Erste Ausflüge ins Geschehen

Brasilien und die Frauen Wenn man in Rio über die Straße geht, oder auch in Fortaleza, vielleicht sogar an jedem beliebigen Ort in Brasilien, fallen sie einem sofort auf. Die Bundas. Die Knackärsche. Die 10er. Die Superfiguren, die eigentlich sofort in jedem Modemagazin auf dem Titelbild erscheinen könnten. Man verliebt sich im Schnitt alle 50 bis 100 Meter unsterblich und auf der Stelle. Eine unglaubliche Trefferquote, und wenn man nach einigen Tagen zu sich gekommen ist und das mal mit Deutschland vergleicht, oder mit irgendwo in Europa, wird es einem bewusst:

Gott ist Brasilianer. Hierzulande trifft man vielleicht alle Tage mal eine Frau, die einem sofort gefällt. Aber nicht nur das - man hat auch eine echte Chance die Mädels kennen zu lernen. Jedenfalls wenn man dort wohnt, oder arbeitet, oder wenigstens leidlich die Sprache spricht. Für staunende Brazil - Sextouristen wie mich, denen kein Wort der Landessprache aus der ständig aufgeklappten Kinnlade kommt, bleiben immerhin die Nutten. Und bei denen ist das Verhältnis genau so gut. Über die Ansprechbarkeit der Zicken hierzulande brauche ich ja keinen weiteren Ton zu verlieren.

Es gibt den Satz: Wenn du in Deutschland einer hinterher pfeifst, bekommst du eine gescheuert. In Brasilien bekommst Du eine gescheuert, wenn du nicht hinterher pfeifst...” Sicher, das ist übertrieben. Aber der Kern stimmt: Die Mädels sind stolz drauf den Männern zu gefallen, und freuen sich über ihre Wirkung auf uns. Hierzulande donnern sie sich auf, und wenn Du sie anschaust, ziehen sie sich schamhaft das Röckchen runter und glotzen dich an wie einen Triebtäter. Jedenfalls mich!!!

C zeigte uns etwas von Rio. Von Saudade (Sehnsucht) nach dieser Stadt hatte er immer gesprochen; schon nach kurzer Zeit bekam ich einen Begriff davon, was er meinte. Obwohl ich Rio nun wirklich nicht besonders gut kenne glaube ich sagen zu können: Sie ist eine großartige Stadt. Das warme Klima (ok, wir hatten viel Pech mit Regen), die Luft, ständig hat man Ausblicke aufs Meer oder auf Wasser. Es gibt viele Inseln. Die Häuser sind einfach toll (Altstadt). Es ist schon ein besonderes Feeling hier. Und es muss wirklich viel zu Sehen geben, der Hafen, natürlich der Corcovado (diese Christusstatue) und von mir aus auch dieser hässliche Klotz in der Landschaft, der Zuckerhut. Also auf den könnte ich verzichten, ständig guckt man auf diesen hässlichen Brocken. Sorry, nur meine Meinung. Die Leute seien in Rio auch gut drauf, ganz anders als in Sao Paulo. Dort sei man eher geschäftstüchtig und rackert den ganzen Tag. In Rio heißt es Füße hoch, möglichst an den Strand und bequemes Leben. Entsprechend stressfrei kommen die Cariocas (Einwohner von Rio) daher.

Also weiter im Text. Mit C die erste Altstadt Tour gemacht. Wie das Wetter war sieht man auf den Fotos - wir haben vom fliegenden Händler Regenschirme (5 Reais) gekauft. Weiter in ein sehr schönes, sehr altes Restaurant. Die Pics sind nicht so besonders, sorry. Dann zum Friseur, warum nicht. War ziemlich billig. Dabei konnten wir den Bordsteinschwalben beim Anschaffen zusehen (Pic 5+6), denen macht es glaube ich bei Regen auch weniger Spaß. Weiter durch die Altstadt getrabt, einen Happen in einer typischen “Kneipe”, so eine Mischung zwischen Restaurant und Bistro, gegessen. Dann weiter, an einer Ecke bekommen wir von 2 Hühnern kleine Flyer in die Hand gedrückt. Zuerst raffen wir es nicht, C fragt nach. Irgendwie schreiben sie uns auf den Zettel: “Skol 1,00”. Also ein Bier ein Tacken. Das macht uns neugierig, und so landen wir in einem Puff. Treppe rauf, vier oder 5 Hühner, ein paar Brasis.

Die Regeln: Man darf max. 2 Bier trinken, dann sollte man mit einer Chica in einer der Kabinen verschwunden sein oder sich ganz verdrücken. Die Adresse kriege ich leider nicht mehr zusammen, aber die Tel.Nr. ist 9691-3813 (Taxista kann anrufen und fragen). Wir haben also gesessen, ein dickes, blondes Huhn hat für 10 Reais glaube ich einen Strip hingelegt (no Photo). War lustig. Ich bin dann mit einer etwas dunkleren Ausgabe in einer der Kabinen verschwunden. Die waren BTW nicht abschließbar... als man uns die Kabinen zeigte (neu und sauber) war in der letzten gerade “Betrieb”. Was aber bei allen Beteiligten nur Lacher erzeugte. Ich glaube ich habe 30 für 30 Minuten Bezahlt oder so. Habe mir nett einen blasen lassen.

Als ich rauskam, war T schon fertig, das war wahrscheinlich die schnellste Nummer seines Lebens, meinte er noch. Anschließend wieder durch einige “Discos”, Bars und Puffs gefallen. Waren teils ganz brauchbare Bräute dabei. Abends schließlich hat C uns die beste Churrascaria in Rio gezeigt. Wir haben 35 Tacken bezahlt, das ist relativ teuer, aber wenn man mal vergleicht was man dafür bekommt, einfach unglaublich. Zuerst kann man das Vorspeisen Buffet genießen. Da gibt’s sogar Sushi, ich glaube die alleine habe ich 3 mal genommen. Ziemlich gute Sachen, da kann man echt nicht meckern, auch nicht als Feinschmecker.

Danach die Hauptsache: Ein besonderer Kellner bringt riesige Fleischspieße an den Tisch, von denen er bei Bedarf für den Gast eine hauchdünne Scheibe abschneidet. Qualität und Zubereitung sind einmalig, 100 Punkte. Es gibt viele verschiedene Sorten, und C hat auch für uns natürlich nur die besten Sachen “herangewunken”, der ist schon lange Profi. Man kann essen, soviel man möchte - oder reingeht. Sehr bemühter Service, Ausblick auf den alten Berg. Wetter war leider nicht gut (vernebelt)... da gehe ich mit Sicherheit wieder hin. Und alles für 10 €! Wir waren gelegentlich an der Copa in einfacheren Restaurants gleichen Stils. Das Essen auch sehr gut, etwas weniger Service, etwas mehr Hektik (voll). Einmal hatte ich incl. eines Mineralwassers und 2 Bier 18 Reais auf der Uhr. Das waren ca. 5 Euro...

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Abends dann ins HOLIDAY. Ein Schuppen ähnlich dem LIDO. Es ist gleich neben dem BALCONY (drinnen ein Scheißladen mit scheiß - Stimmung, aber man kann gut draußen sitzen und graben lassen). Mal wieder die Treppe rauf. Eintritt glaube ich 15 (Verzehrbon). Das labbrige Bier wieder 15 Tacken. Der Laden ist bei Licht betrachtet ziemlich runtergekommen, erinnert an die Upstair Bars in Patpong. Liveshow mit Reinstecken (ich war’s nicht).

Die Mädels besser aussehend, die Blonde habe ich gleich mehrfach belegt. Schaut Euch die Pics an... der Laden hat was. Völlig abgewetzte Sofas, in der Ecke sitzt ein angekotztes, fettes, altes Ami - Ehepaar und genießt seinen Widerwillen. Die Drinks teuer. Am ersten Tag die Blonde gefickt - im “Zimmer”. Habe sie auf 120 runtergehandelt (mit Barfine), die wollten erst 150. Das Zimmer: Eine Art Besenkammer hinter einem Klo. Wirklich winzig, hinlegen war nicht. Ich war so geil, hab die Tussie auf der Bank rangenommen, und zwar richtig. Nebendran noch so eine Art Rumpelkammer, wie auf einer Baustelle.

Aircon: Negativ. Ventilator: Ja, der Fan vom DJ bläst die dicke Luft aus der Kneipe direkt auf die Couch. Wahrscheinlich guckt der da auch immer zu. Also wirklich der letzte Laden, hat uns richtig gut gefallen. Wir waren mehrmals da. Allerdings haben wir die Hühner lieber mitgenommen ins Hotel, 100 + 50 für 2-3 h. Rio ist teuer. Die Schwatte (15) konnten mir die Jungs gerade noch mal ausreden. Ich weiß eigentlich immer noch nicht, warum?!?

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