Koh Kong - Sihanouk Ville - Phnom Penh

@ 2004 by Grubert

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Los ging die wilde Fahrt in BKK am Ekkamai Busbahnhof. Hier fahren etwa alle 2 h Busse nach Trat, das liegt in der Nähe der kambodschanischen Grenze. Das Ticket hat ca. 300 THB gekostet, die Fahrt dauerte etwa 4 h (geht über Pattaya). Im Grunde fährt der Bus die ganze Sukhumvit Road längs - die geht nämlich in BKK am NANA los und endet in Trat. Es gibt also auf der Suk noch was anderes als das NANA und SOI COWBOY... ;-))

In Trat angekommen habe ich mir gleich am Busbahnhof ein Hotel genommen, Kosten 500 Baht, war etwas gewöhnungsbedürftig. Hier merkt man es wieder: je weiter man sich von den “Hot Spots” der Touristikindustrie in Thailand entfernt, desto schlechter wird das Preis - Leistungs - Verhältnis.

 

Egal, ich wollte nur übernachten und morgens früh mit dem Minibus an die Grenze. Ich habe abends noch was gegessen auf dem Markt, ein paar Bier getrunken und dann ab in die Kiste, und zwar alleine. Mein Frühstück bestand aus süßer Mango mit “Khao Niao” (Klebereis) und ein paar Süßigkeiten.

 

 

 

 

 

 

Also morgens früh um 0600 mit dem Minibus in ca 90 Minuten für 100 Baht an die Grenze. Dort das Unvermeidliche: Beim Ausfüllen der vielen Formulare helfen einem gegen ein Taschengeld gerne extra bereitstehende Helfer. Das Visum kostet 1000 Baht. Mit dem Auto weiter ans Wasser - wenn man mit kleinem Gepäck reist (Reisetasche) tut es auch ein Motorbiketaxi. Ich hatte natürlich wieder meinen roten Samsonite dabei und brauchte ein Taxi. Weiter mit dem Boot unter der Brücke durch (die ist seit einiger Zeit fertig, heute fährt man also über die Brücke) an den Anleger nach Koh Kong.

 

 

 

Mein Hotel war das “Raksmey Makara” und wohl wahrscheinlich das einzige in KK in dem man es einigermaßen aushalten kann. (OK, Puristen steigen auch gerne “bei Otto” ab, einem sehr netten Deutschen - die Zimmer sind allerdings eher spartanisch eingerichtet). Der Preis für das RM lag bei 12 USD. Bett OK und groß genug, Aircon, Fridge, TV. Und sie haben ein annehmbares Restaurant. vor allem aber eine herrliche Terrasse mit super Ausblick - da kann man es aushalten, vor allem in netter Begleitung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ein paar Eindrücke “on the road”. Bin am ersten Tag gleich ins Puffdorf gefahren, etwas außerhalb, vielleicht 1 km oder so. Das Angebot an Hühnern recht begrenzt, der Service so lala. ST 5, LT 20 - nach Verhandeln, natürlich versuchen sie einem Weißen mehr abzunehmen. Aber wir zahlen eh schon mindestens das Doppelte des Einheimischen Preises... Der Rauch auf dem einen Pic ist von einem Brand, der dort für große Aufregung sorgte: Das Dorf wäre beinahe abgefackelt, alle liefen mit Wassereimern und Feuerklatschen rum. Der Schaden war aber schließlich nicht so groß.

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Fahrer war schon ein komischer Mensch... ganz junger Typ, erzählte er habe früher Drogen genommen, sei aber jetzt davon weg, sein Bruder sei der Polizeichef in KK und deshalb habe ich nichts zu befürchten. Außerdem könne er mir günstig das Bootsticket nach Sihanouk Ville besorgen, sein anderer Bruder sei nämlich Kapitän auf der Strecke. War natürlich alles glatt gelogen... Macht aber nichts, er war ansonsten zuverlässig. Buchte ihn tageweise, 5 oder 6 USD hat’s gekostet. Unten sieht man eine Schachtel “Partagas”, die guten cubanischen Stogies hatte ich mir im Duty Free in Frankfurt zugelegt. Habe meinem Fahrer auch eine geschenkt - leider Perlen vor die Säue, der hätte sich fast in die Hosen gemacht. Von wegen früher Drogen genommen - der konnte noch nichtmal einen Joint bauen... (Vorsicht mit Drogen in Kambodscha, schon der Besitz von Haschisch wird hart bestraft!!!)

 

 

 

Hier noch 2 Viethühner die ich aus dem Chicken Village für Longtime mitgenommen hatte. Die waren aber scheiße drauf, nicht besonders lustig, fast zickig. Habe sie nach einiger Zeit rausgeworfen. Schließlich sollte es am nächsten Tag weitergehen nach SV, ich musste früh raus und hoffte natürlich in SV bessere Umstände anzutreffen als hier in Koh Kong. Ist halt doch ein Kaff hier. Klar, an deutschen Verhältnissen gemessen ein Paradies - aber gemessen am SVAY PAK in Phnom Penh nur 3. Klasse. Aber leider sind auch die guten Zeiten im SVAY PAK (K11) heute längst Geschichte... ich würde niemandem einen Besuch empfehlen. Mehr dazu an anderer Stelle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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