Ochheuteal Beach

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Jetzt mal zu den Stränden. Der Ochheuteal Beach ist mit Abstand der belebteste; mehrere Reihen Liegestühle auf mehrere Kilometer verteilt, wenn auch mit Unterbrechungen. Das erste Stück unten am Pier (wenn man vom Löwen - Kreisel runter kommt) ist eigentlich noch der Serendipity Beach, wo genau die Namen wechseln weiß offenbar niemand so genau. Hier “hintendran” gibt es auch die meisten Hotels, Restaurants, Shops usw.

 

Zuerst kommen etliche Strandbars, die meist auch Essen verkaufen. Davor Tische und Sessel, Liegestühle werden vermietet, die erste Reihe ist mit Sicherheit immer belegt, wenn man nicht gerade vor 10 kommt. Das Essen ist hier nicht empfehlenswert, ich habe ein paar Restaurants probiert. Aber man kann natürlich gut abhängen und die Szene beobachten. Langweilig ist es wohl nie, aber der Trubel geht einem nach einiger Zeit doch auf den Keks.

 

Die zu jedem Strand gehörenden Verkäufer/innen von Maniküre, Pediküre, Jetskinutzung, frischem Obst, kleiner, gebratener Krebse (oder sind es kleine Langustinos) und Tüten mir allerlei Knabberzeug fehlen natürlich nicht. Sie sind nur mäßig aufdringlich. Auf dem Pier ist eine kleine Bar, die aber nie voll ist.

 

Auf dem Wasser schwimmen ein paar große, aufblasbare Schwimminseln, die man erklettern kann. Schwimmreifen werden vermietet.

 

Das Wasser ist hier vorn leider recht trüb, was zunächst mit Schmutz erst mal nicht zu tun haben dürfte, sondern von Strömung, Jahreszeit und natürlichen Schwebeteilchen im Wasser herrühren dürfte. Allerdings schwimmen hier dermaßen große Massen von Plastikmüll herum, dass das Baden wirklich keinen Spaß macht, es ist fast eklig. Das Wasser an den meisten anderen Stränden scheint klarer und auch weniger verschmutzt.

 

Nach einigen freien Stellen ohne Liegestühle und Trubel kommt der Strandabschnitt, den an den Wochenenden die Einheimischen frequentieren. Dann kommen die Familien mit Kind und Kegel her zum Essen, Trinken, Feiern, relaxen. In der Woche ist es hier ruhig.

 

Kleine Querstraßen gehen vom Strandpfad ab, in der 2. Reihe liegt der Müll in der Gegend herum, offenbar kümmert sich niemand darum, noch stört sich jemand daran.

 

Wenn man den Strand noch ein oder zwei Kilometer weitergeht (Richtung Otres Beach), kommt man an ein freies Stück, welches offenbar Gegenstand von Spekulationen ist (wie so viele gute Grundstücke in Snooky). Hier ist niemand außer ein paar Khmer, was die da machen weiß ich auch nicht. Jedenfalls liegt auch hier überall stinkender Müll herum, und es gibt Milliarden von Fliegen, so dass man schleunigst die Flucht ergreift.

 

Mal kurz rauf und runter laufen? Bitteschön!   

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Das Publikum vorn am Ochheuteal ist in etwa so gemischt wie auch an jedem Urlaubsstrand in Thailand. Meist Pärchen, oft mit Kids, viele Russen, und viel junges Volk. Letztere Klientel scheint hier ab Nachmittags abzuhängen und auf das Erscheinen der Säufersonne zu warten, denn abends geht hier in der einen oder anderen Bar der Punk ab. Jedenfalls war ich ziemlich erstaunt hier solche riminitischen Massenansammlungen von Strandvolk anzutreffen; man fragt sich willkürlich, wieso die ausgerechnet hier her kommen... vielleicht weil es so exotisch ist? Was es vor 10 Jahren vielleicht sogar ansatzweise noch war.    

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Otres Beach

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Folgt man dem Ochheuteal Beach weiter in seinem Verlauf, kommt man nach einigen Kilometern an den Otres Beach. Am besten man fährt, denn wenn man den Otres Beach bis ans Ende erkunden will, wäre man zu Fuß stundenlang unterwegs. Wer kein eigenes Motorbike hat kann sich von einem Taxi fahren lassen (etwa 3-5 $ für den einfachen Weg), aber am besten den Fahrer warten lassen oder für abends bestellen, denn bei Dunkelheit sind dort nicht überall Taxen verfügbar.

 

Im Anschluss an den “Fliegenstrand” kommt man zunächst an eine kleine Eisenbrücke, die einen Abzweig vom Meer mit schwarzem Wasser überbrückt. Fließendes Wasser ist es jedenfalls nicht. Wer bis hier hin noch nicht wusste, wie Brackwasser riecht, wird es bereuen, es nun erfahren zu haben. Auch der Strandabschnitt bei der Bauruine gleich nebenan (oder ist es ein Rohbau?) stinkt erbärmlich. Dann gelangt man auf einem Hügel an das Queen Hill Resort, welches den Ochheuteal vom Otres Beach trennt. Es ist die einzig fest gebaute Anlage, dahinter kommen nur noch Holzhütten und -bungalows. Diese immerhin dürfen (noch) direkt am Strand gebaut werden, wer Ruhe sucht, wird sie hier finden - im Übermaß.

 

Nach einer weiteren längeren Wegstrecke kommt endlich der Otres. Dieser scheint sich in zwei Teile zu teilen, der erste hier ist noch relativ lebhaft. Es gibt Bungalowanlagen beiderseits der “Straße”. Auch das Strandleben ist noch von einer gewissen Lebhaftigkeit, freilich nicht vergleichbar mit dem quirligen Ochheuteal Beach. Hier ist immerhin eine Surf- und Kite Schule, Kajaks werden vermietet. Es gibt “Happy Herb Pizza”, und ein Joint kostet 1,50 $. Wer sich also mal einen durchziehen will, hier dürfte es sich problemlos gestalten.    

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Teil zwei des Otres kommt nach einer weiteren kilometerlangen Staubstraße. Hier ist es nun endgültig ruhig. Die üblichen gelangweilten Pärchen liegen auf Liegestühlen im Schatten und lesen, ein paar Neckermänner kauen sich, an der Bar sitzend und Bier trinkend, gegenseitig das Ohr ab. Hier ist man wirklich am Arsch der Welt. Das Meer ist völlig ruhig, keine Wellen, kein Lüftchen regt sich, es ist alles mausetot hier. Wie kann man das nur aushalten? Und warum muss man dafür 10.000 km fliegen? Ich werde es nie verstehen. Muss ich zum Glück auch nicht...     

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