Tagsüber unterwegs: Fields Avenue

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Wenn ich von der Fields Avenue (Map) spreche, ist stets das Stück vom Jeepney Terminal in Höhe der Narcisco Ave bis zum MacArthur Highway gemeint. Das sind etwa 750 m. Die Fields verändert ständig ihr Gesicht, wenngleich in den letzten Jahren das Stück vom Jeepney Terminal bis etwa zur Walkingstreet am wenigsten von Änderungen betroffen war. Richtet man seinen Blick in Richtung der sich am Terminal anschließenden Perimeter Road, sieht man die Silhouetten einiger größerer Neubauten, es sind meist Hotels. Auch am anderen Ende der Fields, auf dem letzten Stück, also hinter dem Kokomoz, wurde einiges Neue gebaut, ganz hinten das Fields Plaza Hotel, eine noble Services Apartment Anlage mit Preisen ab etwa 6000 Piso/Nacht.

 

Die angesprochenen Änderungen der Field selbst beziehen sich vor allem auf Namens- uns Fassadenänderungen bei den Bars sowie auf “kosmetische” Operationen wie z.B. neue Bürgersteige.

 

“Die Fields” ist das eigentliche Herzstück der nächtlichen Bar- und Gogo Szene in Angeles. Gehen wir am Terminal los, hier kann man an den vielen Garküchen, welche fast ausschließlich von Einheimischen frequentiert werden, etwas essen. Das meist fette Phili Food mag nicht jedermanns Sache sein. Ich habe jetzt das “Sisig” für mich entdeckt, welches ich gelegentlich hier esse, es besteht im Wesentlichen aus kleingehackten Schweinsohren mit viel Zwiebeln und auch scharfen Gewürzen. Dazu bekommt man einen Teller Reis. Rechts kommt dann auch schon die legendäre Margarita Station, hier kann man an 7 Tagen die Woche rund um die Uhr Essen. Vorher gibt’s noch den “JJ”, ein günstiger Supermarkt, relativ groß, aber nicht wirklich gut sortiert. Vor der Tür eine der vielen Verkaufsstände für SimCards, Loads und gebrauchte Mobils sowie diverses Zubehör. Sie laden einem das Guthaben auf Wunsch auch gleich auf.

 

Weiter geht’s vorbei an den vielen “Garagen Shops”, die sich auf der linken Seite befinden, an den alteingesessenen Gogos wie das Insomnia, Alaska, Camelot, Brown Sugar, um nur einige zu nennen. Etwa auf der Höhe der Raymond Street (“Kirchenpuffs”) befindet sich links ein Ableger der Police Station 4, was genau die da machen entzieht sich meiner Kenntnis. Sicher ist nur, dass man der Polizei dort am besten aus dem Wege geht. Sie ist nämlich nicht dazu da, auf uns aufzupassen oder uns zu beschützen, sondern in erster Linie, um Geld zu verdienen. Und weiße Touristen sind und waren schon immer eine sehr gute Einnahmequelle.

 

An der Stelle noch mal der Hinweis auf den Reisebericht/Reiseführer “Angeles City Newbie”, den sollte wirklich jeder gelesen haben, der nach Angeles will. Er beinhaltet alles, was man wissen muss - auch Tips zur Sicherheit, Verhaltenstips usw. usw. Schaut auf unsere Homepage.

 

Hier beginnt die “Walkingstreet”, seit einigen Jahren versuchen sie wohl die gleichnamige Institution in Pattaya zu kopieren. Leider mit zunehmendem Erfolg, es ist mehr und mehr alles durchkommerzialisiert und die Stimmung ist mit früher kaum zu vergleichen. Jedenfalls wird auch hier nachmittags abgesperrt und die Fields wird ab hier bis zum MacArthur Highway zur Fußgängerzone.

 

Am Anfang der Walkingstreet befinden sich rechts die ersten großen “Showbuden” ich nenne sie so, weil sie mit Gogobars im guten Sinne nicht mehr viel gemein haben. Dollhouse, Carousel, Atlantis. Es wackeln sehr viele Mädels auf dem Stage mehr oder weniger mit dem Hintern, man darf ihnen teure Drinks spendieren, am besten “Double Ladydrinks”, ein paar Deppen schmeißen teure Pingpong Bälle auf den Stage oder läuten an überdimensionierten Glocken, ziehen an Hupen oder Tröten, was jedes Mal einen Haufen Kohle kostet aber nur den Erfolg hat, dass die Mädels nicht mehr, nur ungern oder nur noch auf Short Time mit dem Kunden ins Hotel gehen. So ist ja viel praktischer für sie. Mit Erotik oder Sex hat das nicht mehr viel zu tun.

 

Es schließen sich die alten Gogos wie das Geckos, Lollipop, Pasha, La Bamba usw. an. Auf der Ecke der Santos Street (“Blow Allee”, oder was davon übrig blieb) steht das Kokomos, ebenfalls eine Institution in Angeles. Man kann an der Straße sitzen und was trinken. Das Essen finde ich hier nicht so toll, das angeschlossene Hotel ist wohl bestenfalls als “basic” zu bezeichnen.

 

Gegenüber des Kokomoz sind auch noch ältere Bars, es ist zu befürchten, dass diese über kurz oder lang dem Bauboom zum Opfer fallen wie schon viele Bars zuvor in der jetzigen Walking Street. Das “Treasure Island”, legendär für seine Action in der Bar, musste hier schon raus, es gibt eine neue Bar gleichen Namens in der Santos Street, die aber nicht an das alte T.I. rankommt. Das war die letzte wirklich gute “Schweine-” oder “Drecksbar”, die Fields ist diesbezüglich mittlerweile leider langweilig geworden.

 

Auf dem letzten Stück der Fields kommen weitere große Gogos wie das Fantasy und das Genesis. Die gehen ja noch. Ebenso das Cambodia, gibt’s schon lang und ist eher klein und gemütlich. Was weiter unten kommt ist IMHO vernachlässigbar, aber schaut ruhig überall mal selber rein, ist sicher auch vieles Geschmacks- und Ansichtssache.

 

Wir schauen uns das alles natürlich bei Nacht noch ausführlicher an, mit den Lichtern und den Mädels vor der Tür werdet Ihr das nicht wiedererkennen... bei schnödem Tageslicht sieht ja doch alles langweiliger aus. Trotzdem, auch zur besseren Orientierung, hier mal die ersten Fotos von dem Stück.

 

Wir laufen die Fields einmal rauf und runter:

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Einige der Bars machen schon mittags auf, andere wie das Voodoo und das Dollhouse haben gar 24 Stunden geöffnet. Einer der fettesten Pluspunkte für Angeles, zu tun gibt es immer was, es gibt zum Glück aber noch bessere Adressen (und Möglichkeiten) als die beiden genannten Bars. 

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Die Kirchenpuffs

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Womit wir beim Thema wären! Ebenfalls rund um die Uhr geöffnet haben die 4 kleinen “Bars” am Ende der Raymond Street Ecke Rosario Street (Map). Das sind Short Time Puffs, die sich direkt neben einer kleinen Kapelle (1. Foto) befinden und deshalb vor vielen Jahren mal von mir als “Kirchenpuffs” bezeichnet wurden (© Major Grubert _WINK ). Ihr biegt einfach von der Fields in die Raymond ein und geht sie durch bis zur Biegung. Es sitzen immer Mädels vor der Tür und/oder in den Bars. Die Zimmer sind sehr basic, aber völlig OK. Im Gegenteil, für mich macht das einen Teil des gewissen Charmes solcher Bars aus.

 

Allerdings gehe ich nur noch gelegentlich rauf in die Zimmer, meist wenn ich mit Leuten unterwegs bin und schnell mal einen wegstecken möchte, weil’s geilt. Zumal ich meist in Gehweite wohne und ich lieber eine gepflegte Nummer im eigenen Zimmer mache, denn es gibt in den Bar Zimmern keine Aircon. Der Preis ist der gleiche, egal ob ich oben eine (oder mehrere) in 10 Minuten wegrammle, oder Mädels mitnehme für 2 Stunden (man kann auch 3 Stunden ausmachen, ohne Mehrpreis), es kostet immer 700 oder 800 Piso.

 

Man findet hier alles, prinzipiell möchte ich die These aufstellen, die Mädels sind doch überall “die gleichen”, egal ob Schweineladen, Short Time Puff oder Gogo Bar. Es gibt vom supersüßen Mädel ab 18 über die ganz normalen Mädels bis hin zum alten Schlachtross alles, was das Herz begehrt. Die Läden sind alle korrekt.

 

Für mich sind die Kirchenpuffs der letzte Rest des guten, alten, ursprünglichen Angeles und ich würde schon allein wegen dieser Bars nach Angeles fahren.   

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Das Mädel auf den letzten Fotos z.B. kenne ich schon gefühlte 100 Jahre, die Leser meiner älteren Angeles Berichte werden sich erinnern. Sie wäre mir persönlich jetzt zu alt, aber sie weiß wie es geht und hat ihre Stammfreier.

 

Die eleganteste Art sich mit den Mädels “zu versorgen” ist es freilich, die Mobil Nummern der guten Girls zu sammeln und sie bei Bedarf einfach ins Hotel zu bestellen. Oft kann man so auch Mädels aus der Nachtschicht am Tag ordern, oder andersrum.     

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