Wenn es Nacht wird in Fortaleza...
...fängt der Urlaub ja erst richtig an!

Frisch sollte man sein. Ausgeschlafen. Wenn man nach der Morgennummer als erstes in einen Puff oder eine Massage geht um sich verwöhnen zu lassen und schon früh anfängt Gaszugeben, wird’s abends schwer. Das ist dann so der Ablauf. Mittags an den Strand, dann ins Restaurant ein Riesensteak reinziehen. Gott, über Essen müssen wir auch noch sprechen. Das hier wird doch ein Buch. Dazu einen Caipi und ein Bier. Die Laune ist meist gut, man will auch nichts versäumen. Bei dem Tempo ist man um 2000 fertig mit der Welt.

Gottseidank gibt’s Fortaleza! Da braucht man vor 2300 gar nicht erst loszugehen - alles spielt sich sehr spät ab. Also vorher noch ein paar h aufs Ohr gehauen. Im ZIPPY geht’s los, gegen 2200. Im AFRIKA ab 2300. CAFE DO MAR ab 0000. Machen alle Läden gegen 0300 oder 0400 zu, geht immer noch was auf der Straße. Sind anfangs zu früh losgezogen. Den Fehler macht Ihr nicht - wozu habt Ihr diesen Bericht gelesen. Das war so ein Tag - viel zu früh los, viel zu früh angefangen, viel zu viel getrunken und viel zu früh fertig. Gegen 0300 muss es gewesen sein, als mich auf den letzten Drücker die kleine Billardschlampe aus dem ZIPPY im CAFE DO MAR aufgerissen hat. Sie hat gezwinkert. Ich habe mich neben sie gesetzt. Wir haben uns die Zungen bis zu dem Mandeln reingesteckt. Sie ist ein kleines Moppelchen, aber nicht zu verachten.

 Mal wieder eine Blondine! He, Du bist in BRAZIL! Zu spät. Im Apartment beste Performance. Gottlob ist man im Urlaub ausgeruht und relaxed, da geht immer noch was, ist die Stimmung immer noch gut genug. Die kleine Blaue tut ihr übriges. Wir feiern bis zum Morgen, ich knipse wie verrückt, mache Filmchen mit der EXILIM. Die Tante ist in Partystimmung, sowas muss ausgenutzt werden. Sie ging morgens mit 50.

Die Bilder oben sind im CAFE DO MAR entstanden, zu sehr später Stunde. Die meisten Jungs sind hackedicht. Unten sammeln sich schon die restlichen Nutten um sich doch noch einen abzugreifen. Mein Moppelchen hatte das Prob ja nicht mehr - Fortuna hat ihr MICH ins Netz gehen lassen. Und ich bin ein williges Opfer... Bei Licht betrachtet war sie körperlich schon etwas aus der Form. Anfang/Mitte 20, aber der Bauch - naja. Was soll’s - man lebt nur einmal. Und zwar meist zu kurz. Gott, eins kann man sagen, das Mädel war willig.

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An diesem Abend hatten wir etwas besonderes vor. Der Schwede hatte an diesem Tag einen Mietwagen genommen und schlug uns vor, zu einem Event mitzukommen, welcher einmal wöchentlich irgendwo auf einem Berg stattfand. Da sollte dann ein “Normalaufriss” ohne große Schwierigkeiten möglich sein, meinte er. Das ließen wir uns logo nicht mehrfach sagen. Der Laden lag dann auch ziemlich oberhalb der Stadt; man hatte einen schönen Ausblick Hier sind wieder einige Pics von den Jungs dabei, ich hatte zeitweilig anderes vor als zu knipsen, siehe unten.

Jedenfalls fuhren wir etwa 20-30 Minuten durch die Stadt. Das erste Foto haben wir während der Fahrt aufgenommen, ein Golf voller beschwipster Partygäste. Die waren einfach nur gut drauf und wollten uns immer während der Fahrt die Hand geben und ein Gespräch anfangen. Tja, es ist nicht Deutschland. Als nächstes seht Ihr eine etwas mollige Bordsteinschwalbe, irgendwo unterwegs. Wir haben kurz gehalten und der Schwede hat ein Gespräch geführt. Wer auf sowas steht, der wird in Fortaleza sicher leicht fündig. Angekommen schließlich wieder mal ein Wolkenbruch, der sich gewaschen hat. Also mehr oder weniger durchnässt vom Parkplatz rein in den Laden.

Tische, eine Tanzfläche. Musik natürlich - und... Tischtelefone. Wow, ich fühlte mich wie Zuhause in den 70ern. Platznehmen, Dringos bestellen (zivile Preise wie immer). Wir sitzen so und checken die Lage (viele einsame Hühner!!), da klingelt unser Telefon. M natürlich wieder der Schnellste am Apparat. “Telefon für Dich!” sagt er und drückt mir den Hörer in die Hand. “Ähh...” Weit komme ich nicht mit dieser Art von Konversation. Die Freunde helfen mir und übersetzen, indem mal ich, mal M, mal die andern den Hörer nehmen.

SCHEIßE, warum kann ich kein Wort dieser Sprache? Es kommt heraus, das überaus nette Huhn ein paar Tische weiter will mich kennenlernen. Ausgerechnet mich? Ich soll rüberkommen, aber ich bin zu schüchtern. Entschuldige mich mit meinen fehlenden Sprachkenntnissen. Schließlich kommt sie zu uns. Ich hatte sie logo schon von weitem begutachtet und jetzt... GOTT was für ein süßes Ding!!! Ich bin ganz weg und verliebe mich auf der Stelle! Sie hat was asiatisches, später erklärt man mir, sie muss wohl einen indianischen Einschlag haben, die Leute aus der Amazonas Gegend (warum ich da jetzt wohl unbedingt mal hin will?!?).

Fast wähne ich mich in Asien. Soooo schüchtern bin ich auch wieder nicht, und als ich merke, das sie MICH will, greife ich an. Sie sitzt auf meinem Schoß, wir knutschen. So ein junges, absolut süßes Ding (genau meine Gewichtsklasse) und sucht sich ausgerechnet mich alten Sack aus. In einer Kneipe für Normalaufrisse. Das können hier ja wohl kaum Nutten sein... Tja, das ist eben Brasilien!!! Hier geht alles... “Mann, so hat mich seit 20 Jahren keine mehr angegraben!” gebe ich begeistert den Freunden zu Protokoll.

Fast erkenne ich so etwas wie Neid bei den Jungs. Nach kurzer Zeit geht’s auch schon ans Eingemachte. Ich will sie auf jeden Fall mitnehmen, die Schmetterlinge in meinem Bauch vermehren sich im Tempo von E-Coli Bakterien und es fühlt sich auch so an. Ich weiß nicht mehr genau warum, aber ich schlage ihr (immer mit dem Schweden als Dolmetscher) vor, in ein Motel zu gehen für 2 Stunden. Sie ist einverstanden! Die Schmetterlinge in meinem Bauch greifen auf den Brustraum über. Nun hatte ich eigentlich nur noch ein winziges Problem. Gut, das hier ist kein Puff, kein CAFE DO MAR und auch nicht die Copa. Aber trotzdem, die Leute sind arm, und ich bin absolut neu hier. Wie sollte ich mich bloß nach der Nummer verhalten?? Ich entschloss mich unseren Freund zu fragen:

“Soll ich ihr was geben?”

Er scheint es auch nicht zu wissen und fragt sie einfach. Die Antwort: Ja, sie will 150! Desillusioniert breche ich auf der Stelle tot zusammen. Klarheit ergreift meinen Kopf. Nein, 150 zahle ich nicht für eine schnelle Nummer. er übersetzt, 100 sind das Maximum. sie lehnt arrogant ab. Ich war selten so schnell wieder auf dem Teppich. Wie ging’s weiter? Gar nicht, ich habe sie abblitzen lassen. Sie hatte sich ausgerechnet mich ausgesucht, wohl weil ich ein “richtiges” Hemd anhatte. Dass es maßgeschneidert war, das musste sie für Ihre Wahl nicht einmal bemerken.

Die Jungs in ihren T-Shirts sahen wohl weniger nach Kohle aus. Oder nicht blöd genug. Zuletzt bemerkten wir, dass in dem ganzen Laden im Grunde die gleichen Nutten rumliefen wie im Bermudadreieck am Iracema. Die Kleine hat es schnell verwunden, ein paar Minuten später sah ich sie mit einem Herrn meiner Kategorie anbandeln: Gesetztes Alter, gut angezogen. Der war auch ganz happy. M hat sie später in der Nacht noch im CAFE DO MAR gesehen, alleine, wahrscheinlich versuchte sie noch einen an Land zu ziehen - ob sie wohl für 80 mitgegangen wäre? Meine 100 hat sie jedenfalls verschenkt. Aber über Logik haben wir uns ja weiter oben schon unterhalten. Alles in allem eine sehr lustige, aber vor allem aufschlussreiche Begegnung. Und wir hatten für den Rest des Urlaubs einen neuen Spruch. Fortan fragten wir uns gegenseitig beim Frühstück nicht mehr

“Wieviel hast du ihr gegeben?” sondern:

“Hast du ihr was gegeben?”

Haaaaaa Haaa. Wie witzig. Hier dabei noch ein paar Pics aus dem Laden.

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Monique. Erwies sich letztlich als Glücksgriff. Sah zuerst nicht danach aus. Sie ist aus dem “blauen Haus” wie ich es nannte. Eines morgens, ich hatte gerade Deborah rausgeworfen und war entsprechend positiv geladen (ohne Morgennummer), traf ich unseren Kumpel, den Schweden. Ich wollte eigentlich an den Strand um zu sehen, ob da schon was geht (muss so 1000 gewesen sein). Er meinte, komm mit ich hab’ was Besseres für dich!

Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Wir fuhren mit dem Taxi in dieses blaue Haus. Was das denn für ein Haus sei, fragte ich ihn. “Nun, das ist ein Mädchenpensionat”, so seine Antwort. Freilich lachte er dabei verschmitzt. In der Stadt gebe es viele solcher Häuser, Mädels wohnten zusammen darin, zum Anschaffen. Das Eisengitter ist immer verschlossen.

Bald wird man bemerkt und hereingelassen. Es war früh, 4 oder 5 Hühner habe ich gesehen. Monique hat er mir empfohlen. Sie war gerade mit Duschen fertig. Wir tranken ein Bier. Ich zahlte 60 Steine im Voraus für 2 h und nahm sie mit ins Apt. (Taxi 5 Reais). Dort stellte sich heraus: sie wollte nicht küssen!!! Normalerweise für mich der Grund zur sofortigen fristlosen Kündigung. Wie hatte M mal ganz richtig gesagt: “Sex ohne Blasen? Wenn’s sein muss. Sex ohne Ficken? wenn’s sein muss. Sex ohne Küssen? NIEMALS!” Trotzdem behielt ich sie dort.

Zum einen hatte ich schon bezahlt. Zum andern war es eine Empfehlung des Kumpels, der war da bekannt und ich wollte nicht, dass da irgendwas Negatives an ihm kleben bleibt. Es war eine gute Entscheidung! Sie bließ wirklich spitzenmäßig, ein echtes Naturtalent, das mit Begeisterung bei der Sache ist. Mundschuss kein Problem. Ich habe sie insgesamt 4 oder 5 mal des morgens gebucht! Trotzdem wollte sie nie küssen, trotzdem bekam sie sogar hinterher 20 Tip von mir, absolut unüblich. Aber ich habe insgesamt sicherlich einige hundert Fotos von ihr gemacht und etliche Filmchen. Ich kriege heute noch ein Rohr, wenn ich nur an sie denke. Ein süßes Ding! Kostproben der Pics jeweils unten.

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