Wat Phnom I

0279

Ich hatte ja eigentlich versprochen Euch mit Touriquark zu verschonen. Sorry, ich muss hier mal eine Ausnahme machen, aber aus gutem Grund. Wat Phnom ist eine der Sehenswürdigkeiten in der Stadt, na ja, man kommt irgendwie nicht dran vorbei. Das hat 2 Gründe: zum einen steht das Teil auf einem Hügel und ist kaum zu übersehen, zum anderen (und vor allem) ist dort aber auch noch... 

0280

 

0281

 

0282

 

0283

 

0284

 

0285

 

0286

 

0287

 

0288

 

0289

 

0290

 

0291

 

0292

 

0293

 

0294

 

0295

 

0296

 

0297

 

0298

 

0299

 

Wat Phnom II

0301

...der Straßenstrich untergebracht. Ja, man fasst es kaum. Auf der Rückseite der übergroßen Uhr stehen die Mädels ab dem frühen Nachmittag, aber nur bis zum Einbruch der Dunkelheit etwa.  Preise um die 20 Bucks, sicher könnte man sie auch noch auf 10 oder 15 runter kriegen. Aber Vorsicht, sprecht nicht die Falsche an. Es ist auf den ersten Blick nicht unbedingt ersichtlich, wer da was macht. Es gibt auch Verkäuferinnen, Kosmetikerinnen, oder auch einfach Besucherinnen, die sich da die Parkbank geben oder den Tempel besuchen. Also am besten erst mal auf eine der Bänke setzen oder etwas herumschlendern. Blickkontakt ergibt sich dann schon von selbst.

 

Einmal dachte ich die Mutter, die mich da ansprach, sie hatte so einen Khmer Hut auf, jenseits von Gut und Böse, sei eine Markttante oder so etwas. Sie verfolgte mich aber hartnäckig und machte schließlich eindeutige Beischlaf- Handbewegungen. Du meine Güte. Die musste ich erst mal abschütteln...

 

Sind öfter ein paar ganz nette Hühner dabei, z.B. das Chick in Rosa. Die musste ich allerdings erst mal unter die Dusche stellen, die war richtig dreckig, und so hat sie auch gerochen. Tja Leute, damit muss man hier rechnen. Sie war ganz begabt, allerdings dauerte der Blowjob nur 5 Minuten oder so, dann wollte sie ständig gevögelt werden, in allen möglichen Positionen und auch auf dem Sessel, Barhocker usw. Das artete schon in Arbeit aus... hab mich dann aber standesgemäß verströmt und ihr (wie besprochen) den Mundschuss verpasst. Sie hat schön aufgemacht.

 

Sie war ganz nett, etwas verspielt, sicher keine, die da jeden Tag steht, wahrscheinlich eher mal bei Gelegenheit. Eins der wenigen Mädels, das kein Mobil hatte.      

0303

 

0304

 

0305

 

0306

 

0307

 

0308

 

0309

 

0310

 

0311

 

0312

 

0313

 

0314

 

0315

 

0316

 

0317

 

0318

 

0319

 

0320

 

0321

 

0302

 

0322

 

0323

 

0324

 

0325

 

0326

 

0327

 

0328

 

0329

 

0330

 

0331

 

0332

 

0333

 

0334

 

0335

 

0336

 

Sich fortbewegen in PNH

0338

Phnom Penh dürfte weltweit die einzige Stadt ohne funktionierendes Nahverkehrssystem sein - mir fällt jedenfalls keine weitere ein. Buslinien oder gar S-Bahnen gibt es nicht.

 

So wie sich das Bild der Stadt in kurzer Zeit aufgrund der Skyline verändert hat, noch vor wenigen Jahren gab es kein einziges Haus in Phnom Penh, das den Königspalast überragt hat, und nun finden sich allerorts Hochhäuser und richtige Skyscraper, wandelt sich auch nach und nach die Verkehrsstruktur der Stadt. Wo früher fast nur Fahrräder und wenige Motorbikes unterwegs waren, gibt es heute meist Motorräder, und eine stetig zunehmende Anzahl von PKWs. Entsprechend gedrängt und vor allem hektisch geht es auf den Straßen zu.

 

Also wie von A nach B kommen? Das (Verkehrs-) Mittel der Wahl ist das Motorradtaxi. Sie stehen an fast jeder Ecke, vor jedem Hotel und überall, wo es viele Menschen gibt. Eine Kurzfahrt innerhalb der Stadt sollte nie mehr als 2000 Riel (50 US Cent) kosten, bei Nacht verdoppeln sich allerdings die Preise. Wichtig ist es wie immer auch hier den Preis VORHER auszuhandeln, damit man sich später nicht mit horrenden Fahrpreis Forderungen konfrontiert sieht.

 

Etwas sicherer (und bequemer) sind die TukTuks, die, anders als ihre Namensvettern aus Thailand, keine eigenen (Auto-) Konstruktionen sind, sondern aus einem überdachten, von einem Motorrad gezogenen Wagen bestehen, in dem bis zu 4 Personen bequem Platz finden. Besonders bei Regenwetter bieten sie sich an, aber auch wenn man etwas Wertvolles bei sich trägt, was einem auf einem Motorrad sitzend leicht aus der Hand (oder von der Schulter) gerissen werden könnte. Z.B. eine Kameraausrüstung, Laptop, Aktentasche etc. TukTuks findet man ebenfalls an vielen Orten, vor allem dort, wo es viele Touristen gibt. Der Preis für diese Vehikel beträgt in etwa das Doppelte der Motorbiketaxen. Auch hier gilt: Handeln nicht vergessen!!! Wer den ersten aufgerufenen Preis bezahlt gilt als dumm, was einem Touristen freilich nur zu gern “nachgesehen” wird. TukTuks können auch stundenweise gemietet werden, z.B. 7 USD für 1 h oder 10 - 12 USD für 2 - 3 h.

 

Es gibt keine “Mafia” wie z.B. auf Phuket. Die Fahrer sind untereinander wenig organisiert und sich nicht einig, jeder versucht “seine” Tour an Land zu ziehen, was uns das Handeln leichter macht. Wenn ich mein Fahrtziel nenne, und der Fahrer nennt mir einen viel zu hohen Preis, z.B. 3 USD anstatt 2000 Riel, wende ich mich einfach ab und gehe. Auch wenn der mir hinterher läuft, mit dem fahre ich nicht mehr. Was den Vorteil hat, dass sie einen an bestimmten Stellen, z.B. Riverside oder vor dem eigenen Hotel, wo man des Öfteren ein Taxi braucht, sehr schnell kennen und es gar nicht erst versuchen. Andererseits wird jeder Taxler von einem Touristen erst mal versuchen einen hohen Preis rauszuholen, ist ja klar. Es gibt ja genug Anfänger, die alles zahlen. Ich handle den Preis dann so weit runter, dass es auch für mich OK ist. Habt dabei kein schlechtes Gewissen, sondern geht mal davon aus, dass selbst die von mir hier genannten günstigeren Preise immer noch doppelt so hoch sind wie die, die die Einheimischen zahlen.

 

Taxen (PKW) gibt es natürlich auch. Zu empfehlen z.B. für Tages- oder Halbtagstouren nach außerhalb. In der Stadt tut es in jedem Fall auch ein TukTuk. Man bekommt die Taxen in jedem Reisebüro oder an jeder Hotelrezeption vermittelt. Man rechne mit Preisen um die 40 USD für 6 - 8 Stunden und je nach Wegstrecke. Sprit ist auch in Cambodia teuer.

 

Cyclos!!! Ja, es gibt sie noch in Phnom Penh, die Fahrradtaxen. Sie werden allerdings immer mehr von der motorisierten Konkurrenz verdrängt. Es ist viel gemütlicher in so einem Teil, probiert es ruhig mal aus! Kostet so viel wie ein Motorbiketaxi. Handelt nicht zu hart, die oft schon älteren Herrschaften an den Pedalen verdienen ihr bisschen Geld wirklich schwer. Bei Überschwemmungen das beste Transportmittel, wenn man nicht von vorbeirasenden PKWs nassgespritzt wird. Dann erhöhen sich auch gleich die Preise, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche...

 

Ein Auto mieten geht in Cambodia nur mit Fahrer, Motorbikes hingegen können ausgeliehen werden (außer Siem Reap). Eine gute Adresse in PNH ist z.B. das LuckyLucky Travel Office und Motorradverleih auf dem Monivong Boulevard, gleich neben dem Big Luck Hotel. Dafür solltet Ihr fahrsicher sein, und bitte nicht betrunken _WINK Der Verkehr ist ungewohnt, man achtet weniger auf Verkehrszeichen wie rote Ampeln, vor allem bei Dunkelheit, als vielmehr darauf, dass alles im Fluss bleibt. Und je größer das Fahrzeug, desto mehr Vorfahrt... Helm nicht vergessen, wird tagsüber kontrolliert (nur Fahrer, nicht Beifahrer). Die Polizei wird übrigens gehasst, vor allem von den Taxlern. Die kassieren halt nur ab.

 

Noch was zu den Taxlern allgemein. Ich will ja nicht maulen oder schlecht über Leute reden. Aber so was von gelähmt habe ich selten erlebt in meinem Leben. Die wissen teils wirklich gar nichts. Das erste Problem ist auch aus Thailand z.B. bekannt, wenn man sein Fahrtziel nennt, nicken die erst mal, man macht den Preis aus und es geht los. Dass die manchmal nicht den blassesten Schimmer einer Ahnung davon haben, wo es überhaupt hingehen soll, ist allerdings eine Tatsache, die auch einen gelassenen Fahrgast irgendwann mit Sicherheit auf die Palme bringt. Dann geht die Sucherei los, und nach dem Weg fragen ist ja eh unbeliebt.

 

Des Weiteren, viele dieser Orientierungs - Koryphäen wissen selbst dort, wo ihr Stamm Standplatz ist, noch nicht mal die Namen der Hotels um die Ecke. Ich wollte mich z.B. vom Cardamom Hotel zum Flamingo Hotel fahren lassen von einem der Fahrer, die immer vor dem Hotel warten. Das ist nur um 2 Ecken. Ich wär’ das auch gelaufen, aber ich wollte dort nur schnell reinschauen und dann weiter. Der Kerl hat es nicht gefunden, musste nach dem Weg fragen. Ein andermal hab ich eine “Hoteltour” gemacht, mir div. Hotels angeschaut (u.a. für die Test Updates). Er hat das Lucky Star nicht gefunden, trotz Stadtplan und viel Fragerei bei Kollegen. Ich war echt kurz davor auszusteigen. Also so was erlebt man bei diesen Kollegen ständig. Die kennen auch kein “Big Monument” (es gibt nur eins in PNH), man muss sagen “Independence Monument”. “Railway Station” wurde auch noch nie gehört, ich musste das Geräusch fahrender Züge imitieren, um ans Ziel zu kommen. So was erlebt man laufend. Es ist ein Phänomen. Klar, Dösbaddels gibt es überall, aber in dieser Zahl und Güte... nee. Andererseits sie sind freundlicher und weniger abgekocht als ihre Kollegen in anderen Ländern, das sollte man ihnen durchaus zugute halten.

 

Gleich noch zum Thema Weiterreise: Airport ist ja klar, Flüge gehen nach Siem Reap. Mit dem Boot kommt man (nicht bei Niedrigwasser) nach Siem Reap und Saigon (!), buchbar in jedem Reisebüro. Mit dem Bus zu vielen Zeiten (meine Empfehlung) nach Siem Reap (ca. 5 - 11 USD, 5 - 6 h), Sihanouk Ville (ca. 5 - 8 USD, 4 - 5 h). Saigon kostet 10 - 12 USD, Dauer 6 h. Des Weiteren sind Busverbindungen nach Kampot, Battambang, Poipet, Koh Kong und außerdem nach Thailand und Laos vorhanden. Infos gibt jedes Travel Office. Übrigens, bevor ich es vergesse, es gibt jetzt nicht nur einen Flug von Siem Reap nach Sihanouk Ville (später mehr), man kann nun auch mit einen “Schlafbus” in einem Rutsch nachts von Siem Reap nach Sihanouk Ville fahren. Konnte ich leider nicht testen, aber das ist sicher eine Alternative zum (teuren) Flug oder der ätzend langen Umsteiger Verbindung tagsüber. Die Fotos sehen ganz gut aus, man kann in einem “Bett” pennen wie in einem Schlafwagen.  

 

Schaut Euch doch bitte mal ein paar Fotos an, ich habe Euch hier was zum Thema Fortbewegung und Stadtverkehr zusammengestellt!    

0339

 

0340

 

0341

 

0342

 

0343

 

0344

 

0345

 

0346

 

0347

 

0348

 

0349

 

0350

 

0351

 

0352

 

0353

 

0354

 

0355

 

0356

 

0357

 

0358

 

0359

 

0360

 

0361

 

0362

 

0363

 

0364

 

0365

 

0366

 

0367

 

0368

 

0369

 

0370

 

0371

 

0372

 

0373

 

0374

 

0375

 

0376

 

0377

 

0378

 

0379

 

0380

 

0381

 

0382

 

0383

 

0384

 

0385

 

0386

 

0387

 

0388

 

0389

 

0390

 

0391

 

0392

 

0393

 

0394

 

0395

 

0396

 

0397

 

0398

 

0399

 

0400

 

0401

 

0402

 

0403

 

0404

 

0405

 

0406

 

0407

 

0408

 

0409

 

0410

 

0411

 

0412

 

0413

 

0414

 

0415

 

0416

 

0417

 

0418

 

__PFEIL2 __PFEIL1
[Home] [dic1] [dic2] [dic3] [dic4] [dic5] [pics51] [pics52] [pics53] [dic6] [dic7] [dic8] [dic9] [dic10] [dic11] [dic12] [dic13] [dic14] [dic15]