Aus meinem Tagebuch

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Samstagabend. Wir gehen gegen 22 Uhr ins Castropol am Malecón, das Essen ist super. Wir sitzen in der oberen Etage, hier ist es etwas feiner, nicht, dass wir Wert darauf gelegt hätten, aber unten ist alles voll. Wir werden schon etwas kritisch gemustert, bekommen aber doch einen Tisch. Ich esse Beef Carpaccio, es ist richtig gut. N. Nimmt auch eine Vorspeise, danach Chicken. Ich bestelle Lamb Stew, bekomme aber Lobster Stew – ich mag keinen Lobster. Hatte der Ober falsch verstanden. Nun nimmt er den Teller mit säuerlicher Mine zurück, entschuldigt sich kurz darauf aber. Ich muss ewig auf das Lamm warten, aber auch das ist gut. Habe 48 auf der Uhr mit drei Bieren und vier Softdrinks. Nicht teuer für die Qualität.

Nebenan am Tisch sitzt eine mexikanische Familie, die Mutter schaut N. ständig abfällig an. Solche Trottel findet man leider überall. Ich sage, gar nicht wahrnehmen, diese Leute sind einfach nur dumm. Und außerdem neidisch, weil selbst fett und hässlich und ohne Spaß im Leben.

N. ist gut gelaunt wie immer, klar, wenn man solche Chicas mitschleppt muss man schon mal damit rechnen, dass sie das Messer ablecken oder einen Finger tief ins Bierglas stecken, weil da so viel Schaum drauf ist. Ist mir wurscht, dafür hab ich die heißeste Schnalle am Tisch sitzen.

Anschließend nach unten, wir trinken Kaffee und ich esse noch einen Flan.

Der Laden ist unbedingt eine Empfehlung, zudem noch große Portionen, was in Kuba nicht selbstverständlich ist, auch sehr nette Bedienung.

Wir fahren ins den Salon Rojo, heute ist es etwas besser gefüllt und es wird immer voller. Ja, Chicas gibt’s, für mich wäre nichts dabei gewesen. Meist weiß mit Figuren wie daheim. Brrrrr.

Die Stimmung ist aber recht gut. Nach zwei Drinks trollen wir uns ins Casa.

Schon auf dem Hinweg war überall Polizei zu sehen, es wurde verschärft kontrolliert. Auch vor dem Salon Rojo standen Bullen, N. bekam zum ersten Mal Angst, da der Taxifahrer ausdrücklich warnte. Wir gehen trotzdem rein, ich überlasse ihr die Entscheidung. Auf dem Weg ins Casa wird das Taxi angehalten, Kontrolle. Nur der Fahrer muss raus, wir bleiben unbehelligt. Es ist übrigens noch ein Cubi Beifahrer vorne auf dem Sitz. Danach schimpft der Taxler wie ein Rohrspatz auf die Polizei und alle sagen, wie schlimm es mit denen wäre. N. ist verunsichert. Vorher meinte sie noch, alles halb so wild, ich solle im Fall des Falles einfach sagen, sie sei meine Freundin. Der Fahrer nimmt nicht den Malecón, da voller Polizei, sondern fährt Schleichwege. So ein Mist.

Es kristallisiert sich heraus, dass die Polizei, die unterwegs ist auf den Straßen, also Streifen oder Posten, nicht das größte Problem ist. Vielmehr muss man sich hüten vor den Kontrollen, die vor allem an den Wochenenden Autos anhalten und kontrollieren. Verstärkt auch am Malecón.

Eigentlich wollten wir am nächsten Tag mit einem Oldtimer Cabriolet ein paar Runden drehen, sie meinte, kein Problem. Davon rückt sie nun ab.

Im Casa gehe ich duschen, sage ihr, sie solle aber nicht schon schlafen. Als ich zurückkomme, liegt sie mit geschlossenen Augen unter der Bettdecke. Ich halte ihr die erste Standpauke. Alles klar. Dann noch etwas Quatschen, Blasen und Vögeln, ich lasse sie im Liegen aufsitzen. Sie kommt, oder tut so. Ich will nicht spritzen und wir pennen ein.

Morgens lasse ich sie wieder blasen, sie will lieber ficken. Nein, nicht in den Mund spritzen. Ich sage, warum nimmst du nicht die Pille, dann kann ich dir in die Maus spritzen. Braucht sie nicht, da sie eine Spirale o.ä. eingesetzt hat. Aber ich soll trotzdem nicht reinspritzen, sondern auf die Titten. Sie kommt beim Vögeln angeblich schon wieder. Dann nehme ich sie etwas härter von hinten ran, kann sie nicht ab, jedenfalls nicht in meiner Lieblingsposition. Also Blasen, nachdem ich mir die Rübe waschen musste, ich sage, deine Pussy ist smelly. Ja, sie habe sie nicht gewaschen. Schau an. Aber WARUM hast du sie nicht gewaschen, sage ich. Fragen über Fragen.

Zum Mundschuss meint sie: nicht jeden Tag, an einem Tag ja, am nächsten nein, dann wieder ja. Aha. Alles klar. Ich schicke sie in die Dusche. Als sie zurückkommt liegen ihre Klamotten und die 40 Peso schon zusammen auf der Kommode. Wieso ich ihre Sachen hingelegt habe, fragt sie. Ich sage, du gehst jetzt nach Hause, ich habe auch was vor, was ich heute Abend mache, weiß ich noch nicht. Ich werde wohl alleine schlafen, sage ich, natürlich sehen die Pläne ganz anders aus. Ich führe weiter aus, dass ich sie nicht jeden Tag sehen will, an einem Tag ja, dann zwei Tage nicht usw.

Wäähh! Gefällt ihr gar nicht. Sie ist urplötzlich SOWAS von lieb und artig... kommt ins Bettchen und schnurrt. Ich sage Schatzi, ICH bezahle, DU arbeitest. Was du alles nicht willst und magst, will ich nicht hören. Und wenn ich einen Mundschuss will, bekomme ich ihn. Nein, ich bin nicht sauer oder böse, sage ich auf Nachfrage, ich bin nie sauer oder böse. Es ist doch dein Leben, und du entscheidest für dich was gut für dich ist und was du tust und willst und was nicht. Genauso entscheide ich für mich in meinem Leben, was ich will, und was nicht. Das, freundlich, ruhig und lächelnd vorgetragen, sitzt.

Sie ist plötzlich so was von meiner Meinung. Ich bekomme einen total einfühlsamen und hingebungsvollen Blow Job, so wie ich ihn mag, ich habe es ihr ausgiebig erklärt. Nicht so hart und ruppig, gaaaanz zärtlich. Wie gut sie das kann, wenn sie will. Ich präpariere sie auf dem Kissen und spritze ihr schön lang und kräftig ins Mündchen, das sie artig auflässt und dabei nuckelnd verhindert, dass sie Sauce aufs Kissen läuft. Ich genieße den Augenblick bewusst etwas länger als nötig und entlasse sie schließlich ins Bad, wohin sie sich fluchtartig begibt. Ich hatte ihr ausführlich erklärt, was ich davon halte – dass es schließlich nicht wehtut, es nur eine Minute dauert und sie es danach ja ausspucken kann. Das kann sie ruhig für mich tun, finde ich. Und sie findet das nun auch.

Die Hälfte des Schnodders auf die Fliesen kleckernd erreicht sie im Schweinsgalopp das Waschbecken, Würgelaute von sich gebend.

Nach etwas liebevollem Händchenhalten im Bett schicke ich sie nach Hause, die Sonne scheint und ich will Fotos machen. Sie soll um 21 Uhr zurück sein.

Ja, die Mädels versuchen halt gern, einem auf der Nase rumzutanzen und loten aus, mit wem was geht. Vor allem in Ländern wie diesem. Und wenn einer immer so lieb und freundlich ist wie ich, kann man es ja mal versuchen, eigene Regeln einzuführen. „One day yes, one day no“ Haaaa haaaa haaaa. Ich lach mich kringelig.

Grinsend steige ich als Sieger durch KO in der 1. Runde aus dem Ring.

Allerdings hätte mich heute fast der Tod eines Sextouristen ereilt. Nein, nichts Ansteckendes. Wer glaubt denn noch an Märchen? Stattdessen ich bin auf dem Weg ins Bad barfuß in meinen eigenen Schnodder getreten, den N. auf den Fliesen verloren hatte und wäre um in Haar ausgerutscht, rücklings hingeschlagen und hätte mir dabei leicht das Genick brechen können. Tja, das Leben birgt Risiken, Freunde _fool 

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0833Ich latsche den halben Tag durch die Hitze, mache eine zweite Spritztour mit einem Cabriolet. Bin platt und total verschwitzt, ehe ich den Paladar am Prado im ersten Stock erreiche (Doña Blanquita). Das Essen ist wieder gut. Ins Casa, Cams wegbringen, Schleppi schnappen und erneut ins Taxi, Hotel Presidente, für Internet. Auf dem Rückweg lasse ich den Taxler versehentlich viel zu früh am Malecón halten, ortsfest bin ich noch nicht wirklich. Will noch ein paar Meter laufen, so werden es 15 Minuten. Es wird schon dunkel. Sicherheitsbedenken habe ich hier absolut gar nicht, auch nicht mitten im Centro, wo fast nur Cubis sind, um die Uhrzeit sowieso. 

Mir kommen zwei Chicas entgegen, mittlerweile ist es stockdunkel. Die eine ist ziemlich jung und skinny, mein Typ, was ich so auf die Entfernung sehe. Ich bekomme eindeutige Zeichen, gehe aber grinsend weiter. Als in an der nächsten Kreuzung mal wieder den Weg in meine Straße suche, hier sieht alles auf seltsame Weise irgendwie gleich aus, haben mich die beiden eingeholt, sie hatten wohl umgedreht. Ob ich eine Chica wolle für die Casa, fragt mich die Ältere.

0831Die ist wirklich alt. Die Junge ist ihr wie aus dem Gesicht geschnitten, „Your daughter?“ frage ich, „si“ lautet die Antwort. Wie alt sie denn sei, 24, meint die Mutter. Die Maus sieht aus wie 16, wär’ mir zu heiß. Außerdem habe ich ja eine Chica und für zwischendurch ist es uhrzeitmäßig schon zu spät. Ich sage es der Mutter, meine Chica würde mich killen, das versteht hier jede. Versucht mir aber trotzdem noch ihre Tochter zu vermieten, ob ich nicht eine andere Chica wolle...

Es stellt sich mir mittlerweile so dar: willige Chicas gibt es hier wie Sand am Meer. Mein Typ ist zwar seltener, aber es gibt ihn und auch ausreichend. Nicht so in den Bars und Dissen, dort arbeiten mehr die abgezockteren, älteren Pratzen. Meiner Meinung nach ist es die beste Möglichkeit, einfach durch die Straßen zu schlendern und sich ansprechen zu lassen, bin heute bestimmt fünf Mal angequatscht worden. Halt auf Blickkontakte achten, wobei ich das heute nicht mal gemacht habe. Die Mädels quatschen einen brutal an hier und/oder es gibt je nach Situation und Örtlichkeit eindeutige Zeichen.

Die Freelancer sind mir die liebsten Chicas, man sieht im Tageslicht, was man bekommt, kann alles offen ausmachen, vom Service bis zum Preis, es ist ultraeinfach. Diese Freelancer sind auch deutlich billiger als die Pratzen in den Bars. Wiederholt habe ich „80“ gehört, man erzählt gar was von 100, die aufgerufen würden. Ich denke der Preis all night liegt bei den Freelancern (vielleicht auch bei den Hardcorenutten in den Bars, wenn man hart verhandelt) so um die 50 - 60 maximal. Havanna ist chicatechnisch völlig easy, man entkommt ihnen nicht, und es ist bezahlbar. Beim Service muss man sich halt durchsetzen und sagen, was man will, sonst tanzen einem die Latinas und Negras sofort auf der Nase herum.

In meiner Casa geht es recht locker zu mit den Weibern, die Dame des Hauses hat offenbar bestes Verständnis für die Wünsche und Vorlieben von Tourimännern wie mir, sie grinst nur, wenn sie die Chica sieht – auf sehr freundliche Art. Die meisten bekommt sie allerdings erst gar nicht zu Gesicht...


*****


Sie Kommt um kurz vor neun, ich lasse sie erstmal auf der Couch 30 Minuten blasen, bis ich genug habe. Sie schnurrt und macht es sehr gut.

Abends wieder ins Castropol, wieder lecker. N. meint, morgen könne sie und eine Freundin für mich kubanisch kochen, super. Als ich später frage, was die Zutaten kosten sollen, meint sie, 30 plus Wein. Was, Ihr kocht für ganz Vieja, frage ich grinsend? Nein das würde so viel kosten. Na gut, ich gebe ihr die Kohle. Ist natürlich viel zu viel.

0835Nach dem Essen in der Casa macht sie wieder auf müde und es kommt erneut zum Eklat. Sie meint, sie sei müde und nervt rum, so richtig in zickigem Ton. Ich werde sauer. Diesmal entgeht sie der fristlosen Kündigung wirklich nur um Haaresbreite und durch ausgiebiges Betteln, wir sind schon beide komplett angezogen. Ich will sie nach Hause bringen, da sie vorgibt, jetzt im Dunkeln nicht mehr alleine gehen zu können, was sich natürlich als Lüge herausstellt. Ich gebe wirklich letztmalig nach und sie verspricht hoch und heilig, ab jetzt nur noch zu spuren. Blow Job/Mundschuss immer wenn ich will. Überhaupt will sie jetzt kompromisslos artig sein. Ich lass mich überraschen. Und nehme sie ran. Sie spurt.

0837Morgens ins Presidente zum Internet, vorher dort an der Ecke in die Bank. Hatte vor allen Bankfilialen in Havanna sehr lange Schlangen gesehen, eher Menschenansammlungen, auf die ich wenig Lust habe. Hier in Vedado bei der Banco Metropolitano scheint es besser, allerdings warte ich auch hier heute eine Stunde, die Dinge nehmen halt ihren sozialistischen Gang. Es fängt dummerweise auch noch an zu regnen, wirklich trocken unterstellen kann ich mich nicht. Ich packe meinen Schleppi in die Notfallplastiktüte. Einer der beiden Schalter ist durch einen Kunden sage und schreibe 45 Minuten blockiert. Da muss man kerngesund sein. Schließlich hole ich mit noch mal Nachschub mit zwei Kreditkarten. Die Leute hier sind völlig bocklos, machen dann aber doch ihren Job. 

Oldtimer Tour durch Havanna

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Kleine Spritztour durch Havanna gefällig?? Wir schnappen uns am Capitolio einen schönen Oldtimer und lassen uns für 30 CUC bei strahlendem Sonnenwetter eine Stunde lang durch die Stadt fahren. Die Route kann man selbst bestimmen, los geht’s mit dem Malecón. Viel Spaß!

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Aus meinem Tagebuch

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Wir gehen abends zu ihrer Freundin, sie hat für uns gekocht. Es ist noch ein weiteres Mädel dabei. Sie sind sehr nett, locker und lustig. Das Haus ist hier gleich um die Ecke. Es ist stockdunkel, als wir durch den Hauseingang gehen, vorbei an uralten Stromzählern, aus denen verrostete Drähte führen, in einen auf mich surreal wirkenden Innenhof. Nur ein paar Fenster zum Hof sind beleuchtet; dieser liegt ansonsten im Dunkel der Nacht. Ich erschrecke, als sich vor mir der Boden auftut... oder wie soll man es nennen, wenn plötzlich die unter dem Boden befindliche Etage zu sehen ist... ist so was wie ein Untergeschoss oder Keller.

Wir gehen dunkle Treppen hinunter. Hier wohnt sie also. Hinter groben Gittertüren sind Wohnungen, hier naturgemäß Fensterlos. Es ist alles recht basic mit sehr alten, sehr abgewohnten Möbeln. Aber es gibt Strom, fließendes Wasser, eine Toilette und einen großen Fridge. Außerdem alles, was man zum Kochen braucht und eine große Stereoanlage oder so was in der Art.

Die Hausherrin ist eine dralle Enddreißigerin und mir sofort sympathisch, genau wie die andere Maus, die Mitte 20 sein wird. Beide sind ziemliche Kaliber – Cuba like halt.

Das Essen ist lecker. Wir sitzen wegen der Enge zu zweit am Tisch, der auf der einen Seite vom Fridge, auf der anderen vom Bett eingeklemmt dort so an der Wand steht, dass nur zwei Stühle ranpassen. Die beiden Mädels essen in den Wohnzimmersesseln, deren Löcher in den Armlehnen (jahrzehntelange Abnutzung) durch offenbar selbstgehäkelte Aufleger verdeckt sind. Das Geld hat nur für drei Bier und eine Flasche Wasser mit Gas gereicht. Ich spendiere noch einen Zehner und es gibt Nachschub. Wir unterhalten uns, soweit mit unseren mageren Sprachkenntnissen möglich, aber einer hat doch immer eine passende Vokabel zur Hand. Mit der Musik und dem Bier wird’s bald locker.

Irgendwann trollen wir uns in Richtung Casa. Der Sex ist OK und die Laune auch am nächsten Morgen noch gut.

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