Samui - Pattaya
Teil 1: Koh Samui
Chaweng, Lamai und die Strände







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Anreise




Mein letzter Besuch auf Koh Samui liegt länger zurück. Ich beherzige meinen eigenen Rat und nehme mir ein Mädel mit auf die Insel. Zu tief sitzt noch der Schreck der schlechten Auswahl meiner ersten beiden Aufenthalte. In Bangkok rufe ich Noi an, eine alte Bekannte aus Patpong Zeiten. Sie arbeitet aktuell nicht in der Bar, denn ihr Langzeitfreund aus Irland schickt ihr regelmäßig Geld, damit sie das nicht nötig hat. Was sie nicht davon abhält von Zeit zu Zeit einen Farang aufzureißen, denn Geld schadet nie. Der Unterschied ist, dass sie sich die Freier nun handverlesen aussuchen kann, denn die Miete ist bezahlt, der Kühlschrank voll. Langweilig wird ihr wahrscheinlich nie, und der Spaß kommt so ganz bestimmt nicht zu kurz.

Sie freut sich über meinen Anruf und nach dem ersten Date schlage ich ihr vor, sie mitzunehmen auf die Insel, was sie begeistert annimmt. Etwas Urlaub und Abwechslung kann schließlich nie schaden...

Ich sollte meinen Entschluss nicht bereuen, denn auch wenn sich die Situation auf Samui in Bezug auf die Hühner in den letzten Jahren leicht gebessert zu haben scheint, bei Noi wusste ich, was ich an ihr hatte. Der Name passt zu ihr: Noi bedeutet “klein” - knapp 40 kg, süße, feste Mädchentitten, Riesennippel, und die wahrscheinlich längste Zunge der Welt. Die sie, wie ihre Finger, richtig einzusetzen weiß, wenn Ihr ahnt, was ich meine... Sie leckt und schluckt alles, macht alles mit, umsorgt mich gut, ist ständig bereit und gut drauf. Was will Mann mehr? Ihre für Thaiverhältnisse etwas große Nase scheint sie wohl von ihrem französischen Großvater geerbt zu haben.

Das One Way Ticket von BKK kostet etwa 4000 Baht. Der Flug dauert ca. 1 h. Die Passagierliste setzt sich aus meist jungen Leuten zusammen, Rucksacktouris, aber auch junge Pärchen mit Kindern, von denen wir auf der Insel sehr viele antreffen werden. Ich habe BTW in Thailand noch nirgends so viele nett aussehende Farang Frauen gesehen, wie hier. Aber wen interessiert’s... Zicken sind es doch fast alle, oder gerade die.




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Auf den ersten Blick hat sich am Airport nicht viel verändert: der unverwechselbare “Open Air Stil” des Flughafens bleibt jedem Besucher unverwechselbar in Erinnerung. Mit den offenen Wägelchen lassen wir uns in den ebenfalls “Open Air” Empfangsbereich fahren. Hier buchen wir 2 Bungalows (ein Kumpel war ebenfalls mit von der Partie) im “Chaweng Buri” für knapp 4000 Baht, was teuer ist, wir waren aber sehr zufrieden mit dem Hotel. Da es ständig ausgebucht war, konnten wir den Preis später nicht mehr drücken. Man kann es aber für etwa die Hälfte von hier aus buchen, etwa über Meiers Weltreisen. Mal wieder unnötig Kohle rausgehauen, aber ich war ausnahmsweise schlecht vorbereitet. Gleich am Airport ist auch ein Geldwechsel mit ATM (Geldautomat). Wir fahren für 300 Baht in vielleicht 15 min. mit dem Taxi nach Chaweng.




Hotel: Chaweng Buri




0012Das  Hotel macht sofort einen guten Eindruck. Wir müssen zwar etwa 2 h warten, da es morgens früh ist und die Bungalows noch nicht hergerichtet sind. Sie sind jetzt tatsächlich ständig ausgebucht.

Wir bekommen Gutscheine für ein Frühstück, sind aber nicht hungrig und so zischen wir im Restaurant erstmal ein paar Bierchen und stecken uns eine Partagas an, mit Blick auf den Pool - und den tollen Strand. Hier kann man es aushalten! 


 

Ausführliche Hotelbeschreibung:




Chaweng Buri, Koh Samui

14/6 Chaweng Beach, Moo 2

Reservation: Tel. 66 77 230349-50
Fax: 66 77 422466, 66 77 422184a

Homepage: www.chawengburi.com
eMail: booking@chawengburi.com

Besucht von Major Grubert

Das Chaweng Buri ist ein supergutes Bungalow Hotel, direkt am Beach und mitten im Geschehen in Chaweng gelegen. Habe es am Airport gebucht, zunächst für 3 Nächte, für 3950 Baht. Es war aber jeden Baht wert, wenn ich es z.B. mit dem Weekender in Lamai vergleiche. Habe noch eine Woche verlängert, konnte keinen besseren Preis rausholen, man meinte nur, der offizielle Preis sei 4600, man sei aber geneigt, mir den Airportpreis auch weiterhin einzuräumen. Immerhin sei man täglich ausgebucht. Na danke. Und, na, stimmt. Man kann es über Meiers Weltreisen von hier aus für etwa 50 Euro buchen, was deutlich billiger ist, ich würde es zu diesem Preis als Schnäppchen bezeichnen. Schaut auch mal auf die Homepage, es gibt mehrere Zimmerkategorien und Saisonpreise.

Die Anlage ist recht großzügig gestaltet, und obwohl eigentlich die Bungalows nicht so weit voneinander entfernt sind, kriegt man vom Nachbarn doch nichts mit. Denn die Vegetation in der Anlage gleicht einem Urwald. Außerdem scheinen meist Farang Pärchen gebucht zu haben, Sextouristen wie ich und mein Kumpel, die morgens mit einheimischem Anhang zum (sehr guten!) Frühstück erscheinen, sind die Ausnahme und werden auch so angesehen. Manche bekamen den Mund gar nicht mehr zu.

Der Pool ist schön, wenn auch wenig frequentiert, immerhin liegt das Meer ein paar Meter weiter und wartet auf einen Sprung in die warmen Wellen. Der weitläufige Beach selbst ist ebenfalls sehr schön. Das Benutzen der Liegen ist natürlich kostenlos für Hotelgäste, außerdem haben sie fein säuberlich eine Schnur um den Liegestuhl Bereich gespannt, da dürfen die Strandverkäufer nicht drüber. Man hat also absolut seine Ruhe vor nervenden Verkäufern. Man kann auch nachts baden, wenn es einen nicht stört, dass einige Securities vom Strand aus zuschauen. Aber was sollen die schon sehen...

Die Bungalows selber sind schön eingerichtet, alles in braun halt, Inselstil, Holz und Bambus. Aircon einwandfrei, Fridge, TV, Bad, es gab keinerlei Beanstandungen. Bis auf das Himmelbett, das ewig bei gewissen Aktivitäten gegen die Wand schepperte, habe es mit einem Handtuch fixiert ;-)

Das Personal ist ultrafreundlich und sehr bemüht sowie diskret.

Hier würde ich sofort wieder einziehen!




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Nachtleben




Tja, wie war das noch bei meinem letzten Inselbesuch... In Lamai war ich, das ist der zweitgrößte Touriort, im Weekender Hotel. Es war mir unterm Strich damals etwas zu ruhig dort, vom Ort her, und das Hotel begeisterte nicht wirklich (s. Hotelbeschreibung auf der Homepage). Bringe später im Bericht noch ein paar Infos dazu.

Drum sollte es diesmal nach Chaweng gehen, unbestritten der Ort mit den meisten Shops und Hotels, das Tourizentrum der Insel sozusagen. Da gebe ich jahrelang die Empfehlung, sich vorher gründlich schlau zu machen, wenn man irgendwo neu aufschlägt, und was mache ich... nada. Das Lehrgeld mit dem Hotel habe ich ja schon angesprochen. Das jetzt die Lage der Dinge in Chaweng völlig anders war, als ich mir das so vorgestellt hatte, habe ich mir ebenfalls selber zuzuschreiben. Ich dachte halt, Samui, diese pippikleine Insel, was soll da schon vorbereitungswürdig sein? Ab nach Chaweng, mitten in den dicksten Trubel, der Rest ergibt sich von selbst. Bin doch ein “alter Hase”. Von wegen! Unser Hotel lag zwar recht günstig mittendrin. Aber so ein Bierbarcenter wie in Lamai haben wir umsonst gesucht in Chaweng... die Scene dort ist irgendwie anders. Größer zwar alles, aber nicht konzentriert, alles ist furchtbar weitläufig. Die Straße zieht sich halt kilometerlang am Beach entlang, da sind natürlich viele Hotels. Es gibt auch massig Shops, Beauty- und Massagesalons, die üblichen Verkaufsstände. Doch Bierbars? Fehlanzeige. Man muss sie schon mit der Lupe suchen. Ist nicht so ein Nuttenort irgendwie, überhaupt, die ganze Insel ist eher “neckermännisch” und unterscheidet sich von Phuket absolut. Also Patong auf Phuket und Chaweng auf Samui sind total verschieden.

Zuerst mal wollte ich mir die Gogobars anschauen, von deren Existenz ich vor längerer Zeit gehört zu haben meinte. Also dann: Grubert sucht Gogobars in Chaweng. Alte im Schlepptau. Taxler: Fahr mich in eine Gogobar! Kenn ich nicht. Beim 3. oder 4. Anlauf meinte einer: Ah, Gogobar, alles klar, let's go. Hat 300 gekostet, die Fahrt. Rausgeworfen hat er uns vor der “Coco Bar”, Open Air und Livemusik. Nach längerem zaudernden Herumstehen vor angesprochener Lokalität kam der Manager heraus, den ich prompt nach den an Stangen tanzenden Hühnern fragte. Gäbe es nicht, meinte er. Sei verboten auf der Insel, woraufhin ich die Suche eigentlich abbrach. Aber: traue nie einem Bar Manager, Du sollst SEIN Bier trinken. Aber bitte nicht ich, bei Livemusik. Wäähhhh!

Erst 2 Tage später bin ich zufällig fündig geworden, near near Solo Disse: Und es gibt sie doch! 2 (zwei!) Gogobars, grottenschlecht, nein, die in Khon Khaenn sind schlechter.

Am ersten Abend weiter: Ich hatte mit Samui für mich eigentlich die Bierbarscene untrennbar vereint... wollte also mit Noi nach dem Reinfall mit der “Coco Bar” mal ein paar Bierbars besuchen. Habe keine gefunden auf Anhieb! Wer hätte das gedacht... Chaweng ist anders, und unübersichtlich. Wir sind also tatsächlich in ein Taxi und nach Lamai gefahren! Hat 300 gekostet pro Strecke. Dort in das altbekannte Barcenter schräg gegenüber dem alten WEEKENDER RESORT. Dortselbst dann ein paar Mädels freigehalten und das übliche Programm veranstaltet... B52s, Black Coke, Spy, Margarita, Bier usw. Hier fühlte ich mich schon heimischer, und auch der Anblick der Mädels an der Bar kam mir bekannt vor, was deren Aussehen anging. Da war ich froh, Noi dabeizuhaben. Im Barcenter selbst war tote Hose, nichts los. Keine Ahnung, wie die da überleben. Meine Else war hinterher ziemlich knülle, und dann erst recht gut zu gebrauchen...




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