After Dark

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Nachts am Riverside. Das Restaurant Schiff “Titanic” liegt ruhig vor Anker und wartet auf Gäste. Auch jetzt noch fahren Ausflugsboote den Tonle Sap rauf und runter. Die Restaurants sind gefüllt, Touristen und Einheimische schlendern gelassen durch die angenehm kühle Nacht. Auch der Sargtischler nutzt die niedrigen Temperaturen um zu arbeiten. Ein paar Meter weiter ist ein Thairestaurant, das Essen hier ist OK. Ein paar Freelancer sitzen auf den Bänken und auf der Mauer am River und sprechen mit viel sagendem Lächeln Touristen an. Blicke in die gar nicht mehr so dunklen Seitenstraßen lassen erahnen, dass man sich hier auch amüsieren kann...      

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...die Leuchtreklamen und Schilder an den vielen Bars locken. Was da abgeht, bzw. was nicht, haben wir ja schon besprochen...    

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In der Gegend rund ums Walkabout haben sich ein paar Dissen und Bars etabliert, ein paar Schnepfen hocken auf Stühlen davor und sind gelangweilt. So etwas wie ein Fress - Nachtmarkt findet sich gleich gegenüber des Pontoon, etliche Garküchen haben ihre Stühle auf dem Bürgersteig platziert und servieren diverse Speisen.    

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Sorya Shopping Mall

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Das Sorya Shopping Center ist überraschend groß für Phnom Penh, fand ich jedenfalls. Es ist in Sichtweite des Central Markets auf der 63. Straße. Erwähnenswert ist hier vor allem der große und sehr gut sortierte Supermarkt im Erdgeschoss, hier gibt es alles nötige. Dann kommen ein paar Stockwerke mit dem üblichen wie Elektronik, Kleidung, Möbel, und ganz oben befindet sich eine Bahn für Roller Skater. Wer Zeit und Muße hat und einen guten Spruch, kann hier Mädels abschleppen. Stellt es Euch aber nicht so einfach vor... Fotografieren natürlich in der ganzen Mall mal wieder verboten.   

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Russian Market

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Auf dem Russischen Markt gibt es alles - es kaufen sowohl Khmer ein, nämlich frisches Gemüse, Fisch, Fleisch, Reis und tägliche Dinge des Lebens wie Motorradstoßdämpfer und Essgeschirr. Als auch Touris, die hier eine gute Einkaufsmöglichkeit für Souvenirs vorfinden. Viel Handarbeit und Schnickschnack, aber auch die neuesten Filme auf DVD für einen Spottpreis. Die sind bestimm echt, ist ja klar _BIGGRIN    

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Eine Insel...

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...nicht mit zwei Bergen, aber immerhin inmitten des Mekong Rivers. Ich lasse mich zum Bootsanleger (Sisowath Quay am Ende des Riverside) fahren und miete nach einigem Handeln ein Boot für eine Fahrt zum Mekong Island. Der Dampfer hat Platz für mehrere Dutzend Personen, ich zahle 40 USD für 3 Stunden. Los geht die Fahrt, vorbei an zwei “richtigen” Flusscruisern, schwimmenden Hotels mit großen Außenfenstern an den Kabinen. Es geht zunächst um die Landzunge herum, dort wo der Tonle Sap River, auf dem wir gestartet sind, in den Mekong fließt. Dann ein Stück flussaufwärts, wir kommen an diversen Booten wie Fähren und Fischern vorbei. Und an den Seezigeunern, die hier just an der Spitze dieser Landzunge eine schwimmende Kolonie gebildet haben. Sie leben auf ihren Booten.

 

Auf dem Mekong liegt nun Steuerbord (da wo der Daumen Backbord ist) die Insel. Ich sehe Wellblechhütten, in denen arme Familien sicher mehr schlecht als recht leben, besser gesagt, überleben. Ich denke viele ernähren sich hauptsächlich aus dem Fluss und bestellen vielleicht noch einen kleinen Acker.  Aber es gibt auch welche, die noch nicht einmal eine Wellblechhütte besitzen, sie leben unter Plastikplanen, das Mobiliar besteht aus zusammen gezimmerten Bänken, auf denen der ganze Besitz, es sind meist nur ein paar Töpfe und allernötigster Hausrat, abgestellt ist. Ich werde demütig - und dankbar dafür, dass es mir so gut geht.

 

Schließlich legen wir an, ich werde zu einer Kooperative gebracht die Seide selbst herstellt und sie auch verarbeitet. Das meiste wird sicher an Touristen verkauft. Die Leute sind sehr nett und ich bekomme die Produktion ausführlich erklärt, obwohl ich nur ein einzelner Mann bin, der voraussichtlich keinerlei Bedarf an seidenen Tüchern oder Kleidern hat. Ich kaufe schließlich anstandshalber ein Holzamulett für 5 USD - ausnahmsweise ohne zu handeln.

 

Wir laufen noch etwas auf der Insel herum, es gibt einen Tempel mit bunten Fresken und Gemälden. Das Langboot der Gemeinde ist in einem überdachten Verschlag untergebracht und wartet auf seinen nächsten Einsatz, der alljährlich zum Wasserfest  im November stattfindet. Dann wechselt der Tonle Sap seine Fließrichtung, freilich erst, nachdem der König ihm das offiziell befohlen hat.

 

Die Leute sind wirklich unglaublich nett und freundlich, ständig werde ich gegrüßt. Die Kinder haben ein herzerweichendes Lachen. Überhaupt ist es auffällig in Kambodscha, wie gut die Einwohner mit ihren sehr zahlreichen Kindern umgehen.

 

Man will mich zu einem Restaurant führen, wohl in der Hoffnung auf etwas Provision durch den Umsatz, den ich dort generieren könnte. Den Gefallen kann ich dem Skipper leider nicht tun, denn die Hauptstraße wird neu gebaut, ständig kommen fette LKW vorbei und wirbeln eine Menge Staub auf, s.d. man kaum noch Luft bekommt. Nichts für meine Kamera. So breche ich ab und wir treten den Rückweg an.

 

Also zurück, vorbei an Fischern und Hütten. Auf Höhe der Seezigeuner hat man interessante Blicke auf das heutige Phnom Penh, es vereinen sich Tradition (Fischer und Seezigeuner), Religion (Tempel und Palast) mit der Moderne (Hochhäuser und große Flussschiffe). Ich sehe das River Front mal von der anderen Seite bzw. von unten. An der befestigten Mole stehen auch heute wieder viele Khmer mit ihren langen Angelrouten, sicher nicht zum Spaß, sondern damit sie und ihre Familien was im Topf haben.

 

Bevor wir anlegen sehe ich noch eine dieser stählernen “Zigarren”, das sind die Speedboote, mit denen man von hier nach Siem Reap fahren kann. Nichts für mich, ich bekomme bei der Vorstellung, das Teil könnte leck schlagen oder kentern, Horrorvisionen. Da kommt keiner mehr raus.    

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