Subic Bay

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Diese Tagesabläufe in Angeles City zehren bei jedem an den Kräften und es wird früher oder später Zeit für einen „Break“ von Alk, Mädels und Barhopping – vor allem in dieser Frequenz. Mann ist nach ein bis zwei Wochen Party an seine psychischen und physischen Grenzen angelangt. Immerhin sind wir auf Urlaub, das alles hier artet mit der Zeit fast schon in (wenn auch positiven) Stress aus _wink Da Angeles City außer mit dem Aufgezählten mit kaum etwas aufwarten kann, bietet sich, abgesehen von gelegentlich eingelegten Ruhetagen am Pool, ein Ortswechsel an.

1058In Frage für einen „Boxenstop“ kommen z.B. Boracay (“Trauminsel unter Palmen”). Diese Insel eignet sich vor allem bei schönem Wetter. Oder Cebu City, was zwar per Flieger leicht erreichbar, aber ähnlich wenig erholsam ist wie Angeles. Puerto Galera schließlich hat nicht gerade Traumstrände, immerhin eine kleine Bar Scene und ein paar Freelancer, deren Service aber wegen der Drei- Tages- Laufkundschaft völlig versaut ist. Außerdem ist es von Angeles aus nicht so leicht erreichbar, man muss durch den Verkehrsmoloch Manila durch mit dem Bus oder Taxi. Und dann noch etwa eine Stunde mit dem Boot, das alles nimmt fast einen ganzen Tag in Anspruch.

Sehr gut für einen Kurztrip eignet sich mittlerweile Subic Bay, da die Anfahrt dank des neuen Highways und er entsprechenden Anbindung in Angeles jetzt sehr rasch vonstattengeht, außerdem ist das Nachtleben ebenfalls recht gut entwickelt. Der Strand ist nichts Besonderes, aber zum Durchatmen und Entspannen reicht es allemal. Wer ein schönes Hotel mit Pool bucht kann sich hier sehr gut von den Strapazen in der Partystadt erholen. Wer “die Richtige” in Angeles getroffen hat kann sie problemlos mitnehmen, es ist wegen der relativ guten Möglichkeiten in Subic aber nicht zwingend nötig.

Anreise

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Aus Angeles (Route) kommt man am besten mit dem Shuttle Bus nach Subic Bay (map). Die Fahrt in manchmal inzwischen schon etwas herunter gekommenen Bussen dauert mittlerweile dank guter Verkehrsanbindungen nur noch ca. 60 - 90 Minuten. Diese Busse fahren täglich, fragt am besten an Eurer Hotel Rezeption, man vermittelt die Tickets gerne. Sie kosten 500 – 600 Peso one way. Es gibt mehrere Gesellschaften und Busfirmen.

Man wird vom Hotel abgeholt, je nach Lage direkt mit dem Bus oder mit dem Minibus, um dann zu einer Sammelhaltestelle für den eigentlichen Bus gebracht zu werden. In Subic bringt man Euch direkt zu Eurem Hotel, falls es nicht zu weit außerhalb liegt, in dem Fall nehmt einfach ein Trike für das letzte Stückchen.

Oder gleich mit dem Taxi von Angeles nach Subic. Die Kosten liegen bei etwa 3.000 Peso für one way. Lohnt sich evtl. bei mehreren Personen (Van). Oder man ist zu faul für den Bus, obwohl es eigentlich nicht viel Unterschied ist.

1062Puristen und Spartaner fahren mit dem Fili Linienbus und dann mit dem Jeepney weiter. Nicht zu empfehlen mit viel Gepäck – und mal ehrlich, wer tut sich das an, nur um 250 Peso zu sparen...

Gleich auch ein Satz zum „Sich fortbewegen in Subic“, mehr als einer ist nämlich kaum nötig. Das Mittel der Wahl ist das Trike. Die Fahrer sind meist ganz OK und die Preise auch, d.h. billiger als in Angeles. 50 Peso ist innerhalb Subics wohl die angesagte Hausnummer. Freilich fahren auch Jeepneys auf der Hauptstraße. Aber für die paar Meter...

Die Anfahrt nach Subic aus Manila ist ebenfalls problemlos möglich, der Southern Cross Bus fährt z.B. auch in Ermita los, ganz in der Nähe des L.A. Cafés. Das Busticket kostet ebenfalls 500 – 600 Peso, mit dem Taxi zahlt man etwa 4000 Peso (Taxipreise jeweils incl. der Highway Toll, vorher ausmachen!), je nach Verhandlungsgeschick. Da es aus Manila über Angele geht, dauert die Fahrt entsprechend ca. eine gute Stunde länger, das hängt vor allem vom Verkehr in Manila ab (Route).

 

Tipp: Fahrt Ihr mit dem Taxi von Manila nach Subic, macht auf jeden Fall aus, dass der Fahrer den Highway nimmt. Ansonsten wird er über die Dörfer fahren, um sich die Gebühr zu sparen. Das würde bedeuten etwa zwei bis drei Stunden länger unterwegs zu sein, was ziemlich nerven würde.    

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Wohnen

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Ich habe zuletzt im “The Pub Hotel” gewohnt:

 

The Pub Hotel Subic Bay
Gabaya St. Barretto, Olongapo City
76 National Highway, Bario Barretto, Philippines


Homepage

Das Pub Hotel liegt mitten drin im Nightlife, nämlich auf dem Highway, wo auch die Bars sind. Man ist zwar nicht am Beach (wo die Hotels schon wegen der Lage gepfefferte Preise aufrufen), jedoch ist man in drei Trike Minuten am Blue Rock bzw. am Strand. Klar kann man auch laufen (10 - 15 min).

Das Hotel ist sehr sauber und hell und die Leute sind sehr nett. Die Zimmerpreise sind zivil. Der im Haus befindliche Pub hat seit einiger Zeit geschlossen, sollte er wieder eröffnen, gibt es zumindest auf der einen Seite des Hauses im 1. Stock wahrscheinlich eine Lärmbelästigung. Lärm: Die Zimmer sind sowieso alles andere als ruhig, was der Lage direkt an der stark befahrenen Durchgangsstraße geschuldet ist. Für den, der damit keine Probleme hat, ist das Pub Hotel eine gute Empfehlung.

Die Standardzimmer (erste Bilderreihe) sind nicht gerade riesig, aber ausreichend groß. Die besseren Zimmer oben (zweite Bilderreihe) sind geräumig, allerdings haben sie teils kein Fenster, was für mich normalerweise ein absolutes Ausschlusskriterium wäre. Jedoch besitzen sie eine große Fläche mit Glasbausteinen, s.d. es hell genug wird - ich habe das Fenster letztlich nicht vermisst.    

Alle Zimmer haben zusätzlich zur Aircon einen Ventilator mit Rechts- Linkslauf. Zimmersafe mit Zahlencode. Die Betten sind schön groß und bequem. Die Kühlschränke haben eher Minibar Format. Die Möblierung ist ausreichend und neu. Die Bäder sind groß und zweckmäßig eingerichtet. Die Rezeption ist durchgängig besetzt, abends und nachts steht eine Security vor dem Haus. Das Hotel lässt sich auch über Agoda buchen. Fazit: gerne wieder.  

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Auch das iCove Hotel (das liegt schräg gegenüber) scheint mir eine sehr gute Option zu sein (Hotelbeschreibung). Freilich kann man nach wie vor auch am Hauptstrand wohnen, dort greift man allerdings tiefer in die Tasche. Es ist die Frage, ob man zentraler zum Beach oder zum Nightlife wohnen möchte - es tut sich entfernungsmäßig beides nicht viel. Allerdings ist es am Beach naturgemäß ruhiger. Zuletzt war ich mit dem Wild Orchid nicht mehr so gut zufrieden; allerdings scheint es vom Zimmerstandard her in der Gegend alternativlos zu sein, besonders die Standardzimmer sind, obwohl teuer, das Beste, was man an diesem Strandabschnitt bekommen kann. Ich hatte mir, auf der Suche nach Alternativen, das eine oder andere angesehen und fand alles zu schlecht und/oder dafür zu teuer.

Aus meinem Tagebuch

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Die Fahrt von Manila (Ermita) nach Subic geht fix. Es ist Sonntag, kaum Verkehr. Wir müssen zuerst nach Angeles, das war mir so nicht klar. Fahren am Clark vorbei bzw. parallel zur Perimeter Road. Bis Angeles nur 80 Minuten, dann noch mal geschätzt 50, also insges. etwa zwei bis zweieinhalb Stunden. Kosten: 3500 + etwas über 400 Tollway.

Das Hotel ist ganz ok. Sehr freundliche Leute, alles scheint relativ neu, gutes, großes, bequemes Bett. Sehr sauber. Großes Bad, großer TV mit vielen Programmen. Wifi funzt gut. Fridge. Ausreichend Stauraum im Standard, Superior noch besser und größer. Mittelgroßer Safe. Fühle mich wohl, alles ist hell und offen.

Die Lage ist gut, nämlich genau mitten zwischen den Bars. Der dem Hotel zugehörige Pub (Rascals Bar) ist derzeit geschlossen, über den Wegfall dieser zusätzlichen Lärmquelle bin ich nicht unfroh.

Nachmittags als Erstes zum Strand mit dem Trike (50) man kann es auch gut laufen in 10 Minuten etwa (bis Blue Rock Hotel). Da es Sonntag ist, sind sehr viele Filipinos hier mit Familie, Kind und Kegel, Sack und Pack. Sie belegen die vielen überdachten Tische/Bänke und kochen z.T. selbst. Die Leute sind unheimlich nett und gut drauf. Werde mehrmals angesprochen und gebeten, ich solle sie fotografieren. Danach bedankt man sich artig bei mir. Es geht einem das Herz auf, wenn man die vielen Kids sieht, die hier offenbar eine unbeschwerte Kindheit erleben.

Beim Johan bin ich vom Essen enttäuscht; das Kilawin Fish ist zwar gewohnt gut, aber das Lammsteak eine Katastrophe. Fritten super (belgisch halt), der Salat wird komplett vergessen.

Beach!!!

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Wie schon angedeutet, man erwarte keine Traumstrände alá Boracay in Subic. In der Bucht liegen immer ein paar Tanker vor Anker. Es gibt eine Verladestation und Industrie in der Nähe. Trotzdem ist Baden OK; und zum Spazierengehen und Relaxen an der frischen Seeluft ist es allemal ideal. Diverse Hotels reihen sich alle paar hundert Meter am Strand auf, sich abwechselnd mit Restaurants und privaten Gebäuden. Die Strandverkäufer sind leider arme Leute, sie können einem leidtun, vor allem in der Nebensaison. Trotzdem gehen sie einem ganz schön auf den Keks. Es hilft nur konsequentes Unfreundlichsein, sonst hat man sie ständig an der Backe.

Jetski werden vermietet, Kids buddeln im Sand, das übliche Programm halt. In der Saison (etwa November bis April) liegen zwei Floating Bars vor Anker (am Blue Rock Hotel und am Treasure Island Hotel), wo es Mädels gibt, die auch auf Short Time mitgehen. An den Wochenenden ist es voll am Strand, weil die Einheimischen aus der Umgebung hier einen schönen Tag verbringen. Es gibt Strohdachhütten mit Bänken und Tischen, dort verzehren sie ihre mitgebrachten Fressalien und wohl auch manche Flasche des leckeren, aber recht starken “Red Horse” Bieres. Die Musik wird auch gleich mitgebracht.

Surfer sind unterwegs, Auslegerboote wollen vermietet werden (man kann sich stundenweise rumschippern lassen), Taucher schrauben auf ihren Booten am Equipment rum. Alles in allem eher geruhsam als hektisch, und ich denke auch bei schlechtem Wetter ist der Erholungsfaktor durchaus gegeben.

 

Ein paar Fotos??

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