Ein paar grundsätzliche Dinge

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Zur Währung. Auffallend und ungewohnt sind die vielen Nullen auf den Scheinen. Der größte Schein ist 100.000 Rupiah, das sind je nach Wechselkurs um die 9 €. Wenn man sich erst mal dran gewöhnt hat, geht’s. Einfacher Trick: von den Beträgen einfach 4 Nullen abziehen, minus 10%, das kommt bei dem beispielhaften Wechselkurs einigermaßen hin. Also z.B. 100.000 minus 4 Nullen = 10, minus 10% = 9 €. Oder eine Million fünfhunderttausend, also 1.500.000 minus 4 Nullen = 150, minus 10% = 135 €.

 

Die Wechselspannung entspricht unserer, Adapter für Steckdosen sind in aller Regel nicht nötig.

 

Da ich nicht alle Aspekte eines normalen Reiseführers hier ansprechen kann, empfehle ich den von Stefan Loose, “Bali und Lombok”.

 

Auf einige Dinge werde ich im Laufe des Berichts noch näher eingehen.

 

Es herrscht Linksverkehr. Der Straßenverkehr ist richtig nervig, man steht oft im Stau, besonders in Kuta und in der Nähe anderer Touristenmagnete. Viele Laster, kleine, enge Straßen.

 

Auto mieten: wer nur in Kuta unterwegs ist, kann sich das schenken, man steht eh nur im Stau. Hier würde sich ein Moped anbieten, die Mietpreise liegen bei etwa 6 €/Tag incl. Versicherungen. Internationaler Führerschein ist nötig, Helmpflicht, wird beides kontrolliert bzw. nur zu gerne von der Polizei abkassiert. Der Einheitspreis der Strafe scheint bei 100 k zu liegen (9 €). Käsch in die Täsch (des Polizisten). Taxen kosten nicht die Welt, man kann auch Wagen mit Fahrer tageweise mieten (um die 50 - 80 €, je nach Strecke und Distanz).

 

Wer längere Strecken auf der Insel selbst bewältigen will, sollte sich seinen Wagen bei Herrn Andreas Reich mieten, seine Autovermietung ist die einzige inselweit, die eine komplette Versicherung beinhaltet. Die Preise sind günstig, die Autos (er hat über 60) sind in Ordnung.

 

Andrè rent a car

 

Läuft alles sehr korrekt ab, kann ich empfehlen. Er ist in Sanur, schaut auf seine Homepage. Er holt einen auf Wunsch vom Airport ab, ich habe mich aber von seinem Fahrer aus meinem Hotel abholen lassen, nach Rückgabe des Wagens wurde ich wieder hingefahren. Wer ihn selber sucht, er ist auf dem ewig langen Bypass (Umgehungsstraße) in Sanur nicht leicht zu finden, genau gegenüber befindet sich ein koreanisches Restaurant namens “Buga”.  

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Sanur

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_z_sanur_kl_z_SanurMap2_klZunächst mache ich es mir also für einen Tag im empfehlenswerten Bumi Ayu bequem und versuche mich schon mal etwas zu orientieren. Sich zu verlaufen ist schwierig, denn Sanur scheint sich entlang einer kilometerlangen Straße abzuspielen.

 

Ich bringe hier mal zwei Karten zur besseren Orientierung (anklicken). Auf der Linken Karte ist auch das Segara Agung (30), in das ich nach einem Tag wechselte.

 

Ich gehe in Hardys Supermarkt, hier gibt es alles Nötige, ich kaufe zuerst eine Simcard für mein Mobil und ein paar Einheiten (zusammen unter 10 €), ein paar Seifenartikel und was für den Kühlschrank. Auch ATM gibt es hier mehrere, auf der ganzen Insel ist der Bargeldbezug per Cash Machine kein Problem.

 

In der Pharmacie frage ich nach “Viagra from India”, ich will Kamagra, Silagra o.ä. kaufen, Fehlanzeige. Das bekomme ich auf der ganzen Insel nicht, lediglich die Originale werden zu den üblich horrenden Preisen angeboten. Gut, dass ich einen Vorrat aus Thailand mitgebracht habe, den ich mir hier nun etwas rationieren muss. So kläre ich immerhin die Frage, auf die ich im Vorfeld einfach keine Antwort bekommen konnte - es gibt keine Viagra Generika auf Bali zu kaufen.

 

Da ich noch kein Auto habe, nehme ich eins der stets präsenten “Blue Bird” Taxen. Die sind korrekt. Kurzstrecken kosten 20 k. Es gibt auch jede Menge anderer Taxen, wichtig ist nur, den Preis vorher auszumachen.

 

Ich sehe mich noch etwas um, esse mein erstes “Nasi Goreng” aber im Hotel und lege mich bald schlafen, es wird schon dunkel und ich bin platt wie ‘ne Flunder von der Reise.  

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Das vorweg, es hat mir sehr gut gefallen in Sanur. Es ist übersichtlich, die Infrastruktur stimmt, der Beach ist schön, an Hotels ist für jeden was dabei, viele diverse Restaurants. Und für Spaß ist auch gesorgt, denn es gibt einiges an Massagen bzw. Karaokes, in dem meist Mädels von der Nachbarinsel Java ihren Dienst tun. Preis - Leistung stimmt, vor allem gemessen an dem, was sonst auf der Insel geboten wird. Allerdings ist nachts kaum was los, ein paar Bars sind für Touristen geöffnet, teils open air. Keine Dissen wie in Kuta.

Sanur Beaches

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Ganz schön lang! Das vorgelagerte Korallenriff sorgt für Schutz gegen hohe Wellen, allerdings auch dafür, dass das Baden bei Ebbe praktisch ausfällt, dazu ist es einfach zu flach. Ich gehe meist in Höhe des Segara Agung zum Strand. Es gibt einen kilometerlangen Trampelpfad, fast kommt etwas Boracay Feeling auf. Man kann ganz gut essen, etliche Restaurants befinden sich direkt in Sichtweite des Strandes. Mini Shops bieten ihren Trödel an, manchmal wird man angesprochen etwas zu kaufen, es hält sich aber in Grenzen mit der Aufdringlichkeit der Verkäufer.

 

Drachen fliegen durch die Luft, offenbar eine balinesische Spezialität. Oder wo sonst sieht man Schiffe durch die Luft fliegen... bunte Boote liegen in Reih’ und Glied und warten auf ihren nächsten Einsatz. Die Poolanlagen der etwas größeren Hotels sind teils sehr ansehnlich. Liegestuhlreihen wechseln sich ab mit Getränkebuden, Waldstücken oder einfach leerem Sandstrand.

 

Angehende Windsurfer versuchen ihr Glück auf den nach beiden Seiten bös abschüssigen Brettern, ein Parasailer startet zu seinem Flug. Wasserski ziehen ihre Kreise. Ich fahre ein paar Mal Jetski und steige unterwegs gelegentlich ab. Einmal lasse ich mich morgens vor dem Frühstück mit dem Boot eine Stunde (15 €) raus zu den künstlichen Riffen fahren, zum Schnorcheln. Man versucht die Sünden der Vergangenheit wiedergutzumachen. Ich füttere die Fische mit den mitgebrachten Brötchen vom Vortag. Ja, es lässt sich aushalten am Sanur Beach!

 

Ein paar Fotos von allem:

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