Ein paar Impressionen!

Hier ein paar Bilder, die unterwegs entstanden sind. Mal so als weitere, kleine Einstimmung auf das Eiland.

Gleich oben im WEEKENDER RESORT in Lamai, ich sagte eingangs ja, dass ich mir das Hotel nochmals angeschaut habe (s. die Hotelbeschreibung auf der Homepage) in der Hotelbeschreibung. Pics von der gleichen Stell, gleiche Welle, nur anderes Huhn und etwas später (ältere Samui CD). Um es kurz zu machen: Es scheint sich nicht viel getan zu haben dort, immer noch desinteressiertes Personal, soweit ich das in der Kürze des Besuchs feststellen konnte. Wenn man am Beach schon nichts zu Trinken bekommt in der Bar, einfach keiner da... aber jede Menge Masseusen, etwa 10 oder 15 (!), die einen auf Teufel komm raus auf die Matratze zerren wollen... penetrant. Die Leute da sahen dann auch irgendwie gelangweilt aus. Habe auch nach den Preisen gefragt, in etwa so teuer wie das Chaweng Buri, wenn man dort einen guten Preis bekommt (von außerhalb buchen). Aber kein Vergleich!

Weiter, unterwegs natürlich immer gut gegessen, an manchmal schönen, manchmal weniger schönen Stellen. Einmal wollten wir das “Samui Aquarium” besuchen. Wir waren dank des Autos ja recht flexibel. Aber ich habe vor der Tür kehrt gemacht... Wahninnspreise! Wir waren zu viert, das hätte ein kleines Vermögen gekostet. Ich bin ja nicht geizig (ich wiederhole mich), aber das grenzte schon an Abzocke. Habe einen Blick durch die Tür geworfen, dunkler Raum mit ein paare Aquarien, hell erleuchtet. Eher provinziell das Ganze und wohl diesen Preis nicht wert. Draußen dann noch ein “Zoo”, man kann sich mit einem Tiger fotografieren lassen. Das bedauernswerte Tier wird zu diesem Zweck in einen etwa 5 * 5 m kleinen Raum gesperrt. Das ist Tierquälerei. Aber die Thais haben damit ja deutlich weniger Probs als unsereins. Trotzdem jede Menge Touris, die sich das gegeben haben. Wir haben uns lieber getrollt.

Ein paar sehr schöne Aussichtspunkte, leider war das Wetter hier etwas schlecht, naja, kein Regen zwar, aber bewölkt, und da kommt das nur zur Hälfte rüber.

Ein Tempel near “Big Buddha”, Strände, Hotelanlagen am Beach. Teils ganz schön, aber nichts für uns, denn hier wohnen meist Familien mit Kindern, oder verlorene Seelen, die geglaubt haben, etwas wirklich Schönes gebucht zu haben. Wirklich schön ist es dann auch, aber am Arsch der Welt, und alleinreisende Männer haben hier ihre Mühe, etwas Spaß zu bekommen, weil es einfach zu weit weg ist vom Schuss. So blickten die armem Kerle dann auch drein... bedauernswert, fast wie der Tiger, nur, die hier haben es sich ja selbst ausgesucht. Die kannten wohl Gruberts Homepage nicht WINK02

BTW, habe gerade wieder so eine Nachricht eines Lesers erhalten, er und sein Kumpel sind erstmals nach Thailand, und zwar nach Koh Phuket. TROTZ der Lektüre der “Neues aus Phuket” Doppel CD sind sie in Karon gelandet, eigentlich der zweitgrößte Touriort auf der Insel. “Eigentlich” heißt: zu klein, also tote Hose, verglichen mit Patong auf Phuket. Er meinte, sein Kumpel wollte “nicht gleich im letzten Loch wohnen”, und so haben sie das dann halt gebucht. Ich habe ihm gleich gesagt, dass das ein Fehler ist - wenn man Spaß will, rein in den dicksten Dreck. Rausfahren an die schönen Strände muss man eh. Nachdem die beiden schließlich dort eingelaufen waren, kam prompt der “Hilferuf” per Mail, ich habe ihnen jetzt ein nettes Hotel in Patong empfohlen. Kein Loch natürlich, was haben manche Jungs bloß für Vorstellungen von Thailand... nur weil es da Nutten und Bars gibt, ist es doch nicht dreckig oder sonst was. Klar, vor dem ersten Besuch schwirrt da wohl so manches Klischee im Kopf rum. Naja, sie haben dann umgebucht und hatten wohl doch noch ein paar schöne Wochen...

Mal ehrlich, Jungs, was nützt der superschöne Pool nebst einwandfreier Anlage, wenn man keinen Spaß bekommt? Also, wenn Samui, dann bitte nach Chaweng, oder wenigstens Lamai.

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Beach, Hotel und...

0462Die Tage verfliegen nur so. “Wir liegen am Pool und halten die Zeit an...” hat mir meine Schwester letztens aus Spanien geschrieben, auf einer Postkarte. Hehehe, soweit ist es bei uns wirklich noch nicht... wir beschleunigen vielmehr jede Sekunde und geben Gas! Trotzdem sind auch beschauliche Momente dabei, klar, die Umgebung lädt dazu ein. Das Hotel, der Strand, das Personal ist einfach zu nett um das nicht auszukosten. Mal die Füße hochlegen und relaxen... nicht wie sonst völlig betrunken und ausgepowert im abgedunkelten Zimmer des Stadthotels, sondern auf der Strandliege. Natürlich auch völlig betrunken und ausgepowert. Aber hier verkraftet man das irgendwie besser... Noi hat Geburtstag, ihren 23. Es kommen 3 Angestellte mit einer Torte, mit brennenden Kerzen drauf - und bringen ein Ständchen! Ja, “Happy Bööööörthday to you...” Ist doch echt nett. Ist das guter Service?

Hier die Schöne des Tages meines Kumpels. Er hatte sie aus Lamai, von einer Bierbar. Nach getaner Arbeit saßen wir zusammen im Beachrestaurant des Chaweng Buri, was essen, was trinken, was dummes Zeug brabbeln. Plötzlich klingelt ihr Mobil. “Hello Daaaaaarling!” Spricht’s und verschwindet in die Diskretion der umstehenden Bäume. Nach einigen Minuten kommt sie wieder, und wird natürlich befragt. Es war so: Mein Kumpel hatte kein weitergehendes Interesse an ihr, hatte sie bereits halbwegs ausgecheckt zu dem Zeitpunkt. Wohl auch darum hat sie uns reinen Wein eingeschenkt (was eigentlich nicht wirklich normal ist): 0463

Ihr Freund aus Schweden hat angerufen. Sie haben sich vor ein paar Wochen an der Bar kennen gelernt, und er ist heißgelaufen. Hat gleich ein Visum für sie gemacht, alles war in trockenen Tüchern: Sie geht mit ihm nach Schweden, zwecks Vertiefung der “Beziehung”, spätere Eheschließung nicht ausgeschlossen. Der arme Kerl. Ist das erste Mal in Thailand, und wird dann gleich dingfest gemacht... der Zweck seines Anrufs war a/ ihr mitzuteilen, dass er morgen kommt um sie abzuholen und b/ sie zu instruieren, jeden weiteren Feindkontakt einzustellen. “Stop Bum Bum!” hat er gesagt. Ich erinnere mich noch genau, er sprach wenig Englisch und sie so gut wie gar nicht, da erst kürzlich aus irgendeinem isaanschen Dorf in der Goldgrube Samui eingelaufen. Sie strahlte über alle vier Backen, klar, denn das auffallend neue Armband aus bestem Thaigold war zwar nicht gerade protzig (1 Baht, was etwa 15 g Gold entspricht, also derzeit immerhin 200 €), doch von ihm für sie erworben und vor allem ließ es sie auf mehr hoffen. Auf viel mehr. Sie hat sich natürlich strickt an seine Anweisungen gehalten, “Stop Bum Bum!” und ist im Anschluss nur noch kurz mit meinem Kumpel Holzbein Jim in den Bungalow, um sich zu verabschieden. Angeblich, so wurde mir berichtet, ging es dort lediglich um die Festsetzung ihrer außerordentlichen Zuwendungen seitens meines Kumpels, sprich Trinkgeld, was durch blaßtechnische Dienstleistungen wohl recht intensiv auf für sie erfreuliche Höhen getrieben wurde. Haha!

Was dem Jungen bevorsteht, ist ein Klassiker. Nach ein paar Jahren ist sie weg, er pleite, und im Isaan steht ein schönes, neues Haus, was aber keinesfalls ihm gehört, obwohl, neben der Waschmaschine für die Mutter, dem Motorbike für den Bruder und noch so mancher Anschaffung (die Liste lässt sich, je nach Geldbeutel des Opfers, beliebig fortsetzen, Stichwort “Fass ohne Boden”), die man sich ansonsten nicht hätte leisten können, von ihm bezahlt wurde. Sag ich ja, ein Klassiker. Es gibt diese Geschichten zu Tausenden - sie füllen nicht Bände, sondern ganze Bibliotheken. Und immer spielt dieser Satz eine bedeutende Rolle in ihnen:

“Meine ist anders!”

Hehehehehe...

Hierzu möchte ich für Euch, etwas abschweifend von der üblichen Berichterstattung einer liebenswerten Insel und ihrer ebenso liebenswerten Bewohner, einen Buchtipp abgeben: “Kulturschock Thailand” von Rainer Krack. Jeder, der sich etwas mit dem Land und den unterschiedlichen Kulturen befassen möchte, wird hier eine Menge erfahren. Ein nicht allzu umfangreiches Buch, das nichtsdestotrotz mit wenigen Worten das Wichtigste und Wissenswerteste über das Thema berichtet, und zwar äußerst kurzweilig und lustig geschrieben. Das gilt NATÜRLICH für diejenigen unter Euch, die sich mit dem Gedanken einer Eheschließung mit einer Thaidame tragen (so schlimm muss es ja nicht immer gleich kommen), aber vor allem auch für alle anderen - Urlauber. Etwas Background hat noch keinem geschadet, und nach der Lektüre des Buchs versteht man vieles leichter, und kann darüber hinaus mitreden.

OK, weiter mit dem süßen Inselleben: Beach, Hotelanlage. Hab extra das Weitwinkel Objektiv draufgeschraubt WINK03

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