Girls!!!

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Carola ruft schon morgens um 0900 an, wie es geht, wo ich bin, ob wir heute zum Strand fahren. Ja klar. Fein, wir wiederholen die Abmachung mit 1300. Offenbar ein Kontrollanruf, ob ich gerade eine andere Chica im Bett habe oder ob ich es mir vielleicht anders überlegt habe. Habe ich natürlich nicht. Um 1245 ruft sie wieder an, sie wäre jetzt soweit, OK sage ich, komm zum Hotel und ruf an wenn Du hier bist, ich hol Dich von der Rezeption ab.

 

Sie ist pünktlich, wir gehen ins Zimmer und sind gut drauf, wiederholen die Nummer vom Abend mit ein paar Variationen. Echt klasse, ich mag die Maus.   

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Wir fahren nach Cabarete. Der Strand ist viel schöner, breiter und länger als in Sosua. Sie hat hier eine Stelle wo sie immer hingeht, natürlich alles Haitianer. Die sind nett. Ich mache ein paar Fotos die ganz gut werden, dieser Knallerbody im Bikini an so einem Strand, klar werden die gut. Und ein paar Vids. Ich überrede sie zu einem Cuba Libre, erst zögert sie, aber nach dem Dritten sieht die Welt doch schon wieder viel schöner aus. Dazu gibt’s irgendeinen einheimischen Kräuterschnaps, als „Kurzer“ zwischendurch. Sie wird immer lustiger und enthemmter, so hab ich’s gern. Leider kann ich nicht ins Wasser, ich werde ganz sicher nicht meine Cams irgendwelchen Unbekannten anvertrauen. Ich überlege morgen die Videocam in den Aquapack zu packen und ein paar nette Ansichten unter Wasser aufzunehmen, fürchte aber, dass das Wasser momentan dafür hier nicht klar genug ist.   

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Wir relaxen auf Liegen im Schatten und quatschen. Sie ist direkt aus Port au Prince und war beim Erdbeben auch dort. Sie zeigt mir ihre Narben am Bein, und der eine Arm ist nicht wieder so zu gebrauchen wie vorher. Ihre Oma und der Opa kamen um, sie zählt noch ein paar aus ihrer Familie auf, die es nicht überlebt haben. An dieser Stelle muss ich schlucken, das müsste sicher jeder.

 

Wir verbringen einen netten Nachmittag am Beach, später fahren wir noch bei ihr Zuhause vorbei. Ihre Schwester mit dem 2 Monate alten Baby ist auch hier. Es sind Steinwände, das Dach besteht aus festem Material, ist aber nur aufgelegt. Es gibt eine Kochstelle mit Gas in dem einräumigen Häuschen, einen Fernseher und eine kleine Stereoanlage. Ein großes Bett, über dem ein Moskitonetz angebracht ist und das auf Steinen aufgebockt steht, wahrscheinlich weil hier öfter viel Wasser (Regen) reinläuft. Eine Glühbirne hängt vom Dach herunter. Es ist eigentlich ganz OK, sagt sie auch so, ich hab auch schon deutlich Schlimmeres gesehen. Sagt sich natürlich leicht, wenn man ein Bett in einem tollen Hotel mit  Pool und Aircon hat.

 

Das Baby der Schwester wird von Carola finanziert, Milch und Windeln müssen ja irgendwie bezahlt werden. Ich überlege schon, irgendwo einen 1000er hinzulegen, will aber auch niemanden beleidigen, wenn auch dieser Gedanke wahrscheinlich eher abstrus ist. Nach einer halben Stunde etwa gehen wir, Carola hat ein paar Sachen gepackt. Sie fragt mich, ob ich ihrer Schwester nicht 200 Peso geben könne. Na klar, sage ich, und drücke ihr einen 1000er in die Hand, worüber sie sich sichtlich freut. Ich bekomme einen Wangenschmatzer.

 

Carola ist fast wieder nüchtern. Im Hotel angekommen packen wir kurz die Sachen aus, ich drücke ihr 500 für den Beautysalon in die Hand und schätze, dass sie in 1-2 h wieder hier ist. Wir wollen essen gehen, dann Disco und später will sie ihr Zungenpiercing für den Blow Job ablegen. Hat sie mir versprochen. Also ich hab schon schlechtere Tage verbracht als den heute, und er ist ja noch lange nicht vorbei, dabei sind die Aussichten gar nicht mal sooooo übel…   

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Aus meinem Tagebuch

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Nach etwa zweieinhalb Stunden ist sie wieder da, neu gestylt und aufgebrezelt. Wir gehen auf die Rue, schräg gegenüber des Merengue Clubs kann man ganz gut sitzen und erträglich essen. Der Salat hat eine dezente Parmesan Vinaigrette, das Filet mit Pfefferrahmsauce ist gut, die Pommes auch, Spaghetti braucht man dort allerdings nicht zu bestellen, die haben sie so lange gekocht, bis sie wie Makkaroni aussehen. Erst kommt eine ihrer Freundinnen hinzu und bekommt eine Coke, nach einer Weile fragt Carola mich, ob ich ihr auch ein paar Spaghetti bestellen kann, OK. Dann die zweite Freundin, sie isst bei den anderen mit. Sind natürlich beide aus Haiti, und beides Fässer. Mir ist nicht klar, wie man solche Tonnen händeln kann, aber irgendwie scheinen die hier auch Kohle zu machen.

 

Nach dem Essen ist es noch zu früh für die Disse „Club 59“, diese wird von den Mädels offenbar bevorzugt. Wir sitzen noch in einer Open Air Kneipe oben auf einer Art Veranda und bestellen kalte Getränke. Die ganze Zeit hat Carola nur mit ihren Freundinnen geredet, mir ist ja klar dass man in dem Moment eh nur das 5. Rad am Wagen ist und vor allem dazu dient, die Zeche zu bezahlen. Eine Stunde, OK, aber 2 oder 3, denn das setzt sich fort, sind zu viel. Ich werde langsam aber sicher stinkig. Als Carola das bemerkt schlägt sie vor in eine „Disco Dominicana“ zu fahren, OK.

 

Der Laden liegt auf halbem Weg nach Puerto Plata, besteht aus einem kleinen Häuschen, in dem Getränke verkauft werden, einer Musikanlage mit großen Boxen und einer Art überdachtem Hühnerhof, in dem diese platziert sind. Sie scheinen die Leute hier zu kennen, es hängen nur ortsansässige Domis ab, die alle schon einen im Tee haben. Anfangs ist alles klar, man ist freundlich, aber nach einiger Zeit fällt mir auf, dass die Kollegen  mich doch etwas angefressen anschauen. Ich weiß, wo so was enden kann und ich bestelle die Rechnung. Abseilen ist besser, die Jungs sind schwer am Saufen und hier ist’s eh scheiße. Eine ihrer Freundinnen bleibt gleich da.

 

Wir fahren zu dritt zurück, gehen in die 59, ich muss 200 Eintritt zahlen, Mädels nichts. Die Freundin von Carola wird erst nach Diskussionen eingelassen, offenbar hatte die da schon mal Probs. Treppe rauf, der Laden ist noch gähnend leer. Ich bin mittlerweile richtig schlecht gelaunt, die komische Freundin von Carola zieht auch nur noch eine Fluntsch, warum auch immer. Ich glaube ich bin hier nur der Zahlemann. Klar muss ich löhnen, ich bin auch nicht geizig. Aber so hatte ich mir das alles nicht vorgestellt. Ich werde zickig und will nach Hause. Auf der Straße soll ich noch 50 Peso für das Motorbiketaxi der Freundin abdrücken, habe aber nur 100 klein, welche ich ihr unwillig und im Wegdrehen in die Hand drücke. Ich geh einfach weg, bin satt. Carola folgt mir.

 

Für einen Moment sind wir im Gedränge des Bürgersteigs getrennt, ich drehe mich um und sehe wie Carola mit 2 uniformierten Polizisten diskutiert, dabei auf mich deutet und zu mir kommt. „Go!“ sagt sie nur zu mir, wir gehen um die Ecke. Was war los? Die Schweinebullen wollten ihr Kohle abpressen, das sei hier so üblich meint Carola und schimpft natürlich und zu Recht auf die Schweinebande von korrupter Polizei hier. Also die muss dann 500 oder 1000 zahlen – oder mitkommen. Was genau das bedeutet erfahre ich erst bei späterer Gelegenheit. Die müssen die Dose hinhalten für die Bullen, zahlen oder eine Nacht in irgendeinem Loch verbringen. Was für Zustände.

 

Meine Stimmung bessert sich im Hotel nicht wirklich, ich bin zickig. Eigentlich bin ich ja immer gut drauf, aber wenn ich zickig bin, dann bin ich zickig. Das braucht dann einen Tag oder einmal drüber schlafen. Wir schauen noch etwas in die Glotze, wobei ich Carola den dämlichen Film mit Sylvester Stallone wegschalte. Jetzt erst recht. Sie ist aber artig und versucht mich bei Laune zu halten. Als sie in meinem Arm einschläft bin ich froh, ich mach das Licht aus und penne.

 

Morgens gibt es eine Morgennummer, es ist sensationelle 0700, kein Wunder, wir waren früh im Bett. Die Nummer ist scheiße, ich hab keinen Bock mehr auf sie. Ich spritze ihr in den Mund, was den Rest meiner tiefen Gefühle für sie auf der Stelle und restlos vertreibt. Ich bin lieb, ich bin nett, aber ich gebe ihr 2000 und checke sie aus. Ich muss mal was anderes sehen.

 

Abends will ich lieber mal allein in die Dissen schauen, wohl nicht vor Mitternacht, eher später, und mich antanzen lassen. Neues Spiel, neues Glück…  

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