Unterwegs auf Samui

Jetzt sind wir in Chaweng, tagsüber. Gleich mal vorab: einiges ging mir gehörig auf die Eier auf dieser Insel... Z.B. dass man in den diversen Straßenshops nicht, wie sonst überall üblich in Siam, an den Preisen groß rumfeilschen konnte. Ich bin ja nicht geizig, aber meine Meinung dazu ist: Wer auf der Straße bei Klamotten und dem Schnickschnack, der ja überall angeboten wird, nicht feilscht auf Teufel komm raus, der macht was verkehrt. Jeder bietet irgend etwas an, Jeans, Röcke, T-Shirts, Fake Rolex, Handtaschen, “Trips, Drogen und Standuhren”, und jeder erwartet, dass man ihn um mindestens die Hälfte im Preis drückt. Ansonsten ist man in den Augen der Thais schlichtweg verrückt. “Farang baa!”

Meine übliche Vorgehensweise in Thailand: Ich erfrage den Preis, biete dann sofort etwa die Hälfte des Verlangten. Der Verkäufer sagt dann: “Can not!” Ich gehe zügig, um das übliche Feilschen etwas abzukürzen (Urlaubszeit ist teuer) das Geld in der Hand, weiter. Der Verkäufer kommt in aller Regel hinterhergelaufen und sagt: “OK, OK”. Der Handel ist perfekt. Einmal hat mir auf der Sukhumvit Road in Bangkok einer gesagt: OK, Du kannst es haben für den Preis, aber ich mache keinen Profit bei dem Deal. Ich: Alles klar, ich glaube dir, aber wir sind beide Lügner. Lautes Lachen, Handschlag, und jeder ist glücklich.

Nicht so auf Samui.

Mehr als einmal habe ich etwas nicht gekauft, weil wir uns um 50 oder 100 Baht (100 Baht sind 2 Euro) nicht einig wurden - und das manchmal bei Summen von mehreren tausend Baht. Verrückt?! Ja!!!

Es scheint dort eher so zu laufen: Ein Kunde kommt, fragt nach dem Preis, und zahlt anstandslos diesen. Natürlich viel zu teuer. Wie das kommt? Ich glaube der Grund liegt in der Struktur der Inselbesucher: Einfach zu viele Neckermänner, zu viele Newbies, zu viele die es einfach mit sich machen lassen. Mein Huhn brauchte z.B. dringend ein paar Gürtel. Klar, bei dem Hüftumfang rutscht alles über den Arsch. Ja! Es war mir peinlich, an diesem Tag KEINEN Gürtel zu kaufen, und der Grund war schlichtes Kleingeld. Aber ich lasse mir von einem Verkäufer nicht sagen: “Mein Freund, dieser Preis ist gut genug für dich!” Wenn schon einer auf die Masche kommt: “Mein Freund...” bin ich schon satt. Noch mal: Ich bin nicht geizig, im Gegenteil, und es kommt mir nicht auf 10 Euro an. Aber ich lasse mich nicht gern verarschen.

Ich musste auf dieser Insel diesbezüglich leider Abstriche machen.

Es ist immer ein Problem, mit einer Thai einkaufen zu gehen. Einerseits MUSS man über die Preise sprechen, also handeln, ansonsten gibt man den Deppen ab. Andererseits will man auch nicht als “ki niau” (geizig) dastehen vor seiner Angebeteten. Stressfrei ist es, alleine einzukaufen, aber wer kauft schon Miniröcke ein, ohne die Holde zur Anprobe dabeizuhaben... Gottlob war meine recht anspruchslos und nicht irgendwie beleidigt. Ist ja alles normalerweise kein großes Prob, wenn man das schon ein oder zweimal gemacht hat. Es sei denn, auf Samui!

Bilder: Meine Else bei der Anprobe. Immerhin ließ diese Verkäuferin angemessen mit sich handeln, und wir wurden ausgiebig fündig. Im Hotel angekommen, dick bepackt mit Einkaufstaschen, strahlte sie über alle 4 Backen...

Streetlife in Chaweng. Shops, Beautysalons, Massagen, Eisdielen ohne Ende. Man kann Bikinis für 150 Baht draußen am Stand kaufen, oder für 2950 im Edelshop. Man geht wirklich nicht mit einem Huhn in so einen Laden, das MUSS ja teuer werden. Ich wusste das - und hab’s trotzdem gemacht. Ja, was soll’s, er hat ihr gefallen, ich wollte am nächsten Tag im Wasser einen reinstecken, was ohne Bikini schlecht zu verwirklichen ist (jedenfalls das Reinkommen ins Wasser) und außerdem lebt man nur einmal...

Wartet auf den Pattaya Teil dieses Berichts, und ihr werdet erfahren, warum man nie, nie, aber auch wirklich niemals mit einem Girl in einen Goldshop geht. Geschweige denn mit zweien... Ja ja ich weiß, ich bin eine Schmierwurst.

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Etwas leichtere Kost? Wir unterwegs in Chaweng, auf der Suche nach SANUK, Spaß. Werden in diversen Bierbars fündig. Snooker, mengig Alkohol in Form vieler B52’s, Margaritas und Black Labels. Die Lampen brennen, der Spaß kommt.

Zwischendurch in einem Schweizer Steakhouse schräg gegenüber dem Hotel. Namen vergessen, Gott sei dank. Es ist teuer und wirklich schlecht. Einer Mutti, offenbar abstammend aus unserem Kulturkreis und zugegen mit ihrem krawattentragenden Gegenstück, fällt angesichts unserer Gegenwart alles, aber wirklich brutal alles aus dem Gesicht. Bin selten so dämlich angegafft worden. Nutte! Kinderficker! Ich bin mehr als doppelt so alt wie meine Begleitung, aber nicht prominent. Ich meine, hieße ich Gunter Sachs oder wäre ähnlich prominent (oder wenigstens so reich), würde es sicher auch von ihr toleriert, mehr, akzeptiert. Dass ich eine junge Nutte an meiner Seite habe wirkt auf sie wie eine Reportage im heimischen Schmieren TV. Ich lächle sie an so galant ich kann, schaue sie direkt an, in der Situation ein Schlag ins Gesicht für sie. Sie wendet sich angewidert ab, ihr Kerl lacht nur. War wohl schon öfter außerhalb unterwegs. Aber keine Bange Jungs, sowas erlebt man selten. Wenn, dann auf Samui oder im Kleckermann Hotel in Pattaya morgens um 0900 am Pool.

Unten: Noi im Hotel und ihr neuer Bikini. Sie liebt ihn! Und mich auch etwas...

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