...Lage, An- Ab- und Weiterreise

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Geld wechseln gleich nach der Ankunft:

 

Nach dem man seine Zollerklärung dem wartenden Schalterbeamten in die Hand gedrückt hat, kann man an zwei Bankschaltern (noch innerhalb der Halle mit den Gepäckbändern, Foto 1) schon mal etwas Geld wechseln, damit man nicht völlig “blank” an Pesos dasteht. Der Kurs ist nicht der beste, aber OK. Es befinden sich auch ATMs (Geldautomaten) in der sich anschließenden Ankunftshalle des Airports, ob die heute funktionieren oder nicht, wer weis das schon... also auf jeden Fall etwas Cash zum Wechseln bereithalten.

 

Hat man den Ausgang durchschritten, muss man zunächst eine Straße mit einem großen Zebrastreifen überqueren. Links befinden sich neuerdings Taximeter Taxen (Foto 2), ich kann derzeit leider noch nichts über deren Zuverlässigkeit sagen und möchte daher bei meiner Empfehlung für das Abholen über das Hotel bleiben, s.u.

 

Weiterfahrt nach Angeles City:

 

Wenn Ihr ein Hotel vorab gebucht habt, lasst Euch in jedem Fall von denen ein Taxi schicken. Das ist kaum teurer als sich “irgendein” Taxi direkt am Airport anzuheuern, aber in jedem Fall die sicherere Variante. Die Hotels organisieren das in aller Regel perfekt. Dank der mittlerweile wieder gesunkenen Spritpreise und auch der Konkurrenzsituation liegen die Preise um die 2.500 Peso. Die Mautgebühren für den Tollway (Schnellstraße) sind inclusive.

 

Ich hatte situationsbedingt mal keinen Fahrer vorbestellt und musste ein Taxi am Airport organisieren, das war reiner Stress. Ich musste den Preis aushandeln, der musste mitten in der Nacht erst mal seinen Wagen irgendwo in der Pampa auftanken, hat später die falsche Ausfahrt nach Angeles genommen, weswegen wir zusätzlich 30 min über Landstraßen fuhren. OK, der Fahrer war sonst in Ordnung und ehrlich, aber etwas mulmig war mir trotzdem zumute, immerhin hat man am Anfang seines Urlaubs einiges an Barmitteln dabei, das Plastikgeld, evtl. noch Fotoausrüstung etc. Da sollte man nicht zu hoch pokern, um 10 Euro zu sparen. Zur Sicherheit bei der Anreise und allgemein später ausführlich mehr.

 

Also weiter im Text mit dem vorbestellten Hotel Taxi: man geht über den Zebrastreifen und kommt an eine Abzweigung. Links die Buchstaben A-L, rechts M-Z (Foto 3 + 4). Unten wartet nämlich Euer Fahrer mit einem Schild in der Hand, auf dem Euer Name steht. Also weiter nach unten, wieder eine breite Straße und ein Zebrastreifen, und nach etwas Suchen findet man seinen Fahrer mit dem Schild. Der begleitet einen auf den Parkplatz. Nachdem das Gepäck verstaut ist geht es los, rein in Manilas Verkehrsgewühl.

 

Die ersten Eindrücke stürmen auf einen ein: die Megametropole ist natürlich quirlig, und für den Neuling erst mal ungewohnt und arm. Man fährt ein ganzes Stück durch den dicken Straßenverkehr, der von den vielen Jeepneys (Sammeltaxen) und LKWs bestimmt wird. An den Ampeln verkaufen arme Menschen irgendwas, von Flaschenwasser bis zum Besen, um ein paar Peso zu verdienen.

 

Hat man endlich den Highway erreicht ist das Gröbste überstanden. Nachdem der Fahrer das Ticket gelöst hat kann nur noch ein unfallbedingter Stau für Verzögerung sorgen. Tritt dies nicht ein, erreicht man nach insgesamt etwa 90 Minuten Angeles City - im besten Fall. Der Highway ist, da gebührenpflichtig, meist relativ schwach befahren.

 

Für die Rückreise ordert Ihr am besten wieder einen Wagen über Euer Hotel, welches das gerne organisiert. Rechnet für die Rückfahrt lieber eine Stunde zu viel ein als zu wenig, sollte es unterwegs einen größeren Stau geben, habt Ihr gelitten. Die Hotels kennen sich mit den Zeiten gut aus.

 

Soviel zu An- und Abreise, mit der Weiterreise werden wir uns später ausführlicher beschäftigen. Und diesbezüglich einige Ziele genauer unter die Lupe nehmen: vor allem Subic Bay, aber auch Boracay und Puerto Galera. 

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Unterkunft/Hotel

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Endlich in Angeles City!!! Also den Koffer ausgepackt, ein Bier aus dem Kühlschrank, geduscht und rein ins Vergnügen... doch halt... stop... haben wir da nicht was vergessen... genau, woher haben wir überhaupt dieses Hotel, und wie und für wie lange haben wir es gebucht?

 

Strategie Hotelbuchung:

 

Wenn man irgendwo das allererste Mal aufschlägt, sollte man ein Hotelzimmer zumindest für die ersten beiden Nächte klargemacht haben. Das ist auch für Angeles City  relativ einfach, es gibt genügend Hoteltests usw. im Net. Man sucht sich eins aus, von dem man denkt, es könnte passen. Jeder hat ja andere Vorlieben und Präferenzen, wenn es um das Wohnen geht. Der eine möchte lieber etwas abseits seine Ruhe haben und eine schöne Außenanlage mit großem Pool. Ein anderer wohnt am liebsten mitten drin im größten Getümmel, und schließlich haben die Leute auch alle andere Vorstellungen, was den Preis angeht.

 

In Angeles ist das Preis- Leistungs- Verhältnis bei den Hotels OK, auch wenn es sich etwas unterhalb der superguten und superbilligen Hotels in Pattaya z.B. ansiedelt. Für 20 - 30 Euro bekommt man was recht Komfortables. Zudem sind in dieser Preisklasse Roomsafe und Internetzugang im Zimmer Standard.

 

Schaut Euch auch die Hoteltests  auf unserer Homepage an. Wichtig zu wissen: Ladyfee, also eine “Gebühr” für mitgebrachte Girls im Hotel, ist völlig unbekannt in Angeles. Diese Abzocke hat sich hier zum Glück nicht etablieren können.
 

Was man bei den Hotels beachten sollte:
 

Lage: Man sollte auf jeden Fall zentral in Angeles wohnen, wenn man nicht ständig viel Zeit damit vertrödeln will im Jeepney/Trike zu sitzen. Alles auf der Fields Ave ist natürlich mega zentral, weiter raus auf der Perimeter Road wird’s schon schlechter.
 

Es ist nichts nervender, als ständig seine Tour unterbrechen zu müssen mit langen Fahrtzeiten, nur weil man etwas vergessen hat, kurz duschen möchte oder einfach mal aufs (eigene) Klo. Auch mal eben mit einer Shorttime ins eigene Zimmer zu gehen gerät leicht zum Stress, wenn man “nur” 3 Stunden Zeit hat, die An- und Abfahrt aber (wegen des in Stoßzeiten durchaus mit stop and go zu bezeichnenden) Verkehrs schon jeweils 30 Minuten dauert. Man hat ja schließlich noch was anderes zu tun als im stinkenden Stadtverkehr in einem Trike zu sitzen.
 

Als Ideal würde ich alles auf der und um die Fields Avenue gelegen bezeichnen. Also auch Santos Street, Raymond Street u.a. Damit ist so ziemlich Schluss hinter der Margarita Station. Weshalb ich es mir mittlerweile (der Verkehr hat sehr zugenommen) zweimal überlegen würde ins (ansonsten supergute) Clarkton einzuziehen, welches bekanntlich mitten auf der Perimeter Rd. liegt. Das gleiche gilt für alle Perimeterhotels, und seien sie noch so gut ausgestattet.

 

Eine gute Karte für Angeles findet Ihr hier:

 

Fields Ave

 

Perimeter Road

 

Lasst Euch nicht von der Größe der Karten beeindrucken oder verwirren, wie gesagt ist im Grunde vor Ort alles sehr übersichtlich. Die Perimeter Rd. ist die Verlängerung der Fields Ave, also befindet sich im Grunde alles auf einer Achse.

 

Die beste Strategie bei der Hotelbuchung in Angeles ist meiner Meinung nach sich auf ein Hotel von vornherein festzulegen (ich denke unsere Hoteltests sind aussagekräftig genug) und es für die ganze Zeit vorab zu buchen. Denn: die Hotelkapazitäten in AC sind oft kaum ausreichend. Das hat zur Folge, dass die Bars oft angenehm leer, die Hotels aber zum Teil ausgebucht sind. Natürlich kann man das Hotel auch zunächst von Zuhause aus nur für zwei oder drei Nächte buchen, um dann entweder bei Gefallen zu verlängern, oder sich was passenderes zu suchen. Schön und gut, normalerweise würde ich diese Vorgehensweise auch empfehlen, in Angeles kann das dazu führen, dass man etwas länger suchen muss und dann vielleicht nicht das bekommt, was einem vorschwebt.

 

Grundsätzlich: Egal ob vorher gebucht oder nicht, schaut Euch auf jeden Fall zuerst das Zimmer an, welches man Euch geben will. So könnt Ihr noch rechtzeitig Einfluss auf die Lage (Stockwerk, vorne/hinten raus) nehmen und prüfen, ob die Aircon nicht rattert oder das Bett durchgelegen ist. Es gibt keinen Einzelzimmerzuschlag, man bezahlt immer für ein Doppelzimmer.

 

Bezahlt wird bei Abreise.

 

Ihr könnt in den größeren Hotels mit Frühstück buchen, mehr wäre Unsinn. Ich nehme das Frühstück so gut wie nie in Anspruch, da es meist um 10 oder 11 Uhr abgeräumt wird. Da träume ich noch oder bin bei der Morgennummer. Mir ist das egal, Essen in Angeles ist einfach und billig. Niemand bucht also “Halbpension” oder ähnliches. Besteht immer auf einem “King Size Bed”, also einem einzelnen, großen Bett, es sei denn Ihr schlaft lieber alleine und Eure Schöne der Nacht soll im anderen Bett schlafen.

 

Die Hotels haben alle eine Mini Bar und es ist eigentlich nie ein Problem den Inhalt auszulagern (am besten einfach obendrauf oder nebendran  legen) und die eigenen Getränke aus dem Supermarkt einzulagern - das ist bedeutend billiger, je nach Hotel. Oft sind die Kühlschränke sehr groß und man muss nichts auslagern.

 

Aircon und TV gehören selbstverständlich zum Standard. Es sei denn, Ihr wohnt in einer 500 Peso Absteige. Aber als Backpacker liest man wohl kaum diesen Bericht...

 

Die Zimmermädchen klopfen irgendwann mittags an die Tür, um die Wäsche zu wechseln und zu putzen. Hängt das “Do not disturb” Schild vor die Tür und erklärt dem Mädel so bald wie möglich, dass Ihr nicht wollt, dass sie morgens klopft, sondern nur kommt, wenn das Schild auf “Please make up room” gedreht wurde. Gebt dem Zimmermädel ruhig etwas Tip, 50 Piso täglich aufs Kopfkissen gelegt erhalten die Freundschaft. Das ohnehin in aller Regel sehr bemühte und freundliche Hotelpersonal freut sich sehr darüber und man bekommt “den Arsch geputzt”... Ich lasse mir z.B. immer 4 Handtücher verpassen. Fragt das Zimmermädel auch, wann sie Feierabend macht bzw. wann Ihr spätestens fertig sein müsst, damit sie noch putzen kann. Das ist meistens gegen 1600, +/- eine Stunde.

 

Klamotten waschen: Ihr könnt Euer schmutziges Zeug in eine der vielen Wäschereien bringen, das kostet fast nichts, hat aber den Nachteil, dass man da ständig hin- und herpendeln muss, nicht jedermanns Idealvorstellung eines schönen Urlaubs. Ich lasse die Sachen deshalb immer vom Hotel waschen, die bringen die Wäsche zwar meist auch in irgendeine Wäscherei, und es kostet etwas mehr (immer noch sehr billig), aber man hat meist schon am Tag nach der Abgabe die Sachen sauber und sehr ordentlich gebügelt auf dem Bett liegen. Ich sage dem Zimmermädchen immer, dass ich die Schmutzwäsche täglich auf dem Boden liegen lasse, die sammelt die Sachen dann ein und kümmert sich um alles Weitere. Auch fülle ich nie den Wäschezettel aus, nicht nötig.

 

Das Hotelpersonal ist zu 99,99 % ehrlich und zuverlässig. Den Computer lasse ich immer offen stehen, auch Kleingeld liegt in den Schubladen. Es ist mir nie etwas weggekommen. Ausnahmen sind mir persönlich nie zu Gehör gekommen, geschweige denn, dass ich selbst was Negatives in der Richtung erlebt hätte.

 

Je nach Größe haben wenige Hotels manchmal einen 24 Stunden Roomservice, d.h. man kann sich rund um die Uhr Getränke oder Speisen aus dem Hotelrestaurant bringen lassen. Das Essen in den Hotels ist mehr oder weniger in Ordnung. 

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