An- und Einsichten

Bangkok ist die Hauptstadt eines der aufstrebenden Länder Südostasiens, und Geld regiert die Welt. Wer würde sich also darüber wundern, dass sich hier Leute mit mehr Geld als Zeit treffen? Es sind eher nicht die 14 Tages Touristen, die fahren nach Pattaya oder auf eine der Inseln. In Bangkok trifft man eher auf den Typ “Geschäftsmann” aus aller Herren Länder... die Kollegen haben nur wenige Tage Zeit, das kurze Vergnügen wird also gesucht, Zeit zum Verhandeln und Selektieren hat man kaum, da spielen ein paar tausend Baht mehr oder weniger nicht die Rolle. Warum auch, wenn gleicher Service in New York, Tokyo oder Berlin das Vielfache dessen kostet, was man hier hinblättern muss.

Was hat das zur Folge? Logisch, die Preise ziehen an, und der Service und die Einstellung der Mädels werden schlechter. Warum sich für wenig Geld ins Zeug legen, wenn man auch viel Geld bekommen kann für weniger Arbeit?

An der Stelle treten dann endlich auch die Kollegen auf den Plan, die meinen, mehr zu zahlen bringt auch automatisch mehr an Leistung und eine gewisse Exklusivität. Diejenigen, die sich sowieso lieber für etwas Besseres halten und mit dem gemeinen Sextouristen nichts zu tun haben wollen. Sie irren, denn die Logik der Barmädels besagt, wer so blöd ist jeden aufgerufenen Preis zu zahlen, den kann man nach Belieben behandeln, also, der Service wird schlechter, nicht besser. Zur “Exklusivität kann ich nur sagen, es sind immer die gleichen Mädels die da anschaffen, mit dem gleichen Hintergrund, der gleichen Herkunft und dem gleichen Bildungs- und Wissensstand. Das ist auch gut so, denn ich will Spaß mit den Mädels, tiefschürfende Gespräche über den Sinn des Lebens, Gott und die Welt und Konversationen über die Emanzipation der Frau kann ich Zuhause ja genug haben. Das braucht kein Mensch, und hier sowieso nicht!

Das trifft es exakt - mehr Geld als Zeit. Was will man von einer derart versauten Scene noch erwarten? Dass ein 20 jähriges Cutie für 500 Baht den vollen 24 h Girlfriendsex Service bietet? Nicht wirklich. In Pattaya eher, wobei die 500 Baht natürlich nicht (mehr wirklich) ernst gemeint sind.

Wenn Penner 5000 Baht für eine Shorttime zahlen und sich dabei noch verarschen lassen, darf man es den Mädels aber nicht ankreiden, ich würde es genau so machen. Ist doch logisch. “Farang sind reich und dumm” sagen sie, und das Schlimme daran ist: Sie haben Recht. Da sieht man es ja wieder!

Mancher Heini glaubt ja, wenn er mehr zahlt (also zu viel meine ich jetzt), wäre er bei den Chicks gut angesehen. Das Gegenteil ist der Fall. Die sieht natürlich gleich: der Depp zahlt den x-fachen Preis freiwillig und ohne zu handeln, den kann ich im Hotel gleich weiter verarschen. Dann kommt die Handtuchnummer, TV, Mobil, Schwanz zu groß und dschep maak maak (tut weh!), nach 10 min Stilliegen muss sie dann dringend weg, weil das Baby wartet, die Oma krank ist oder der Bruder Geburtstag hat.

Natürlich wird trotzdem gezahlt, im vollen Umfang, man ist ja nicht geizig und außerdem kostet das alles ja eh nur'n Knopp und'n Klicker. Bei uns Zuhause wäre das ja alles noch viel teurer! Da gibt man doch gern den einen oder anderen Tausender Tip, weil das Mädel ja so zu bedauern ist bei ihrem Job und so gemein von den anderen, schmutzigen Sextouristen ausgenutzt wird. Und außerdem ist ja der Wasserbüffel letztens vom Blitz getroffen worden und es regnet daheim rein, weil das Dach beim letzten Sturm weggeflogen ist.

Der wahre Grund für all die Güte aber ist: Der Kerl hat keinerlei Arsch in der Hose und kann noch nicht mal "NEIN!" sagen. Was für eine arme Haut.

Am nächsten Morgen wird dann den Kumpels beim Frühstück von der tollen Nacht erzählt.

Hallo???

Ach ja, der berühmte Biergarten in Soi 7... Nicht gerade mein Platz in Bangkok, denn aus dem Biergarten hab ich persönlich nie eine rausgeschleppt... dort findet man meist alte Weiber mir horrenden Preis- und Leistungs- Vorstellungen. Braucht kein Mensch! Vielleicht hab ich aber auch nie richtig geschaut, oder Pech gehabt. Geht trotzdem ruhig selbst mal rein, denn viele schwärmen ja von dem Laden, und die Scene ist allemal interessant zum Beobachten.

bkk0725_2Es gibt in Thailand eine Sado-Maso Scene, das meiste dürfte sich in Bangkok abspielen. Wer dachte, die Thaifrauen sind alle so lieb und sanft, die haben das nicht drauf, sieht sich getäuscht. So auch ich. Nicht, dass ich ein Anhänger der wirklich harten Spielchen wäre. Trotzdem, es gibt da auch für mich durchaus interessante Varianten... darum probierte ich eines Tages eine Dreistundensession mit Mistress Aria aus.

bkk0726_2Ich mailte sie an, erhielt prompt Antwort und ihre Mobil Nummer. Wir verabredeten einen Treffpunkt, sie holte mich mit dem Taxi an einer BTS Station ab. Nach einer etwa 20 minütigen Fahrt erreichten wir ihr Haus, welches sie zusammen mit ihrer Kollegin, Mistress Christy, die heute aber nicht Zuhause war, betreibt, und welches etwas abseits in einer “normalen” Thai Wohnsiedlung liegt. Das hatte alles etwas Wohnzimmercharakter. Ich zahlte die vereinbarten 8000 Baht im Voraus und ließ es mir geben. Das Mädel ist recht nett und einfühlsam, unterm Strich war es mir aber zu wenig. Lag vielleicht auch daran, dass ich kein Profi in BDSM Dingen bin. Gelegentlich werde ich weitere Experimente dieser Art machen, vielleicht andere Mistresses ausprobieren, evtl. zusammen mit einer Sub/Zofe buchen.

Für Interessierte hier noch ein paar einschlägige Links:

Thaidomina

Mistress Midori

Mistress Tahn

Mistress April

Chateau Jade

Mehr Links

Soi Cowboy

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Soi Cowboy ist immer noch ein paar Besuche wert, vor allem nachmittags die kleinen Bars, da kann man noch einiges an Spaß haben, zu annehmbaren Preisen. Aber auch hier muss man die Augen aufhalten, sonst lutschen sie einem einen Drink nach dem anderen raus, und das massiv. Nicht in allen Bars. Andererseits, erwarten wir das nicht irgendwie geradezu? WINK Viele Bars haben Shorttime Zimmer, auch in den Bars geht hier und dort dies und das. Man erwarte in den Bars auch hier nicht zu viel, die Herren mit den braunen Hemden lassen grüßen. Nicht, dass die Polizei irgendwie präsent wäre, man hört und sieht nichts von ihnen. Trotzdem haben die Barbesitzer “Angst” vor ihnen, da Strafzahlungen und schlimmstenfalls Barschließungen drohen.

Die Soi Cowboy ist an der Sukhumvit Rd. 23, BTS Station ASOKE, eine weiter als NANA. Treppe runter und über die Kreuzung.

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So viel zum Thema - alles in allem wenig, was einen Besuch der Stadt zu einem wirklichen MUSS macht, es sei denn, man war noch nie dort, dann sollte man sich Bangkok schon mal ein paar Tage antun. Trotzdem ist all das für mich persönlich ein Grund, gelegentlich immer wieder mal vorbeizuschauen - Bangkok liegt ja quasi irgendwie auf dem Weg, egal wohin man will oder woher man kommt.

Hab ich was vergessen? Ach ja, Wats (Tempel), Paläste und Königshäuser, sorry, nicht mein Spezialgebiet. Dafür mögen andere zuständig sein. Schau ich mir mit 90 dann sicher auch mal an. Bis dahin halte ich mich lieber an Land und Leute als an alte Steine... die wirkliche Kultur eines Landes bringen einem die Mädels sicherlich deutlich besser nahe als geführte Touren alá Kleckermann.

Die Abreise über den Suvarnabhumi Airport gestaltet sich thailike gut organisiert und zügig. Das Taxi von der Suk braucht bei normalem Verkehr 30 - 45 Minuten. Nach dem Einchecken lässt man noch einmal die Prozedur an der Immigration über sich ergehen, bevor man - evtl. nach einer letzten “Original Thai” Stärkung in einem der kleinen Restaurants - den Flieger betritt und sich langsam aber sicher geistig wieder mit der heimischen Tretmühle anfreundet. 

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Das war’s also von dieser Stelle aus Bangkok. Ich hoffe ich konnte dem einen oder anderen den einen oder anderen Eindruck aus der Hauptstadt vermitteln - Nachmachen ist ausdrücklich erlaubt!

WINK 

Besten Gruß und viel Spaß,
Grubert

PFEIL2

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