In Patong

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Ein paar Szenen und Sätze aus Patong selbst. Sicher verbringen die meisten hier den einen Großteil ihrer Zeit, viele evtl. sogar so gut wie alle Zeit ihres Trips. Warum auch nicht. Wer keine Lust auf Fahren hat und lieber die Füße hochlegt, kann das in Patong sehr gut tun. Sowohl vom Strand her (unten mehr), als auch vom Städtchen selbst. Die Infrastruktur ist perfekt und bietet alles, was das Urlauberherz begehrt.

 

Vom kleinen Family Mart oder 7/11 über mittelgroße Geschäfte bis zur fetten Shopping Mall ist alles vorhanden. In den kleinen Eckläden kauft man schnell mal was für den Tagesbedarf ein, die größeren Geschäfte reichen schon für alles von Snacks und Süßigkeiten über Getränke, um den Hotel Fridge aufzufüllen, bis zu Shower Gel und Zahnpasta. Im “Big C” schließlich unterscheidet sich das Sortiment kaum noch von heimischen Märkten, man kann sich leicht verlaufen, so groß ist das Teil. Darüber hinaus lässt sich manches an Interessantem entdecken und ausprobieren.

 

Niemand hat die Bilder vergessen, die ab dem 26. Dezember 2004 um die Welt gingen, als auch in Thailand die Welle ankam und allein in Patong hunderte Menschen ertranken. Die Gedenktafel vor dem Ocean Plaza erinnert daran; der Supermarkt, in dem auch ich schon oft einkaufte, befindet sich um Untergeschoss, s.d. die Leute dort keine Chance hatten. Grauslig die Vorstellung.

 

Hier an der Beachroad befinden sich viele Hotels, aber auch Restaurants und Shops. In den kleinen Seitenstraßen alles von der Zahnklinik über Wäschereien bis zu den allgegenwärtigen Massagen.

 

Die Bangla Road ist tagsüber ganz normal für den Straßenverkehr geöffnet, geschäftiges Treiben überall. Fast wie Fremdkörper wirken die verlassenen Bars, kaum dass man sich vorstellen kann, dass sich hier mit Einbruch der Dunkelheit alles ändert und ganz anders aussieht.

 

In der neuen Shopping Mall ist tagsüber immer was los, man sieht aber eigentlich nur Touristen, meist Familien und Pärchen, die hier shoppen. Es besteht ein reiches Angebot an Fresstempeln und Fast Food Ketten westlicher Art, aber es gibt auch Neues auszuprobieren. Sehr gut finde ich z.B. den Ableger der japanischen Sushi Kette “Fuji”. Hier gibt’s gute Quali in gepflegter Atmosphäre zu bezahlbaren Preisen. Abends muss man gelegentlich Schlange stehen (Nummer ziehen), bis man eingelassen wird.

 

An den Bierbars sitzen bereits die ersten, üblichen Verdächtigen und picheln. “Happy Hour” überall mit stark ermäßigten Getränkepreisen. Abends freilich ist an den wenigsten Bars wirklich was los, das gilt nicht nur hier in den “Bierbar Zentren” (letzte Fotos), sondern auch in der Bangla im dicksten Gedränge. Draußen auf der Straße jede Menge “Sehleute” (gucken nur), in den Bars tote Hose. Kein Wunder bei den Preisen, kein Wunder auch dass die alleinreisenden Kollegen lieber woanders ihr Bier trinken als ausgerechnet hier, wo man doch nur abgezockt wird und die gutaussehenden Tänzerinnen, so es denn überhaupt noch welche gibt, gar nicht mit einem mitgehen. Mal ehrlich, das braucht wirklich keine Sau.

 

Bis zum frühen Nachmittag geht’s meist noch mit dem Verkehr und man kommt einigermaßen ums Karree. Ab abends bricht die Hölle los, Staus wie in Bangkok. 

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Das Hotelangebot ist riesig, leider sind die meisten Häuser hier an der Beachroad eher was für Familien und Pärchen. Stellvertretend stelle ich hier mal ein paar Fotos der Außenanlage des Patong Merlin Hotels ein. Ich bin da nur zufällig mal durchgelaufen, weil ich meinen Mietwagen hier bei Budget abgeholt habe. Die Anlage macht einen TOP gepflegten Eindruck.

 

Thais (als Gäste) habe ich hier freilich nicht gesehen. Sollten sie tatsächlich Gäste über Nacht erlauben (meist ja nur gegen kräftige Zuzahlung), wird man spätestens von den anderen Gästen blöd angeschaut, kennt man ja. Und wenn langsam aber sicher diese Sorte von Urlaubsgästen in Patong die Oberhand bekommt, in solchen Hotels natürlich erst recht. Ich glaube nicht, dass da jemand wirklich Bock drauf hat. Wer so etwas bucht, sollte sich zumindest vorher über die Gästeregelung des jeweiligen Hotels schlau machen, das geht auch per Mail oder Telefon.     

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Patong Beach

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Der Strand in Patong selbst ist recht schön. Klar, hier spielt sich der Hauptteil des Beachlifes der Insel ab, hier trifft sich alles, und alles, was anderswo an den Stränden angeboten wird, gibt es auch hier. Es sind doch schon ein paar mehr Beach Verkäufer unterwegs, alles in allem aber immer noch nicht nervig. Gar kein Vergleich zu Afrika. Wer z.B. mal in Kenia war, kann ein Lied davon singen...

 

Die Bucht ist recht groß, aber übersichtlich. Das Wasser ist sauber, gefährliche Strömungen gibt es auch zur Monsunzeit nicht. Es gibt genügend gute Restaurants, jeder wird “seinen” Lieblingsplatz schnell finden. Wer keine Liege mieten will legt halt sein Badetuch auf den Sand.

 

Morgens sind die Jogger die ersten am Wasser, noch während die Restaurants ihren Beachabschnitt vom Treibgut und angeschwemmten Plastikmüll der Nacht säubern. Liegen und Stühle werden vorbereitet, und bei schönem Wetter in der Hauptsaison machen die Besitzer ein gutes Geschäft. Trotzdem ist es nie zu voll hier.

 

Ja, die vielen Jetskies und Speedboote für die Paraglider können schon etwas nerven. Wirklich seine Ruhe findet man hier nicht. Die quirlige Beachroad ist in Steinwurfweite, stört aber nicht weiter, denn man schaut ja doch aufs Meer.  

 

Ein paar Fotos von alledem: 

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Wenn die Sonne in absehbarer Zeit den Horizont berühren wird und es langsam aber sicher dämmert, trauen sich auch ein paar Thai Familien mit ihren kleinen Kids an den Strand. Und während die Jetskies auf ihren Hängern in langen Polonaisen von Macho Männern auf knatternden Motorrädern in Richtung ihres nächtlichen Schlafplatzes geschleppt werden und die Restaurants die Lichter anknipsen für die abendlichen Besucher (geht meist so bis 22 Uhr), sind es wieder die Jogger, die als letztes die nun freie Bahn für ihre Runden an der Wasserkante nutzen.   

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