DomRep Newbie
Sosua & Boca Chica



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Dieser Bericht...



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...ist weniger als “Bibel” für dieses Reiseziel gedacht, wie die bisherigen “Newbie” Reiseführer über Pattaya, Angeles City und Mombasa. Dazu fehlt dem Autor für die Dominikanische Republik das Hintergrundwissen. Ich habe den Bericht vielmehr aus dem Blickwinkel eines Newbies geschrieben, der ich auch tatsächlich war und bin, denn dies war mein erster Trip in die DomRep - und somit eine Premiere. Wirklich belastbare Infos sind im Net kaum zu finden, was ich mir zusammengestottert habe hat immerhin gereicht, um die besten Orte auszuwählen.

Ich hatte mich in den vergangenen Jahren immer davor gescheut, dieses Land zu besuchen, da man sehr viel hörte und hört von hoher Kriminalität, Abzocke von den Mädels, schlechtem Service und hohen Preisen. Diese Einwände sind allesamt nicht unbegründet oder von der Hand zu weisen. Insofern waren meine Erwartungen eher bescheiden und der Marke “ich lass’ mich mal überraschen”.

Das ist gründlich gelungen, und um gleich mal ein Mini - Fazit vorweg zu nehmen, ich wurde absolut angenehm überrascht! Zwar habe ich auch ein paar Mal Lehrgeld bezahlt, was Euch eher nicht in der Form passieren dürfte. Denn man kann sich auf fast alles einrichten und die Fehler, die ich gemacht habe, die Fallen, in die ich gestolpert bin, vermeiden. Vor allem jedoch waren die Mädels die positive Erfahrung, so hatte ich mir das nicht zu erträumen gewagt. Und zwar was das Aussehen, Service, Verhalten und auch das qualitative Angebot an Girls und freischaffenden Künstlerinnen angeht. Zudem halten sich die Preise im Grunde völlig im Rahmen. Freilich warten auch hier die Mädels auf den Dummen, der bekanntlich jeden Morgen irgendwo aufsteht, um ihn abzukochen. Aber das ist doch letztlich überall auf der Welt so.

 

Wer diesen Bericht studiert und verinnerlicht hat, der hat den Vorteil die Stolpersteine zu kennen, auch die Preise, Umstände etc. S.d. er sich nicht auf dem Niveau von “Frischfleisch” befindet, welches die Mädels natürlich sofort und von weitem wittern, um dann zu hohe Preise aufzurufen usw. Eins dürfen wir nicht vergessen, das Land ist bettelarm und Dritte Welt. Man muss immer hellwach sein und auf der Hut. Jedoch ist es unterm Strich diesbezüglich nicht schlimmer oder schlechter als z.B. Kenia oder Brasilien. Also keine Bange Jungs, das sind keine unlösbaren Aufgaben, und die kochen doch auch alle nur mit Wasser.

 

Was ich an Torten, Superschüssen, aber auch unglaublichen Figuren gesehen habe, lässt sich kaum in Worte fassen. Ich habe wieder eine Menge Fotos gemacht und hoffe mit diesen nicht nur jeden Geschmack anzusprechen. OK, die ganz “dicken Brummer” hab ich mir geschenkt, aber auch wer auf Medizinballärsche steht, wird leicht fündig. Vor allem hoffe (und denke) ich, dass durch die Vielzahl der Fotos für Euch ein gutes Stück erkennbar wird, wer und was da auf Euch zukommt. Die Pics sollen die Stimmung rüberbringen - ausführliche Auszüge aus meinem privaten Tagebuch werden ihr Übriges tun, um die Szene auch im Kleinen und Intimen auszuleuchten. Denn es sind ja doch oft die Kleinigkeiten und Nebensächlichkeiten, die die Sache interessant und nachvollziehbar machen.

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen, Anschauen und natürlich später beim selbst Erleben!




Anreise



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0007Die Dominikanische Republik ist ein auf der Insel Hispaniola in den Großen Antillen zwischen dem Atlantik und der Karibik gelegener Inselstaat. Er umfasst den Osten und die Mitte der Insel, während das westliche Drittel der Staat Haiti einnimmt (Quelle: Wikipedia). Ganz gute, allgemeine Infos (auch zur Einreise) findet Ihr hier. Bitte beachtet auch die Linksammlung am Ende dieses Berichts.

 

Der Flug mit Condor in der 767 verläuft ruhig und recht bequem, ich habe die 100 €/Strecke investiert und ein Premium Economy Ticket gekauft. Ich habe, um in Puerto Plata gleich aus dem Flieger zu kommen und so mögliche Warteschlangen an der Immigration zu umgehen, einen Platz am Fenster in der 2. Reihe reserviert. Bei Condor hat man halt die ganzen Neckermänner, Familien mit Kindern und Dummschwätzer dabei. Da helfen nur Ohrenstöpsel. Jetzt aber gereicht es mir insofern zum Vorteil, als dass ich bei einem dieser nerv tötenden Gespräche mal etwas Hilfreiches aufschnappe – schon vor dem Start hatten sich vor mir welche zusammen gerottet und einer meinte, beim letzten Mal sei vorn in der Mitte „alles frei“ gewesen und da wäre viel „geratzt“ worden.

 

Und in der Tat, erst jetzt bemerke ich, dass die ersten 3 Mittelreihen komplett frei sind, und das Einchecken wohl schon vorbei, oder fast vorbei ist. So setze ich mich kurzerhand in eine der freien Mittelreihen (die haben nur 3 Sitze) auf den mittleren Platz und habe auch Glück, es kommt niemand mehr. Ebenso wie in den beiden Reihen vor mir, welche jetzt von den Neckermännern belegt werden. So kann ich mich also richtig breit machen und schlafe fast den ganzen, 10 Stunden währenden Flug über, nur unterbrochen von den – übrigens recht guten – Menüs.

 

0010Ein Formular wird im Flieger verteilt, ich fülle es aus und bekomme den Hinweis, dass man noch eine „Tourist Card“ benötige, die man, falls man sie noch nicht hat, für 10 USD am Airport kaufen kann/muss. Ich bin der erste Fluggast, der in die Halle mit den Schaltern der Immigration kommt. Zunächst kommt der Schalter, an dem ich die Touristenkarte kaufe, welche nur aus einem Kassenbon besteht, auszufüllen ist nichts. Abgesehen davon, dass ich wie gesagt keinerlei Warteschlange vor mir habe, ist dies die  schnellste „Behandlung“ an einer  Immigration, die ich je erlebt habe. Sie dauert etwa 20 Sekunden. Schließlich komme ich noch an ausgelegten Formularen für den Zoll vorbei und frage mich, wieso die nicht im Flieger verteilt wurden. Ich fülle sie schnell aus, das geht fix, es wird nur nach Devisen in Höhe von über 10.000 USD gefragt, ich kann das wie alles andere auch verneinen.

 

Nach dem Gepäckband gehe ich durch den Zoll und gebe die Erklärung ab, kein Problem.

 

Der erste Wechselschalter, ich habe neben € einiges an USD dabei, kommt ich Sicht. Die freundliche Dame dort nennt mir einen Kurs, der wie zu erwarten hier am Airport nicht so dolle ist, weswegen ich auch nur 100 USD wechseln will. Nachdem sie mir auf Englisch, welches ich kaum verstehe, erklärt, was alles noch an Gebühren abgehen soll frage ich, ob es auch einen ATM hier gäbe – ja, außerhalb, sagt sie. Ich nehme mein Geld zurück, was mit säuerlichem Lächeln, aber auch guten Wünschen für meinen Aufenthalt quittiert wird.

 

0012An den Taxlern vorbei, die ein Schild mit der Aufschrift „Taxiservice“ hochhalten, finde ich den ATM in einer Ecke und muss mich erst mal durch dessen für mich etwas gewöhnungsbedürftige Menü kämpfen. Schließlich spuckt er pro Vorgang nur 4.000 DOP aus, wovon ich zwei Mal Gebrauch mache. Dafür werden wohl auch zwei Mal Gebühren fällig. Das ist teuer, je höher die Summe, die man abhebt, desto geringer sind im Verhältnis die Gebühren. Und 4000 sind ja wohl lächerlich (Devisenrechner).

 

Zurück zu den Taxlern studiere ich erst mal die lange Liste mit den Festpreisen für die diversen Zielorte. „Sosua 25 USD“ steht dort, wie erwartet, und ich mache die Tour klar. Der Wagen ist groß, neu und mit allen denkbaren Schikanen ausgerüstet. Selbstverständlich auch einer roten Warnleuchte, die im Tachobereich ständig blinkt, um anzuzeigen, dass der Fahrer nicht angeschnallt ist. Die Domis sind wohl kleine Machos und ertragen lieber das ewige Blinken, anstatt sich anzuschnallen





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Wohnen



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0062Nein, im “Dulce Secreto”, einem Short Time Hotel, bin ich dann doch nicht abgestiegen. Die “fahrbare Litfaßsäule” oben auf dem Foto stand jeden Tag an anderer Stelle in Sosua, zu Reklamezwecken.  Ich habe leider auch versäumt, es mir mal von innen anzusehen. Muss wohl ganz witzig sein. Dafür habe ich in drei anderen Hotels gewohnt, deren Hoteltests Ihr hier im Bericht findet. Außerdem habe ich mir 4 weitere Hotels näher angesehen, damit für jeden was dabei ist bei der Hotelwahl. Die Berichte dazu findet Ihr auf unserer Homepage unter Hoteltipps.

 

Zuerst wohne ich im Terra Linda.

 

Im Terra Linda nach relativ kurzer Fahrt angekommen checke ich zuerst das mir zugedachte Zimmer. Ich wollte ein großes Bett, nicht Parterre, Internet und Safety Box. Dieses Zimmer hat 2 Betten. Der freundliche Rezeptionist erklärt mir, er habe zwar ein Zimmer mit großem Bett, aber dort gebe es keinen Safe. Nach der Besichtigung dreier weiterer Zimmer nehme ich eins in Parterre, welches ich am nächsten Tag gegen ein - dann endlich meinen Vorstellungen entsprechendes – Zimmer im 1. Stock eintausche. Hier ist alles vorhanden, incl. ausreichend Sonnenlicht für etwaig zu veranstaltende Fotosessions. 




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