Ich liiiiieeeeebe Brasilien!!!

Brasilien und die Frauen
Alle Welt weiß es. Brasilianische Frauen sind eifersüchtig, temperamentvoll, gehen im Bett ab wie die Zäpfchen, blasen wie der Teufel und stehen total auf anal. Ich weiß nicht ob es sich hierbei um Vorurteile handelt. Oder ob ich nur andere Frauen kennengelernt habe, die berühmten Ausnahmen von der Regel. Schließlich war es mein erster Brasil Urlaub und so kann ich nicht wirklich annehmen, dass meine Erfahrungen irgendwie repräsentativ sein könnten. Bestätigen kann ich das alles jedenfalls nicht, im Gegenteil. Bis auf die eine oder andere Sache, die ich erlebt habe. Aber die kann ich überall erleben.

Eifersüchtig: Nun, wenn ich das Huhn bezahlt hatte und sie sich keine weiteren Illusionen auf fortwährend sprudelnde Geldquellen mehr machen konnte, war davon keine Spur auszumachen. Vielleicht wenn man hier wohnt oder arbeitet, oder wenigstens erzählt, das man das tut. Expats sind logo immer eine Chance sein Geld leichter und reichlicher zu verdienen und vor allem regelmäßiger. Das ist auch auf anderen Kontinenten so. Oder vielleicht wenn man ein junger, dynamischer, gutaussehender Kerl mit Spendierhosen ist. Trifft auf mich alles nicht zu. Leider.

Temperamentvoll: Oh ja! Die können mit dem Arsch wackeln, das macht ihnen so schnell keine(r) nach! Beim Tanzen kommt das ganze Temperament, die Freude am Leben und Feiern zu Tage. Bei manchen auch im Bett. Leider längst nicht bei allen - die Trefferquote an “toten Vögeln” weicht meiner Meinung nach nicht signifikant ab von Thailand z.B. Gut, manche können wirklich schön Gas geben. Abends und in der Nacht. Leider habe ich es mehrfach erleben müssen, dass morgens die Mädels einfach nur bocklos sind.

In Thailand versuchen sich auch einige Exemplare so davonzustehlen. Den allermeisten kann man dies durch gutes Zureden austreiben. Nicht so in Brasilien. Wenn die Hühner keinen Bock haben, haben sie keinen Bock. Da hilft auch kein Diskutieren um Abstriche bei der Bezahlung. Es kommt mir so vor, als ob die alle irgendwie keinen Bezug zur Realität haben. Beispiel: Manche der Hühner in Fortaleza verlangen für die Nacht 150 Real (keiner von uns hat das in F je bezahlt). Auch wenn das Verhältnis Nutten zu Freier 5 : 1 ist, die gehen lieber alleine schlafen, anstatt sich mal mit weniger zu begnügen. Es werden noch Beispiele im weiteren Verlauf folgen von Mädels, die in der Nacht super drauf sind aber morgens einfach nichts zustande bringen. Lieber die fristlose Kündigung bei gleichzeitigen Abstrichen der Vergütung in Kauf nehmen. Jedenfalls bei mir. Oder vielleicht wenn man ein junger, dynamischer, gutaussehender Kerl mit Spendierhosen ist?

Blasen wie der Teufel: Manche schon, manche nicht. Um es noch mal mit Thailand zu vergleichen: Ich kann keinen Unterschied feststellen. Werde das im Folgenden anhand von Beispielen näher erläutern.

Anal: Jo, die Blondine im RIO ANTIGO ging gut ab. Nun ist es nicht so, dass ich das unbedingt bräuchte. Wenn es sich ergibt, gut, wenn nicht, auch gut. Habe es also nie wirklich forciert. Dazu kommt, dass ich oft “barfuß” unterwegs bin und das sollte man sich bei dieser Art von Spaßhaben ein paarmal mehr überlegen. Aber nun zu der “besonderen Nacht” mit der alten Schatulle aus dem CAFE DO MAR (Wörterbuch). Sie stand auf anal. Nachdem wir geduscht hatten und sie mir schon schön ein paar Minuten das Köpfchen gegeben hatte, fing sie plötzlich dieses Thema an. Ich verstand sie soweit, dass sie es unheimlich geil fand, irgendeinen Gegenstand in den Arsch zu schieben. Nach mehrmaligem Nachfragen bestätigte sich allerdings, was ich zunächst nicht glauben wollte: In meinen Arsch.

Nun, der langen Rede kurzer Sinn: Ich ließ mich bequatschen und drückte ihr schließlich die Tüte mit meinen Utensilien in die Hand. Den großen Umschnalldildo konnte ich ihr gerade so noch mal ausreden. Statt dessen verfiel sie auf die Idee den kleinen schwarzen Batterieheimer zu benutzen, der schien mir dieser Bestimmung auch näher zu kommen. Nun ja, was soll ich sagen. Sie gab es mir ca. eine halbe Stunde richtig. Während ich auf dem Rücken lag und sie mich mit dem Ding schön langsam bearbeitete, blies sie mir ganz ordentlich einen ab. Der Schuss war recht heftig. Schon bald nach dem erneuten Duschen zog sie sich an und meinte mit der Begründung, sie habe ein Kind zu versorgen, dass sie nun los müsse. OK meinte ich und drückte ihr 50 Reais in die Hand. Sie war ziemlich enttäuscht und versuchte mich davon zu überzeugen, dass 100 angebracht wären. Aber für eine ST in Fortaleza wollte ich nun mal nicht mehr bezahlen. Sie zog leicht grollend ab. So hatte sie eigentlich alle hier beschriebenen Eigenschaften und Ideale in ihrer Person vereinigt: Temperamentvoll am Gerät, Blaskünste und ihre absolute Analgeilheit. Nur eifersüchtig war sie nicht wirklich. Aber vielleicht wenn man ein junger, dynamischer, gutaussehender...

Am nächsten Tag Regen. Wir latschen etwas rum, essen in einem Touri Strandrestaurant mit Blick auf den Pier. Das Essen ist ok aber nicht überwältigend. In der Hochsaison steppt hier sicher der Bär. Tagsüber ist in der Restaurantgegend, hier liegen auch die meisten Spots für die Nacht, nicht viel los. Das ist in der Hochsaison sicher anders. Abends sitzen übrigens viele Leute in den Restaurants, es müssen wohl sehr viele Italiener hier sein. Die Restaurants kommen mir entsprechend angepasst vor in dieser Ecke. Danach einen Tipp ausgegraben, am PASSEO PUBLICO (ein Park) könne man schon nachmittags für wenig Geld einen wegstecken. Mit dem Taxi 10 Minuten. Durch den Park gelatscht, es ist nichts los. Es scheinen einige Prostituierte hier ihr Unwesen zu treiben.

Allerdings kommen die wohl kaum in Frage - tschuldigung Ladies, die eine oder andere vielleicht vor 30 Jahren. Dann fallen uns 2 Motels auf, die direkt an die Straße vor dem Park angrenzen. An einem ist so eine Art Eckkneipe. Vor dem Motel stehen auch ein paar freischaffende Künstlerinnen. Die eine sieht von weitem relativ jung und ganz passabel aus. Ich drücke den Jungs meine Flocken in die Hand, nehme nur abgezählte 40 Reais mit und meine Camera. Wir hatten gehört, die Gegend soll nicht ganz ungefährlich sein. Rüber auf die andere Straßenseite, da merke ich warum das Huhn ausgerechnet hier anschafft. Sie hat ein etwas vernarbtes Gesicht, sieht leicht unappetitlich aus.

Was soll’s, wir lachen etwas rum und reden über Geld. Sie will 40, 20 werden für sie abgemacht. Das Zimmer kostete glaube ich 5 oder 10. Dieses war auch ganz ok. Dusche, Bett, sauber. Das Bett ist mit Plastik bezogen, da möchte ich mich nicht drauflegen. Nach dem Duschen setze ich mich auf die Bettkante und dirigiere sie zwischen meine Knie - ich lasse mir mal wieder einen blasen. Das kann sie, ich spritze ihr nach ein paar Minuten in den Mund. Sie ist ganz nett, war wohl aufgeregter als ich. Es verlief alles glatt, trotz meiner Bedenken wegen der Sicherheitslage. Die Jungs warteten draußen bei einem Bier in der Eckkneipe. Ich sollte später noch einmal alleine herkommen.

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An diesem oder an einem der anderen Nachmittage sind wir auf Empfehlung eines alten Schweden, der oft Urlaub macht in Fortaleza und sich darum ganz gut auskennt, in einen Puff etwas abseits der Touri Trampelpfade gefahren. Dauerte doch ca. 25 Minuten mit dem Taxi. Wiederfinden würde ich das nicht, sorry. Aber es soll Dutzende solcher Puffs geben in Fortaleza. Oder hunderte? Vergessen. Jedenfalls genügend für einen kleinen Ausritt an jedem Tag eines noch so langen Urlaubs. Es war ganz lustig dort. Natürlich sprach kein Mensch auch nur einen Brocken Englisch, Außer der “MAMASAN”, einer Frau um die 40, blonder Pagenkopf und ganz die Chefin. Wir vertilgten zuerst einige eiskalte Flaschen brasilianischen Bieres und man unterhielt sich nach Kräften mit den zuhauf anwesenden Prostituierten.

Außer mir, ich bekam mal wieder Lähmungserscheinungen vom Einsatz meiner Hände und Füße bei der Erklärung der wirklich wichtigen Dinge des Lebens. Die anderen schnappten sich je eine der netteren Damen, um flugs mit ihnen in das benachbarte Motel zu entschwinden. Dieses fiel uns schon bei der Anreise auf, draußen stand groß dran “2 hrs 6,00 Reais” Man beachte auch die Stellen hinter dem Komma. Wer jetzt glaubt, die Jungs hätten sich in einem Drecksladen eingemietet wegen des niedrigen Preises (ca. € 2,-), der irrt gewaltig. Sie schoben ihre wohlverdienten Nummern in recht angenehmen Ambiente. Zimmer verspiegelt, Rundbett, Musik, Getränkebestellung möglich etc. etc. Ich hingegen entwickelte während der Konversation in der Runde (es ging meist um weiterentwickelte Themen wie Literatur, Weltgeschichte, Politik der näheren Vergangenheit in Osteuropa und um den relativen Kalorienverbrauch des Maikäfers beim Geschlechtsakt im freien Fluge) eine gewisse Vorliebe für die Chefin.

Ich musste also wieder mal den Harten geben und verschwand anstatt mit einer jungen, gutaussehenden Nutte im Motel für einen Knopf und einen Klicker, nein, das Geld habe ich mir gespart,  in einem der hauseigenen Zimmer mit der Mamasan. Die Zimmer waren irgendwie schlicht, aber seht selber. Die Mutti gab zunächst auch ganz gut Gas, blies recht nett. Aber irgendwann wollte sie nicht so richtig wie ich wollte, ich sollte mich ins Bett legen usw. Ich wollte aber selber der Chef sein, an der Wand stehenbleiben und sie sollte gefälligst im Knien weiterarbeiten. War das zuviel verlangt? War es. Nach einiger Zeit hatte ich die Faxen dicke und zog mich kommentarlos an. Meine Urlaubszeit ist zu schade und zu teuer für Abstriche. So musste ich also noch geraume Zeit auf die Freunde warten, die irgendwann entspannt zurück kamen.

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Ach ja, fast hätte ich vergessen das Wichtigste zu erwähnen, dass uns am 2. Tag Adriano vom Hotel Sunflower abholte und uns so von der teuren Enge dieses Hotels befreite. Die Jungs hatten sich am Vortag einige Apartments in den Hochhäusern in Strandnähe angeschaut, und wir wären auch in eines umgezogen. Gottlob hatte M aber als letzte Möglichkeit noch Adrianos Telefonnummer auf Lager und machte für abends eine Besichtigung aus.

Adriano ist wirklich ein super netter Kerl, der vor ein paar Jahren alles in der Schweiz hingeschmissen hat (Firma verkauft) und sich in Fortaleza angesiedelt hat. Er hatte wohl auch zunächst vor Jahren nur Urlaub gemacht hier; schließlich wurden diese immer länger und er hat diesen Schritt gewagt. Sicher eine gute Entscheidung. Jedenfalls sind die Apartments super. Er selber hilft mit Rat und Tat und gibt die notwendigen Tipps für alles, was ein Neuankömmling wissen muss. Er ist sehr hilfsbereit und überhaupt haben wir uns bei ihm rundum gut aufgehoben gefühlt. Aber klickt selber auf die ausführliche Beschreibung seiner Apartments:

Adrianos Apartments

Jetzt noch einige Beispiele für Ausflüge in Fortaleza und Impressionen von der Stadt. Unten mein 2. Ausflug an den PASSEO PUBLICO, diesmal alleine - und ich habe auch nichts gemacht mit den Nutten. Das konnte man wirklich völlig vergessen an dem Tag (wahrscheinlich immer). Allerdings habe ich in der Eckkneipe was zu Essen bestellt, ich dachte mir, so schlimm kann’s nicht sein, die Brasis essen es ja auch. Der Kneipier zählte auf was er hatte und ich habe, da ich nichts verstand, irgendwann “sim” gesagt. So bekam ich ein gebratenes Stück Fischfilet mit Reis und Bohnen, etwas Salat.

War natürlich spottbillig, aber supergut! Ein paar Bierchen dazu und ich habe die Szene auf mich wirken lassen. War ganz interessant den Hühnern zuzusehen wie sie (meist vergeblich) auf Kundschaft warteten. In der Kneipe selber verkehrten die auch, aßen etwas, quatschten mit den Leuten. Schien mir recht familiär abzugehen da, jeder kannte jeden. Ich war fertig mit dem Menü, da kam ein vielleicht 16 oder 17 Jahre alter Junge an meinen Tisch, und deutete auf die Reste meines Essens. Nach der 2. Geste verstand ich was er wollte und ich bedeutete ihm, dass er sich setzten könne. Das tat er sofort und machte sich über das restliche Essen her.

Ich hatte fast nichts übrig gelassen, und er vertilgte alles bis auf den letzten Zwiebelring - der Junge hatte wirklich Hunger. Sehr vertrauenserweckend sah er nicht aus, gefärbte Haare, Piercing an der Augenbraue, abgewetzt angezogen. Ich hatte nichts auf dem Tisch liegen bis auf mein Wörterbuch, was sollte also passieren... Nachdem er fertig gegessen hatte bedankte er sich artig und verschwand. Nach einiger Zeit bestellte ich die Rechnung und es war ein dringendes Anliegen des freundlichen Wirtes, mir etwas zu erklären. Ich solle auf keinen Fall in den Park gehen, das sei sehr, sehr gefährlich. Er brauchte zwar ein paar Anläufe, aber ein paar Brocken Spansich/Portugiesich kann ich auch, so dass ich es schließlich kapierte. Ich hielt also das nächste Taxi an (es kam ewig lange keins). Der Fahrer schaute mich erstaunt an und meinte sowas wie, na, da bist du ja in einer schönen Gegend gewesen... Das ist doch viel zu gefährlich für dich!

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Hier ein weiterer Zug durch die Gemeinde. Unter der fachlichen Anleitung des Schweden zunächst eine Art Volksfest besucht. Da war eine Band, die Leute quatschten, tanzten, tranken, vergnügten sich. Dort habe ich erstmals diesen brasilianischen Bohnen Eintopf gegessen - schwarze Bohnen, Schweineöhrchen, -pfoten, -schnauzen und diverse andere Köstlichkeiten.

Ich habe 3 Portionen gegessen! Einfach klasse. Danach durch verschiedene Bars (würde ich im Leben nicht wiederfinden). War lustig! Zum Schluss in einem Puff (mal wieder)gelandet, aber da war keine Stimmung und die Hühner haben lieber ferngesehen als sich mit uns zu beschäftigen. Dort war ich mit T noch ein 2. Mal - wieder nix. Man muss halt auch in Brasilien schauen... Macht nichts, die Auswahl ist groß.

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