Die Sache mit dem “X”

0098

_z_Sanur_X_klEs gibt eine Besonderheit in Sanur, das sind Häuser mit einem “X” hinter der Hausnummer, also z.B. “88X”. Das heißt, es geht was. Es sind Karaokeläden mit angeschlossenen Shorttime Zimmern. Ab etwa dem frühen Nachmittag kann man dort aufkreuzen und seine Wünsche äußern. Die “Manager” dieser Läden machen auf den ersten Blick einen wenig vertrauensvollen Eindruck, genau wie das Innenleben vieler dieser Häuser. Abgelutschte Sofagarnituren, leere Schnapsflaschen oder aufgestapelte Zigarettenschachteln dienen als Dekoration. Das ist in Sanur nicht anders als anderswo auf der Welt. Es geht aber korrekt zu, die Leute scheinen in Ordnung, man wird weder zu irgendwas überredet, noch übers Ohr gehauen. Man hält sich an Absprachen. Sprecht freundlich zu den Leuten, und sie werden Euch gut behandeln.

 

Wie man die Häuser findet. Auf der Karte links hat jemand unten einige wenige X Häusernummern eingezeichnet, da wird das Gebiet ersichtlich, wo sich die Karaokes befinden. Die sind nämlich alle mehr oder weniger im gleichen Gebiet zu finden. Dieses habe ich grob auf der Karte rechts eingezeichnet (grüne Area), das geht aber in westlicher Richtung noch weiter. Es sind etliche, ich hab bei etwa 20 aufgehört zu zählen. Außerdem habe ich die beiden beschriebenen Hotels in die Karte rechts eingezeichnet.

 

_zz_sanur_x_klMan sagt also was man möchte, und nach diesen Vorgaben werden Mädels mit dem Motorbike aus offenbar nahegelegenen Unterkünften rangefahren. Vor 1500 Uhr braucht man erst gar nicht aufzukreuzen, dann heißt es, die Mädels schlafen noch. Ein Indiz dafür, dass die Mädels korrekt behandelt werden, ich hatte diesen Eindruck insgesamt sowieso. Ist das/die gewünschte dabei, wird ein Preis ausgehandelt. Mir wollte man zuerst  400 k abverlangen, ich habe das auf 300 k runtergehandelt, dieser Preis wurde später überall sofort akzeptiert. Man sollte nicht allzu viel erwarten, was das Aussehen der Chicks angeht, man muss halt auch mal “nein” sagen können. Kein Problem, dann kommen schon die nächsten. Abends sind einige Läden gut besucht von Einheimischen, in Karaokes wird halt auch gesungen, ist ja deren eigentlicher Zweck. Man kann auch abends reingehen, alles läuft easy ab. Am besten Ihr mietet Euch ein Moped und fahrt etwas rum, dann stoßt Ihr irgendwann automatisch auf die Bars.

 

Die Mädels kommen allermeistens von der Nachbarinsel Java, Balinesinnen findet man kaum. Blasen konnten meine alle durchweg gut, Mundspritzer kein Problem. Die Zimmer waren alle sauber. Die Mädels haben meist ein Mobil und sind Hotelbesuchen auf eigene Rechnung nicht abgeneigt. Ich habe das leider zu spät gemerkt, erst als ich auf dem Rückweg noch kurz in Sanur wohnte. Alle Hotels machen keine Probleme mit weiblichen Besuchern. Ich habe den Mädels zwischen 50 und 100 k Tip gegeben, was gerne genommen wurde.

 

Unten hab ich mal willkürlich ein paar Häuser für Euch abgeknipst. Vorletztes Bild: Die Open Air Bar “On On”, befindet sich in der gleichen Gegend. Keine Nutten. Es gibt freilich auch “katholische” Massagen, wo es keine Specials gibt, bitte nicht verwechseln (letztes Bild). Merkt Ihr schon von selbst 005

 

Noch ein wichtiger Hinweis: Wenn Ihr in Kuta Häuser mit einem “X” seht, geht bitte nicht rein, um nach den Mädels zu fragen. Der Papa könnte es Euch übel nehmen, wenn Ihr mit seiner Tochter vögeln wollt und (bestenfalls) die Hunde auf Euch hetzen. In Kuta und anderswo hat das “X” keine Bedeutung!!! 

0113

 

0099

 

0100

 

0102

 

0101

 

0104

 

0105

 

0106

 

0107

 

0108

 

0109

 

0110

 

0111

 

0112

 

0114

 

0115

 

0116

 

0117

 

0103

 

0118

 

Meist gehe ich nachmittags rein, lasse mich kurz behandeln und Ende. Zwei Mal nehme ich ein Girl mit ins Hotel zur ST, was den Vorteil hat, dass man Chef im Ring ist, da es eigenes Revier ist. Und man lässt sich mehr Zeit als in den ST Buden.

Food

0139

Jemand schrieb irgendwo, das Essen auf Bali sei sogar “noch besser, als in Thailand”. Die Geschmäcker sind verschieden, der Mann muss jedoch ein Ahnungsloser gewesen sein. Stimmt schon, dass man gut essen kann auf der Insel, an Thaifood kommt Balifood jedoch nicht heran, indonesisches Essen (Java u.a.) allgemein schon gar nicht. Das stets präsente “Nasi Goreng” ist ein indonesisches Gericht, und alles was von der Hauptinsel kommt, schmeckt lasch bis fade. Es wäre in Thailand schlicht ein gebratener Reis, nur lasch halt. Man kann sich Nasi Goreng auch scharf bestellen, das ist schon besser, dann halbwegs wie im “Land of Smile” (Thailand). Das balinesische Essen hat mir besser geschmeckt als das indonesische, es kommen diverse Gewürze zum Einsatz, deren Namen mir zwar nicht bekannt sind, aber so stellt man sich asiatische Küche schon eher vor. Nennenswert das “Chicken Bumbu Bali”, gibt’s auch als schweinische Variante.

 

Es ist ein Thai Restaurant in Sanur, vergesst es. Die Gerichte sind allesamt trocken und nicht gewürzt, schon gar nicht scharf, obwohl so geordert. Also reinfallen kann man recht schnell.

 

Richtig gut gegessen habe ich z.B. in Sanur in Randy’s Cafè, Bar & Restaurant, Jl. Danau Tambinglan 17, auch am Strand, in Ubud in den Restaurants neben meinem Hotel, in Kuta in meinem Hotel Satriya Cottages (Chicken Bumbu Bali), mein Hotel in Candidasa Bali Shangrila Beach Club war auch nicht schlecht. Die von meinem Guide, einem Fischer ohne Netz, auf Kokosschalen gegrillten Makrelen in Candidasa nebst balinesischem Grillschwein waren allerdings eher eine Mutprobe. Verhungern muss also niemand, selbst die Fast Food Junkies finden die mittlerweile weltweit vertretenen Burgerbratereien von Mc Dreck an jeder Ecke. Wenn’s schmeckt... Habe hier und da einheimische Billigrestaurants probiert, auch das war nicht übel.     

0119

 

0127

 

0132

 

0133

 

0130

 

0120

 

0121

 

0122

 

0123

 

0124

 

0125

 

0126

 

0128

 

0129

 

0131

 

0134

 

0136

 

0137

 

0138

 

0135

 

PFEIL1
PFEIL2
[Home] [Bali1] [Bali2] [Bali3] [Bali31] [Bali32] [Bali4] [Bali5] [Bali6] [Bali7] [Bali8] [Bali9] [Bali10]