Mit dem Auto unterwegs

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Auch die Umgebung Candi Dasas hat einiges an Sehenswertem zu bieten, z.B. das Örtchen Tenganan, eines der ältesten Dörfer Balis. Es wird noch von Ureinwohnern bewohnt. Eintritt kostet es nicht, freilich wird am Eingang eine Spende erwartet (wenig). Es werden in kunstvoller Handarbeit angefertigte Dinge zum Abstauben verkauft. Warum sie ihre Kampfhähne so schön bunt einfärben? Keine Ahnung... Insgesamt eher vernachlässigbar.  

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Beaches

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0522Es gibt 2 sehenswerte Strände in der Nähe, nämlich den weißen und den schwarzen Strand. Sie liegen etwas versteckt, der Weg ist schwer zu erklären, es ist ja auch (wie meist) nichts oder kaum etwas beschildert. Lediglich das Schildchen “Virgin Beach” weist auf den White Beach hin, aber daran fährt man einfach vorbei, wenn man nicht weis, wo das ist. Fragt einfach einen Einheimischen.

 

Der schwarze Strand hat, wer hätte das gedacht, schwarzen Sand und ist auch an einem bewölkten Tag wie hier ohne Schuhe kaum zu betreten, da er sich auch durch diffuses Sonnenlicht stark aufheizt. Der Strand scheint touristisch eh nichts zu bieten zu haben (erste Fotos).

 

Anders der “White Beach”: Toll!!! Für mich der schönste Strand auf Bali, den ich kenne. Irgendwie wild und unberührt. Restauration ist freilich vorhanden, für Speis und Trank ist also gesorgt. Ebenso für Massagen, Liegestühle und Bootstrips, das könnte von daher durchaus irgendwo in Thailand sein. Sehr freundliche Leute.  

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Die weitere Umgebung

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0561Wie ich eingangs schon sagte, der Verkehr ist katastrophal auf der Insel. Verkehrsschilder sind absolute Mangelware, und wenn es welche gibt sind sie entweder von Bäumen und Sträuchern zugewachsen, oder die Richtungspfeile lassen sich nach menschlichem Ermessen nicht zuordnen. Ich habe mich so oft verfahren wie in den letzten 20 Jahren nicht, manchmal bis zur Verzweiflung. Habe mir auf dem Weg von Sanur nach Kuta und andersrum schon die Blickrichtungen der imposanten Riesenstatuen an den Kreiseln gemerkt, damit ich wusste, wo ich abbiegen muss. Nach dem Weg fragen ist bei den freundlichen Leuten überhaupt kein Problem, aber wenn sie nicht wissen, wo der richtige Weg ist, schicken sie einen einfach irgendwohin. Es kann sein, dass plötzlich eine Straße mit Balken abgesperrt ist, aber kein Schild darauf hinweist, wohin man denn nun fahren soll. Erfrischend! Wir atmen tiiiieeeef und ruhig...

 

Die Polizei ist fleißig dabei, wenn es ums Abkassieren der Touristen geht, was sind schon 10 € für einen reichen Ausländer? Als ich einmal in Richtung des Berges Batur fahre, werde ich auf freier Strecke von einer uniformierten Streife angehalten, scheißfreundlich, man will meinen internationalen Führerschein sehen. Als ich den dem Polizisten ebenso scheißfreundlich unter die Nase halte, verliert dieser innerhalb von Sekundenbruchteilen seine Freundlichkeit sowie das Interesse an mir, und wendet sich vermeintlich neuen Opfern zu.

 

Man fährt im Schnitt vielleicht 30 km/h, grobe Schätzung. In den Orten wie Kuta, Sanur oder Ubud ist es meist Schritttempo, außerhalb kommt man auf 40 - 50, auf dem “Bypass”, der Umgehungsstraße in Sanur, sind 70 maximal drin. Es fahren viele Mopeds und völlig überladene, alte LKW, und alle schön in der Straßenmitte, auch wenn’s zweispurig ist. Man braucht viel Geduld und gute Nerven.

 

Was ich auch noch mal ansprechen möchte ist das mangelnde Umweltbewusstsein der Leute. Dass in der Vergangenheit Raubbau an den Riffs und durch Dynamitfischen betrieben wurde, ist bekannt. Aber es liegt auch an Land überall Müll rum, und es scheint niemanden zu stören. Ich meckere nicht, ich stelle fest.

 

Der Fluss in Denpasar ist eine Kloake, es sterben auf Bali täglich mehrere Kinder, weil sie keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Die Wasser Ressourcen Balis sind nahezu ausgeschöpft, der wuchernde Tourismus trägt stark zu dieser Situation bei. Ein Hoteltourist verbraucht im Schnitt 170 Liter Trinkwasser - täglich. Es muss ein Umdenken einsetzen, ansonsten geht das da den Bach runter.

 

Doch weiter mit der Tour. Ich fahre heute mal um den Berg Batur mit seinem Kratersee herum. Ist locker an einem Tag zu schaffen, die Strecke hat den Vorteil, dass sie zu einem großen Teil an der Küste längs geht, da kann ich mich nicht verfahren...

 

Benzin ist nicht teuer für unsere Verhältnisse, man wird bedient an der Tanke. Irgendwo an der Ostküste ist Hochbetrieb, es ist Wochenende und auch die Einheimischen freuen sich auf einen Tag am Meer. Leider ist das Wetter nicht soooo toll für Fotos, es fehlt meist die Sonne. Ich fahre irgendwo auf einer wahnsinnslangen Straße nur geradeaus, und ein Souvenir Shop reiht sich an den nächsten (Ubud Gegend). Ich kann einfach nicht glauben, dass die alle Umsatz machen, es sind einfach zu viele. Zumal die Waren in Abwandlungen mehr oder weniger überall die gleichen sind.

 

Auf dem Weg zum Kratersee halte ich an einem Obststand, da es wirklich sehr lecker und verlockend aussieht. Ich lasse mir eine bunte Mischung einpacken und bezahle... 15 €. Ich habe mir später einen Wolf geärgert, dass ich das habe mit mir machen lassen. Die Tante war halt lieb und nett und hat kräftig auf die Tränendrüsen gedrückt. Die hat mich verarscht, und ich hab mich verarschen lassen.

 

Oben angekommen schieße ich ein par Fotos, fahre jedoch nicht direkt an den See. Ich besuche lieber den Tempel, eine Frau verleiht den nötigen Wickel (Sarong). Zunächst fragt sie mich mit einem Hoffnungsschimmer in den Augen, ob ich den vielleicht kaufen will. Ich verneine und der Schimmer erlischt augenblicklich, an seine Stelle tritt etwas kleines, hässliches, geldgeiles. Es ist halt überall das selbe auf der Welt, wo Touristen in Scharen auftreten, bleiben die guten Sitten auf der Strecke. Leider oft auf beiden Seiten.

 

Überall treffe ich auf viele Kinder, alle sind gut drauf und ihr Lachen ist zum Herzerweichen.

 

Auf dem Rückweg mache ich irgendwo Station am Meer zum Essenfassen. Leider kriege ich nichts von der toten Sau, die da in glühenden Kokosnussschalen liegt und abgeflämmt wird, sondern muss mich mit eintouristisiertem Hotelfraß begnügen. Selber Schuld, aber die schönen Plätze am Meer sind nun mal die touristischen.  

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