Rio bei Sonnenschein!!

Fähnlein Fieselschweif wieder an der Copa

Der Flug verlief wieder reibungslos, wir bekamen kaum was zu Essen, hatten einige Zwischenstops mit Aussteigen, die Maschinen waren noch abgewetzter als auf dem Hinflug und die Piloten gaben Gas wie blöd, was einem vor allem auf dem Boden auffällt. Einmal dachte ich, na, gleich kippen wir um (Kurve). Allerdings hatten wir eine andere Fluggesellschaft, die VASP, die war etwas billiger als die GOL. Vor allem stellten sie sich nicht so pissig mit dem Übergepäck an - ich musste nix extra löhnen. Dauer: ca. 5 h.

In Rio hatten wir noch ein paar Tage ganz gutes Wetter (Sonne), was den Eindruck der Stadt noch wesentlich verbessert. Hier ein paar Pics davon, ich musste wegen bekannter Camera Probs auf die anderen Pfadfinder zurückgreifen. Danke Jungs.

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Abends ins HOLIDAY. Es sind ja doch immer einige nette Hühner da. Aber wenn man sich mal alle anschaut, befällt einen leicht das GRAUEN. Man muss halt gucken. Dazu die Preise. Ein oder zweimal ist ja ganz nett, aber auf die Dauer... Heute machen 2 altgediente Hühner die Lesbennummer. Die beiden Bilder müssen zur Abschreckung reichen. Wenn ich auch noch die Bäuche bringe müssen einige hier wahrscheinlich sofort ihr Frühstück noch mal aufarbeiten. Gegen 0100 nehme ich mir vor dem HELP auf die Schnelle ein kleine Negra für ST. 100  sind ausgemacht.

Im Hotel CANADA, wo wir auch diesmal wieder abgestiegen sind, die übliche Passkontrolle. Ich habe jetzt mein großes Zimmer bezogen. Sie ist nett, arbeitet gut, ich bin zufrieden. Nach einer Stunde Action habe ich genug und bezahlte sie. Sie will “Taxigeld”. Ich gebe ihr einen 5er, was sie zu einem müden Lächeln veranlasst. Aber der 5er reicht bis zum HELP und ausmisten kann sie andere. Ich bin kaputt von der Reise und schlafe gut - alleine.

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Am nächsten Morgen nach dem Frühstück überlege ich, ob ich bei dem Wetter nicht doch mal auf den Zuckerhut sollte. Ich verzichte zugunsten einer Tour durch die Altstadt und nehme mir den alten Berg für den nächsten Besuch vor. Tick, Trick und Track hatten sich vorübergehend getrennt. Die beiden anderen Jungs waren irgendwann oben, außerdem auf dem Corcovado, das ist diese Christusstatue. Besonders von letzterer waren sie schwer beeindruckt. Der Ausblick soll sehr schön sein. Aber ich sagte mir, so wenig Zeit, und so viele Hühner, man muss halt Prioritäten setzen. Also rein ins Taxi und in die Altstadt. Ich hatte vor diesem Brasipuff, den wir in den ersten Tagen mit Carioca gefunden hatten, einen Besuch abzustatten, und danach in irgendeine Therme.

Mit Hilfe des Flyers, des Taxistas und seines Mobils gelang das auch gut. Nur, in dem Laden war gar nix los. Ich wartete 5 Minuten, dann kam eine ältere Dame die Treppe rauf - mit dem Mittagessen für sie und die Herren “Barkeeper”. Nein, so hatte ich mir das nicht vorgestellt und lief mal etwas rum. Auf einem kleinen Markt drückte man mir 2 Flyer in die Hand. Sollten wohl Puffs ganz in der Nähe sein. Der eine in der Rua Buenos Aires 113, geöffnet von 0900 - 2000. Eintritt frei. Ich also rein in das Eckhaus gleich an dem Markt. Ein ewig langer, ultraschmaler Gang erinnert an die Drogenfilme aus Amiland. Eine Treppe rauf, 3 Neger sitzen auf den Stufen und schwatzen.

Ich hoffe, deren Themen drehen sich um irgendwelche Nutten und nicht darum, wie man leichtsinnige Kalkleisten ausnehmen kann, die sich hierher verirrten. Dann ein Raum, vor mir sind schon einige brasilianische Herrschaften angekommen, und so haben die Hühner bereits Aufstellung genommen. Die Stimmung dort gefällt mir nicht. Keiner spricht, keiner lacht, es wird nur gegafft. Die Hühner, soweit ich es aus der 2. Reihe begutachten kann, von “des issch’s Letzte” bis “geht so”. Also wieder raus, mal sehen wie der andere Laden ist. Erstmal in einer Art Bistro einen Caipi und ein Mineralwasser zum Auflockern. Rua Buenos Aires 85, 5. Stock. “Diskretes Ambiente und eiskaltes Bier” - was will man mehr. Vor dem Haus (es hat 2 Eingänge, man muss den Kleinen nehmen, ansonsten landet man in einem Juweliergeschäft) sehe ich gerade die typische Brasi Kundschaft rauskommen.

Ich fahre mit dem Uralt - Aufzug rauf. Das ist so ein Teil wie in den Ami Gangster Filmen aus den 30ern, mit Doppelgitter zum selber zuziehen. Die Rückwand ist teils durchgerostet, bietet Einblicke auf antike Technik in sicherlich nicht bestem Zustand. Ich denke, was mache ich überhaupt hier? Bin ich bekloppt? Wenn oben einer mit einem Messer oder Knarre steht kann ich nur noch eins machen: Auswickeln und fröhlich sein. Oben in dem winzigen Flur nur eine Tür. Ich gehe rein. Es sitzen/stehen ca. 10 Nutten rum, von “echt nicht” bis “ganz OK”. Eine Schwarze fällt mir auf, die muss um die 30 sein. Ist ja gut, bin ich halt ein Omificker. Aber mir kommt es in solchen Situationen mehr drauf an, wie ein Huhn drauf ist - und die hier war ausgesprochen gut drauf. Sie war immer am lachen, und ich habe die Wahl nicht bereut. Um es mit einem “alten Bekannten” zu sagen: “Sie stieß völlig neue Türen auf bei mir, gänzlich neue Sphären des Sex...” weiter weiß ich nicht mehr. Auf Deutsch, sie leckte mir die Mandeln, aber von unten.

Die Konditionen: 1 Minute kostet 1 Real. Mein erster Minutenpuff. Ein eiskaltes Bier 2 Tacken. Also los. Die Startzeit wird gewissenhaft in ein Buch eingetragen von dem Chick an der Kasse. Im Gang kommen rechts und links die Türen zu den Kabinen, es sind 6 oder 8 Stück. In der Kabine ein Bett, ein Mülleimer und in der Ecke eine Art Ablage. Darauf passen 3 Dosen Bier, 2 Zigarren und ein Päckchen Tempos. Es ist neu und sauber. Wir gehen duschen, auf das kleine Klo. Was ich da alles erlebt habe... einfach klasse. Das Handtuch um die Hüften gebunden, die Jeans mit den Flocken und der Camera eingerollt in der Hand.

In dem Raum ist ein WC, ein Waschbecken und ein loses Rohr kommt aus der Wand, die Dusche. Ich liebe es kernig, schließlich bin ich ein Naturpurrrsch. Zuerst ist besetzt, sie klopft, ihre schwarze Freundin ist drin und duscht. Wir auch rein. Sie benutzt das Klo, wir duschen. Eine, die schon vor längeren Jahren ihre besten Zeiten hinter sich hatte kommt herein und putzt sich die Zähne. Ein weiteres weißes Huhn um die 20 kommt herein und verliebt sich auf der Stelle in mich. “Grinnnnngooooo!!!” schallte es mir von da ab jedesmal entgegen, wenn ich den Laden betrat. Oder manchmal, wenn ich das Klo betrat. Die Stimmung ist ausgelassen in dem Laden, nicht nur vorne an der Reception und bei der Action, auch hier beim Duschen.

Sowas liebe ich. Die Action wird ein voller Erfolg. Wir trinken ein paar Bier, welches sie immer schön kalt von vorne aus dem Fridge holt. Ich rauche eine Zigarre und lasse mich voll verarzten. Anschließend wieder lustiges Duschen. Komisch, andere Freier habe ich in der Dusche nie getroffen. Vielleicht können sich die Brasis das nicht leisten hier zu duschen, schließlich läuft die Zeit mit. Am Ende habe ich 69 Tacken auf der Uhr, für eine Stunde Spaß und ein paar Bier. Ich habe mit dem Huhn für den nächsten Tag einen Dreier mit ihrer Freundin ausgemacht. Also, der Laden ist korrekt, keine Spur von Abzocke oder nachkobern. Und es sind richtige Schlampen. Ich liebe Schlampen. Wieder runter mit dem “Elevator of Death”. Ich bin stolz auf mich.

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