Angeles Newbie
Als Neuling in Angeles City



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Warum Angeles City?



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Das Für und Wider spielt selbstverständlich bezüglich der Spaß- Urlaubsplanung bei einem Ort wie Angeles City die Hauptrolle. Einmal im direkten Vergleich zum anderen “großen” Partyziel Thailand bzw. Pattaya (s. auch “Pattaya Newbie”), aber auch, wenn man sich die Philippinen generell einmal näher anschaut.

 

Das vorweg: für mich persönlich ist Angeles City weltweit der Spot No. 1, wenn es um Spaß und Mädels geht.

 

Vorteile:

 

- Ursprünglichkeit/Unprofessionalität (im guten Sinne!) der Mädels allgemein. Abzocke und mieser Service sind weitestgehend unbekannt bei den Künstlerinnen. Sie legen sich in aller Regel ins Zeug und halten sich an die getroffenen Absprachen.

 

- gleicher kultureller Hintergrund. Weit über 90% der Bevölkerung auf den Philippinen sind Christen wie wir. Wer schon einmal die Gelegenheit hatte sich z.B. mit der buddhistischen Religion (und deren Werteordnung) etwas näher auseinanderzusetzen, etwa in Thailand, weis das zu schätzen. Es ist deutlich einfacher und verständlicher für uns - und insbesondere für den Newbie - intensiveren Kontakt zu den Mädels zu haben. Gewisse Problemstellungen tauchen erst gar nicht auf.

 

- preiswert. Die Phils sind allgemein billig, was das Leben dort angeht. Die Preise für die Bargirls sind in Angeles noch mal deutlich besser für uns als in Manila oder anderswo auf den Phils, aber auch als in Thailand.

 

- sehr gute Barscene in Angeles, die Gogos sind unschlagbar in Ausstattung, Stimmung, Engagement der Girls, Preise usw. Bei all der Vielfältigkeit findet sich für jeden Geschmack etwas.

 

- Angeles City ist übersichtlich. Es ist nicht nur kleiner als Pattaya, es arbeiten hier “nur” etwa 5.000 Bargirls, im Vergleich zu den mindestens 30.000 in Pattaya wenig. Auch findet man sich schnell zurecht, da sich alles im Großen und Ganzen auf der Fields Avenue und der Perimeter Road (und einigen wenigen, kleineren Seitenstraßen) abspielt. Die Perimeter Rd. ist im Grunde die physikalische “Verlängerung” der Fields Ave, weswegen sich wohl niemand verlaufen wird WINK

 

- der Spaßfaktor in Angeles City ist unschlagbar. Sicherlich gilt das auch für Pattaya, aber trotz der kleineren Szene in Angeles ist auch bezüglich der verschiedenen Geschmäcker, was das Ambiente anbelangt, einiges geboten. Ob große “Langweiler” Gogo oder kleine “Drecksbar”. Vielleicht macht gerade auch die Überschaubarkeit einen Teil des Charmes der philippinischen Partystadt aus.

 

- viele Bi Mädels. Wenn es schon in Thailand wenig Berührungsängste der Chicks beim eigenen Geschlecht gibt, so dürfte die Trefferquote für entsprechend geeignetes Servicepersonal in Angeles noch einmal deutlich höher liegen.

 

- Angeles City ist durchgehend geöffnet! Während man anderenorts zu gewissen Uhrzeiten schon mal schlicht auf dem Schlauch steht, wenn man ein Mädel sucht und/oder sich in einer Bar vergnügen möchte, so ist das in Angeles eigentlich immer möglich.

 

Nachteile:

 

- die Anreise aus Europa ist noch mal ein Stück länger bzw. weiter. Wenn man allerdings einen Stop in Thailand oder Hong Kong z. B. macht, spielt das fast keine Rolle.

 

- kein Beach. Läge Angeles City auch noch an einem wunderschönen Strand, wäre es schon seit vielen Jahren völlig überlaufen von den sich überall breitmachenden Neckermännern & Co.

 

- das Tagesprogramm abseits von Girls, Suff und Party ist recht dürftig. Man kann in der Shopping Mall rumschauen oder einen Besuch des Mt. Pinatubo in Betracht ziehen. Letzteres ist zu Fuß eine Tagestour und sollte nur in ausgeschlafenem Zustand angetreten werden. Darum habe ich es vorgezogen den Vulkan aus dem Flugzeug zu betrachten.

 

- die Hotels sind teurer bzw. zum gleichen Preis etwas schlechter von der Ausstattung her als etwa in Pattaya, wo das Preis- Leistungs- Verhältnis weltweit unschlagbar sein dürfte.




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Unterm Strich bleibt zu sagen, dass Angeles City für den alleinreisenden Singlemann eine sehr gute Adresse ist, die viel Gaudi verspricht. Die Bars und die Mädels sind einsame Klasse, und wer sich etwas eingelesen hat (was Ihr hier ja gerade tut) und die allgemeinen Tipps beachtet, wird das Lehrgeld auf weiten Strecken vermeiden können.




Lage, An-, Ab- und Weiterreise...




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Angeles City liegt etwa 80 km nördlich der philippinischen Hauptstadt Manila. Der praktikabelste Anreiseweg führt über den Ninoy Aquino International Airport in Manila, wo die Flieger aus Übersee landen, und auch die meisten aus den benachbarten Ländern wie Thailand. Es gibt auch einen kleineren Airport direkt bei Angeles, den Clark International Airport, der eigentlich “Diosdado Macapagal International Airport” heißt und international nur von einigen wenigen Airlines angeflogen wird. Er wird bei unseren Betrachtungen später eine Rolle spielen, wenn wir im Land umherreisen wollen. Für eine Anreise aus Europa kommt er kaum in Frage, da sich das Thema eher komplizieren würde, was wir selbstredend vermeiden wollen.

 

Ich stelle hier mal den gängigen Weg der Anreise vor. Sicher können Pfennigfuchser das alles noch etwas billiger gestalten, indem sie z.B. mit dem Bus von Manila nach Angeles fahren. Allerdings müsste man dafür zuerst nach Manila reinfahren, was Stress pur bedeutet (Straßenverkehr, Sicherheitslage). Das möchte ich einem Neuling nicht zumuten, zumal es kaum Geld spart, länger dauert und sehr unbequem ist.

 

Den ersten und besten Tipp gleich an dieser Stelle: versucht möglichst am Sonntag an- und abzureisen, denn man muss vom Airport aus durch Manila durch, und der Verkehr dort ist höllisch. Zwar hat sich seit der Fertigstellung des Highways die Situation deutlich gebessert, trotzdem ist die Chance auf einen ausgewachsenen Stau wochentags immer noch gegeben. Und das freut nicht, wenn man eine lange Flugreise hinter (oder vor) sich hat.

 

Strategie beim Buchen:

 

Doch fangen wir am Anfang an: Flüge nach Manila werden je nach Saison von den mitteleuropäischen Ländern schon recht preisgünstig angeboten. Allerdings gibt es keine Non Stop Verbindung nach Manila, man muss mindestens ein Mal zwischenlanden. Lediglich KLM fliegt Non Stop Amsterdam - Manila. Das bringt aber dem, der den Zubringerflug (inclusive) nach Amsterdam von Frankfurt, München oder Wien nehmen muss, keinen Vorteil. Immerhin muss er in dem Fall in Amsterdam umsteigen. Sie haben aber teils gute Schnäppchenpreise für um die 500 € incl. Steuern und Gebühren bis Manila, den Zubringerflug ebenfalls inclusive. Billiger wird’s kaum gehen.

 

Ansonsten böte sich je nach Reisezeit und Geldbeutel ein Zwischenstop in Thailand an. Ich selber fliege gern mit Thai Airways, die sind zuverlässig, der Service stimmt und sie sind nicht so pingelig beim Übergepäck. In Bangkok kann man einen kostenlosen Zwischenstop einlegen, und zwar auf dem Hin- und Rückflug. So kann man auch die weite Reise bequem noch mal splitten. Hat man z.B. 3 - 4 Wochen Zeit, legt man auf dem Hinweg ein paar Tage Pattaya ein (Anreise und Tipps siehe “Pattaya Newbie”), und zurück stattet man je nach Lust und Laune noch mal Bangkok einen Kurzbesuch ab.

 

Auch die Anreise über Hong Kong mit Cathay Pacific ist ein gangbarer Weg, die Airline ist OK und hat ebenfalls manchmal Schnäppchenpreise. Zudem ist der Weg Über Hong Kong nicht länger als der über Bangkok. Und: man kann von HKG direkt nach Clark Airport fliegen, spart sich also das Taxi von Manila. Allerdings muss der Flug HKG - Clark extra gebucht werden, was mit Cebu Pacific schon recht preisgünstig geht. Zudem sind momentan die Zeiten dermaßen schlecht, dass man über 20 h am Airport in Hong Kong verbringen müsste - wer will das schon. Die Zeiten können sich aber alle 6 Monate ändern, jeweils mit dem Erscheinen der neuen Flugpläne.

 

“Schrottairlines” wie z.B. Aeroflot oder Turkmenistan Airlines zu buchen macht in meinen Augen keinen Sinn, da man mit denen eh nur nach Bangkok kommt und dann einen neuen Flug nach Manila braucht. Unterm Strich also nicht preisgünstiger, aber umständlicher und langwieriger.

 

Gepäck: Obligatorisch sind 20 kg frei, plus etwa 7 kg Handgepäck. Die Thai hat zudem eine Kulanz von 10 kg (ohne Garantie), bis 30 kg dürfte also glatt durchgehen. Das Handgepäck wird bei der Thai nicht gewogen. Wer öfter mit dieser Airline fliegt bekommt (z.B. nach 2 Asien Flügen) die silberne Membercard (vor dem ersten Flug beantragen, damit die Meilen gutgeschrieben werden können!), diese berechtigt zu noch mal 10 kg extra.

 

Flüge buchen ist leicht, es wimmelt von guten Angeboten und Specials (vor allem in der Low Season). Zuverlässige Firmen sind z.B.

 

Schäfer’s Reiseservice (gute Preise, individuelle Beratung am Telefon)

Opodo

Expedia.de

skyways

swoodoo 

 

Der Service der namhaften Airlines ist meist recht gut, arabische Flieger führen keine alkoholischen Getränke mit, wer sich also unterwegs einen antüdeln will kann sich im Duty Free Shop eine Flasche Hochprozentiges kaufen und an Bord vertilgen. Eis und Verdünnung wird gern gereicht.

 

By the way: Duty Free lohnt weder hier noch in Bangkok oder Manila wirklich. Alles was wir für unterwegs brauchen gibt es zu zumeist deutlich billigeren Preisen als Zuhause auf den Philippinen überall und problemlos zu kaufen. Das gilt auch für viele Medikamente (später mehr).

 

In Manila gelandet muss man zunächst die Immigration durchlaufen. Hier heißt es erst mal Schlange stehen. Achtung, es gibt Schalter für philippinische Staatsbürger und für Ausländer (“Foreigner”), stellt Euch also nicht versehentlich falsch an. Man sollte sich nach dem Aussteigen aus dem Flieger etwas beeilen, denn diese Schlangen wachsen rasch an. Am Schalter angekommen gibt man seine bereits im Flieger ausgefüllte “Arrival” und “Departure Card” (wird dort verteilt) ab und erhält einen Stempel für einen Aufenthalt über 21 Tage. Bleibt man länger ist’s auch kein Problem, das Visum hierfür kann schnell und unbürokratisch in den Immigration Büros ausgestellt werden. So eins gibt’s auch in Angeles (fragt im Travel Office, z.B. der Swagman neben der Margarita Station, die machen das gern für ein paar Piso).




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Hat man nun endlich seinen ersehnten Stempel im Pass, geht’s direkt hinter dem Schalter zum Gepäckband. Der Airport ist viel kleiner als z.B. der in Bangkok, alles findet sich recht schnell. Gepäck auf den Trolley geladen und weiter zum Zoll. Es gibt 2 Ausgänge: Einer mit grünem Schild für Leute, die nichts zu verzollen haben, und einen mit rotem Zeichen für diejenigen, die etwas anmelden wollen. Wir nehmen den grünen Ausgang, drücken dem dort wartenden Zollbeamten die ebenfalls im Flieger ausgefüllte Zollerklärung in die Hand und haben es geschafft:

 

Angeles City, ich komme!!! 





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