Aus meinem Tagebuch

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0066Ich laufe zum Malecón und diesen ein paar Kilometer runter in Richtung Havanna Vieja/Centro. Schlage mich irgendwo querfeldein in die Stadt und lasse mich die letzten zwei Kilometer mit dem Taxi (zwei CUC nach Verhandeln) zum Capitolio fahren. Ich esse einen Happen in einer der Kneipen dort (“Bar Monserrate”), es gibt Livemusik. Die Musik hier ist so gut, dass mir fast der Kopf wegfliegt. Das alles überstrahlende Lachen des Mädels der sonst nur aus Männern bestehenden, sechsköpfigen Truppe bringt Steine zum Schmelzen. Diese ehrliche, nicht aufgesetzte Freundlichkeit, Herzlichkeit sucht man bei uns daheim vergebens.

 

Sie kommt zum Sammeln an die Tische, ich spendiere einen Peso und kaufe ihre CD für 10. Bei der Rechnung haben sie mich aber irgendwie doch über den Tisch gezogen denke ich, ich hatte ein Wasser, eine Limonade und den kleinen Fisch für fünf, auf der Rechnung stehen 13. Ich gebe 15 und sage „is OK“. Das ist zu viel. Worauf der Ober, der sehr nett und auf zack ist, mir besonders nett einen schönen Tag wünscht. Ich bin noch nicht wach, noch nicht angekommen, das muss besser werden – und wird es sicher.

0064Ich latsche durch die Gassen, gehe in ein kleines Museum (irgendwas mit 28. September und vielen alten Fotos von Fidel u.a.) Kostet zwei + zwei für die Cam und einen CUC Tip für die persönliche Führung eines netten Mädels.

 

Ich fotografiere dort auch das Gemälde mit den “Bananenschuhen” (großes Foto oben). Erst Zuhause beim Betrachten der Fotos geht mir auf, wie genial es ist. Mir fällt dazu ein, dass es nichts gibt in Kuba, alles muss selbst gemacht, irgendwie improvisiert werden. So entstehen halt gute, funktionierende und manchmal auch schöne Dinge, wie diese High Heels aus Bananen... es ist ein Sinnbild.

Schließlich lasse ich mich von einem Taxi zu einem Supermarkt fahren, die haben endlich Wasser (12 kleine für sechs CUC, was frech ist, aber ich brauche dringend Wasser), aber keine Seifenartikel. Dazu bringt mich das Taxi in einen Shop unten am Hafen, er soll mich anschließend nach Hause fahren. Das Bodywash kostet drei, vier Dosen 7up kosten sechs. Der importierte Kram ist halt teuer hier.

 

0062Für die Tour handle ich 12 aus (15), OK, ist ein Stück und er wartet ja auch auf mich. Sollte trotzdem billiger machbar sein, ich lese was von einem CUC „Anfahrt“ und 0,5 CUC  pro gefahrenem Kilometer. OK, der hier ist ein Oldie, nicht dass es schöner wäre mit dem Auto zu fahren, der Motor hört sich an wie ein Trecker. Später werde ich diese Strecken ausnahmslos auf fünf runterhandeln, egal ob alt oder neu.

Die Mädels stünden überall abends und die ganze Nacht am Malecón (der ist exakt acht km lang) sagt der Driver, aber hier in Vedado würden sie 100 CUC etwa aufrufen, weil es hier so viele Touristen gebe. In „Havanna“ (er meint den Malecón runter, also Vieja und/oder Centro) ginge es bei 40 los. Da ist wahrscheinlich seine Provision schon dabei, er gibt mir seine Karte, ich solle ihn nur anrufen. Ja klar, denke ich, noch mach ich meine Chicas selber klar. Der junge Mann ist mir etwas zu geschäftstüchtig... 

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Sich fortbewegen in Havanna und Kuba

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Ein wichtiges und umfangreiches Thema, welches wir etwas ausführlicher behandeln werden.

 

Ich habe lange über einen Mietwagen nachgedacht. Zumal ich nicht nur in Havanna bleiben wollte, sondern mir auch die Umgebung, incl. eines Trips nach Varadero, ansehen wollte - und habe. Mein persönlicher Ratschlag betreff des Mietwagens: vergesst es schnell wieder. Es ist nicht nur unverhältnismäßig teuer, auch die Bedingungen sind für uns sehr umständlich, kompliziert, undurchschaubar. Es ist viel von Abzocke bei der Rückgabe die Rede, Problemen mit der Versicherung, teuren Zusatzkosten usw. usw. Wenn man  ins Net nach Angeboten sucht, kommt man drauf, dass die preislich alle in etwas gleich (hoch) liegen und bei den Bedingungen fragt man sich, ob sie sie noch alle haben. Man kann nur hoffen, dass sich das mit der Öffnung allmählich bessert.

 

Zudem muss man immer und überall auf den Wagen aufpassen, ratsam ist es, einen Cubi für ca. 3 CUC/Nacht anzuheuern, der nachts drauf aufpasst. Man bekommt leicht abgeschraubt, was irgendwie erreichbar ist, incl. der (nicht versicherbaren) Reifen und der Felgen. Nachts fahren ist risikoreich, auch wenn die Straßen in Havanna selbst eigentlich ganz gut sind; von gelegentlichen Schlaglöchern mit ungeahntem Ausmaß oder Baustellen, die überhaupt nicht gesichert oder gekennzeichnet sind, ganz zu schweigen. Auf den Autobahnen (um Havanna herum i.d.R. ebenfalls gut in Schuss) “trifft” man zudem ständig auf irgendwelche Hindernisse und Gefahren, an die wir schlicht nicht gewöhnt sind... wer rechnet schon damit, dass Kühe oder Pferde - herdenweise oder vereinzelt - auf der Fahrbahn stehen oder Eselskarren oder alle möglichen Vehikel unbeleuchtet über die Autobahn kriechen?!

 

Besser, man LÄSST sich fahren, das ist stressfrei, ungefährlich, da die Fahrer alles das gut kennen, man findet, was man sucht, sofort (keine Beschilderung von was auch immer ist normal), billiger und man sieht auch noch was von der Gegend.

 

Es gibt also bessere Lösungen, wenn man beweglich sein will, als einen Mietwagen, wie und wo auch immer. Bei Kosten für ein Leihauto, die bei Licht betrachtet incl. der nötigen Versicherungen kaum mit unter 100 USD/Tag zu Buche schlagen, hier hat man aber noch kein tolles Automodell und die Benzinkosten sind auch noch nicht dabei, fällt es leicht, für alle Strecken ein Taxi zu nehmen oder manchmal mit dem Bus zu fahren. Letzteres mit Einschränkungen. Mehr dazu in diesem Kapitel. Man spart unterm Strich auf jeden Fall viel Geld und Nerven, wenn man auf den Mietwagen verzichtet, auch, wenn man öfter unterwegs ist. 100 CUC/Tag muss man nämlich mit dem Taxi erst mal verfahren - das kriegt man kaum hin. Auch nicht, wenn man sich anstrengt...

 

Fangen wir mit Havanna an. Das Mittel der Wahl ist klar das Taxi. Es gibt legale Taxis und illegale. Alles, was als Taxi gekennzeichnet ist, ist legal, genau wie bei den Casas. Im Unterschied zu denen ist es aber normalerweise kein Problem auch illegale Taxen zu nutzen - deren Besitzer verdienen sich schlicht durch die Mitnahme von Touris hier und da ein paar CUC dazu, die auf der Isla wirklich jeder gut gebrauchen kann.

 

Da sind zum einen natürlich die Oldies, die “neuesten” unter ihnen dürften Baujahr 1959 sein, das Jahr, in dem Fidel und die Revolution das menschenverachtende, ausbeuterische Batista Regime von der Insel jagte. Ab da wurde nichts mehr importiert an Autos. Es gibt allerdings auch viele Vehikel, die bei der Machtübernahme Castros schon alt waren - auch die fahren zum großen Teil noch! Solche Autos kennen wir nur aus Museen oder alten, wirklich sehr alten Filmen. Und sie sind auch innen doch schon noch größer als die neuen Blechkisten, siehe die ersten Fotos unten.

 

Dabei ist original an dieses Autos meist nur die Karosserie incl. des Armaturenbretts - alles andere ist nachträglich eingebaut und weil es keine Original Ersatzteile gibt, wird improvisiert. Die Motoren sind meist russischer Fabrikation, oft Lada, die sind robust und stark, aber hören sich in diesen Wagen oft wie Trecker an. Oder auch japanischer Herkunft, Mitsubishi ist beliebt (oder halt erhältlich). Ebenfalls die Getriebe, man hört oft die Bezeichnung “Volkswagen” oder “Audi”. Es gibt auch Totalnachbauten, nachgebaut wird einfach alles.

 

Die schönsten Oldies sind für Rundfahrten mietbar. In Havanna z.B. direkt am Capitolio, man wird für 30 CUC/h durch die Stadt gefahren. Das hat was, besonders bei schönem Wetter in einem Cabriolet, das oft deutlich älter ist, als man selbst. Habe ich selbstverständlich auch gemacht, später mehr dazu, ich nehme Euch natürlich mit _wink

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Die Oldies scheinen ewig zu halten. Anders als z.B. die Ladataxen, von denen es auch etliche gibt (erste Pics unten), die klappern und stinken, was das Zeig hält. Obwohl die natürlich DEUTLICH jünger sind als die Oldtimer, machen die es nur ein paar Jahre, während ihre “Vorfahren” sicher noch in 50 Jahren herumfahren. Und sei es nur für die Touristen, denn sie machen einen Großteil des speziellen kubanischen Charmes aus und sind zweifellos Touristenmagneten. Das gibt es weltweit wohl nur in Kuba, jedenfalls in “freier Wildbahn” und alltagstauglich.

 

In den Ladas hängen oft Taxameter, die laufen ständig mit, keine Ahnung warum. Nicht irritieren lassen. Egal, welches Taxi man aussucht, ob alt, neu, mit oder ohne Uhr, der Preis wir IMMER vor (!!!) der Fahrt ausgemacht. Alle Strecken innerhalb Havannas sollten fünf CUC nicht überschreiten. Also auf den üblichen Strecken von Vedado in Centro oder Vieja usw. auf denen wir üblicherweise unterwegs sind.

 

Am Straßenrand stehen, winken oder nur schauen, (die halten natürlich gern und sofort, wenn sie frei sind), freundlich das Fahrtziel nennen und nach dem Preis fragen. Geht auch ohne Spanischkenntnisse, “how much” versteht jeder. Als besser hat es sich herauskristallisiert, wenn man nach der Fahrtzielnennung selbst den Preis nennt, auch fragend und die Reaktion abwartet. Es reicht, die entsprechende Anzahl der Finger hochzuhalten. Wird genickt, ist der Fall geritzt und man steigt ein.

 

Die Taxler in Havanna (man sollte meinen, in jeder Hauptstadt dieser Welt könne man die größten Abzocker treffen) sind allermeist völlig OK. Keiner will Probs mit der Polizei, beschwert sich ein Tourist, gibt’s größere Probleme. Natürlich verlangen sie von uns mehr als von den Cubis: logisch. Ist aber ja bezahlbar. Und wenn einer den Kopf schüttelt bei “five” von Vedado zum Capitolio, einfach umdrehen und auf den nächsten warten.

 

Zu den illegalen Taxen. Wie gesagt, nutzt sie ruhig. Evtl. wird versucht, einem “original” Zigarren, Casas, Chicas oder Trips, Drogen und Standuhren zu verhökern. Einfach “no gracias” sagen und der Fall ist erledigt. Zudem sind die Illegalen meist preiswerter als die offiziellen Taxen.

 

Meine Erfahrung ist: je älter und klappriger das Auto, je älter und “abgerissener” (sorry, die Leute sind einfach arm) der Fahrer, desto korrekter läuft es ab. Da kriegt man schon mal unverhofft Geld zurück, ohne es erwartet zu haben. Ach ja, passendes Kleingeld ist nie verkehrt, obwohl ich selten den Eindruck bekam, der alte, beliebte Taxlertrick mit dem angeblich fehlenden Wechselgeld würde hier oft zur Anwendung kommen. Dagegen kann man sich ja leicht präparieren, ich habe immer einen “Notfünfer” irgendwo in der Patte. Wenn nicht, selbst schuld, Freunde...

 

Bei den Taxlern kann man alles erleben... die meisten sind freundliche Gesellen, die wie alle Kubaner stolz auf ihr Land sind und dem Besucher gern mit Auskünften helfen. Man kommt schnell ins Gespräch. Begegnet man ihnen auf Augenhöhe und zeigt ehrliches Interesse an Land und Leuten, wird das mit Herzlichkeit honoriert. Im Tagebuch werden wir einigen begegnen.

 

Es gibt zudem noch diese “gelben Eier auf drei Rädern”, Touritaxen. Es sind im Grunde Mopeds mit Aufbau, vom Prinzip her ganz ähnlich wie die asiatischen TukTuks u.ä. Die haben nur zwei Sitzplätze. Sicher fühlt man sich in denen nicht besonders, da sie offen sind, was sich auch bei Regen unangenehm bemerkbar macht. Sie kosten das gleiche wie die Autotaxis.

 

Ganz lustig sind die Bicitaxen, es sind Fahrradrikschas. Betrieben meist von jungen, kräftigen Kerlen, die an den Tourihotspots auf Kundschaft warten und diese gern offensiv ansprechen. Billiger wird’s auch nicht, im Gegenteil, aber es ist ganz gemütlich, sich innerhalb der Stadt für ganz kurze Strecken mit Muskelkraft ans Ziel bringen zu lassen. Innerhalb Havanna Viejas z.B. zahlt man (nach Handeln) etwa 3 CUC, Cubis zahlen viel weniger. Kostet ja keinen teuren Sprit (den es für die Taxler übrigens billiger gibt).

 

Sammeltaxen: auf mehr oder weniger festen Routen, jedoch ohne festen Fahrplan verkehrende Taxen. Meist die klapprigeren Oldies und nicht so schön aufgemotzt wie die Touristen Oldies. Hier kann man sehen, dass die Oldtimer in Kuba nicht wegen ihrer Schönheit oder aus nostalgischen Gründen verwandt werden, es ist die reine Notwendigkeit. Es gibt keine anderen Autos als die bzw. sehr wenige. Zwar dürfen seit einiger Zeit Ausländer ein Geschäft anmelden und auch ein Auto importieren; diese sieht man vereinzelt, mit besonderen Nummernschildern, hier und dort. Die Masse des Straßenverkehrs bewältigen jedoch nach wie vor die alten Autos, die eben seit der Revolution ihren Dienst tun.

 

Steht man am Straßenrand und winkt sich ein Taxi heran, kann es passieren, dass eins dieser Sammeltaxen hält. Man erkennt es daran, dass meist schon Personen darin sitzen. Man fragt, ob er z.B. nach Vedado fährt. Wird bejaht, steigt man ein und es geht los. Allerdings fährt dieses Taxi nur seine Route ab und nicht etwa zu einem von uns zu bestimmenden Fahrtziel. Ich selbst hab das nur einmal gemacht, es war Zufall, ich wollte zur abendlichen Hauptverkehrszeit vom Centro nach Vedado. Die Kosten belaufen sich nur auf den Bruchteil eines CUC, hier könnte man mit 10 CUP bezahlen. Bezahlen musste ich in dem Fall allerdings gar nicht, denn es ist das passiert, was des Öfteren bei den alten Kisten passiert: er ließ sich nach einem Stopp nicht mehr in Gang setzen und alle Insassen stiegen aus, ohne zu bezahlen. Ich musste dann 15 Minuten zu meinem Ziel laufen, da es etwas abseits der Touri Trampelpfade war und zu der Uhrzeit kein “richtiges” Taxi zu bekommen war.

 

So viel zu den Taxen. Es gibt Linienbusse, diese sollten jedoch den Kubanern vorbehalten sein, da sie, vor allem zu den Stoßzeiten, immer überfüllt sind, was man auch an den Warteschlangen der Haltestellen erkennen kann. Oft müssen die Wartenden, kommt endlich ein Bus, der zudem unregelmäßig und ohne festen Fahrplan verkehrt, noch länger warten, da der schon voll ist und nicht alle mitkommen. Zu Recht wären die Cubis sauer, wenn unsereins ihnen noch den (für uns spottbilligen) Platz streitig machen würde. Die Leute müssen ständig und überall warten und haben auch nur 24 Stunden am Tag...

 

Das gilt nicht nur für Busse; grundsätzlich wird in Kuba mit allem gefahren, was Räder hat. Das gilt auch für die öffentlichen Verkehrsmittel. Vor allem außerhalb Havannas kommen gern auch z.B. Traktoren und umgebaute LKW zum Einsatz. Auch Pferdefuhrwerke habe ich schon gesehen. Was wir in der Metropole beobachten können, ist das Beste vom Besten. Es gibt z.B. von Portugal geschenkte Gelenkbusse. Wird man anderenorts nicht antreffen auf der Insel...

 

Ach ja, mieten kann man übrigens auch Motorroller, wobei die Problematik im Grunde die gleiche ist wie bei den Autos, es stellt sich die Frage, wozu mieten?

 

0160Rundfahrten in Havanna: eine sehr gute Möglichkeit, sich für wenig Geld einen guten Überblick zu verschaffen über die kubanische Hauptstadt. Es verkehren tagsüber zwischen 9 und 18 Uhr ständig Doppeldeckerbusse, kaum zu übersehen die Dinger. Buslinie T1, s. kleines Foto (Abfahrtzeiten). Sie halten überall in der Stadt an gekennzeichneten Haltestellen. Am einfachsten ist es, man steigt am Parque Central (gleich am Capitolio, map) ein, das ist jeweils Start und Finish auf der Route, die uns in ca. 45 - 60 Minuten einmal durch die Runde fährt. Hier bleiben die Busse ein paar Minuten stehen, bevor sie erneut starten. Das Ticket kostet 5 CUC und ist den ganzen Tag gültig - man kann also überall aus- und später wieder zusteigen, wenn man z.B. Sehenswürdigkeiten besuchen will. Diese Rundfahrt mit Buslinie T1 werden wir später übrigens noch zusammen unternehmen.

 

Ebenso werden wir später mit der anderen Touristenbuslinie fahren, T3 - sie geht vom Parque Central (gleiche Haltestelle) an die Playas del Este, die in ca. 15 km Entfernung in östlicher Richtung liegen. Auch hier kostet das Tagesticket 5 CUC, die Busse sind geschlossen und klimatisiert. Bequemer und billiger kann man die schönen Stadtstrände Havannas nicht erreichen! 

 

Übrigens, der Straßenverkehr in Havanna ist wenig hektisch und nicht so dicht.

 

Noch ein paar Chassis, Gestelle, Kisten und Gesichter:

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Wenden wir uns schließlich den Reisen innerhalb Kubas zu. Es gibt ein Streckennetz für Busse auf der Insel, das Unternehmen heißt Viazul. Schaut auf deren Homepage. Alles in allem scheint diese Möglichkeit wenig praktikabel, denn die Busse fahren nicht wirklich nach Plan, reservieren ist schwierig und die Fahrten dauern unverhältnismäßig lang. Z.B. Havanna - Santiago 14 Stunden, wobei man ordentlich durchgerüttelt wird. Ich habe ein Backpackerpärchen getroffen in Havanna, junge Leute, die hingen dort fest, weil die Busse auf zwei Tage ausgebucht waren. Allenthalben kürzere Strecken, z.B. nach Varadero, sollten machbar sein. Das one way Ticket für diese Strecke kostet nur 10 CUC. Nehmt was Warmes zum Drüberziehen mit, die Busse sollen teils eiskalt klimatisiert sein.

 

Ich habe das nicht probiert, es ist mir zu umständlich und zeitraubend, zumal ich viel Gepäck habe und es bequem liebe. Nach Varadero sind one way Taxi Preise um die 90 realistisch, es geht auch billiger, wenn man hart handelt. Ich habe 90 bezahlt, die Fahrt geht ziemlich fix, etwa 90 - 120 Minuten, es sind um die 130 Kilometer (map), die Straßen sind gut.

 

Busfahren müsst Ihr also selbst ausprobieren, ich kann da verlässlich nichts zu sagen. Das gleiche gilt für Flüge; bevor ich mich in einen Bus nach Santiago (map) setzen würde, würde ich einen Flieger sicher bevorzugen. Habe Round Trip Preise um die 250 € gegoogelt bei cubajet. Keine Ahnung, was die an Gepäck erlauben und was es zusätzlich kostet, wenn man mehr hat. So was kostet in Kuba eher mehr als weniger für Touristen. Wie man hört, sind die auch nicht die Pünktlichsten, reservieren würde ich zudem auf jeden Fall rechtzeitig. Trotzdem sind schon Leute nicht mitgenommen worden, weil die Kiste voll war.

 

Wer in Kuba Busse und/oder Inlandsflüge nutzen will, sollte idealerweise Zeit mitbringen, flexibel sein und nicht zu viel Gepäck haben.

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