnte sie auch trinken, was und soviel sie wollte. Wenn ich abends auf der Rolle bin, dann schaue ich nicht auf 20 Euro. Es könnten aber Leute, die Mädels selbst oder ihre schwarzen Stecher (na klar haben die alle einen, macht Euch keine Illusionen), oder der Onkel von der Polizei auf dem Gedanken kommen, das ein so reicher Muzungu mal eben einen kenianischen Monatslohn abdrücken könnte. Schon deshalb: Macht lieber auf cheap, das ist gesünder. Ich habe das auch erst spät eingesehen, meine Erfahrung gebe ich gerne an Euch weiter. Siehe das Kapitel dazu (“Fallstricke”).

0465aNoch mal zu den Preisen selbst: Es scheint besser zu sein, den Preis VORHER abzumachen, denn sonst könnte es einem passieren, dass man am nächsten Morgen mit unangemessenen Lohnforderungen konfrontiert wird. Also Preis ausmachen, und zwar in diesem Rahmen, dann passiert auch nichts. Ich selber habe diesen Grundsatz ein paar Mal missachtet, habe dann lieber 500 zuviel oder mehr bezahlt, als irgendwelchen Stress zu bekommen. Die Mädels sind zwar alle süß und lieb, aber das Temperament der kenianischen Nutten ist eher temperamentvoll, was ja durchaus seine Vorzüge hat. Aber in diesem Zusammenhang ist das wenig wünschenswert.

Übrigens: ST ist absolut unüblich. Die Mädels sind froh, sich einen Muzungu geangelt zu haben, die können nicht ständig wechseln wie in Pattaya. Dazu sind es einfach zu wenig Weiße. Außerdem bleiben die schon deshalb gern über Nacht, und auch darüber hinaus, bei Dir, weil sie dann einfach dem ganzen Schmutz ihrer gewohnten Umgebung für ein paar Stunden entfliehen können. Wer mal gesehen hat, wie sie wohnen, weiß, was gemeint ist. Später mehr dazu.

Girls, Girls, Girls..

Anna. Meine “Krankenschwester”. Hat mich während meiner dreitägigen Erkältung gründlich gesund gepflegt. Habe ihr, wie den übrigen (wenns gut war) 1500 gegeben. Massage, hat Wasser gekauft, zwischendurch den Rotz abgesaugt, usw. Es gab nichts zu meckern, auch wenn sie das Problem vieler kenianischer Hühner hatte, nämlich leicht hängende Titten. Gut, dass ich traditionell ausreichend ausgerüstet bin... sie hat sämtliche Garderobe für mich getragen. BTW, eine Naturbegabung, auch ein Dreier mit ihrer Freundin (s.u.) ging nett ab... Auch etwas Ausgefalleneres wie Wassersport war kein Tabu für sie. BTW wie für die meisten Mädels in Kenia nicht, nein, verklemmt sind die nicht gerade... Sie liebte, neben mir selbstverständlich, meinen sich bewegenden Massagestab über alles... Ihr wisst schon, so ein Ding, das vibriert und dabei seine Spitze im Kreis bewegt... “my machine” hat sie immer gesagt. Ein echtes Herzchen. Na klar rief sie mich später immer wieder an, abends war sie meist im CASAURINA und kam gleich auf mich zu. Sie verstand aber im Endeffekt, dass ich gerne wechsle. Oder musste es verstehen. Ich hab ihr dann immer einen Drink ausgegeben, na klar, unter Freunden, und sie gelegentlich auch noch mal mitgenommen.

Hier ein paar Eindrücke:

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Tipp: Fortbewegen in Mombasa

0508aDas Mittel der Wahl, um von A nach B zu kommen, ist klar das Taxi. Daran, mit dem Bus zu fahren, habe ich nicht wirklich gedacht.

Aber es gibt auch noch die sog. Matatus, das sind Kleinbusse, Minibusse, meist vollbesetzt mit Schwarzen, wie könnte es auch anders sein. Muzungus sieht man selten in ihnen. Obwohl, um mal eben die Stecke vom Indiana z.B. zum Nakumatt Einkaufszentrum zu fahren, das geht schon. Ist auch absolut billig, 20 KSH. Die Matatus haben alle eine Musikanlage, die für jede mittlere Disse völlig ausreichend wäre. Die Stimmung, die daraus resultiert, scheint sich vor allem auf die Fahrer auszuwirken, denn die fahren wirklich wie die sprichwörtlichen Henker.

Das System funktioniert so: Es ist eine Art Sammeltaxi, die halten praktisch an jeder Ecke, oder da, wo gerade Kundschaft steht. Die Besatzung besteht neben dem Fahrer aus einem Kassierer, der neben seiner eigentlichen Tätigkeit noch die Aufgabe hat, die Kunden mehr oder weniger freiwillig in den Bus zu bekommen. Erinnert irgendwie an eine Hafenrundfahrt in Hamburg: “Wollt Ihr noch mit?” scheint der ständig zu rufen und versucht jeden potentiellen Fahrgast davon zu überzeugen, mit seinem Matatu zu fahren. Man wird fast reingezerrt. Die haben es immer sehr eilig, der Kassierer steht oft wie ein S-Bahn Surfer - halb draußen in der offenen Tür und winkt den Fahrer ein, wo er halten soll. Bin ein paar Mal mitgefahren tagsüber, war schon ein Erlebnis. Aber muss ich meine Knochen derart riskieren... man hört des Öfteren von Unfällen mit vielen Toten. Kein Wunder, wie die fahren, Selbst die Taxler gehen schon von weitem auf die Bremse, wenn sie ein Matatu sehen. Die hupen dann zwar, weil ihnen natürlich die Vorfahrt genommen wird, nützen tut das freilich nichts, und es wird auch, trotz fluchens, gleichmütig und irgendwie als selbstverständlich hingenommen.

Also doch lieber mit dem Taxi. Das kostet natürlich mehr, ist aber nicht nur sicherer, sondern vor0506a02 allem auch viel bequemer. Es ist überhaupt kein Problem, immer und überall ein Taxi zu bekommen. Sie stehen vor den Hotels, Bars, vor dem Nakumatt natürlich auch. Die Preise sind verhandlungsbedürftig. Immer vorher den Fahrpreis ausmachen!!! So was wie Taximeter oder Uhren gibt es nicht, auch keine Aircondition (selten). Dafür sind die Fenster auf, das lässt sich aushalten, außer man steckt im (gottlob seltenen) Stau. Dann brät einen die Sonne richtig durch. Nachts ist es richtig angenehm.

Die Autos selbst sind meist wirkliche Klapperkisten, bei denen man sich wundert, dass sie überhaupt noch fahren. Erinnert an Cuba. Allerdings meinte ein erfahrener Keniareisender, früher sei das ja viel schlimmer gewesen, die Straße unter seinen Füßen durchscheinen zu sehen, das war normal...

Preise sind wie gesagt IMMER vorher auszuhandeln, sonst erlebt man mit Sicherheit unangenehme Überraschungen. Das für uns Gute ist, die Fahrer sind sich nicht untereinander einig, und man kann den einen gegen den anderen ausspielen. Will also der erste Taxler für die Strecke z.B. 500 haben, sagt man, dass man höchstens zu 300 bereit ist, und wenn der dann nicht gleich anspringt, kommt der nächste, der es für den Preis macht.

Andererseits tun einem die armen Hunde aber auch irgendwie leid. Müssen um jeden Shilling kämpfen. Aber lasst Euer Mitleid nicht zu weit raushängen, Ihr seid in Afrika, und jeder wird Euch erbarmungslos und eiskalt abzocken, wenn Ihr ihm die Chance gebt. Wirklich jeder.

Ach ja, nachts ist es etwas teurer als tagsüber.

Hier ein paar Beispiele für Preise:

Airport - Mombasa Town: 700

Innerhalb Mombasa Town: Zum Casablanca von einem beliebigen Hotel etwa 200. Touren innerhalb Mombasas sollten nicht mehr als 300 kosten.

Mombasa Town - Tembo: 500

Indiana - Casaurina: 200

Indiana - Tembo: 300

Indiana - Nakumatt: 300

Indiana - Casablanca: 800

Mtwapa - Mombasa: 800 - 1000

Bamburi - Airport: 1000 - 1200

Man sollte sich von Fahrern die einem sympathisch sind und vertrauen erweckend erscheinen, die Mobilnummer geben lassen. Wenn man mal eine etwas länger Fahrt hat (für 200 kommen die auch nicht von weit her angefahren), ist das von Vorteil.

Man kann und sollte auf jeden Fall Rückfahrpreise aushandeln, wenn es längere Strecken sind. So ist es z.B. möglich, vom Casaurina zum Casablanca zu fahren, und der Fahrer wartet draußen auf einen, auch stundenlang. Kostet dann etwa 1000 - 1200, hin und zurück. Natürlich hinterher zahlen!

0040aDie Jungs fahren ausnahmslos auf dem letzten Tropfen Sprit - zwischendurch zur Tanke zum Nachfüllen ist normal, man muss dann i.d.R. in Vorleistung treten (100-200), das ist ok. Benzin ist BTW sehr teuer in Kenia. Die tanken auch schon mal 1 L.

Es gibt in Mombasa Town auch TukTuks... habe nicht schlecht gestaunt. Die hätte ich eher nach Thailand verlegt... diese dreirädrigen, lauten, offenen Klapperkisten. Wesentlich billiger sind die aber nicht.

Das Fahren selbst ist in Kenia mehr als gewöhnungsbedürftig, nicht nur wegen des Fahrstils. Schlaglöcher, so groß wie Fischteiche, sind keine Seltenheit. Dazu kommen “verkehrsberuhigende Maßnahmen” in Form von künstlichen Schikanen, auf die man alle paar hundert Meter trifft. Erinnert an die Spielstraßen in Deutschland, wo 30 km/h erlaubt sind. Die Taxler kennen natürlich jeden Meter ihrer Strecke, und zwar im Schlaf. Also rauf aufs Gas, voll Stoff, dann die nächste Schikane, voll in die Eisen, runterschalten, langsam rüber, und wieder Gas geben. Die Verschleißteile kenianischer Autos dürften eine mittelgroße Industrie ernähren.

0507aHierzulande völlig unbekannt sind die “Straßensperren”: Nagelsperren auf der Straße, eine in Fahrtrichtung, eine gegenüber, um wenige Meter versetzt. Da kommt dann die Polizei ins Spiel, hält jeden an, der ein paar Shilling locker machen könnte. Die Taxler haben i.d.R. im Voraus bezahlt, und dürfen, oft nach kurzer Diskussion, passieren. Trotzdem stehen 2 bis an die Zähne bewaffnete Polizisten, ich hätte sie eher für Soldaten gehalten, da, und machen Eindruck. Die Fahrer backen dann kleine Brötchen und machen gute Miene zum bösen Spiel. Kaum sind wir weiter, fluchen sie auch schon über die korrupten Bullen wie die Rohrspatzen. Wohl zu Recht.

Ergo: Ein Auto, oder gar Motorrad mieten würde ich mir niemals, viel zu gefährlich, aus o.g. Gründen. Und was, wenn die Karre geklaut wird?

Also doch lieber Taxi, sag ich ja!

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