Preise

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Es folgen Beispiele in Peso, was in etwa wie viel kostet. Ausgewählt habe ich circa Preise für Dienstleistungen und Produkte des täglichen Urlaubslebens.

 

In den Bars:

 

Barfine Perimeter Rd                            ca. 1400 – 1800

Barfine Fields                                        ca. 2400 – 3000 (und mehr)

Short Time (gibt’s nicht überall)           ca. 800 - 1300

 

Bier in der Bar                                       50 - 120

 

Softgetränke in etwa gleich, es gibt in sehr vielen Bars “Happy Hour” Angebote, da kostet dann ein gezapftes Bier ab 40 Peso

 

Ladydrinks je nach Laden etwa            120 - 150

Double Ladydrinks                                bis zu 300

 

Im Supermarkt:

 

Bier in Abhängigkeit von Marke und Größe,
je nachdem ob Flasche oder Dose                         25 - 60

Liter Wasser                                                            5 - 20

Dose Coke                                                               20

Großer Beutel Eiswürfel                                        10

Große Flasche Rum (local)                                    50 - 250

Kleine Flasche local Rum                                      ab 40

Zigaretten (Marlboro)                                           50

 

Es gibt so gut wie alles in den Supermärkten wie 7/11 (teuer) oder JJ (gute Preise). Die Marken kennen wir meist von Zuhause, die Preise liegen oft knapp unter unseren.

 

Im Restaurant:

 

Local Beer                                                                                  50 - 70

Local Food wie Suppen, Salate, Fleisch                                   50 - 12

 

Internationales Restaurant:

 

Hamburger                                                                              50

Big Mac                                                                                  100

Pizza                                                                                        120

Schnitzel “Wiener Art” mit Beilage                                     150

Spareribs mit allem Drum und Dran                                     250

Shawarma                                                                               100

 

Im Hotel:

 

Durchschnittliche Zimmermiete                                           1000-3000

Die Hotelrestaurants sind durchweg unverhältnismäßig preisgünstiger als bei uns und haben oft gute Qualität (die besseren Hotels).

 

Preise für die Minibar oft relativ niedrig, etwa doppelte Supermarktpreise oder darunter.

Wäscheservice ist schnell und oft sehr preisgünstig, kann aber von Haus zu Haus um bis zu 500 % variieren. Selbst in die Wäscherei bringen lohnt meist nicht. Wer es trotzdem möchte, das Kilo kostet in der Wäscherei 30 oder 50 mit Bügeln.

 

Fahrpreise:

 

Jeepney Fields/Perimeter                                                            8

Jeepney Clark Air Base                                                             12

Trike Kurzfahrt (innerhalb Fields oder bis SM Mall)             50 - 100

Trike bis Perimeter Mitte                                                         100

Trike bis Perimeter Ende                                                         150

 

Taxi Angeles – Manila                                                             2800 - 3200

Taxi Angeles - Clark Airport                                                    300 - 500

Taxi Angeles - Subic                                                                3000

Taxi Angeles - Batangas (Puerto Galera)                              4000

Alle Angaben für Limousinengröße, Vans etwas teurer
 

Bus Angeles – Subic                                                                  550

 

Sonstiges:

 

Haarschnitt                                                                             60

Maniküre/Pediküre                                                                50

Internetcafé pro Stunde                                                         20 - 40

Gutes T-Shirts vom Straßenstand                                       250

Kamagra Pills (4) (Viagra) oder Apcalis (4)                       100 – 150

„Apcalis 100“ Dose mit 10 Stück                                        250 - 400

Portion geröstete Erdnüsse, kandierte Bananen,

Wachteleier, Mango, Gurkensalat

oder andere Snacks von der Straße                                      10 -20          

 

Die Preise in der Pharmacie sind größtenteils unglaublich günstig. Rezepte sind nicht erforderlich. 

Das Telefonieren/Internet mittels einheimischer Sim Card ist spottbillig, auch nach Europa.

Massagen “katholischer” Natur im Shop oder im Hotel ca. 300 - 400/h. 

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Wie viel Geld brauche ich?

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Diese Frage lässt sich natürlich nicht allgemein gültig beantworten. Zu unterschiedlich sind die Ansprüche an Flug, Hotel, Art und Häufigkeit der Feierlichkeiten vor Ort, kurz, „Sekt oder Selters“ lautet hier die Frage.

 

Über Flug- und Hotelpreise haben wir bereits gesprochen. Jetzt kommt es also “nur” noch drauf an, wie viel Geld gebe ich vor Ort aus? Natürlich kann man auch hier auf “Cheap Charlie” machen, in einem 500 Peso Hotel wohnen und nur das Bier aus dem Supermarkt trinken, dazu gelegentlich eine Nummer in der Short Time Bar. Und zur anderen Seite hin herrscht selbstverständlich “open end”: tägliche Partys mit acht Girls in der Lewis Grand Suite und immer alle freihalten in der Bar kostet natürlich.

 

Ich persönlich denke, wer 100 bis besser 150 € pro Tag zur Verfügung hat, kann einen sehr schönen Urlaub genießen, in dem er auf nichts verzichten muss. Der Kurs schwankt ja leider in letzter Zeit doch stark, was Euro, Schweizer Franken und USD angeht, leider in die „falsche“ Richtung. Schaut aktuell immer in den Währungsrechner.

 

Beispielsrechnung:

 

1.500 Hotel

2.000 Lady

   500 Essen

1.500 Getränke

1.500 Sonstiges

 

Das sind unterm Strich 7.000 PHP, und das Hotel ist sogar dabei. So hat man zwar nicht jeden Tag eine fette Party, aber sicher trotzdem seinen Spaß gehabt.

 

Es bleibt festzuhalten, dass Angeles City zwar der billigste Spot auf den Phils ist was die Mädels angeht, trotzdem kann man dort mehr Geld ausgeben als auf Boracay oder in Manila z.B., wo die Preise um einiges höher sind. Warum? Wenn man ständig von den vielen Angeboten in Angeles wie Short Time Bars, Party mit mehreren Mädels etc. Gebrauch macht, kann das ganz schön teuer werden. Auf den Inseln bzw. irgendwo in der Provinz liegt man tags am Strand oder macht eine Tour mit dem Motorbike, da kommt man nicht auf unanständige Ideen - und das spart _biggrin 

Sich fortbewegen in Angeles City

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Das Straßenbild in Angeles City wird neben von den auch bei uns üblichen Karossen vor allem durch Trikes bestimmt, und von Jeepneys in allen Ausführungen, Farben und Zuständen. Auf den Lastwagen fahren oft Arbeiter auf der Ladefläche mit.

Vom Anmieten eines motorisierten Gefährts möchte ich abraten. Der Verkehr ist recht gewöhnungsbedürftig, und es lohnt nicht für einen Aufenthalt in Angeles selbst was zu mieten. Es ist teurer als die üblichen Verkehrsmittel, man kann nichts trinken und die Frage „was passiert bei einem Unfall“ kann nicht ausreichend beantwortet werden.

Jeepney:

Das sind im Grunde Sammeltaxen, ähnlich dem Prinzip des Bahtbusses oder Songthaeows in Thailand oder dem Matatu in Kenia z.B. Es besteht ein fester Routenplan für die Jeepneys, die Route steht meist dran. Für uns in erster Linie in Frage kommt die Strecke vom Jeepney Terminal gleich schräg gegenüber der Margarita Station (50 m weiter unten) in Richtung Friendship Gateway, also die ganze Perimeter runter. Man kann direkt beim Terminal warten bis das nächste abfährt, zudem überall auf der Strecke einfach eins per Handzeichen anhalten. Man steigt ein und übergibt dem Fahrer, der Wagen fährt längst wieder, oft unter Zuhilfenahme der Hände der Mitreisenden, den Fahrpreis, der 8 Peso beträgt, egal wo man aussteigt. Ist man an seinem Ziel angelangt, genügt ein Klopfen mit der Hand gegen das Fahrzeugdach, und der Fahrer hält an. Achtet beim Aussteigen bitte auf den fließenden Verkehr. Jeepneys können unsicher sein, vor allem bei Dunkelheit, oft kommen Taschendiebstähle an Touristen vor (s.a. „Sicherheit“).

Trike:

Unser Mittel der Wahl für die Fortbewegung. Trikes sind Motorräder (bis 250er) mit so einer Art überdachtem Beiwagen. Die in Angeles eingesetzten Teile sind, im Gegensatz zu den z.B. auf Boracay eingesetzten Trikes, sehr klein und unbequem, vor allem wenn man größer als 1,60 ist. Prinzipiell passt man da mit seiner Schönen der Nacht rein, zusätzlich kann noch jemand auf dem Sozius Platz nehmen. Sitze ich mit einem Kumpel gleichen Kalibers in dem Ding, fällt das Atmen schwer, so eng ist es. Außerdem sieht man nichts, da man mit dem Kopf unter der Decke hängt. Es gibt verschiedene Ausführungen, mal etwas größer oder kleiner, wirklich bequem ist es nie. Manchmal hängt man mit dem Kopf hinten raus. Bei Regen wird eine mitgeführte Plane vor den Einstieg gespannt, was das Gefährt mehr oder weniger wasserdicht macht. Bei Regen also Elektronik sicher verstauen. Sehr nett ist es auch, wenn man drinsitzt und vor der roten Ampel an einer Wasserpfütze auf „grün“ wartet. Evtl. vorbeifahrende Motorbikes sorgen u. U. für eine unangenehme Erfrischung der Fahrgäste.

Der Fahrpreis für uns beträgt ab 50 Peso. Das ist eigentlich überteuert, Touristenpreis. Trotzdem fährt drunter kaum einer los. Also innerhalb der Fields, oder von der Fields zum SM Mall kostet es mindestens 50, raus zum Clarkton Hotel, welches sich auf halber Strecke der Perimeter befindet, etwa 100, ganz runter zum Ende der Perimeter kostet es etwa 150. Wichtig: Fahrpreis IMMER vorher ausmachen, ansonsten erwarten einen u. U. Mondpreisforderungen und unangenehme Diskussionen. Die meisten Fahrer sind sicher ok. Allerdings gilt auch hier, die Filipinos sehen wie viel Geld wir dort auf den Kopf hauen und sagen sich, die Touris können ruhig etwas mehr rausrücken. Vielleicht nicht akzeptabel, aber verständlich und vor allem: nicht zu ändern.

Manche Fahrer sind „harte Gesellen“ und sehen auch so aus. Ein bisschen Macho sind sie ja alle, und entsprechend ist meist der Fahrstil.

Bitte nehmt nach Möglichkeit NICHT die Trikes die gleich zwischen dem Kokomos und dem Rhapsody auf der Santos/Ecke Fields stehen. Das sind Geier. Trikes stehen in ausreichender Anzahl überall im Stadtgebiet zur Verfügung und bieten ihre Dienste an. Manchmal kann es schon etwas nerven, wenn man lautstark “Trike, Sir!?” angerufen wird, obwohl das 10 m zuvor schon verneint wurde. Übrigens, es ist besser “No, thanks!” zu sagen, als gar nicht zu reagieren. Die Jungs sind nämlich meist recht hartnäckig und verstehen „keine Reaktion“ als Aufforderung, weiter nachzufragen.

Versucht immer das Fahrgeld passend zu haben, kaum ein Trikler gibt freiwillig Wechselgeld raus. Oder vorher fragen, ob gewechselt werden kann.

Spät nachts sind die Jungs oft betrunken. Zum Glück sind wir um die Zeit eh nur auf der Fields unterwegs und können praktisch alle Strecken laufen, also von Bar zu Bar und dann ins Hotel. Ihr wohnt ja zentral?

Leider gibt es keine Motorbike Taxen, wie man sie aus Thailand kennt. Diese wären nämlich bei starkem Verkehr schneller, da sie an den in der Rush Hour vorherrschenden Staus vorbeifahren könnten. Nicht so die Trikes.

Fahrten nach Außerhalb:

Ein Taxi wird gern jederzeit von Eurem Hotel vermittelt, ungefähre Fahrpreise s. u. „Preise“. Ihr könnt Taxen, Bus- und Flugtickets aber auch in jedem Travel Office buchen, inzwischen gibt es eine ganze Menge davon. Clark Airport ist ja ganz in der Nähe, und ein „Erholungsurlaub“ von Angeles, z.B. nach Boracay oder Cebu, bietet sich an. Man ist in 30 Minuten am Airport.

Die Bus Route nach Subic Bay ist ebenfalls gut frequentiert und seit dem ortsnahen Anschluss des Highways in Angeles schnell und billig bewältigt.

Insgesamt ist der Verkehr in den Großstädten das Problem auf den Philippinen. Will man z.B. von Angeles nach Batangas (Überfahrt nach Puerto Galera), muss man durch ganz Manila durch, und dort ist die Situation aufgrund mangelhafter Verkehrsplanung desaströs. Auch hier gilt, möglichst sonntags an- und abreisen, nur dann ist der Verkehr einigermaßen erträglich.

 

Die beiden letzten Fotos unten: hier seht Ihr das wahrscheinlich einzige bequeme Trike in ganz Angeles City. Ich konnte bequem und aufrecht (!) darin sitzen. Es hat sogar eine Vorrichtung, mit der der Fahrer die Tür (!) öffnen kann. Da er dies für mich auch tat, ist er der einzige Trikler in ganz Angeles City, der jemals ein Trinkgeld von mir bekam... _wink    

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Aus meinem Tagebuch

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Trike fahren

Habe den Eindruck, unter 100 Peso werfen die meisten Trikler die Kisten gar nicht mehr an. Ich will von der Fields zum Garfields (Schweinebars), lasse den ersten bei 100 stehen, der lässt nicht mit sich handeln. Den nächsten kriege ich über 50 auf 70 runter, auch der wollte 100. Auf dem Rückweg will ein Kollege auch 100, will nicht mit sich reden lassen. Ich laufe weiter, gegenüber auf der anderen Straßenseite hat das ein anderer Trikler gesehen und fährt mir nach. Ich sage „50, Margarita Station“. Er meint „OK Sir“. Ist offenbar die Ausnahme, besonders, wenn sie einen in der Hand haben, weil man mit Einkaufstüten voll bepackt vor der SM Mall steht. Die lassen sich dort auch nicht runterhandeln, 100 sind aufgerufen. Ich laufe die Hälfte mit den Tüten, frage einen anderen, jetzt muss ich eigentlich nur noch über die Straße. „How much?“ „100, Sir“. Ich lasse ihn stehen.

 

Lediglich als ich aus der Margarita Station komme und dem Trikler mit der Nennung des Fahrtzieles „SM Shopping Mall please“ 50 in die Hand drücke, kommt kein Widerspruch.

 

*****

 

Ich lasse mich von der Fields zu den ATMs auf dem Mc Arthur Highway fahren, sage, er solle dort ein paar Minuten auf mich warten und mich dann zurück bringen. Wieviel er wolle. Wieviel ich bezahlen würde? „100“ sage ich, er ist gleich einverstanden. Später will er dann 200 mit der Begründung, der Preis sei one way gemeint gewesen. Haaaa ha. Ich sage, ich gebe Dir 150 und wir bleiben Freunde. OK, er grinst. Diese reichen Ausländer haben die Taschen voller Kohle und sind blöde, Einheimische zahlen einen Bruchteil. Aber so ist es nun mal jetzt in Angeles. Es war schon immer so, aber es ist schlimmer geworden. Nehme mir vor hier nicht den letzten Harten zu geben und mich mehr auf die Preise einzulassen. Bringt eh nicht viel – und es geht nicht wirklich um viel, außer um meine Nerven...

 

*****

 

Ich kaufe im riesigen Supermarkt der SM Mall ein, habe keine Lust zurück zu laufen und zahle die 100 für das Trike. Der gute Mann ist auch noch stolz auf sich, obwohl ich ihm auch noch den Weg erklären muss, was er für einen tollen und billigen Service bietet. Will gelobt werden und klopft auf sein nagelneues Trike. Kein Wunder, dass die hier alle neue Teile haben, es gibt sogar beleuchtete Trikes, also so mit blauem Licht untendrunter und innen, bei den Preisen, die sie uns abknöpfen. Ich sage zu ihm, in Cebu zahle ich für so ein Stück im klimatisierten Taxi 50 Peso, die Trikes seien hier viel zu teuer. Das will er natürlich nicht hören und trollt sich.

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