Geburtstag in der Therme

und Abflug nach Fortaleza.

Wir haben die Hausaufgaben gemacht...

Brasilien und die Sicherheit.
Es fällt schon auf. Jeder, der irgend etwas in der Hand hält in Rio, hält es fest. Frauen haben ihre Handtaschen umgehängt und halten sie mit beiden Händen fest, als sei ihr ganzes Vermögen darin. Männer hetzen durch die Häuserschluchten, die Aktentaschen mit beiden Händen fest umschlungen. Die Diebe sollen von hinten kommen. Mit Motorrädern oder zu Fuß. Oft Kids, 10 oder 12 Jahre alt, die seien am gefährlichsten, hat uns C erzählt. Denn die haben nichts zu verlieren. Sollte man sie erwischen, na und, kurz drauf lässt man sie wieder laufen. Die Brasilianer lieben es ihre Oberhemden und T-Shirts über der Hose zu tragen. Wir haben uns angepasst. So klaut einem so schnell keiner was aus der Tasche. Und wenn so ein kleiner Drecksack ankommt und plötzlich anfängt auf Tuchfühlung zu gehen, der drängelt einfach was das Zeug hält, so hat man wenigstens die Möglichkeit sein Zeug festzuhalten. Mit eingestecktem Hemd ist es schneller weg als man gucken kann, wurde uns glaubhaft versichert. Es wird davor gewarnt, an der Copa mit der Kamera in der Hand spazierenzugehen. Das geht so schnell, und die ist weg, und zwar unwiederbringlich... Nachts ist an der Copa besondere Vorsicht angesagt. Wir sind wenn immer möglich mit dem Taxi gefahren, besonders nachts ab 0200 oder 0300 auch das kurze Stück zum Hotel. Wir hatten nie etwas dabei, was irgendwie einen Wert darstellen könnte, Brasilien ist arm. Klar, die Kameras, aber meine war so klein, die passte locker in die Hosentasche.

Ein Freund, der schon Jahrelang in Brasilien lebt erzählte uns, er selber habe schon zwei mal im Dreck gelegen und die Puste an der Rübe gehabt. Einmal habe er richtig Geld dabei verloren. Allerdings würden 90% der Überfälle in Brasilien unblutig verlaufen. Die anderen 10% scheinen die Fälle zu sein, wo sich jemand gewehrt hat - wie dieser deutsche Touri, der den Rucksack nicht rausgeben wollte am Corcovado... leider erschossen. Also: Take it and have a nice day. Unser Freund sagte auch, diese Leute machen das in erster Linie weil sie arm sind. Sie sind im Grunde gute, katholische Familienväter, die ihre Kinder lieben...

Die Copa finde ich eigentlich recht unspektakulär, besonders am Tage. Der Strand ist ereignislos. An der Promenade kann man eine Kokosnuss trinken und die vorbeischwebenden Schönheiten begutachten. Und dabei immer schön vor Dieben auf der Hut sein. Das Wasser ist irgendwie kilometerweit weg, man schaut lieber in die andere Richtung, auf die Promenade und die Straße. An diesem Tag haben wir mal in einem kleinen Brasi Restaurant gegessen, es war gut und sehr preiswert.

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Nachmittags geht’s dann in die QUATTRO POR QUATTRO Therme. Sie ist in der Rua Buenos Aires 44. Kennt jeder Taxler. Man kann BTW ruhig mit dem Taxi in solche Etablissements fahren, Sorgen wegen etwaiger Kommissionszahlungen sind unbegründet. Genau gegenüber übrigens ein gutes Tages Speiserestaurant, wohl vorwiegend frequentiert von Büroangestellten, die hier ihre Mittags Mahlzeit einnehmen. Selfservice, reiche Auswahl an Salaten, aber vor allem auch an Fleisch, Fisch, leckere Saucen. Mal eine gute Gelegenheit, sich den Bauch nicht so vollzustopfen mit den Riesen - Fleischportionen und lieber mal Salat und ein kleines Stück Fisch zu essen. Bezahlt wird nach Gewicht. Aber weiter zum Wesentlichen: Die Preise im 4 x 4 sind ähnlich denen im RIO ANTIGO. Die Einrichtung ist eher abgewetzt. Die Therme ist sehr groß, die Auswahl an Hühnern überaus überwältigend. Und zwar sowohl was die Masse angeht, als auch die Qualität! Die Jungs waren ganz aus dem Häuschen... Wir waren glaube ich 2 mal dort, jeweils auch einen weggesteckt. An meinem Geburtstag sind die Jungs tief in den Beutel gesprungen und haben mich zu einem Freifick eingeladen!!! Na wenn das nichts ist... Habe mich sehr gefreut und bin gleich zur Tat geschritten, siehe Bilder. Das Huhn war wirklich supernett und gut motiviert.

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Abends dann wieder ins HOLIDAY, wir haben es noch mal richtig krachen lassen. Zuerst durften uns die Mädels etwas unterhalten mit Vortanzen und Show. Zwei liefen von Tisch zu Tisch und haben so allen Gästen ihre kleine privat - Lesbennummer vorgeführt (eine hat geleckt, die andere das passend dumme Gesicht dazu gemacht). Schließlich haben M und ich noch ein paar kleinere Feierlichkeiten mit unseren Nutten in seinem Zimmer abgehalten. War ganz lustig, nur das Huhn von M war nicht auf Ringelpietz eingestellt und meine wollte auch plötzlich mit mir alleine sein. Ich nehme an, sie hatte sich in mich verliebt, schließlich habe ich sie mehrfach mitgenommen. Vielleicht wollte sie auch nur schnell die Nummer zum Absch(l)uss bringen, sie ist nämlich nicht, wie ich angenommen hatte, über Nacht geblieben. Ich musste ja auch unbedingt wieder diese Blondine mitnehmen. Warum habe ich nicht die Schwarze ausprobiert - was für ein Arsch!! Aber die Titten der Blonden hatten es mir ziemlich angetan... Was soll’s, ich habe sie noch mal schön rangenommen und dann alleine geschlafen. Die Koffer mussten ja auch noch gepackt werden, morgens ging’s gleich früh weiter nach Fortaleza.

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