Bericht über Phnom Penh, Kambodscha
 

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Bisher war ich zwei mal in PP, für jeweils 4 Tage im November 2000 und im April 2001. Werde versuchen einen Überblick zu geben, natürlich in erster Linie in Hinsicht auf die Mädels. Auf chronologische Reihenfolge wird sicher kein Wert gelegt, wen interessiert schon wann ich es mit welchem Huhn getrieben habe. Habe bei meinem zweiten Besuch auch Fotos mit meiner digitalen Kamera gemacht - und zwar auch so ganz "allgemein" von der Stadt z.B., vielleicht ja mal ganz interessant für diejenigen, die noch nie in PP waren. Aber auch von Hühnern, und es wird (aus Gründen, die jedem klar sein sollten) vorausgesetzt, dass diese nicht "bekannt gemacht" werden, vor allem nicht am Ort des Geschehens.

Anreise:
Beim ersten mal bin ich hin von Bangkok aus mit Thai Airways, zurück mit Air Cambodia geflogen. Flugzeit ca. 75 Minuten, jeweils großes Flugzeug (Airbus oder Boing). Jetzt mit Bangkok Airways in einer kleineren zweimotorigen Propellermaschine (wie sie von BKK Air überall eingesetzt wird). Flugzeit dito. Preise zwischen 6.000 und 8.500 Baht. Werde das nächste mal versuchen direkt von Deutschland aus PP zu buchen als Gabelflug (nach ein paar Tagen zurück nach BKK und dann Aufenthalt in Thailand), müsste billiger sein. Im Flugzeug kann man schon die nötigen Formulare für die Einreise ausfüllen. Unbedingt mitbringen: Ein Passfoto für das Visum. Dieses wird direkt am Pochentong International Airport ausgestellt, gegen eine Gebühr von 20$ (USD) und ist 30 Tage gültig. Die Beamten versuchen aber gern einem 25$ abzunehmen, also am besten abgezählt abgeben. Es soll auch zu Schikanen gekommen sein - dann wurde nach 25$ gefragt, für die "Express" - Abfertigung. Zahlt man diesen "Aufschlag" nicht, kann man u.U. lange warten. Bei meiner letzten Einreise wurde einem amerikanischen Ehepaar denn auch 50$ abgenommen. Schönes Zubrot für die Beamten. Für 5$ muss ein Durchschnittskambodschaner sicherlich eine Woche arbeiten. Die Handhabung am Airport ist etwas umständlich, nie weiß man wo man sich jetzt anstellen muss oder wo man jetzt was machen muss. Etwas ärgerlich, im Grunde aber harmlos. Davon bitte nicht abschrecken lassen - nach ein paar Minuten ist alles vorbei. Die Dienstleistungsgesellschaft in Kambodscha ist wohl noch nicht so weit.

Taxi/Fahrer:


Draußen erwarten einen schon die Driver - eine Fahrt in die Stadt kostet 7$. Zahlbar an einem Schalter direkt bei den Autos. Darüber hinaus kann ich nur jedem empfehlen, einen Fahrer für die ganze Zeit zu mieten. Das kostet aktuell (2004) 25$ pro Tag und der Driver ist den ganzen Tag für einen da. Meinen Fahrer (s. Bild) kann ich wirklich nur empfehlen. Sein Auto ist zwar nicht neu, aber was macht das schon bei Straßen, die meistens nur 30-40 km/h zulassen. Er ist vor allem zuverlässig, keine Selbstverständlichkeit in Kambodscha. Nie hat er versucht mich irgendwie übers Ohr zu hauen, war stets pünktlich und er hat für unsereins natürlich die richtigen Tips und Adressen. Wirkt etwas steif, ist aber ein ehrlich netter Kerl.

Mr. SOPHANN
Handy: (855) 012 832 203
email: Mistersophann@hotmail.com

Die Vorwahl 855 ist für Kambodscha, Sophann kann bei Bedarf auch gleich das gewünschte Hotel buchen. Ich kann ihn wie gesagt nur jedem ans Herz legen.

Hotels:

Ich hab' eine Menge Dreckslöcher gesehen in PP. Meine erste Nacht überhaupt verbrachte ich im "Beauty Inn". Wer bloß auf diesen Namen kam. Wirklich das allerletzte Drecksloch.
Der Schalter für die AC völlig unisoliert (kein Einzelfall in PP), im Bad nicht mal ein Duschvorhang, so dass alles komplett nass wird. Einrichtung praktisch nicht vorhanden. Kostet 20$. Am nächsten Tag ausgezogen, ins "Tai Seng". Schon besser. Sie haben laute Zimmer nach vorn für 25$ und ruhige nach hinten für 20$. Nahm natürlich das ruhige. Netter Service. Kein Aufzug, man muss mit seinen Hühnern am Restaurant vorbeilaufen. Dann gibt es noch das "Hawai", da sollen die Zimmermädchen die Sachen durchstöbern und die Pagen die Mädels begrapschen. Muss ich nicht so haben. Dann habe ich im "Morakat Hotel", nähe Marktplatz, gewohnt. Kostet nur 15$, dafür kein Telefon. Dreckig, laute AC, aus berufenen Kreisen die Information, dass es nicht sicher sei. Lass' es lieber!

Zuletzt habe ich im "Queen" gewohnt:

The Queen Hotel - No. 49, Road 214.

Das Hotel ist Spitze - würde sagen, es hat BKK Standard - nahezu unglaublich für PP. Kostet 25$ und ist jeden Buck wert. Sie sollen noch größere Zimmer haben (glaube mit 2 Räumen) für 30$, das "kleine" ist aber reichlich groß genug. Das Hotel ist neu - sogar mit Aufzug. Der Service kriegt von mir 100 Punkte. Absolut männerfreundlich. Gutes, reichhaltiges Frühstück (amerikanisch und asiatisch) ist dabei. Minibar. TV mit vielen Programmen, u.a. MTV und MTV ASIA. Nachts laufen amerikanische Hardcore - Pornos (Kanal 32)!! Super Bad, supergroß. Das Hotel war ausgebucht. Viele Geschäftsleute. Werde das nächste mal allerdings probieren ein Zimmer nach hintenraus zu kriegen. Erstens ruhiger (obwohl es nachts ruhig IST in PP), zweitens nicht so warm wegen der Sonne (musste tagsüber die Vorhänge zuziehen). Ich würde keine Experimente machen, lieber gleich ins QUEEN. Zu buchen übrigens über Sophann - wenn man sich telefonisch bei ihm anmeldet, erwartet er einen schon am Flughafen und hat das Hotel schon reserviert auf Wunsch. Er verdient 2 Dollar pro Nacht daran - gönnt es ihm bitte, er hat tatsächlich 5 Kinder ;-).

Sicherheit:
Vorsicht!! PP bei Nacht ist sehr gefährlich. Sobald es dunkel wird, nur noch im Auto chauffieren lassen. Alles andere ist Selbstmord. Es steht in jedem Reiseführer: NIE bei Nacht mit einem Motorradtaxi fahren. Ich musste es beim ersten mal natürlich trotzdem probieren: ging prompt ins Auge. Ich kam aus dem "Shark", einer Bar, hatte meinen Fahrer dummerweise schon nach hause geschickt. Es war so gegen 03:00 Uhr. Ich wollte ja mit einem Autotaxi fahren - es war aber keines mehr verfügbar. Also habe ich einen von den vielen sich stürmisch anbietenden Motorbiketaxis genommen. Für 1$ ins Hotel. Unterwegs dann, ich war bester Laune, drängte uns plötzlich ein anderes Motorrad ab und "zwang" meinen Fahrer zum Anhalten. Ich hab's zuerst gar nicht gecheckt und geglaubt, der will was von dem Fahrer. Dann aber riss er mich plötzlich vom Bock und meinte "Pay me!!" Ich dachte zuerst, ich hätte irgendwo vergessen ein Bier zu bezahlen, haha! Ich fragte ihn nur "Pay? - for what?" Da riß er schon meine Hemdentasche auf, wohl in der Hoffnung, dass da die Bucks rausfielen. Die waren aber in der Geldbörse in der Jeans. Dummerweise hatte ich auch noch gerade an diesem Tag 300$ dabei, nicht zu vergessen meine Rolex. Schön blöd. Ich hab' mich dann mal umgeschaut und gemerkt: Hier hilft dir keiner. Kein Mensch auf der Straße, schon gar keine Polizei. Mein Motorradtaxifahrer hat sich überhaupt nicht bewegt (die wollten möglicherweise halbe-halbe machen). Ich hab' prügelmäßig leider nicht viel drauf, und das war einer der wenigen Momente, in denen ich das bedauert habe. Allerdings bin ich nicht gerade klein oder schwach. Also habe ich meinen Mut zusammengenommen und ihm voll eins in die Schnauze gehauen. Leider wohl nicht voll genug, denn der fiel nicht auf Letztere. Statt dessen fing er mit Thaiboxen oder was an, was mir gar nicht gefiel. Dachte mir, so hab' ich gar keine Chance und hab' ihn geklammert und mal so richtig durchgeschüttelt. Leider ging dabei meine Rolex auf, und die wollte ich nun wirklich nicht verlieren (die ist über 30 Jahre alt, hänge an ihr). Habe den Verschluss also wieder zugemacht, in diesem Moment hat mir der Typ leider voll eine verpasst. Ich fiel in den Dreck. Obwohl er auf mir rumgetreten hat, kam ich irgendwie wieder hoch und war ziemlich wütend. Dank meines Adrenalinspiegels habe ich ihn dann umgehauen. Anschließend sein Moped umgeworfen, auf mein Taxi gesprungen und dem Fahrer gesagt: "Fahr mich zum Hotel, ich zahl' dir 10$!" Bei "10$" ist er losgefahren, vorher nicht. Also hab' ich noch mal Glück im Unglück gehabt - nichts verloren, nur ein paar kleinere Blessuren. Habe später gehört, normalerweise wird einem bei so einem Überfall eine Waffe gezeigt. Es gibt noch sehr viele Waffen in Kambodscha, die Scheiße mit den Roten Khmer ist noch nicht lange her und in abgelegeneren Gebieten im Norden immer noch nicht vorbei. Da kriegt man eine 45'er gezeigt - was will man machen? Auswickeln und "Have a nice day!" Also noch mal: Nimm einen festen Fahrer mit Auto!!

Discos/Bars etc.:


Ich kenne nur das Sharky und das Martini. Beide sehen mich nicht wieder. Im Shark gibt's Billardtische, Amis, westliche Atmosphäre. Brauch' ich nicht im Urlaub. Hab' da meine erste Kambodschanerin abgeschleppt am ersten Abend (besser: sie mich). Wollte eigentlich nicht mehr viel, war ziemlich müde. Dachte dann, ok, für 20 Bucks, was soll's. Longtime. Hat mich natürlich abgerippt. Nach der Nummer gleich verschwunden. War eh' nix Dolles, weder das Huhn (s. Bild rechts), noch die Nummer. War froh, schlafen zu können anschließend.

Martinis: Neppladen. Aber noch die bessere Variante zum Spaßhaben. So eine Art Open-Air-Disco. Die Mädels wollen zwischen 20 und 50 (haha!) Bucks für LT. Viele süße Dinger, meist Kambodschanerinnen, auch Vietnamesinnen. Zuletzt habe ich zwei mitgenommen (s. Fotos unten, das eine kleine Miststück ist drauf). LT war ausgemacht, 20$ pro Nase. Habe sie ca. 1 h rangenommen. Die eine musste ich auf halber Strecke daran erinnern, daß SIE als zweites Girl mitkommen wollte. Sie hatte sich's nämlich bequem gemacht, während ich die andere belümmelt habe. Dann wurde es doch noch ganz gut - kleine Lesboeinlage incl. Kaum war ich gekommen, verschwanden beide im Bad um sich wieder anzuziehen!! Ich hab' gesagt, ok Mädels, wenn ihr jetzt schon gehen wollt - bitte. Habe jeder 10 Dollar in die Hand gedrückt. Damit waren sie zuerst natürlich nicht einverstanden. Sehe aber nicht ein, dass ich den Preis für LT zahle nach einer Stunde - bin doch keine Schmierwurst ;-) Da kam noch das Argument von beiden "You fuck me so hard!". Mag ja sein, hatte eine Halbe von meinen kleinen blauen Freunden eingeworfen, hehe. Hab' mich aber nicht erweichen lassen, nur noch je 1$ fürs Taxi. Sie sind dann schließlich gegangen, die eine hat dann noch draußen vor der Zimmertür ein böses Wort gesagt, jedenfalls war's laut. Also so ein Scheiß brauch' ich nicht. Das passiert Dir im Svay Pak nicht. Du nimmst das Huhn mit, zahlst vorher bei der Mamasan 20$ und am nächsten Morgen wird es zur vereinbarten Zeit abgeholt. Absolut stressfrei. Ich gebe dann noch 5$ Tip, das war's.

 

 

War auch mal in einem so genannten "Nightclub". Nach Auskunft meines Fahrers der beste in PP. Erschreckend. Vergiss es. Ein Saal mit Kantinenbestuhlung, alles schön in "Reih' und Glied", weiße Tischdecken, Liveband. Man führte mich "upstairs" in einen separaten Raum, man konnte runterschauen auf die Tanzfläche. Dann die Frage, ob ich "Girls" wollte - na klar. Sie haben 2 Hühner raufgeholt - unglaublich hässlich. Da ich nun schon mal da war und ich wissen wollte, was da so ablief, habe ich die weniger hässliche ausgewählt. Ich bestellte ein Bier und eine Cola für das Huhn. Das hatte ein Pferdegesicht und war schlecht gelaunt. Sie trug eine alte Plastik - Jogginghose in hellblau. Hätte ich bloß vorher richtig hingeguckt. Ich: "Where you come from?" "Nam!" Das war das einzige Wort, das sie in den folgenden 5-10 Minuten gesprochen hat. Konnte halt auch kein Wort Englisch. Habe mich dann kurzfristig anders entschieden und nach der Rechnung verlangt. Nach kurzer Debatte (ich sollte tatsächlich 10$ für das Huhn bezahlen, haha!) bezahlte ich die beiden Drinks, sah' mich noch kurz unten um und verschwand wieder. Draußen auf der Straße (ich musste um den Wagen zu erreichen die Straßenseite wechseln) natürlich wieder link angelabert worden von so 'nem komischen Typen - hab' zugesehen, dass ich wegkomme. Sophann hat von innen die Knöpfe runtergemacht, das sagt alles.

Ein Lichtblick: War tagsüber in einem Massagehouse. Eine Stunde 5$ - mit minutengenauer Abrechnung, hehe! Die Chicks sitzen hinter der Glasscheibe und warten auf Dich. Habe eine ausgesucht und bin mit ihr aufs Zimmer. Sophann durfte solange an der Bar sitzen und eine Cola trinken (trinkt übrigens nie Alk, eine echte Ausnahme bei den Drivern). Das Zimmer: sauber, mit Dusche. Ein Bett, frischbezogen, an der Decke ein Riesenspiegel, fein. Also erst mal in die Dusche, zuerst ich, das Chick hinterher. Das war meine erste Massage, bei der ich nur ein Handtuch anhatte. Sie massierte mich ganz gut. Sie formte mit dem Handtuch (das nur AUF mir lag) einen Schwanz mit Gehänge. Es war lustig. Als es dann zur Sache ging (wußte vorher gar nicht, ob und wie das abgeht hier - aber wie sollte es schon geh'n - auch nicht anders!) wollte sie keinen BJ machen, nur so halbherzig ein bisschen meinen Schwanz gelutscht. Hab' ihr also den Gefallen getan und ihn reingesteckt. Karo einfach. Hinterher geduscht und gefragt, wie viel sie will. "30$!" "Haha!" Halt eine Kambodschanerin. Habe ihr 10 gegeben, schon zu viel für das bisschen stillliegen. War dann auch zufrieden, ob ich morgen wiederkäme? Natürlich.

GREAT WORLD
Karaoke Sauna Massage
10 Am - 12 Pm, Service for Hotel and private House Guests
No. 54-56-58 EO Street 139 Tel 023 883535

Eines morgens sind wir mal losgefahren an den Mekong, außerhalb. Sollte ganz lustig werden. Sophann hatte mir was von Girls erzählt, die am Straßenrand Obst, Getränke usw. verkauften. Die seien u.U. auch zu haben. Hörte sich interessant an. Haben dann auf dem Weg zum Fluss auch angehalten an so einem "Stand", es ging aber nicht mit dem Chick, die hatte wohl andere Interessen. Aber nett gequatscht und zwei Bier getrunken. Weiter zum Fluss. Am Mekong gibt es Häuser oder eher Hütten auf Stelzen, die stehen direkt im Wasser. Man kann dort was essen, trinken, und es gibt Hühnchen. Zuerst hab' ich ein Bier getrunken, mir bis dahin völlig unbekanntes, aber leckeres Obst gegessen von einem fliegenden Händler (kam per Boot an das Haus). Von dem Bier musste ich mal aufs Klo - das bestand nur aus einem Loch im Boden der Hütte. Darunter floss der Mekong, kleine Fische warteten schon ungeduldig auf ihre "Fütterung".

Es war nur ein Chick da, die anderen seien zum Neujahrsfest (in Kambodscha wie in Thailand im April) nach hause gefahren. Nicht besonders hübsch, aber sie hatte was. Außerdem wollte ich diese Erfahrung UNBEDINGT machen, auf diesem Stelzenhaus einen wegstecken. Hat 10$ gekostet, nicht billig, hat sich aber echt gelohnt. Ich hab's also klargemacht: Jamjam ok und Zeit so viel ich will. Wir sind in eines dieser Zimmer gegangen - sehr spartanisch eingerichtet. Ein kleiner Tisch mit einem Ventilator, ein Bett und das nun schon bekannte Loch im Boden. Für mich hatten sie vorher extra einen Kübel mit sauberem Wasser reingebracht. Das Loch fungiert nämlich auch als Dusche. Das Mädel war zwar über 18, sah aber wie viele dort jünger aus. Sie war echt lustig und hat sich auch gut ins Zeug gelegt. Zuerst BJ, dann Reinstecken. Das ganze hatte nur einen Fehler: Es war gegen Mittag und die Sonne knallte unbarmherzig auf das Dach. Der Ventilator lief zwar mit voller Kraft, aber es müssen wohl so an die 35 Grad mindestens gewesen sein in dem Raum. Nach einer halben Stunde war ich ziemlich fertig. Ich sagte mir, bloß keinen Stress, man MUSS ja nicht immer abspritzen. Ich verbrachte also erst mal 10 Minuten damit meinen Kopf in den Ventilator zu halten. Sie "duschte" inzwischen, habe ein paar nette Erinnerungsfotos gemacht von ihr.

 

 

 

 

Das werde ich so schnell wohl nicht vergessen. Das Mädel war ok und ich gab ihr hinterher noch 5$ Tip, worüber sie sich unglaublich gefreut hat. Sie brachte mich noch Arm in Arm zum Auto. Nicht das ich auf sowas irgendwie Wert legen würde. Aber die ganze Atmosphäre war echt gut da. Zwar alles unheimlich einfach, aber gut. Sie war übrigens die einzige Kambodschanerin, die mich NICHT abkochen wollte.

Zu den Mädels allgemein kann ich nur sagen: Es ist alles viel härter und unpersönlicher als z.B. in Thailand, normalerweise wollen dich alle abkochen. Das bezieht sich wohlgemerkt im Allgemeinen auf die Kambodschanerinnen, nicht auf die Vietnamesinnen, wegen letzterer fahre ich auch hin. Ich hatte in den ca. 8 Tagen PP - Aufenthalt vielleicht 10 Kambodschanerinnen. Davon wollten mich (die anderen) 9 abkochen. Mit Vietnamesinnen ist mir das eigentlich nie passiert. Ausrutscher kann's natürlich nach beiden Seiten immer mal geben. Auch hygienemäßig sind die Vietnamesinnen weit vorne nach meiner Erfahrung. Manche Kambodschanerinnen haben leicht gemüffelt. Das habe ich sonst nie erlebt, schon gar nicht in Thailand. Außerdem haben viele so eine komische Pflaumenbehaarung: Nix Halbes und nix Ganzes. Erinnert irgendwie an den Bart eines 98 jährigen Asiaten. Man stelle sich diesen alten, nur mit ganz dünnen Fransen behaarten, zahnlosen Mund mal bildlich vor - die Ähnlichkeit mit dieser Sorte Pflaume ist schon auffällig. Da würdest Du doch auch keinen reinstecken wollen, heee?!?

Svay Pak:
Ich LIEBE das Svay Pak. Es sind 11 km von PP. Ich war täglich dort. Man fährt über eine Schlaglochstraße ca. 30 Minuten vorbei an kambodschanischem Stilleben. Hütten, alte Autos, mit Menschen vollbesetzte LKW. In der Trockenzeit ist alles ziemlich staubig, in der Regenzeit ist es unmöglich dem Matsch auszuweichen. Plötzlich links ein Hinweisschild für Kondome. Man biegt ein und los geht's: aus den Häusern kommen die Mädels um einem unter lachendem Gejohle zuzuwinken und einen zum Anhalten zu bewegen. Es sind ca. 300 Chicks (realistische Einschätzung meines Fahrers) im Svay Pak. Die allermeisten (vielleicht auch alle) sind Vietnamesinnen und unter 25 Jahre alt. Sie sind einfach schön - jedenfalls für mich.

Also meist erst mal vorbei an all den Hühnern; ich setzte mich gern erst mal raus in die "Bar", was trinken. Je nach Uhrzeit eine Cola oder ein Bier. Meine "Bar" (es gibt mehrere Möglichkeiten) ist die letzte ganz hinten rechts. Man kann draußen sitzen an 2 oder 3 Tischen, was zu Essen kann man sich auch bringen lassen von den fliegenden Händlern oder von den Essensständen. Getränke 1$. Der Fahrer bringt den Wagen um die Ecke und wartet. Es ist sehr lustig und interessant dem Treiben zuzusehen. Jedes mal, wenn ein Wagen oder auch nur ein Mopedtaxi mit einem "Barrang" oder Japaner kommt, ertönt eine Klingel (wird wohl irgendwie schon vorne am Eingang ausgelöst) und die Chicks stürmen raus und bringen sich in Positur. Es wird schon mal versucht Fußgänger mit sanfter Gewalt reinzuziehen. In der "Bar" sitzen manchmal auch andere Touristen, Gespräche entwickeln sich gelegentlich. Mädels versuchen Blickkontakt herzustellen; sie kommen auch über die Straße um einen anzubaggern. Da kommt man schon mal in den Genuss einer kostenlosen Massage.

Hier habe ich auch T. kennen gelernt, ein Deutscher der schon fast 2 Jahre in BKK arbeitet. Für sein Businessvisum ist die regelmäßige Ausreise aus Thailand nötig. Drum fliegt er alle 3 Monate nach PP. Wir haben uns angefreundet (bei meinem ersten Besuch in PP) und sind zusammen in die Häuser gegangen. War echt lustig. Er kannte sich schon gut aus und hat die Preise klargemacht. Wir sind zu Fuß von Haus zu Haus und haben hier und da ein Bier getrunken und mit den Mädels rumgemacht. In den Häusern gibt es mehr oder weniger gemütliche Sitzgelegenheiten, meist alte Couches/Sessel aus Leder, abgeteilt mit Vorhängen, so dass evtl. vorbeilaufende Touris den Bereich nicht einsehen können. Die Mädels stellen sich meist artig auf, die Mamasan fragt welche man will. Wir wollten immer erst mal was zu trinken (1$), und mit ein paar Mädels rumalbern auf der Couch. Evtl. den Mädels auch eine Cola ausgegeben. Wenn wir Lust hatten und eine oder zwei gefielen uns, haben wir's dann klargemacht mit der Mamasan. Shorttime 5$, vorher ausmachen. Sie versuchen u.U. einem mehr abzunehmen, also durchblicken lassen, dass man die Preise kennt. Bloß nicht mehr bezahlen und die Preise kaputt machen!!

Es findet alles, auch später die Nummer auf dem Zimmer, in völlig entspannter und gut gelaunter Atmosphäre und vor allem ohne Zeitdruck statt. T. und ich waren meist sehr gut drauf, haben rumgealbert mit den Chicks, uns Witze erzählt und schön abgelacht. Dann also ab aufs Zimmer. Die sind sehr einfach eingerichtet. Meist ein erhöhtes Bett, gut für die Nummer von hinten oder man kann sich auch prima auf die Bettkante setzen für den BJ. Schon wissen die Mädels, welchen Platz sie einzunehmen haben. Ventilator, ein paar Kleiderbügel. Einmal hatte ich sogar eine AC. In einem Haus haben sie auch richtige Duschen auf den Zimmern. Das ist natürlich die absolute Luxusausführung. Normalerweise bestehen die "Duschen" aus Regenwasserbassins im Parterre, "geduscht" wird mit Plastikkellen. WC im gleichen Raum, bestehend aus einem kleinen Loch in der Zimmerecke. Man ist zuerst geschockt, später gewöhnt man sich daran. Für die Hühner ist das ganz normal - einmal hat mir eine beim Duschen doch ziemlich auf die Füße gepieselt und dabei gelacht. Als alter Wassersportler bin ich natürlich gleich wieder geil geworden ;-))) Also bei Bedarf vorher und/oder nachher duschen. Zu den Mädels selbst kann ich nur sagen, die legen sich mächtig ins Zeug um einen zufriedenzustellen. Die Konkurrenz schläft nicht. BJ mit Abspritzen in den Mund/Facial ist Standard, falls gewünscht. Vögeln solange man will, jedenfalls habe ich nie irgendwie den Eindruck gehabt unter Zeitdruck zu stehen und das finde ich einfach toll. Und zu dem Preis. Die Mädels sind gut drauf und es gibt viel zu Lachen. Nachher gebe ich 1-2$ Tip. Longtime kostet 20$. Bezahlt wird generell hinterher, außer bei LT. Sicherheitshalber unbedingt den Preis vorher ausmachen, ansonsten könnte die eine oder andere Mamasan auf dumme Gedanken kommen (manche mussten bis zu 50$ zahlen). Ich bin aber nie abgerippt worden, auch nie beklaut und ich hatte immer ein sicheres Gefühl im Svay Pak. War allerdings auch nur tagsüber dort (öffnet glaube ich gegen 11 Uhr) und habe auf meine Klamotten aufgepasst. Also nicht ohne meine Hose zum Duschen. Bei LT wird vorher bezahlt. Man macht mit der Mamasan eine Uhrzeit aus (meist 8 oder 9), wann das Huhn wieder abgeholt werden soll vom Hotel. Das klappt sehr gut. Wenn ich zufrieden war, und das war ich immer mit diesen Chicks, gebe ich morgens noch 5$ Tip.

 

 

Einmal haben T. und ich eine kleine "Party" veranstaltet im Hotel. Wir hatten noch verschiedene Hotels. Wir nahmen uns je ein Huhn mit und ich habe extra für eine Nacht ein Zimmer genommen in seinem Hotel (damals noch das sehr schlechte Morakat). Wir haben was zu Essen gekauft im Supermarkt. Da gab es sogar gebratene Ente und Spanferkel "to go". Noch ein paar Früchte, was zu Trinken und ab ins Hotel. Da erst mal zusammen gegessen und eine Viagra eingeworfen. War meine erste (gute) Erfahrung mit Vitamin V. Habe es geschnupft, weil ja bekanntlich Sex zu 98% im Kopf stattfindet (jetzt hab' ich ein Späßle gemacht, haha...). Wir sind dann aber getrennt in unsere Zimmer, mit GS war nix. War aber trotzdem lustig, haben uns zwischendurch immer mal besucht und es gab was zu Lachen.

Habe vier Runden gemacht in der Nacht, aber WAS für Runden!! Mein Huhn hieß Fung und ich fand sie zum Sterben süß. Das Zimmer hatte nur zwei Einzelbetten. Das erste hatte ich nach ein bis zwei Stunden völlig durchgeschwitzt. Dieses zarte Ding und dieser scheue Blick. Obwohl ich vorher am Nachmittag schon probehalber eine ST mit ihr hatte, habe ich mich erst mal vorsichtig rangetastet. Sie lag auf dem Bauch, ich auf ihr drauf und drin bis zum Anschlag. Dabei geschwitzt wie ein Schwein, ich kann's wirklich nicht anders sagen. Zuerst war's mir schon etwas peinlich. Bis ich gemerkt habe: Sie war total willig und hat alles mitgemacht (wie wir's uns immer wünschen). Sie konnte den Kopf kaum bewegen, der lag ja auf der Seite, ich mit meinen 90 Kilo oben drauf auf ihr. Der Saft lief meinen Kopf runter in ihr Gesicht, sie hat ihn abgeleckt!! Wir haben geknutscht wie die Blöden. Die war gut drauf. Da sind bei mir natürlich alle Schranken gefallen. Ich habe sie richtig rangenommen in allen möglichen Varianten, ich lief auf 110%. Und das ziemlich lange (bin eh' kein Schnellspritzer, hehe). Wer mich kennt weiß, wohin der erste Schuss musste ;-)) Habe mich über sie gekniet und sie hat den Mund schön weit aufgemacht... Aaahh, what a pleasure...

Dann zwischendurch mal rüber zu T. (mit Fung im Schlepptau), dem ging's auch ziemlich gut. Er hat erzählt, seine sei so nass gewesen, das ihr der Saft (ihr eigener natürlich) an den Innenseiten ihrer Schenkel runtergelaufen wäre beim Doggiestyle (die hat also WIRKLICH getropft wie ein Kieslaschter...). Und obwohl T. in BKK über eine Menge Möglichkeiten verfügt (die Geschichten die er mir so erzählte sind ein Thema für sich, er spricht z.B. auch ziemlich fließend Thai), ist er in PP immer sehr zufrieden. Ich wollte dann noch einen Hühnertausch anleiern, daraus wurde aber leider nichts. So auf die Schnelle hätte ich gern für 'ne Stunde oder so mal getauscht - was soll's, man ist ja unter sich ;-) Aber mein Huhn war davon wohl nicht so begeistert, hat mich eigentlich etwas gewundert. Da wollte ich auch nicht weiter in sie dringen. Schließlich war's ein super Abend. Ich lag währenddessen im zweiten Bett in T.'s Zimmer und so unter der Decke mit Fung wurde ich ziemlich schnell wieder geil. Plötzlich wollte ich doch weiter in sie dringen. Also hab' ich T. gesagt, dass ich noch schnell was erledigen müsse und bin mit Fung und meinem Dreimannzelt wieder ins eigene Zimmer, zur nächsten Runde. Irgendwann wurde ich doch müde, schließlich hatten wir früh angefangen. Und waren früh aufgestanden. Dieser Rhythmus ist eigentlich ganz angenehm, man kriegt mehr mit vom Tag, nicht wie in BKK.

In der Nacht natürlich wieder hochgeil aufgewacht. Also alle Lichter an und ab auf den Stuhl, zum Vögeln. Erst von hinten, sie über die Lehne gelehnt. In-out, in-out, in-out. Dann hinsetzen. Ein Spiegel war immerhin auch da. In dem konnte ich sehen, wie sie mich geritten hat. Fung durfte sich später vor mich auf den Boden setzen und es mir richtig geben. Das konnte sie. Schön das Köpfchen gegeben, rauf und runter, rein und raus, und die Händchen schön rechts und links daneben, wie sie's gelernt hat. Dabei hat sie mich mit ihren großen dunklen Augen angesehen. Als ich kurz davor war und die Worte "Good girl, yes, yes, that's goooood" oder so (war wohl auch deutsch dabei) nur noch raushecheln konnte, hat sie mich frech angegrinst und mir den Rest gegeben. Ich habe in ihre Haare gegriffen um ihren Kopf zu fixieren und voll in ihr Maul gewichst. Die Ladung ging voll auf ihre Zunge. Frage mich manchmal, wo all das Zeug herkommt. Am nächsten Morgen sollten die beiden um 8 Uhr abgeholt werden, also hab' ich den Wecker auf 6 gestellt. Für eine schöne, verträumte Morgennummer. Leider hatte ich damals noch keine digitale Kamera. Habe ihr 10$ Tip gegeben, hinterher hat T. mit mir geschimpft, ich solle nicht die Preise kaputtmachen. Er hat ja Recht. Ich werde mich bremsen in Zukunft. 10$ sind 'ne Menge Geld in K.

Ich glaube seit dieser Nacht war klar, dass ich wiederkommen würde nach PP.

Auch jetzt bei meinem letzten Besuch ständig im Svay Pak gewesen. Eigentlich war ich das erste mal ja auch wegen der Tempel in Angkor Wat hingefahren. Dann ist aber der Mist mit dem Überfall passiert und ich hatte keinen Bock mehr auf Kulturreisen (obwohl es in Siem Riep auch viel zu tun geben soll für uns). Bin dann lieber mit T. nach BKK zurück. Jetzt hab' ich immerhin die "Killing Fields" gesehen, wenn man schon mal in PP ist. Aber für mich ist K. im Moment zu groß. Auch PP brauche ich eigentlich nicht. Keine Massage, keine Disco, höchstens die unwirklichen Gelegenheiten am Mekong. Mir reichte eigentlich das Svay Pak. Das ist es. Darum fahre ich hin.

Am vorletzten Tag bin ich schon vorne ausgestiegen im SP. Den Fahrer vorgeschickt in die Bar. Rein in die Häuser, ein, zwei Quickies. Mit der Mamasan geschwätzt. Wie lange ich noch bleibe. Eine Woche. Wo ich wohne. Im Hawai. Wo ich herkomme. Europe. (Wo das wohl ist?) Wie ich heiße? London. K. ist nicht Thailand. Obwohl die nicht blöd war, sie hat's nicht gecheckt, obwohl ich ihr meinen Namen buchstabieren musste, "London". Ich halte es jetzt grundsätzlich so, denke, die geht das nichts an, diese Infos brauchen die nicht. Höchstens zu meinem Nachteil. Dann in die Bar, was trinken. Gegenüber winken wieder die beiden Hühner von gestern - die beiden waren am Vortag rübergekommen zu mir in die Bar, hatten mich etwas massiert und angemacht. Sie waren zwar nicht die Hübschesten. Da bin ich trotzdem heißgelaufen und hab' gedacht: Was soll's. Das Leben ist so kurz.

Die eine etwas pummelig. Aber wirklich lieb. Die andere hatte Narben im Gesicht und am Körper. Aber irgendwie ein süßes Ding. Auf dem Bild kommt das nicht so rüber, die sind es natürlich auch nicht gewohnt fotografiert zu werden. Das ist da nämlich streng verboten. Also bloß nicht drüber reden, falls ihr mal hinkommt!!! Die Nummer hatte mir echt gefallen mit den beiden. Die muss man einfach liebhaben, wie eigentlich alle diese Hühner!!

Also die beiden winken wieder und ich muss natürlich lachen. Bin aber noch nicht soweit, brauche noch 'ne kleine Pause. Signalisiere: Nein, jetzt nicht. Sie kommen trotzdem rüber und versuchen es. Ich sage, dass ich heute sehr müde bin, aber morgen könnten wir's wieder machen (Standardausrede). Sie gehen wieder rüber und essen was, ich auch, eine Entensuppe. Garantiert mit Fliegeneiern. Und mit Stäbchen. Rüdiger Nehberg wäre stolz auf mich. Fliegenlarven essen kann doch jeder. Aber mit Stäbchen? Das ist Survivaltraining! Mir, inzwischen wieder zu Kräften gekommen, fällt eine süße Kleine auf, im gleichen Haus wie meine beiden Hübschen. Ich stelle mir vor, was wir alles so machen könnten und werde wieder geil. Bin eigentlich kein Freund von Superlativen, aber am letzten Tag hat man einen guten Grund mal wieder was Neues auszuprobieren. Ich winke also die beiden wieder rüber und mache ihnen klar, dass ich ihre Freundin drüben auch sehr nett finde. Sie wird ebenfalls rübergerufen von den beiden. Ich bin inzwischen richtig heißgelaufen, kein Wunder, die drei haben sich alle Mühe gegeben den Mann auf Touren zu bringen. Mein Versuch, mich diskret von meinem Fahrer zu verabschieden muß wohl irgendwie fehlgeschlagen sein, allgemeines Gekicher ringsum, als ich mit den dreien die Straße überquere, im Eingang verschwinde. Erstmal auf die Couch, schließlich haben wir Zeit. Für alle was zu trinken bestellt. Auch für die Mamasan, die ist schon wieder breit, weil gestern ist ihre Mutter gestorben (haha!). Die Mamasan ist nicht von schlechten Eltern. Um die 30. Hier in Deutschland würde ich sie mit Kusshand nageln. Wir schäkern auch ziemlich rum. Dann machen wir den Preis klar, wie immer: 3*5 macht 15$.

Im Zimmer (das ist das Haus mit den Duschen) erst mal rumknutschen und fummeln mit den Hühnern. Nach der Dusche dürfen sie mir alle drei den Schwanz lutschen. Dabei können sie wenigstens nicht so viel schnattern. So gesehen war's echt zu viel: Ich hab' natürlich kein Wort verstanden und sie haben sich gut amüsiert. Hab's nicht geschafft, das abzustellen. Was soll's, für ST war's nicht so schlimm. Habe die drei anschließend natürlich genagelt. Schön abwechselnd. Irgendwann hatte ich genug. Hatte zwar nicht abgespritzt (man muss ja nicht immer abspritzen, oder?), bin einfach so raus aus dem Mädel.

Da fällt mir auf, dass die Pummelige danebensteht und eine Fluntsch zieht. Frage mich, warum nur? Ich sitz also auf der Bettkante, völlig fertig und durchgeschwitzt, und klatsch' ihr so mit der flachen Hand auf den nackten Hintern, lächle sie an um sie aufzumuntern. Da sagt sie mit einer aufgehellten, begeisterten Miene: "Bumbum?? With meeeeee???" Spricht's und begibt sich aufs Lager. Die war tatsächlich irgendwie eifersüchtig, oder meinte nicht genug (oder weniger als die anderen) besprungen worden zu sein. Sie war nämlich die erste, die mich angemacht hatte von den dreien und fühlte sich so wohl irgendwie erstberechtigt. Den Batscher hatte sie als Aufforderung verstanden! Das ist die richtige Einstellung, was meint Ihr? Jedenfalls habe ich ihr den Gefallen getan und sie noch mal flachgelegt. Die Mädels wollen es dir einfach gut machen, es soll dir gut gehen. Also wieder unter die Dusche und runter zur Mamasan. Die hat auch noch ein Bier gekriegt und nach einer Viertelstunde hab' ich gemeint, ob ich sie mal was fragen dürfte? Natürlich. Ich wollte sie aber unter vier Augen fragen und so hat sie die Hühner rausgeschickt. Ich hab' sie gefragt, ob sie mir mal ihre Pussy zeigen würde. Hat sie sofort gemacht und gelacht. Sie hatte einen kurzen schwarzen Rock an, den hat sie hochgezogen und das Höschen runter bis auf die Knie. Ich wollte dann aber trotzdem nicht weiter in sie dringen, auch nicht mit meinen Fingern. Denn was ich sah gefiel meinen inzwischen verwöhnten Augen nicht so richtig. Ein ziemlich ungehobelter Bär. Eine dichtbewaldete Fettpflaume. Eine riesige, glänzende, vor Selbstbewusstsein strotzende Bratpuntz. Naja, ich hab' mich artig bedankt und mich verabschiedet.

Ein paar Häuser weiter wenig später noch eine alte Bekannte getroffen: Fung!! Sie hatte ich schon vor Tagen gesucht, war aber nicht aufzutreiben. Sie arbeitet jetzt in einem anderen Haus. Natürlich musste ich sie unbedingt mitnehmen für die Nacht. Nach der stürmischen Begrüßung erst mal auf die Couch. Leider hat die Mamasan meine glänzenden Augen gesehen und die Situation gleich gecheckt. Sie hat mir irgendeinen Bullshit erzählt. Es ginge nur, wenn sie noch eine Freundin begleiten würde. Ok, ich hatte ja auch nichts dagegen. Aber es war auch kein Rabatt auszuhandeln, die 40$ musste ich abdrücken. War es wert. Allerdings war es mit Fung bei weitem nicht so schön wie beim ersten mal. Vielleicht störte sie die Begleitung - irgendwie war sie nicht damit zufrieden, nicht allein im Mittelpunkt zu stehen bei mir. Was soll's, ich hab' die Kuh noch mal richtig schön tief fliegen lassen in der Nacht. Wobei mir ihre Freundin eigentlich mehr Spaß gemacht hat. Das war ein kleines süßes Luder. Die werde ich das nächste mal vielleicht alleine "belegen". Sie ist für allerlei netten Schweinkram geeignet, sicher auch für Fotos.

Kleine Anekdote am Rande: Ich musste den Hühnern am nächsten Morgen tatsächlich zeigen wie der Aufzug funktioniert. Fanden sie aufregend.

Die Stadt:
PP ist unglaublich dreckig. Überall liegt Müll rum. Die Straßen sind fast alle in sehr schlechtem Zustand. Es gibt keine/wenig Hochhäuser, viele alte zwei- bis dreistöckige Kästen. Es gibt sehr viele Hütten, die man normalerweise nur als Notunterkunft bezeichnen würde. Sicherheit tagsüber ist gegeben. Der Straßenverkehr ist unübersichtlich. Beim Überqueren einer Straße muss man ganz schön aufpassen. Habe ein paar Fotos gemacht, nichts Besonderes, oft aus dem fahrenden Auto heraus. Vielleicht aber mal ganz interessant für einen ersten Eindruck.

 

 

 

 

Das Essen:
Das kambodschanische Essen hat mir persönlich nicht so zugesagt. Es ist mit dem Thaifood z.B. gar nicht zu vergleichen. Keine Spur von knackig, keine Spur von interessant gewürzt. Habe es gleich am ersten Tag ausprobiert und bin mit meinem ersten Fahrer in eine Art Open-Air-Restaurant gegangen während des Tages. Da saßen keine Touristen drin. Das war die richtige einheimische Küche. Wir haben dann auch was typisches bestellt. So eine Art Suppentopf mit Feuer drunter - da konnte man dann die dazu gereichten Speisen reintun, ähnlich wie beim Fondue, nur ohne Spieße. Es waren verschiedene Gemüse dabei, aber auch für meinen Gaumen weniger Delikates wie Schweinehirn und Entenleber - und allerlei undefinierbares Zeug. Schmeckte alles eher labbrig. Dafür waren die Leute freundlich und haben sich wohl über den Besuch eines "Barrang" gefreut. Uns wurde wohl nur aufgetischt was gut und teuer war - obwohl sich der Preis wirklich in Grenzen hielt. Immerhin gab es das gute "Angkor" Bier, ganz lecker. Das Bier wird in Kambodscha von so genannten Beergirls angeboten. Jede versucht den Restaurantbesucher von "ihrem" Bier zu überzeugen. Die Mädels sind auch in den Farben ihrer Brauerei gekleidet. Ziemlich ungewohnt für uns. Dazu kommt, daß diese meistens wirklich nicht gerade hübschen Mädels durchaus zu haben sind. Man kann angeblich leicht ein Date mit ihnen machen - nach Feierabend. Mein damaliger Driver war denn auch kräftig am Baggern. Die Höhe des Preises dürfte sich für ihn so um 1 oder 2 Dollar bewegen.

Trotzdem muss man nicht verhungern in PP. Es gibt eine erstaunliche Anzahl von internationalen Restaurants. Japanisch, italienisch, französisch, vietnamesisch, thailändisch, koreanisch, um nur einige zu nennen. Ich hatte ein kleines Restaurant nahe am Markt, da gab es auch genügend Auswahl, Suppen, Fisch usw. Einmal war ich japanisch essen, und zwar mit Sophann. Ich esse nämlich nicht gern allein. Wir haben beide einen leichten Durchfall gekriegt davon. Ist schon komisch: Das ist mir in den letzten Jahren NIE passiert, auch nicht mit der Entensuppe im Svay Pak. Warum muss ich in K. auch japanisch essen?

Es gibt in PP eine Pizzeria "Happy Herbs". Kiffen ist in K. offiziell nicht erlaubt. Wenn auch die Einheimischen so gut wie keinen Gebrauch davon machen - die Pizza kann man sich dort "Happy", "Extrahappy" oder "Unhappy" bestellen. Hab's aber nie ausprobiert. Man kann überall fertig gerollte Joints bestellen, auch in den Restaurants angeblich. Der Preis bewegt sich in der Größenordnung von 1$ für 4 Stück.

So, das war's, hoffe ich konnte den einen oder anderen Eindruck hinterlassen.
Für Interessierte sei noch ein Reiseführer empfohlen:

"Kambodscha"
von Andreas Neuhauser erschienen bei
"Reise Know-How Verlag"
ISBN 3-89416-233-3.

Das Svay Pak ist allerdings nicht beschrieben in dem Buch.
Aber wozu gibt's Major Grubert??

Beste Grüße
Grubert

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