Schietwetter

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Phuket wird nicht von ungefähr die “Regeninsel” genannt. Es kann einem passieren, dass man einen ganzen Monat oder mehr nicht einen einzigen Sonnenstrahl sieht, wenn man zu Zeiten des Monsunregens dort anreist. Mir ist das mal im Juli passiert. Einigermaßen wettersicher wird es, soweit man das bei all den Wetterkapriolen heutzutage überhaupt noch sagen kann, ab etwa November. Der November ist daher mein bevorzugter Reisemonat, das Wetter ist meist schon wieder gut, es ist noch keine Hochsaison und die Anzahl der Customer hält sich somit in überschaubaren Grenzen. Die Mädels, die zu dieser Zeit schon wieder in großer Zahl auf der Matte stehen, da die Geldreserven aufgebraucht sind, benötigen dringend Nachschub. Ab April/Mai beginnt es schließlich wieder zuzuziehen und zu regnen. Die meisten Mädels haben nun Kohle satt und lehnen sich zurück, was man deutlich merkt. Es ist halt typisch Thai, es wird gearbeitet, bis man etwas Geld zusammen hat, dann wird das erst mal wieder ausgegeben, bis es alle ist und man fängt von vorn an.

 

Ich bin diesmal im April angekommen, kurz vor dem thailändischen Neujahrsfest am 13.4. (“Songkran”) und hatte die Hoffnung, dass das Wetter noch sonnig ist. Leider habe ich mit Zitronen gehandelt und während der auch hier über mehrere Tage gehenden Feierlichkeiten (Pattaya: eine volle Woche!) war es mehr oder weniger nass. Die Thais feiern eigentlich den Beginn der Regenzeit und es wird reichlich mit Wasser geplantscht und gespritzt. Denn eigentlich mögen sie die Sonne nicht wirklich und bevorzugen es bewölkt. Später mehr dazu. Wenn es nass und somit “kalt” ist, kann es einem Songkran schon etwas vergällen.

 

Das Gute an jedem Wetter ist immerhin, dass man es eh nicht ändern kann. Trotzdem macht Phuket bei Regen nur bedingt Spaß, denn Badestrand und Urlaubsfeeling ohne Sonne sind nicht wirklich schön. Zum Glück kam nach Songkran die Sonne zurück, s.d. wir später noch an die Strände gehen für ein paar sonnige Eindrücke. Auch sonst hab ich letztlich mit dem Wetter doch mal wieder Glück gehabt.

 

Aber zunächst war grau in grau und Regen angesagt, nicht durchgehend, aber man konnte sich drauf verlassen, dass man, ging man ohne Schirm aus dem Hotel, pitschnass zurückkam.

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Die Thais haben sich freilich auf Regenwetter eingerichtet. Man trägt einen Ganzkörper - Plastikschutz mit Kapuze, besonders wenn man auf dem Motorbike unterwegs ist. Bei jedem Schauer kommen die Verkäufer von Regenschirmen zum Vorschein. Das Sortiment wird kurzerhand angepasst. Bei Sonne gibt’s halt Sonnenbrillen. Tief hängen Dunstschwaden über den Stränden, an die sich kaum ein Tourist verirrt. Lediglich an den von Thais frequentieren Stränden wie Nai Yang oder Rawai ist Betrieb. Thais liegen sowieso niemals in der Sonne, sondern besuchen diese Strände wegen des Essens - natürlich. Thais lieben gutes Essen und überall, wo mehr als 2 Thais zusammenkommen könnten, steht mindestens eine Garküche mit Thai Food. An genannten Stränden gibt es eine gute Infrastruktur hierfür, überdachte Hüttchen oder geschlossene Restaurants sorgen dafür, dass man die große, authentische Auswahl an typischen Thai Speisen zu sich nehmen kann, ohne nass zu werden.

 

Auch ich mache mich bei jedem Wetter auf und erkunde die Gegend. Nachdem ich es mir am Nai Yang habe schmecken lassen, entscheide ich mich auf dem Rückweg spontan für einen Besuch der Sauna, die ich zufällig in Rawai entdecke. Solche Regentage eignen sich gut um sich eine ausgiebige Massage verpassen zu lassen, oder eben mal in die Sauna oder ins Spa.

 

Währenddessen wartet in Patong alles auf das Erscheinen der Säufersonne, Regen hin oder her. Die Getränkevorräte müssen aufgefüllt, Säcke mit Eis herangeschleppt und alles für den Barbetrieb vorbereitet werden. Nachts geht es so oder so wieder hoch her... jedenfalls sieht es so aus.  

Nachts unterwegs

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Ich nehme meine Ausrüstung und gehe auf Fotosafari. Packe auch meine Videocam ein, mal sehen, ob sich was ergibt. Übrigens, wer sich meine Vids ansehen mag, kann das am besten auf Vimeo tun, oder auch auf YouTube.

 

Los geht’s auf der Bangla Road (Map), die 350 m dieser Straße ist der Inbegriff für Nightlife in Patong. Man sieht hier das komplette Neckermann Volk, meist Pärchen die auf der Suche nach schmuddeligen Sensationen sind, sie gehen dabei leider genau so leer aus wie ich. Familien mit Kindern, Russen, chinesische Reisegruppen, alles, was man sich vorstellen kann. Was man so gut wie nicht mehr sieht sind Freier mit Thaigirls.

 

An ein  paar Bars tanzen Mädels an den Stangen, mitgehen tun die nicht. Es ist alles reine Animation und hat mit Sexgewerbe und Spaß nicht mehr viel zu tun.

 

Es gibt diverse Dissen, das Tiger im neuen Tigerkomplex (der alte gegenüber ist abgebrannt) ist schick und neu, das Hollywood ebenfalls in der Bangla. Und das Banana, gleich neben dem Patong Beach Hotel auf der Beachroad um die Ecke. Dort trifft man neben den bereits beschriebenen, völlig uninteressanten Klientel ein paar alte Freelancer, die auf den Dummen des Tages warten, bei dem sie ihre kräftig überhöhten Preisvorstellungen, kombiniert mit einem Service, auf den oft nur das Wort “Verarschung” passt, durchsetzen können.

 

Barnamen wie “Kangaroo” oder “Honky Tonk” treiben einem die Tränen in die Augen, wenn man die Bars gleichen Namens an anderer Stelle kennt. Aber keine Freudentränen. Was hier abgeht ist das völlige Gegenteil von Spaß.

 

Die Gogos in Soi Seadragon waren bei meinem letzten Besuch noch ganz OK, ich hatte ein paar Mal Glück, einmal mit einer Threeholerin aus der Playscool. Diesmal war ich wieder einige Male in diversen Gogos, es war mehr als ernüchternd. Meist saß ich noch nicht, da wurde ich schon um Ladydrinks angegangen. In einem Laden kam gleich die Offerte einer alten, hässlichen, fetten Torte, die Shorttime mit ihr würde nur 3000 + 1500 Barfine kosten. Ich hab mich gar nicht erst gesetzt und bin “Hacke kehrt” wieder raus. Die Bars meist leer, ich weiß nicht, wovon die leben oder auf wen die warten. Ein Depp am Tag reicht ja schon.

 

Am Ende der Soi Seadragon hinten links eine Blow Job Bar. Die funktioniert auch. Was die Mädels angeht... Geisterbahn. Und ich bin in solchen Bars nicht zimperlich. Später mehr dazu.

 

Die hier abgelichtete “Christin Massage” ist die einzige Bodymassage in Patong, konkurrenzlos und wirklich schlecht. Gehe ich seit Jahren nicht mehr rein und wird hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Wer es gar nicht kennt, aber unbedingt mal ausprobieren will, OK: Aber erwartet nicht zu viel. Kein Vergleich zu den Soapies in Bangkok und sogar Pattaya (es hat dort in letzter Zeit auch stark nachgelassen bei den BMs). Das Christins ist in der Ratuthit Road.

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Ich setze mich kurz ins Auto und fahr nach Kamala runter, das kenne ich sonst nur von tagsüber. Dort sollen angeblich auch ein paar lohnenswerte Bierbars sein. Was ich finde sind ein paar fast leere Bars mit gelangweilt dreinschauenden Girls, die nur blöd gucken, wenn man anhält und lächelt. Ist eine einigermaßen hübsch, guckt sie gar nicht und klimpert weiter auf ihrem Smartphone. Ich denke die ganze Szene auf der Insel ist nicht mehr auf den schnellen Baht aus, sondern sucht Longtime Trottel oder Scheichs, ich weiß es nicht. Nuttengebiet ist jedenfalls was anderes, Leute!!!

 

Ich bekomme Depressionen, wenn ich das lese. Phuket ist down.

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